@plulitz

Habe mir nochmal unsere Beiträge durchgelesen und festgestellt, dass ich "tropisch" mit "synodisch" verwechselt habe. Bitte um Entschuldigung für das Missverständnis.

Bin trotzdem noch dabei, herauszufinden, warum man die Häuserreihenfolge GEGEN statt IM Uhrzeigersinn vorgenommen hat. Möglicherweise, um eine DIREKTIONSMETHODE zu haben, nach der jedem am Ascendenten aufsteigenden "30 Grad-Abschnitt" (fälsch. "Haus" genannt) ein Zeitintervall von 7 Jahren zugeschrieben werden kann, was insgesamt einem Lebensalter von 84 Jahren entspricht, und wonach man angeblich auch - anhand von prägnanten Ereignissen - die Geburtszeit korrigieren kann.

Das hat natürlich nichts mit dem Aufstieg und Fall von Planeten durch die Erdraumfelder (echten "Häusern") im Laufe eines Tages zu tun, worum es vor allem in der Antike ging.

Der Astrologe Vehlow hat sich ein Leben lang mit der Prüfung von mehr als 12 verschiedenen Häusersystemen herumgeschlagen und sich letztendlich für ein äquales entschieden, wie es auch bei den Indern üblich ist.

Bevor man sich um Minutendifferenzen bei der Ayanamsha-Berechnung herumschlägt, die sich auf den Abstand des heutigen Frühlingspunktes zu Spica in der Jungfrau beziehen, wäre es vielleicht wirklich sinnvoller, die von dir erwähnte Galaxie am Schnittpunkt zwischen den Sternbildern Wassermann und Fisch als neuen 0-Punkt zu nehmen, und dann zu schauen, ob die scheinbare Positionen der Sonne sowie der anderen Planeten in den Sternbildern (statt in den Sternzeichen) auch personenbezogene Deutungsergebnisse zeigen, die mit der Realität übereinstimmen.

Diese Studie steht leider noch aus.

LG Filofaxi
Hallo Filofaxi,

so ein Zufall. Die ganze Zeit über war ich nicht mehr hier und schaute heute hier nur deshalb rein, weil ich in die Browser-Suchzeile "Geburtszeitkorrektur" rein schrieb und auch dieses Forum gleich oben angezeigt wurde. Naja und ich zu deinen Beiträgen fand bzw. dann auch zu meinen von damals.

Einiges verstand ich damals kaum von dem, was du erklärtest und dachte, ich nerve dich bestimmt mit meinen vielen Gegenargumenten und Fragen und verdrängte das Ganze. Kam (ein bisschen feige) nicht mehr zurück.
Heute las ich dann von dem Missverständnis, das du in dem Beitrag vom 18.06.2014 formuliertest . Also im gleichen Monat sind wir quasi hier her zurück gekommen. Interessant.
Da wir auf der Basis eines Missverständnisses kommunizierten, erklärt das vielleicht besser, warum ich mir oft vorkam, völlig auf dem Schlauch zu stehen :) .

Du verfügst ja wie es aussieht über ein enorm umfangreiches aber auch die Zusammenhänge berücksichtigendes Wissen. Was mich zu der persönlichen Frage an dich führt, ob du Geburtszeitkorrekturen vornehmen kannst, selbst dann, wenn die Unsicherheit über 24 Stunden oder mehr gehen würde. Also wenn ich dir 10 wichtige Ereignisse (wie der Tod meines Vaters usw.) nennen würde, aber z. B. nur angeben würde, dass ich zwischen dem 2. und 3. Dezember oder zwischen sogar 1. und 3. Dezember geboren bin. Also wenn du 2:30 Uhr oder 1:00 Uhr von mir nie als evtl. in Frage kommend erfahren hättest.

Immerhin ist mein Geburtsdatum sogar bezogen auf den 3. Dezember nicht sicher. Auch da sind oder waren sich meine Eltern nicht einig.

