Hallo Abenteurer(innen)

Gibt es hier vielleicht Interesse meine Frau und mich in einem 2. Allradauto (max. 3 Autos) bei einer Tour durch Namibia, Botswana und ein Stück Südafrika zu begleiten?
Wir waren schon mehrmals mit dem Allradauto (2-4 Autos) dort unterwegs und haben viel Erfahrung mit Planung und Durchführung (alles gratis natürlich) solch einer Tour. Für mehr Infos über unsere Allradtouren siehe mein Profil.

Fange schon sehr früh mit der Suche an, damit Zeit genug bleibt sich kennen zu lernen, vor allem für die 2 im selben Auto. Und natürlich damit man eventuell Urlaub zusammenlegen kann für die benötigten 6 Wochen.

Hier in Stichworten die Eckpunkte der Tour:

- Start Anfang Nov. in Windhoek (Namibia)
- 6 Wochen (mind. 4 Wochen für Zweitauto, sonst zahlt es sich nicht aus)
- Autos: 4x4 Toyota Hilux mit Kühlschrank und 2 Dachzelten zum getrennten
Schlafen
- m/w egal, es waren auch taffe Frauen mit, jedoch muss eine Person sich
zutrauen ein Allradauto über Pisten zu lenken und auch etwas Spaß daran zu
haben; aber keine Angst es waren in den letzten 15 Jahren schon 3x Allradan-
fänger(innen) mit und ich habe alle termingemäß ins Ziel gebracht
- ich arbeite vorher einen genauen Reiseplan aus, bei dem ich auch
Besichtigungswünsche der Mitfahrer(innen) berücksichtige; aber so wird dann
auch gefahren (keine Katze im Sack, jeder weiß wo es hingeht)
- es ist Teamgeist nötig, auch wenn wir vielleicht nur zu viert sind; also keine
Individualtour, wo jeder aufstehen kann wann es ihm gerade beliebt
- es ist natürlich Camping mit Selberkochen und es kann schon vorkommen,
dass es 2-3 Tage lang keine Dusche gibt (ausgenommen Flaschendusche)
- man darf keine Angst (Respekt sehr wohl) vor großen Tieren haben, da kann
schon mal ein Elefant oder gar ein Hippo durch die Campsite maschieren
- wir fahren auch durch sehr einsame nicht immer unschwierige, aber land-
schaftlich schöne Gegenden mit vielen Tieren
- unsere Tageroute ist, wo möglich, gleich der Gamedrive und es ist Zeit zur
Tierbeobachtung und zum Fotografieren einkalkuliert
- mitzubringen ist gute Laune und gewisse Robustheit; es ist eine Freilufttour, es
kann auch einmal Regnen, stürmisch sein mittags 40 Grad haben und
75km weiter morgens nur 3,5 Grad
- B&Bs wird es nur wenige geben, aber jeder kann, wenn vorhanden, auch in
einem Zimmer übernachten oder Essen gehen
- wir werden auch auf Insidertracks fahren, wo man normaler Weise mehr Tiere
sieht und die viel näher als auf den üblichen Touristenrouten
- eventuell wird es kurze Trails zum Wandern geben und Rockpools zum
Schwimmen
- natürlich wird es auch klaren Sternenhimmel auf einsamen Spots zu bewun-
dern geben; ebenso prachtvoll farbige Sonnenuntergänge
- wichtig: fahre natürlich voraus und übernehme die Navigation, aber jedes
Auto ist für sich selbst verantwortlich, speziell im Schadensfall, denn es gibt in
Afrika keine Vollkaskoversicherung

Das wars fürs erste in Kürze und ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben.
Wenn es Interesse gibt, dann hier melden und natürlich beantworte ich auch eventuelle Fragen detailliert.

Grüße aus Wien
Norbert und Monika
Hallo!
Ein Interessantes Angebot. In Südafrika war ich 2 Wochen, nur normale geführte Reise. Ein Bekannter hat eine Farm in Namibia, er lebt aber in der BRD.

Ich habe noch einige Weingärten und bin in den nächsten Wochen mit der Ernte beschäftigt. Wenig Zeit zum chatten.. Beruflich mit Technik, Autos Traktoren etz firm.

Wir sind eine Autostunde getrennt, ein persönliches Treffen wäre m M nach sinnvoll. Mail

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LG ferd
Hallo Ferdinand
Die meisten Mitfahrer sind aus Deutschland und da ist ein pers. Treffen schwieriger zu organisieren, vor allem wenn sie aus verschiedenen Orten sind.
Bei dir ist es kein Problem, dass wir uns zusammensetzen. Da kann ich natürlich anhand von Bildern und Videos und Karten einfach zeigen was einem auf so einer Tour erwartet.
Es ist ja noch reichlich Zeit und vielleicht melden sich noch andere Interessenten in den nächsten Tagen, die wir miteinbinden können.
Nächste Woche sind wir in Danzig, danach wäre ein Treffen möglich.
Weiteres per PN.

