[b]Aktiv im Ruhestand ist mein neues Lebensmotto.
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Ich war in meinem "früheren Leben" immer beruflich stark aktiv.
Als ich dann in den Ruhestand eingetreten bin habe ich bemerkt, dass ich etwas vermisse,,,,und zwar die Bestätigung noch gebraucht zu werden.

Also habe ich angefangen im Netz zu suchen und bin fündig geworden

http://www.generation-ue.de

Dies ist eine gemeinnützige Genossenschaft, die (Un)-Ruheständlern an Unternehmen / Privatpersonen vermittelt, die von unserem "alten Wissen" profitieren wollen.

Eine tolle Sache, man wird wertgeschätzt und wird dafür auch noch entlohnt.

Wer also wie ich eine 2. Karriere im Ruhestand starten möchte sollte sich die Webseite der Generation Ü mal ansehen.

Ich weiß, dass zur Zeit in Baden-Württemberg für Berufsschulen 50 (ehem. Lehrer / Dozenten / Meister gesucht werden.

Ich habe mich bereits als Dozentin beworben und habe auch in meinem Alter noch sehr gute Aussichten genommen zu werden.

Wer also auch nochmals durchstarten möchte, für den ist die "Generation Ü" Genossenschaft genau die richtige Adresse
Hallo Barbend,

Das ist zweifellos eine gute Möglichkeit, um nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht in ein „schwarzes Loch“ zu fallen.

Allerdings vermute ich, dass sich die allermeisten schon lange vor dem Erreichen des Ruhestandes damit beschäftigt haben, wie sie diese wertvolle Zeit sinn- und zugleich freudvoll nutzen können.

Im Ruhestand ist ja innerhalb der altersbedingten Grenzen so ziemlich alles möglich – zum Glück sind unsere Interessen, Neigungen und Fähigkeiten sehr unterschiedlich.
Nicht jede/r möchte sich allerdings beruflich noch einmal bestätigt sehen….

Ich stelle jetzt immer wieder einmal fest, dass ich sowohl meinen real zur Verfügung stehenden Zeitfonds als auch die „Restenergie“ überschätzt haben könnte.
Damit will ich sagen, dass meine Zielstellungen für den Ruhestand vielleicht doch etwas zu ambitioniert gewesen sind.

Das hat nichts mit einer beginnenden (Alters)Bequemlichkeit zu tun, sondern eher mit der Erkenntnis, dass mein Selbstwertgefühl nur ganz wenig von der Bestätigung durch andere „noch gebraucht zu werden“, beeinflusst wird.

Ich würde sogar soweit gehen, dass ich keinen direkten Zusammenhang mehr zwischen Selbstwertgefühl und Fremd-Wertschätzung erkennen kann. Das mag vielleicht im Berufsleben anders gewesen sein – aber im Rentenalter haben sich die Prioritäten etwas verschoben.

Ich wünsche Dir viel Freude und Erfüllung bei Deinem ambitionierten Projekt!
Das angeführte Problem hat sich bei mir glücklicherweise nicht ergeben. Ich war in leitender Position (Regionaldirektor für 4 Länder) und habe bereits 3 Jahre vor Pensionsantritt begonnen, meine Nachfolgerin einzuarbeiten. Auch da hatte ich Glück, sie war (und ist es immer noch) eine sehr fachkundige und talentierte Mitarbeiterin, die auch ein gutes Händchen für die Personalführung hat. Somit konnte ich mich schon etwa 10 Monate nach Einschulungsbeginn "zurücklehnen" und mich so entspannt und mental auf den Ruhestand vorzubereiten.
Auf Grund der positiven Entwicklung meiner Nachfolge konnte ich ein Modell der Altersteilzeit in Anspruch nehmen, welches in 2 Varfianten möglich war:
A) 2 Jahre mit einer Arbeitszeit von 20 Wochenstunden oder
B) 1 Jahr mit voller Arbeitszeit (40 Wochenstunden und 1 Jahr zu Hause.
Beide Modelle mit 85% des letzten Gehalts. Ich hatte mich für Modell B entschieden und war somit bereits 1 ganzes Jahr vor Pensionsantritt freigestellt.
Schwarzes Loch gab es keine Minute und viel nachdenken musste ich auch nicht, was ich mit meiner Zeit beginnen soll. Ich hatte auch keinerlei Probleme im Hinblick darauf, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Einmal muß damit doch auch Schluß sein .....
Es gab viele Möglichkeiten sich zu engagieren und alle die mir zusagten, habe ich auch wahrgenommen. Es hat auch Zeiten gegeben wo ich einfach nichts tat und nur, ganz bewusst, in den Tag hinein lebte. Aber auch das mit Genuss und Freude.
Auf keinen Fall möchte ich jemals wieder irgendwelche zeitgebundenen Verpflichtungen eingehen. ´Das musste ich 45 Jahre lang, tat es gerne denn mein Beruf ermöglichte mir ein tolles Leben, aber jetzt ist mein Leben immer noch toll, zwar weniger aufwendig aber dafür ohne jeglichen Druck.
Hallo ValentinAK,