Die Geburtsdaten im Kirchenamt machte weder meine Mutter noch mein Vater, sondern die Mutter meines Vaters. Sie machte aber viel mit Numerologie und ich kann mir theoretisch vorstellen, dass sie das Geburtsdatum manipulierte und aus bestimmten numerologischen Gründen den 3. Dezember eintragen ließ. Denn mein Vater sagte jedesmal, wenn wir auf mein Geburtsdatum zu sprechen kamen, in etwa "nein, das war doch nicht der 3., das war glaube ich der 1. Dezember." Und meine Mutter jedesmal ihm entgegnend: "Nein, das verwechselst du mit meinem." Denn sie ist am 1. Dezember geboren. Dann sagte er in etwa: "Dann war es halt der 2. Dezember und es war doch eher 1 Uhr." Dann heißt es, dass mein Geburtsdatum und die Zeit vielleicht auch komplett mit denen von meinen anderen Geschwistern verwechselt wurde. Die sind auch teils am Tag geboren.

Auch war ich 40 Jahre in keinem Stammbuch eingetragen, weil die mich damals nur in der Kirche eingetragen hatten. Auf dem Taufschein stand keine Uhrzeit. Als ich wegen der Heirat im Mai 1999 in Tanger in dem Pfarramt oder was es war, vom Saarland aus telefonisch um die Ausstellung eines neuen Taufscheins bat, fragte der mich, um wieviel Uhr ich denn geboren sei. Ich antwortete mich sehr wundernd, weshalb er mich so etwas fragt, das müsste er doch in den Unterlagen (oder im Kirchenbuch) stehen haben. Aber er bat mich, ihm trotzdem eine Uhrzeit zu nennen. Ich sagte nagut, 3 Uhr oder früher oder später. Obwohl ich im Sinn hatte, dass meine Mutter immer meint(e), es sei halb drei gewesen. Es war aber so ein Drängen in mir, ihm nur 3 Uhr zu sagen. Und tatsächlich, hatte er auf dem neuen Taufschein diese von mir ihm evtl. falsch genannte Uhrzeit eingetragen. Woraus ich schlussfolgere, dass die richtige ihm einfach nicht vorlag.

Ich möchte gerne genau wissen, wann ich anhand dieser ca. 10 üblichen Ereignisdaten wirklich geboren bin bzw. genauer: wirklich geboren wäre, wenn... Und selbst wenn dabei ein Tag heraus käme, der weiter entfernt von den in Frage kommenden wäre.

Denn wie ich in einem anderen Beitrag schrieb, kann ich (wie auch andere Forscher) mir sehr gut vorstellen, dass die maßgeblichen richtigen Horoskopdaten nicht dem tatsächlichen Rauskommen aus dem Mutterleib und auch nicht dem ersten Atemzug entsprechen, sondern dem Zeitpunkt, wenn das Kind sich FERTIG fühlt, um raus kommen zu wollen.

In dem Zeitpunkt veranlasst es ja die Ausschüttung der entsprechenden Hormone in der Mutter, damit die Wehen einsetzen.
Meine Mutter sagte, als ihre Schwiegermutter vom Saarland nach Tanger mitten in der Nacht angereist kam, dass es mit dem Kind noch nicht so weit sei.
Meine Mutter war sicher, ihr Kind, also ich, wäre noch nicht bereit. Es seien noch nicht die Wehen.
Doch die Mutter meines Vaters (sie war eine seltsame Persönlichkeit mit dem Aussehen einer Indianerin und interessanten Persönlichkeitsanteilen) jagte jedoch die Einwände meiner Mutter außer Acht lassend, meinen Vater/ihren Sohn zur Hebamme mitten in der Nacht.
Die Hebamme kam, gab meiner Mutter aus Versehen und in der Hektik noch eine falsche Spritze, was sie also selbst zugab, und "das Kind" wollte nicht rauskommen oder hörte fast auf sich zu bewegen. Mit vereinter Kraft mit Zählrhythmus meines Vaters, also "eins und zwei und drei und vier usw. und Beine hoch und Beine runter" bewirkten sie, dass meine Mutter mich raus brachte. Ich sei fast schwarz gewesen und die Hebamme habe einen Verzweiflungsfluch ausgestoßen, mich dann mit Spiritus eingerieben und mich geknetet wie einen Brotteig. Bis sich "das Kind" genüsslich und (noch immer fast schwarz in der Körpterfarbe) gestreckt habe und bald eine rosige Farbe annahm.