Grüße
Norbert
Hallo Norbert

Namibia hat mich schon lange interessiert.

Die Tochter eines Freundes wohnt in diesem Land. Er besucht sie und ihre Familie öfter, hat auch schon Touren durchs Land gemacht und mir so einiges erzählt.

Grundsätzlich wäre ich an dieser Reise interessiert und würde gerne via PN mehr erfahren.

Für ein Treffen würde ich mit meinem Womo auch bei Gelegenheit nach Wien kommen.
Hallo bellabimba
PN folgt !

Grüße
Norbert
Hallo Norbert,

das Angebot ist toll ..leider kommt es bissl zu spät . Hab gerade meine Tour fertig : Johannesburg bis Viktora Falls.
wünsche Dir alles Gute

LG Susanne
Hallo
Nachdem wir gerade mit 2 Autos 6 Wochen erfolgreich durch Patagonien (Chile/Argentinien) gefahren sind und nun zurück sind, möchte ich nochmals an unsere geplante nächste Reise durch Namibia etc. erinnern. Vielleicht findet sich noch ein(e) passende(r) Mitfahrer(in).
Grüße
Norbert und Monika
Moin moin Norbert und Monika,

Namibia, Botswana und Südafrika war ich auch bereits als Selbstfahrerin unterwegs und würde es nicht wiederholen, da mir das Fahren selbst sehr viel Spaß gemacht, aber die langen Fahrzeiten zu anstrengend sind.

Mich würde aber die Patagonien-Tour interessieren und ist für 2020 angedacht.
Habt ihr da auch eine Wiederholung geplant. Wie viele Stunden seid ihr da im Durchschnitt gefahren?
Ich möchte einfach auch mehr und länger mit Chilenen in Kontakt kommen, evtl auf 2 - 3 Monate Aufenthalt verlängern.

Eure Erfahrungen hierzu fände ich sehr hilfreich!

Gruß aus Potsdam nach Wien und schönen Sonntag!

Laura
Hallo Laura

Für 2020 haben wir noch keine Pläne, müssen erst sehen was heuer aus Afrika wird.

Im Gegensatz zu Afrika sind wir aber nur in einem Minicamper gefahren. Mit dem muss man schon etwas langsamer fahren, als mit einem PS-stärkeren 4x4 mit breiten Reifen. Wir sind aber auch mit diesem Auto über teils einsame, kurvenreiche, steile Schotterstraßen gefahren, die manchmal auch in schlechtem Zustand waren. Haben auch die sehr kehrenreiche Schotter/Sandstraße von Argentinien zum fast 4000m hohen Uspallata Paß hinauf und hinunter nach Chile bewältigt.
Die Tagesfahrzeiten waren, bedingt durch die kurvenreichen Bergstraßen eher länger als in Afrika und sicher auch anstregend. Wir hatten ja nur 6 Wochen und sind im südl. Afrika ca. 10000km gefahren und in Patagonien waren es dann auch 9776km, also praktisch gleich viele.
Allerdings hat man in Patagonien im Gegensatz zu Afrika im Jan/Feb von ca. 6-21Uhr Tageslicht und kann damit untertags längere Pausen machen.

Sind in Santiago gestartet und großteils über Chile nach S bis Puerto Natales gefahren. Von dort meist über Argentinien nach Cordoba und dann zurück nach Santiago.
Leider sind die Orte in der Pampa oft 100te km auseinander und die RN40 hat immer wieder unvermittelt 70km lange Schotterteile oder noch schlimmer lehmige Abschnitte. Gar nicht schön zu fahren, wenn es geregnet hat. Das Schild im Nirgendwo, das besagt dass die Hauptstraße (!!!) ab hier bei Regen nicht befahrbar ist, ist besonders hilfreich. Es gibt ja keine andere Möglichkeit.
Ja, auch 50km lange Baustellen, wo sie den Asphalt weggerissen haben versüßen auch noch das Leben. Straßenabschnitte mit vielen Schlaglöchern kommen auch oft vor. Gefährlich sind auch auf ansonster guter Asphaltstraße plötzlich auftauchende einzelne Schlaglöcher. Man muss also immer konzentriert fahren, auch wenn es weniger Wildtiere als in Afrika gibt.
Was die Tagesfahrtstrecken betrifft sehe ich kaum einen Unterschied zu Afrika, wenn man den selben Zeitrahmen zur Verfügung hat.
In Afrika hat man aber oft die Möglichkeit statt auf faden Asphaltstrecken auf zwar längere, schwierigere, aber schönere Pisten mit mehr Tieren auszuweichen.
In Argentinien sind die Nationalparks auch oft sehr weit auseinander und man muss größere, eigentlich wenig interessante Strecken dazwischen zurücklegen. Da hilft es auch nichts mehr Zeit zu haben.