Gratuliere Dir zu Deiner Lebenseinstellung! Damit kannst Du kaum etwas falsch machen...

Ich finde auch, dass unsere jetzige Lebensphase – soweit irgendwie machbar – frei sein sollte von Stressoren, denen man sich nicht freiwillig gern aussetzen möchte.

Beweisen – zumindest in fachlicher/beruflicher Hinsicht – muss man sich normalerweise auch nichts mehr.
Zumindest nicht, um in den Genuss der Wertschätzung durch andere zu gelangen......
Zu diesem Thema gibt es kein "Allheilmittel".
Jeder, der noch etwas tun möchte oder vielleicht sogar muss ist bei dieser Genossenschaft sehr gut aufgehoben.

Es gibt auch einige Ruheständler, die zuerst gedacht haben....endlich nicht mehr müssen, es sich aber nachdem das Haus aufgeräumt, der Garten in Ordnung gebracht, alle Wanderwege abgewandert und alle Cafés in der näheren Umgebung besucht wurden, wieder wertgeschätzt fühlen wollen.
Mitte 2018 Ich in Rente bin, habe mehr Zeit zum Laufen und Gehen. Täglich 1.30 Minuten sind gesund, anstatt sich auf die Couch zu setzen. Benötigen Sie nur Selbstdisziplin.
Allerdings schließt das Eine (gehen, laufen) das Andere (Couch) nicht aus, alles halt zu seiner Zeit. Der Tag hat ja auch für dich 24 Stunden :lol:
Richtig, von der Couch zum Kühlschrank und zurück, da geht dann alles in einem Aufwisch.
Ich werde nächstes Jahr im Mai berentet, ich bin auch auf der Suche nach sinnvoller Beschäftigung, dachte dabei aber weniger wieder für Andere etwas zu tun, sondern eher für mich selbst.
Mein Problem liegt tatsächlich darin überhaupt nicht zu wissen, was mir selbst Freude machen könnte, nach jahrelangem "Sorgen" für Andere beruflich wie privat geht es überhaupt nicht mehr darum von irgendwem Bestätigung zu erhalten, sondern ich hätte gerne Anerkennung von mir selbst.

Meine verkümmerte Kreativität aktivieren, vielleicht auch sportlich was zu machen, Sportabzeichen oder sowas, mich mit Dingen und Gedanken beschäftigen die jahrelang ganz hinten angestellt wurden, sind so Maßnahmen die ich mir vorstellen könnte.

Geht es da jemandem ähnlich? Oder bin ich ein tragischer Einzelfall?
Du hast ja noch jede Menge Zeit um dich auf diese, zweifelsohne sehr schöne, Zeit vorzuberteiten. Ich würde an deiner Stelle nicht darüber grübeln was dir später einmal Freude machen oder einen Sinn geben würde, sondern alles auf mich zukommen lassen.
Es ist doch meistens so, dass dir sehr oft enwas nicht einfällt worüber du verbissen nachdenkst. Dann irgendwann, wenn du überhaupt nicht mehr darüber nachdenkst, fällt es dir ganz spintan ein.
Smit "wait and see" und freu dich auf einen (hoffentlich) Unruhestand :D
mir war klar, dass die Rente ein großer Einschnitt bedeutet und habe mich darauf vorbereitet....
dennoch bin ich in ein Loch gefallen ......es war das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden - nicht mehr gefragt zu sein.....
ich hatte die letzten 25 bis 30 Jahre meine zwei völlig gegenseitigen Berufe miteinander kombiniert.....wobei der eine Beruf gleichzeitig mein Hobby war....
als mir in meinem Bürojob eine ganze Stelle versprochen wurde - habe ich meinen Hobbyberuf aufgegeben, weil das meine Knochen nicht länger mitgemacht hätten...die Vollzeit Büro-Stelle wurde mir dann doch nicht genehmigt...