Ich vermute und möchte das wissenschaftlich ein wenig in Erwägung ziehen, dass mein eigentliches Rauskommenwollen zu einer anderen Zeit gewesen wäre. Also ich glaube nicht an Beeinflussung und Strahleneinwirkung von Sternen oder Planeten usw.
Ich meine, dass ein Kind dann rauskommen will, wenn die Entwicklung im Bauch der Mutter tatsächlich lockerleicht und definitiv abgeschlossen ist.
Wenn aber an dem Zeitpunkt dann durch das Außen etwas manipuliert wird und das Kind zu einem "falschen" also nicht zu seinem eigenen authentisch gefühlten Zeitpunkt zur Welt kommt, können die für eine Horoskoperstellung zugrunde gelegten derzeit üblichen Daten ja nie das richtige Ergebnis zeitigen.

Daher möchte ich gerne wieder eher das Pferd rückwärts aufzäumen und anhand dieser bei Geburtszeitkorrekturen benötigten wichtigen ca. 10 Ereignissdaten rechnerisch ermitteln lassen, wann die dementsprechende Geburtszeit GEWESEN WÄRE oder tatsächlich übereinstimmend gewesen ist.

Falls du selbst nicht dazu in der Lage wärst, eine Geburtszeitkorrektur zu ermitteln, vor allem in diesem größeren Zeitrahmen von gut 24 Stunden oder mehr, ob du mir dann eine kompetente Astrologen oder eine Astrologin empfehlen könntest, wäre meine Hoffnung. Den entsprechenden Preis würde ich natürlich für diese Arbeit einer Geburtszeitkorrektur zahlen wollen.

Liebe Grüße

Pluliz
PS: Der Beitrag obendrüber war erst um 16:20 Uhr inhaltlich fertig geworden. Habe ihn zwischenzeitlich nochmal korrigiert usw. Falls ihn jemand früher gelesen haben sollte, so war das noch die ältere Version.
@pluliz

In der Astrologie erklärt man Coinzidenzen (gleichzeitig auftretende Ereignisse, die sich nicht kausal gegenseitig bedingen) gern mit der Aktivierung von Planeten, die auf dem selben Grad stehen und durch Transite ausgelöst werden (zb wenn beide Personen die Venus so stehen haben, dass sie beim Horoskopvergleich einen exakten Winkel zueinander bilden, und beide gleichzeitig „ausgelöst“ werden, sobald der laufende Jupiter seinerseits einen exakten Winkel dazu bildet. Dann laufen sich zb alte Freunde mal wieder gleichzeitig über den Weg, schmunzel...).

Dieses Transitsystem benutzt man auch, um eine Metagnose zu machen, d.h. um zu testen, ob bestimmte Ereignisse mit dem eigenen Geburtsereignis in einem prägnanten Zusammenhang stehen. Hinzugenommen wird gern noch das Horoskop der Eltern, worin man ebenfalls versucht, dieses Geburtsereignis wiederzufinden (zb durch einen Jupiter/Mond-Transit bei der Mutter).

Leider wird es meist umso problematischer, je genauer man hinschaut, sodass man da schon einen gewissen Spielraum (Orbis) gelten lassen muss, um überhaupt irgendwas zu sehen.

Die Methode der Geburtszeitkorrektur anhand von wichtigen Ereignissen geht davon aus, dass es bestimmte Ereignisse gibt, die einem physisch widerfahren, und daher mit dem Ascendenten zu tun haben, und andere, die einem gesellschaftlich widerfahren, und eher mit der Himmelsmitte zu tun haben. Hier wären also die Horoskope für die Ereignisse zu machen und zu prüfen, ob wichtige Transite in Bezug auf ASC und MC stattgefunden haben.

