Heute Nachmittag bei der Gartenarbeit hörte ich plötzlich von mehreren Seiten das Martinshorn bzw. viele 'Martinshörner'. Die Autobahn ist ganz nah und ich hoffte, dass es nicht wieder Todesopfer gegeben habe.

Dann kam meine nebenan wohnende Tochter und sagte. ihr Sohn, selbst Flieger, hätte gerade angerufen und mitgeteilt, dass ein Kleinflugzeug hier abgestürzt wäre, er und sein jüngerer Bruder (auch Flieger) aber nicht betroffen wären.

Zwei Stunden später kam sie noch einmal und berichtete, dass ihr Sohn als erster am Unfallort gewesen war. Der Unfallort ist der örtliche Flugplatz, auf dem er fast jedes Wochenende verbringt. Das verunfallte Fluggerät hatte einen Namen wie 'Quad.....'. Das sagt mir nichts, aber beide Insassen haben den Unfall leider nicht überlebt.

Erleichtert bin ich, dass meine Enkel und auch keiner ihrer Clubkameraden betroffen war, aber es beschäftigt mich, dass jetzt zwei Familien Todesfälle zu verarbeiten haben.

Die Notfallseelsorge war vor Ort und mein Enkel (24) meinte, sie nicht zu brauchen. Auf Anraten seiner Mama hat es das Angebot zum Glück doch angenommen.

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Ein Erlebnis, bei dem ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, hatte ich auch. Ich lag gemütlich in unserem Freibad in der Sonne, als der Christophorus-Hubschrauber ganz tief über das Bad schwebte und in die nahe Straße einbog, in der meine Tochter wohnt. Mich überkam ein komisches Gefühl, ich zog mich rasch an und fuhr dorthin.
Der Hubschrauber landete im Garten, mein Enkel hatte im Pool einen Epi-Anfall bekommen, seine kleine Schwester meldete "der N. taucht schon so lange!?".
Er konnte gerettet werden. Die Kleine nahm ich zu mir in die Wohnung mit.
Vorsicht und Sorge sind immer noch aktuell.