Guten Morgen.
Ich lese und staune.
Hier läßt sich nun in der Praxis erleben, was mein Eingangstext beschreibt.
Ich denke einfach, es wird immer dann äußerst schwierig, wenn ich versuche Andere zur Änderung eines Verhaltens zu animieren, das ich selber so nicht praktiziere....
Ambe, ich habe Deinen Kommentar mehrmals gelesen.
Und ich verstehe immer noch nicht, was Du mir mit ihm sagen möchtest.
Vielleich kannst Du etwas konkreter werden ?
sonnenkind hat geschrieben: Ich denke einfach, es wird immer dann äußerst schwierig, wenn ich versuche Andere zur Änderung eines Verhaltens zu animieren, das ich selber so nicht praktiziere....



Beginnt es nicht immer damit, wenn versucht wird andere zu bewerten?
Auf die Person eingegangen wird, als auf das Thema selbst?
Ich dachte immer, Argumente- echte- seien ein Werkzeug für den Gedankenaustausch und enthalten Substanz, etwas Eigenständiges, das der Argumentierende als Teil seiner Persönlichkeit einbringt. Totschlagen heißt wohl, jede Diskussion abwürgen und, die Kommunikation damit beenden. Das kommt mir ziemlich widersinnig vor! Banales kommt natürlich vor, ich glaube jeder hat so etwas schon von sich gegeben, muß man auch nicht gleich niederknüppeln deswegen. Und: es hat noch jeder Diskussion neues Leben verpaßt, wenn versucht wurde, genau zu definieren, wovon man redet, oder wie es gemeint ist, da lösen sich viele Widersprüche oft einfach in Luft auf!
@darlingcompanion - genau so ist es - wenn man sachlich bleibt.
Sonnenkind :
"Wenn ich ein Totschlagargument für mich eindeutig identifizieren kann, zucke ich mit den Schultern und klinke mich aus der Diskussion aus."

Das erlebe ich leider nicht so, Sonnenkind.
Warum ist es dann so, dass Du immer wieder dort, wo ich schreibe, Dich einklinkst?
Und das nicht um sachlich zu argumentieren,
Oder habe ich nur den Eindruck, dass es Dir Spaß macht, mal eben eine Breitseite zu verpassen ?

Ebenso erlebe ich es, dass zum Beispiel Shekina und Melissa und Inge mit Eifer damit beschäftigt sind, durch hämische Kurzkommentare auf sich aufmerksam zu machen.
Überall dort, wo sie meinen, sich austoben zu müssen.
In meinen Augen ein Armutszeugnis.
Und alles andere, als förderlich für gelingende Kommunikation.
kundgeba hat geschrieben:
sonnenkind hat geschrieben: Ich denke einfach, es wird immer dann äußerst schwierig, wenn ich versuche Andere zur Änderung eines Verhaltens zu animieren, das ich selber so nicht praktiziere....



Beginnt es nicht immer damit, wenn versucht wird andere zu bewerten?
Auf die Person eingegangen wird, als auf das Thema selbst?


Kundgeba, da hast du natürlich absolut recht.

Dem entgegen steht aber für mein Empfinden schon die Formulierung des Themas.

Da wird nämlich auch en masse "bewertet". Wenn ich andere als Mainstreem bewerte, setzte ich mich automatisch auf eine andere (bessere, höhere?) Stufe, oder?

Wenn ich unterstelle, dass jemand, der zu einem Thema schweigt, das tut, weil er das allgemeine Meinungsklima mit einbezieht, dann bewerte ich. Eine Situation oder ein Verhalten, das aber auch zig andere Gründe haben kann.

Wenn jemand Ansichten als Verschwörungstheorie einstuft, das als seine persönliche Meinung ist, ich es aber als Totschlagargument einstufe, dann wird bewertet.....

Ich denke aus der Perspektive heraus ist es fast unmöglich, total sachlich dieses Thema zu diskutieren.
Shekinah hat geschrieben: Oh schau an,Christine hat nach ihrem Internetverhalten gegockelt.

Mit so einem persönlichen Seitenhieb kann man jede sachliche bzw. vernünftige Diskussion im Keim ersticken!
Shekinah hat geschrieben: Oh schau an,Christine hat nach ihrem Internetverhalten gegockelt.


DAS ist für mich eine Killerphrase. So unnötig wie ein Kropf. Und zeugt lediglich von persönlicher Animosität.
Kundgeba, da schließe ich mich gerne an.
Zu einer Diskussion gehört die Auseinandersetzung, auch die konträre.
Ich vertrete zum Beispiel eine Ansicht, die der Ansicht eines anderen zuwider läuft.
Nun werden Argumente ausgetauscht.
Das kann hin und her gehen.
Und das ist auch gut so.
Solange Aufrichtigkeit spürbar ist, bin ich dabei.
Sobald aber offenkundig absichtlich falsch interpretiert wird, was der Gesprächspartner sagt, versucht wird, ihn lächerlich zu machen oder kriegslüstern auf ihn eingedroschen, wird ein konstruktiver Gedankenaustausch unmöglich.
Christina, da du fast überall präsent bist, ist es fast unmöglich, dir hier nicht in die Quere zu kommen.

Du verpasst Breitseiten bis der Arzt kommt, wirst sogar ausgesprochen persönlich und beleidigend und beschwerst dich, über die, die sich das nicht nur stumm ansehen mögen?

Es ist schade, dass du deinen Anteil an Entwicklungen nicht siehst, sehen kannst oder auch sehen willst.So wirst du dich immer als Opfer fühlen und darstellen.

Und ewig grüßt das Murmeltier.....
Sona18 hat geschrieben: "Dabei ist es viel spannender, sich mit echten Fragen und Überlegungen in eine Diskussion einzubringen.
Finde ich "

Weißt du was noch viel spannender ist? Mit Menschen zu diskutieren, die ihre eigene Meinung auch für eine Meinung halten und nicht für einen Fakt.


@Sona,
mit beiden Aussagen stimme ich absolut überein.
Sonnenkind, ich habe in meinem Eingangstext Wikipedia zitiert.
Und ein paar eigene Gedanken hinzu gefügt.
Niemand wurde hierbei persönlich angegriffen.
Bewußt habe ich mich allgemein gehalten.
Jedoch dabei einen Bezug herstellen wollen zu Diskussionsformen hier im Portal.
So, wie ich sie erlebe.
Christina111 hat geschrieben: Kundgeba, da schließe ich mich gerne an.
Zu einer Diskussion gehört die Auseinandersetzung, auch die konträre.
Ich vertrete zum Beispiel eine Ansicht, die der Ansicht eines anderen zuwider läuft.
Nun werden Argumente ausgetauscht.
Das kann hin und her gehen.
Und das ist auch gut so.
Solange Aufrichtigkeit spürbar ist, bin ich dabei.
Sobald aber offenkundig absichtlich falsch interpretiert wird, was der Gesprächspartner sagt, versucht wird, ihn lächerlich zu machen oder kriegslüstern auf ihn eingedroschen, wird ein konstruktiver Gedankenaustausch unmöglich.


?falsch inerpretiert?
Vielleicht ist man falsch verstanden worden?
Dann sollte man versuchen, selbst weiterhin sachlich zu bleiben - so ganz ohne persönliche Angriffe - vielleicht mit anderen Worten die Sachlage nochmals definieren - die man selbst für richtig haltet -.
Somit bleibe ich auf der sachlichen Ebene und gieße nicht Öl in ein beginnendes Feuer.