Die gleiche Vorgehensweise praktiziert zB Ebertin mit „Direktionen“, wobei besonders die Sonnenbogendirektion (1 Tag = 1 Jahr) favorisiert wird, indem alle Planeten vom Radixpunkt aus pro Jahr 59 Bogensekunden vorwärts verschoben werden. Da hier nicht nur die direkten Übergänge wie Konjunktion oder Opposition zählen, sondern auch die Winkelbeziehungen hinzugenommen werden, lässt sich eine Häufung an bestimmten Punkten, die dann als der MC oder der ASC angenommen werden, nur innerhalb von plusminus 15 Grad als signifikant bewerten. Da die Durchschnittsbewegung des MC zb alle 4 Minuten 1 Grad beträgt, kann die Geburt auf diese Weise also nur innerhalb von einer Zeitstunde korrigiert werden.

Der Unterschied zwischen ein oder zwei Tagen zur gleichen Uhrzeit wirkt sich auf die Planetenpositionen und auf die Häuserspitzen (speziell des ASC und dem MC) nicht so gravierend aus, wie zb die Mondbewegung, sodass hier mit einem entsprechend geringeren Toleranzraum gearbeitet werden kann.

Um konkret festzustellen, an welchem Tag die Geburt stattgefunden hat, muss man also die exakten Sonnen- und Mond-Transite am Horoskop der Mutter überprüfen, weil das ja eines der gravierendsten Ereigniss in ihrem Leben war.

Am besten, du experimentierst mal ein wenig mit den Horoskopen deiner Eltern und deinem eigenen herum, sodass sich vielleicht schon eine bestimmte Übereinstimmung feststellen lässt, die auf deine MC oder ASC schließen lässt.

LG Filo
Hallo Filo,
(Merci)

Filofaxi schrieb:
Um konkret festzustellen, an welchem Tag die Geburt stattgefunden hat, muss man also die exakten Sonnen- und Mond-Transite am Horoskop der Mutter überprüfen, weil das ja eines der gravierendsten Ereigniss in ihrem Leben war.

Am besten, du experimentierst mal ein wenig mit den Horoskopen deiner Eltern und deinem eigenen herum, sodass sich vielleicht schon eine bestimmte Übereinstimmung feststellen lässt, die auf deine MC oder ASC schließen lässt.


Keine Ahnung, wie das zu machen wäre. Was oder welche Aspekte im Radix sind da miteinander zu vergleichen und worauf kommt es an?

Ich weiß lediglich, dass meine Mutter am 1. Dez. 1929 geboren ist. Mehr nicht. Genügt das oder müsste ich auch ihre genaue Uhrzeiten wissen?

In Sachen Astrologie selbst kenne ich mich ja nicht aus. Lediglich erhalte ich über die Programme die jeweiligen Ergebnisse wie über

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(alles kostenlos).

Im Netz gibt es ja einige Angebote in Sachen Geburtszeitkorrektur, doch m. E. kann niemand dieses von mir gewünschte Zeitfenster bedienen. Darf ich noch einmal bei dir anklopfen...
Den Aufwand würde ich - auch im Voraus - angemessen entschädigen. Oder, ha, :wink: von dir ein Portrait malen. Siehe

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LG
Lisa
Was die gelöschten Links (Astro...) betrifft, handelt es sich um keine Werbung, ich schrieb ja "kostenlos" dahinter. Aber eigentlich sind auf diesen Seiten, zu der meine Links führten, auch durch Klicks kostenpflichtige Angebote zu finden, also kostenlose und andere. Somit gebe ich zu, dass man die Links unter Werbung verstehen kann und akzeptiere die Löschung.

Was die von mir gemalten Portraits betrifft unter dem anderen Link, handelt es sich auch um keine kommerziellen Angebote, für die ich Geld verlange. Die Bilder habe ich alle gemalt, ohne dafür Geld verlangt oder bekommen zu haben. Gut, es geht euch aber vor allem um die Kontaktaufnahme, was ich vorher nicht gewusst habe. Entschuldigung.

LG
Pluliz
Hi pluliz,

dein Geburtshoroskop ist das Transithoroskop deiner Mutter für den Tag, an dem du geboren wurdest.