Wir können leider kein Spanisch, daher war der Kontakt mit der Bevölkerung gering. Aber wenn man nachtfest ist, dann kann man vor allem am Wochenende auf den kommunalen Plätzen/Campsites und vor allem in Argentinien mitfeiern. Das geht dann immer um ca. 20 Uhr los und endet nicht vor 4 Uhr früh. Und wenn erst am Montag Vollmond (Luna, Luna) ist, dann wird halt an diesem Tag auch noch gefeiert. Wir haben leider unseren Schlaf zum Weiterfahren gebraucht und konnten daran nicht teilnehmen. Weiß zwar nicht, wann die Leute arbeiten, aber im nördlicheren Argentinien wird am Nachmittag stundenlang Siesta gehalten und die meisten Geschäfte haben zu.

Ist eben nicht Afrika, mit dem muss man rechnen, wenn man dorthin fährt.
Nicht, dass es uns nicht gefallen hat. Wir haben auch 20km-Tageswanderungen in den Bergen gemacht und sind in kalten Seen geschwommen. Aber die Entfernungen sind einfach größer als im südl. Afrika. So misst Chile von N nach S ca. 4000km (Luftlinie), aber von der Nordgrenze Namibias bis Kapstadt sind es nur ca. 2000km. Da tut man sich schwer mit kürzeren Fahrtstrecken als in Afrika,

Viele Grüße aus Wien
Norbert
Ganz vielen Dank für deine schnelle Antwort, Norbert!

Ich hab es schon vermutet, daß ihr viel on the road gewesen seid. Vielleicht fliege ich doch wieder nach Kolumbien, dort gibt es auch riesige Entfernungen, aber günstige Flüge. Die Infrastruktur ist bestens, einige Male war ich auch mit dem Motorrad unterwegs . Und meine Spanisch-Kenntnisse sind noch ganz passabel, die Leute ungeheuer freundlich und fröhlich und es gibt unglaublich vielfältige Fauna und Flora.

Fahrt ihr denn immer die gleiche Route in Namibia/Botswana/SA?

Mich interessiert die Gegend Richtung Mocambique, habe bisher aber kaum Mitfahrer dorthin gefunden. Falls ihr euch dafür erwärmen könntet....laßt es mich wissen.

Viel Freude mit der Planung und neuen Mitfahrern.

Enjoy

Laura
Hallo Laura

Wenn man zwangsweise lange Tagesetappen durch die Pampa vermeiden will, sollte man eher in Chile bleiben. Da gibt es mehr Möglichkeiten von der Carretera Austral Abstecher nach W oder O zu machen oder parallel über allerdings oft schlechte, einsame Bergschotterstraßen zu fahren. Wir wollten aber auch etwas von Argentinien sehen, wie die berühmten Cuevas de las Manos.

Auch nach Santiago gibt es günstige Flüge, ob aus Deutschland (2. Auto kam von dort) oder Österreich. Die Autos sind dort billiger zu mieten als in Argentinien.

Also, wenn wir etwas nicht mögen, ist, jedes Mal ins gleiche Land, in gleiche Orte oder Strecken zu fahren. Wir fahren abwechselnd in verschiedene Länder, wie durch das australische Outback, Costa Rica, Tansania oder früher, wie es noch sicher war, durch die Saharadünen (Tunesien, Algerien, Libyen, Ägypten).
Auch im südl. Afrika versuche ich immer neue 4x4- Tracks oder Parks einzubinden. Hängt natürlich von den Wünschen der Mitfahrern ab, kann nicht immer sagen da war ich schon. Soll ja eine Teamreise sein, wo auch deren Wünsche berücksichtigt werden.

Was Richtung Mocambique betrifft:
Ist etwas vage, was damit gemeint ist. In Mocambique selber waren wir noch nicht aber bis zur Grenze sind wir schon hingefahren, wie wir einmal von Johannesburg aus gestartet sind (u.a. Drakensberge, Durban, Imfolzi, Cape Vidal, Krüger NP). Dann sind wir aber weiter nach N, nach Zimbabwe gefahren.

Schon möglich, dass wir wieder einmal in diese Gegend fahren, vielleicht auch mit Abstecher nach Mocambique. Hängt natürlich auch davon ab, ob sich Mitfahrer dafür interessieren.

Viele Grüße
Norbert
cron