Was sind "Totschlagargumente"?

Laut wikipedia sind es "inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile, von denen der Sprecher annimmt, dass die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer mit ihm in der Bewertung übereinstimmt, oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt."

Dann gibt es noch die "Killerphrasen" .
Ihnen fehlt im Gegensatz zum Totschlagargument der argumentative Schein, womit unmittelbar die Absicht ausgedrückt wird, ein Gespräch, eine Diskussion oder einen kreativen Prozess beenden zu wollen.
Solche Phrasen sollen entweder Widerspruch verhindern, nämlkich den Gegner mundtot zu machen.....
Dieses Ziel wird aber hinter der Phrase versteckt. (wiki)

Manchmal erlebe ich es zum Beispiel, wenn ich etwas äußere, was nicht dem üblichen Mainstream entspricht.
Manchmal, wenn ich mich über etwas in der Politik äußere.
Oder auch wenn es um religiöse Ansichten geht.

Dann gibt es noch die "Schweigespirale".
Hierbei hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einschätzung des Meinungsklimas ab.
Widerspricht die eigene Meinung der als vorherrschenden betrachteten Meinung, so gibt es Hemmungen sie zu äußern (auch wiki).

Auch ganz schnell wird das Totschlagargument :
"Das ist doch Verschwörungstheorie"
hervor geholt.
Zum Beispiel wenn jemand die Urheber des Attentats auf die Zwillingstürme, das world trade center ,anzweifelt.

Dabei ist es viel spannender, sich mit echten Fragen und Überlegungen in eine Diskussion einzubringen.
Finde ich.
Nur, welches die echten Fragen und Überlegungen sind, das sollte man nicht allein bestimmen wollen.
Da sollte man einen konsens mit den anderen Teilnehmern der Diskussion finden.
Und das ist eben nicht einfach!
Oh schau an,Christine hat nach ihrem Internetverhalten gegockelt.
Das ist wohl wahr, Milafranzi.
Und oft auch sehr schade.
@Christina ... warum vertrittst du ständig die These, dass Menschen, die nicht deiner Meinung sind oder sich gar nicht (oder nicht mehr) zu einem Thema äussern, automatisch dem Mainstream entsprechen?

Vielleicht entsprichst du ja in den Augen der Andersdenkenden auch einem Mainstream, einfach nur einem anderen ... ist alles nur eine Frage des Standpunktes.

Aber nicht nur du greifst in die "Mainstream-Totschlagargumentenkiste", andere werfen den Andersdenkenden gerne ein "mit dem Strom schwimmen" vor ... und beides scheint wohl irgendwie der eigenen Beruhigung zu dienen und ist sicher einfacher als sich einzugestehen, dass man die anderen nicht überzeugen kann.

Auffallend ist nur, dass die, mit der du zurzeit auffallend im Clinch liegst ein sehr ähnliches Verhalten wie du an den Tag legst ... es gab sogar mal eine Zeit, in der ihr gemeinsam gegen die Ahnungslosen aufgetreten seid (zumindest habe ich es so empfunden).
Mir erschließt sich leider die Intention zu einer solchen Frage nicht.

Wer will denn so genau beurteilen, ob ein Gegenüber es nicht besser weiß, (warum auch immer) oder etwas mit einem Totschlagargument deckeln will?

Wenn ich ein Totschlagargument für mich eindeutig identifizieren kann, zucke ich mit den Schultern und klinke mich aus der Diskussion aus.

Für mich ist es auch so, dass ich manchmal den Eindruck habe, dass es für manche total wichtig ist

Andere unbedingt von ihrer Meinung zu überzeugen,
in gewisser Weise als so eine Art "Sieger" aus einem Gespräch/einer Diskussion hervor zu gehen
Themen immer und immer wieder aufzuwärmen, nur um unterm Strich die eigene Meinung noch mal und noch mal von Pseudo-Nicht-Mainstream-Sympathisanten bestätigt und bekräftigt zu bekommen.