Optimal wäre es natürlich, wenn du ihren MC oder ASC auch kennen würdest, um am persönlichsten Punkt in ihrem Horoskop festzustellen, ob es da Aspekte (Winkelbeziehungen zwischen deinem und ihrem Horoskop) gab. Wenn du die beiden Punkte allerdings auch nicht kennst, nimmst du erstmal die Mittagszeit an. Dann müsstest du schauen, wo (dein) Mond und Jupiter standen - möglicherweise an ihrem MC, der auch ein persönlicher Punkt in DEINEM Horoskop sein könnte. Möglicherweise geben auch Mars und Saturn Hinweise auf eine Kaiserschnittgeburt, oder Neptun zeigt im Horoskop deiner Mutter eine Vollnarkose an.

Zu prüfen sind immer erst die Aspekte, die die langsamen Planeten zu den schnellen bilden (zb Jupiter/Mond) und danach die schnellen zu den langsamen (zb Mond/Jupiter). Wenn man die Jahreszeit ermitteln will, nimmt man die ersteren. Sucht man einen Zeitpunkt im Laufe eines Monats oder im Rahmen einer ungefähren 13 Grad-Toleranz (Mondbewegung im Laufe eines Tages), bietet sich bei den Planeten der Mond an.

Außerdem schaut man nach, ob es eine Häufung gibt zum ungefähren Zeitpunkt der Geburt, indem man prüft, ob der laufende ASC (bei körperlichen Komplikationen bei der Mutter) oder der laufende MC über bestimmte, wichtige Planetenkonstellationen der Gebärenden lief, der dann auch deinen MC beträfe.

Es kann auch sein, dass der MC der Mutter dem ASC des Kindes entspricht, oder einen genauen Winkel dazu bildet (zB wenn das kind körperliche Komplikationen bei der Geburt erlebt), und dass der Jupiter oder der Mond des Kindes (der ja bei der Mutter im Transit steht) ebenfalls einen prägnanten Winkel dazu bildet.

Vielleicht druckst du deine wahrscheinlichen Horoskope (mit den verschiedenen Ascendenten) und das deiner Mutter mal aus und achtest darauf, ob sich da irgendwelche Planetenaspekte an Punkten (bestimmten Graden innerhalb eines Tierkreiszeichens) häufen, wo KEIN anderer Planet direkt steht, was drauf schließen lässt, dass da entweder ASC oder MC versteckt ist (zb wenn Mars, Saturn oder Neptun am ASC standen, was einer Vergiftung durch eine falsche Spritze entspricht)

Hilfreich für eine solche komplexe Suche ist ein Aspekt-Finder, der aus einem waagerechten 30 Grad-Zahlenstrahl besteht, auf dem alle Planetenpositionen (oben die von dir und unterhalb des Strahls die von deiner Mutter) eingetragen werden, sodass du dann schauen kannst, wo sich die typischen Planeten gerade befanden, bzw gehäuft haben, so, wie es dem tatsächlichen Ereignis auch entsprach.

Ebertin hat eine 45 Grad-Ephemeride entwickelt, weil er entdeckt zu haben glaubt, dass Ereignisse (im Gegensatz zu Zuständen) meist unter Spannungswinkeln "ausgelöst" werden und nicht unter harmonischen. Wenn man beide Maßstäbe kombiniert, kommt man zu einem 15 Grad-Strahl, auf dem der 1. Grad zB deckungsgleich ist mit dem 16., oder der 10. Grad identisch ist mit dem 25. usw. Hierbei werden alle möglichen Winkel exakt erfasst.

Zu dem Zahlenstrahl kann man auch einen zweiten anfertigen, den man gegen den ersten pro Jahr um ungefähr ein Grad verschiebt, sodass wichtige MC-Ereignisse sich bei der Feinabstimmung dort häufen müssten, wo der mutmaßliche MC steht, und die ASC-Ereignisse ebenfalls dort aufzufinden sind, wo sich der ASC befindet, dh wo sie auch hingehören.

So sollte es jedenfalls sein, wenn der Kosmos so nett ist, und sich schön brav nach den antiken Lehren richtet, bösegrins...

LG filo
Hi filo,

das alles werde ich gleich mal umzusetzen versuchen. Ich trau es mir noch nicht zu. Aber versuchen will ich es.

Mit begeisterten Grüßen dank ich dir
pluliz
...........