danach habe ich ehrenamtliche Tätigkeiten angenommen (Tafel und DRK shop)....
leider war in beiden Bereichen wieder dieses "Gerangel" da....
wer hat mehr zu sagen - wer hat weniger zu sagen....obwohl wir bei diesen ehrenamtlichen Tätigkeiten "eigentlich" alle "gleich" sein sollten, haben sich einige zu "Chefs" aufgeschwungen...

weil ich dieses Gerangel noch nie gemocht habe und jetzt im Alter schon gar nicht - benutze ich meine freie Zeit für meine anderen Hobbies....
Bin seit 01.01.2018 in Rente und genieße das Leben in vollen Zügen. Endlich, nach 48 Jahren Arbeit, kann ich tun und lassen was ich möchte. Ich werde mir keine Beschäfitugng mehr ans Bein binden. Das was ich mir als Beschäftigung ausgesucht habe, reicht mir und macht mir Spaß. Englisch lernen, Vorlesen im Kindergarten, Sportverein und ein Malkurs.
Mit 71 fühle ich mich echt zu jung, um nur Freizeit zu haben. Seit 9 Jahren bin ich im Kriseninterventions-Team des Roten Kreuzes ehrenamtlich engagiert. Neben der Ausbildung gibt es laufend wirklich gute Weiterbildungsangebote und ich habe einige sehr gute Freunde gefunden. Es ist eine äußerst bereichernde Tätigkeit!

Da ich unheimlich gerne lerne habe ich beschlossen, eine neue Ausbildung zu beginnen. Im Herbst geht es los, ich darf die HTL (= Technische Mittelschule mit Abitur) besuchen und habe mich für die Sparte Industrieelektronik entschieden. Über diese Chance freue ich mich ganz gewaltig!

Durch meine Rente habe ich quasi ein "bedingungsloses Grundeinkommen" und kann so in Ruhe, unbeschwert und ohne Stress das Leben genießen.
Ich bin ein leidenschaftlicher Rentner.
Was hatte ich mir für Sorgen gemacht, als ich meinen Rentenbescheid bekam.
Mir schien, dass es Vorne und Hinten nicht reichen würde, mich ein armseliges Dasein erwartet.
Alle Sorgen umsonst. Schnell pegelte sich der neue Alltag ein .
Der neue Reichtum an Zeit und Lebensfreude , schönen Freizeitbeschäftigungen lies alle Sorgen schrumpfen.
Die angehäuften Teller, Tassen und anderer alltäglicher Kram reichen noch für 2 Leben und ein verschwenderischer Luxus war noch nie mein Ding.
Weniger ist oft Mehr und die Rente ist auch für mich ein .. bedingungsloses Grundeinkommen" nach über 40 Berufsjahren,das meinen Alltag sichert.
Und ich genieße ihn !
Ich bin seit April d.J. Pensionär.
Nach einem recht aktiven, stressigen(selbst Schuld :cry: ) Berufsleben habe ich mich schon gute drei Jahre zuvor nach und nach aus meinem Berufsleben zurückgezogen.
Dafür vermehrt Ehrenamtlich (Betreuung älterer Menschen) eingesetzt . Sowar es ein leichter Übergang ins Pensionsleben :D . Keine Langeweile, eher die Zeit genießen, ab und an was nützliches tun neben Haus- und Gartenarbeit. Radfahren mittlerweile täglich, oh Wunder. Zeit für das angenehme im Leben on Mass!
Leider bedingt durch Corona fallen Reisen und Saunagänge derzeit aus. Ist mir zu riskant, möchte noch viele Jahre das Leben genießen.

LG bis denne DieFra