Wie man gerade hier in diversen Foren schön beobachten kann, ist an irgend einer Stelle alles an sachlichen und guten Argumenten von beiden Seiten gesagt. Was dann noch kommt, sind persönliche Gedanken, Erfahrungen und Interpretationen. Aber auch die hat man dann irgendwann alle schon mal (zwar in unterschiedlichen Variationen) aber dann doch, in bestimmter Hinsicht wieder mit dem gleichen Tenor, gelesen.

Für mich muss niemand aus einer Diskussion als Sieger oder Verlierer hervorgehen.
Menschen, die sich in Themen verbeißen, nicht loslassen und andere Meinungen nicht gelten lassen können, sind für mich nicht fernab vom Mainstream, sondern einfach nur anstrengend.
Ist eine Diskussion, in der es um unterschiedliche Ansichten geht, nicht eher ein Spiel, in dem man versucht, den oder die anderen durch Argumente zu "entwaffnen"?
Ich mache es meinem "Gegner" bestimmt nicht leicht, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Aber wenn ich schließlich zugeben muss, dass er die stichhaltigeren Argumente hat, dann gebe ich mich gern geschlagen, denn schließlich habe ich ja was dazugelernt.
Was für ein Kinderkram.
S...... Du blamierst Dich nur selber.

Wieder einmal wird beleidigt, anstatt diskutiert.
S....., Dein Kommentar spricht für sich.
Allerdings nicht f ü r Dich.

Aber wie gewohnt, es wird wieder gepiekst und gestochen.
Irgend jemand muss immer dran glauben.
Ich selbst empfand die besagte Person auch als aggressiv und etwas prollig.

S.... , gerade Du liebst es, wieder und wieder hier mit zum Teil unqualifizierten Zwischenrufen auf Dich aufmerksam zu machen.



Hier kann man sehen und lesen, wie bestechende Argumente ausschauen.
Und fast kein Forum und kein blog wird verschont.
Dabei gäbe es doch ein Thema, das da einmal hieß:Ich empöre mich.

Von derselben Autorin.
Wenn ich mir was wünschen dürfte, würde ich mir wünschen, dass die Empörung sich nur dort Luft machen würde und der Rest verschont - ach ja ...
Ich schließe mich deinen Wünschen an , barbera.
Liebe Barbera, wenn Du meinen früheren Thread : "Ich empöre mich" zitierst.
Ja, dazu stehe ich noch immer.
Und jeder, der meinen Eröffnungsbeitrag gelesen hat, wie ich ihn gemeint habe, versteht ganz leicht, dass es ein durchaus verbindlich gemeinter Thread war.
Unter erweiterter Suche ist er immer noch zu finden und nachzulesen.
Was Du hier treibst, das wird allgemein "intellektuelle Unlauterkeit" genannt.
Danke Frau Rottweiler, für die nette Aufklärung.

Späßchen :wink:
"Dabei ist es viel spannender, sich mit echten Fragen und Überlegungen in eine Diskussion einzubringen.
Finde ich "

Weißt du was noch viel spannender ist? Mit Menschen zu diskutieren, die ihre eigene Meinung auch für eine Meinung halten und nicht für einen Fakt.
Sind doch alles nur Zitate - nicht aus dem Thema "Ich empöre mich", sondern eine Auswahl der letzten Tage.
Alles Sprüche von der lieben Christina.

Intellektuell unlauter kann ich nicht sein, weil mir von all gemeiner Stelle der Intellekt bereits abgesprochen wurde.

Wer den Intellekt verliert
lebt weiter gänzlich ungeniert.

Ausserdem bin ich nicht die liebe Barbera.
Sag einfach Barbera zu mir.
Barbera, Lauterkeit wäre es gewesen, wenn Du auch die zuvor geschriebenen Kommentare zitiert hättest.
Nämlich im Zusammenhang.
Dann wären meine Antworten vielleicht nachvollziehbar..

Ausserdem weichst Du aus.
Lächle Christina, oder hast Du keinen Humor mehr :?