Keine Ahnung bis jetzt, welche Uhrzeit das alles abdeckt. Vielleicht so plus minus 0:30 Uhr ???
Nachtrag, geschrieben um 16:58 Uhr: Ich meine jetzt, 22:55 Uhr am 1. Dez. 1929 passt sehr gut.
Aber ich forsche (laienhaft) jetzt mal weiter...

LG
pluliz
Grüße dich Filofaxi,

und habe eine Frage - was ist ein Transithoroskop?

Unsere Ankunft-zeit auf Erden wird in einer Radix festgehalten und aus Ihr ist abzulesen wofür-weshalb-weswegen wir auf Erden sind, wo wir uns hin-entwickeln können, was für uns in diesem Leben wichtig ist zu lernen, zu erleben, zu entwickeln z.B das Rad neu zu entwickeln (ist verlorene Zeit - denn es ist ja schon da) der eine oder andere Mensch hat es in die Wiege gelegt bekommen der Menschheit und der Erde, der Wissenschaft oder was auch immer - etwas neues zu geben durch Erfindungen - durch Entdeckungen usw..

Es heißt:
Gedanken werden nicht erst Dinge,
wenn du die Theorie kennst; das Universum bringt
sein Prinzipien nicht erst dann zur Anwendung,
wenn du erleuchtet bist.
Das >>Spiel<< ist bereit in vollem Gange.

Bilden die Planeten in der Radix nicht durch ihre Stellung zueinander die Transite?

Danke für die Antwort
Maibiene
@Maibiene

Wir können uns die Planeten und den Ascendenten (den gerade aufsteigenden Punkt des Tierkreises am Osthorizont) wie die Zeiger an einer Uhr vorstellen, die die Zeit in Zyklen (Umläufe) einteilt.

Wenn der Minutenzeiger beispielsweise von der 12 (seiner Ausgangsposition, die man in der Astrologie auch Radix- oder Wurzelstellung nennt) aus gestartet ist und nach einer Stunde wieder dort ankommt, überschreitet (transitiert) er seine Radixposition.

Einen Zyklus kann man auch in Hälften, Viertel und Drittel teilen, sodass – wenn der Minutenzeiger von der 12 bis zur 6 gewandert ist – eine halbe Stunde vergangen ist. Er steht dann seiner Ursprungs(oder Radix-)position genau gegenüber und bildet eine Opposition dazu. Bei der 3 oder bei der 9 würde er ein Quadrat dazu bilden, und bei der 4 und der 8 ein Trigon.

Wenn die laufende (transitierende) Sonne also wieder da angelangt ist, wo sie stand, als jemand geboren wurde (Radixposition), ist derjenige ein Jahr älter geworden.

Die astrologische Uhr hat nun mehrere Zeiger (Planeten), die sich nicht nur selber transitieren, sondern auch untereinander zu den Radixpositionen der anderen Planeten Übergänge und Aspekte (Winkel) bilden und damit Unterzyklen anzeigen.

Die Winkel der transitierenden Planeten zu ihren Radixpositionen wurden früher als harmonisch und positiv oder disharmonisch und negativ bewertet, was allerdings nur eine grobe Vereinfachung war, denn wenn zwei Bösewichter sich einig sind (sich in Harmonie miteinander befinden) ist davon noch weniger Gutes zu erwarten, als wenn sie sich uneinig sind.

Der naturwissenschaftlichen Annahme, die „Planetenkräfte“ (oder personifizierten Planetengötter) würden aus dem Weltraum auf uns wirken, steht die geisteswissenschaftliche Vorstellung gegenüber, dass sie auch in uns selber wirken. Aufgrund des Gesetzes der Ähnlichkeit, wonach Gleichgearteten auch das gleiche Schicksal widerfährt, wenn es den gleichen Umständen ausgesetzt ist, MÜSSEN sie darauf auch auf gleiche Weise reagieren.

Wenn also dem (aktiv-männlich) vorwärts stürmenden (Widder-)Mars am Himmel, der (Steinbock-)Saturn (passiv-weiblich) „nicht aus dem Weg geht“, gibt’s einen kosmischen Auffahrunfall.

Transitiert der laufende Mars jedoch nur die Saturnposition im Radixhosokop eines Menschen, findet der Unfall bei ihm hier auf Erden statt, selbst wenn im Kosmos Friede, Freude und Eierkuchen herrschen.
Ja filofaxi das ist gut erklärt.

Nur was ist , wenn der Betreffende gar nichts im 1. QUADRANT hat?
Sondern im 2. Seelischen 3. Geistigen oder im 4. Himmlischen, beheimatet ist?
Dann wird dieser  Zwischenfall , körperlich gar nicht sichtbar.
Und er bekommt kein Mitleid.
Höchstens einen Tadel für sein Missgeschick. 
@ siegfried37

Wenn zur Zeit der Geburt eines Menschen kein Planet direkt in den drei Häusern des ersten Quadranten stand, heißt das noch nicht, dass sie keine Bedeutung für den Menschen hätten, denn nach der Tradition der Astrologen sind die Planeten nur die Repräsentanten der Belange, die jeden Menschen in den 12 Häusern betreffen, welche seine 12 Lebensabschnitte darstellen.

Jeder Transit über einen Planeten betrifft also auch unmittelbar das Haus, worüber er herrscht.

Hier geht Döbereiner – ebenfalls der guten alten astrologischen Tradition folgend – von der Zeichenherrschaft eines Planeten aus, die dann auch auf das Haus, dessen Spitze sich in dem jeweiligen Zeichen befindet, übertragen wird.

Wenn also Jemand – wie er selber - den Asc im Sternzeichen Wassermann hat, ist der Herrscher des Wassermanns – nämlich Uranus oder Saturn – auch gleichzeitig der Herrscher seines ersten Hauses, und alles, was dem Uranus oder dem Saturn widerfährt, bezieht sich automatisch auch auf die Belange des ersten Hauses (nämlich der Selbstdurchsetzung).

Hier könnte man allerdings auch anderer Ansicht sein, und das erste Haus - analog zu den Zeichen - immer der Herrschaft des Mars zuschreiben, sodass der für die Belange des ersten Hauses zuständig ist – egal in welchem Tierkreiszeichen seine Spitze gerade steht.

Das Problem der ungleich großen Häuser und ihrer Doppelherrschaft durch ganz unterschiedliche Planeten wäre dann auch vom Tisch.

Eine weitere interessante Frage – nämlich die der Drehrichtung bei der Auslösung von Direktionen im 7er- ode 10er-Rhythmus, wodurch in der Konsequenz das erste Haus und das siebente einmal von Mars und im anderen Falle von Venus beherrscht würde – wird zwar bei Döbereiner auch nicht eindeutig beantwortet, aber immerhin wird man darauf aufmerksam gemacht, dass die traditionelle Zählweise nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sein muss, um das, was man als Schicksal nennt, richtig verstehen zu können.

So ist die Münchener Rhythmenlehre vor Allem weltanschaulich sehr interessant, auch wenn sie genauso wenig dazu taugt, in die Zukunft zu schauen, die ja noch nicht bewirkt worden ist, und daher auch nicht vorher erkannt werden kann, wie alle anderen astrologischen Prognosesysteme auch.

http://wiki.astro.com/astrowiki/de/M%C3 ... thmenlehre
Zu Zeiten, als mich das noch interessierte, hab ich mal W. Noe sagen hören,
Verona Feldbusch hätte den Merkur auf der Lilith, daher diese Quietsch-Sprache.
Irgendwas muss sich doch auch in deinem Kommunikationshaus bal-len, Filofaxi, :roll:
wenn du lt. Profil so eine Quasselstrippe bist und hier schreibend kaum zu Halten kommst?
Ja der Filofaxi hat noch nie von NOSTRADAMUS gehört:

Er hat doch den Tod des damaligen Königs in Frankreich, auf die Minute genau, vorausgesagt.

Und der Wolfgang Döbereiner hat das Wetter, der olympischen Spiele 1972 in München, mit 90  prozentiger Sicherheit, vorausgesagt in der Münchner Zeitung.

Nur es kam dann halt kein Kommentar von dieser mittelmässigen Gesellschaft.

Das hat schon Salieri gewusst.
Sein Zitat:
" Ich als König der Mittelmässigen, segne alle Mittelmässigen!" 
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