Ich hab mich doch eben grad erst eingeloggt :lol: :lol:
ich auch ....und da mußte ich erst mal alles nachlesen was ihr so geschrieben habt...... :wink:
Erst einmal Hallo in die Runde - habe mich vor paar Tagen wieder neu angemeldet hier auf der Plattform.
Der Grund: nach über 30 Jahren Ehe werden wir uns trennen - und da bin ich neugierig und "mag mal schauen". Da ist dies ja hier das richtige Thema. Was fiel mir als erstes auf - es äußern sich fast nur weibliche Wesen (darf ich so schreiben) - wieso?
Was unsere Trennung betrifft - ich gab den Anstoß - meine Frau war sehr betroffen - reagierte und reagiert allerdings sehr schnell und bestimmend - trotz wenig Zeit ihrerseits hat sie wohl schon eine neue Wohnung. Und auch so schon sehr viel geklärt.
Grund des Anstoßes - in mir ist da das "gewisse etwas" gestorben - und unsere Ehe war mehr eine Wohngemeinschaft mit Trauschein. Zwischenmenschlich passierte nichts mehr - auch wurden meine Fragen nach dem "Warum" nicht beantwortet - über lange Zeit. Und nun war es soweit - ich will nun meinen Weg - einen neuen - gehen.
Es wird auch noch Tränen von mir geben - doch ich weiß für mich, dass es so richtig ist. Ich wünsche ihr alles Gute und hoffe sehr, dass es dabei bleibt, dass unsere Trennung trotz kleiner Schmerzen friedlich und sachlich verlaufen wird.
Ich freue mich auf noch viele schöne Jahre in einem "neuen Leben"!

morgenlaune1
Wenn das so ist, dann würde ich Euch dazu raten einen gemeinsamen Anwalt zu nehmen, der die Scheidung durchzieht, dann wird es viel billiger und was noch entscheidend sein wird, das sind die gegenseitigen Rentenansprüche, denn was der/die Andere bekommt fehlt der/dem Anderen dann selbst. Viel Glück.
Meine Meinung zu Trennungen/Scheidungen:
Sollte einen eigenen Thread wert sein.

Die Menschen, die ich kennengelernt habe, einschließlich mir selbst, die sich in solchen Situationen getrennt/geschieden haben, waren nachher ausnahmslos froh darüber und wirkten echt befreit. Es hat ihr Leben zum Guten verändert und nicht nur die äußeren Lebensumstände (die nicht immer automatisch besser waren), sondern auch ihre ganze Gedankenwelt und ihr Verhalten verändert.

Wenn man will, findet man immer Gründe, in Situationen auszuharren, wenn man es aber schafft, Situationen zu klären, dann wächst man dran.

Fumaria, nicht immer ist EIN Anwalt die sparsamere Alternative, manchmal spart man mehr, wenn man sich einen EIGENEN Anwalt nimmt, besonders als Frau :-)

Und es gibt genügend Paare, die keine Angst vor dem Rentenausgleich haben müssen, da sie beide gearbeitet haben und der Unterschied gering ist.
Vergesst das Märchen vom gemeinsamen Anwalt; so was steht nur in den Sternen.

Niemand vertritt beide Seiten eines Streitfalles, und wer da glaubt, er/sie streite bei der Scheidung nicht, den/die wird der Anwalt sehr schnell eines Besseren belehren. Schließlich will er von was leben.

Dem Glückwunsch indes schließe ich mich an.
BilderBerger - das kommt auf die Situation an und warum man sich scheiden läßt.
Auch wir hatten nur einen Anwalt - der uns beide vorher genau beraten hat -
und somit kam es zur einvernehmlichen Scheidung - ohne gegenseitigen Unterhalt.
Wer natürlich was rausholen will und Vorteile durch Scheidung erlangen will - ist mit einem eigenen Anwalt besser beraten.

Ich weiß aber Anwälte tun so etwas nicht sehr gerne.
Genau darum geht es doch. Der Anwalt wird noch dem Streitwert sein Honorar berechnen und wenn man nicht streitet dann wird es eben billig. Schließlich geht es ja um das gemeinsame Vermögen, da muß nicht ein Dritter sich die Taschen davon voll machen. Freunde von mir haben es so durchgezogen und die großen Vermögen erst gar nicht erwähnt und der eine, gemeinsame Anwalt hat damals 1800,-- DM bekommen. Mir ist schon klar dass es fast nie so läuft aber es gibt eben diese Möglichkeit auch, deswegen sollte das auch kein Wiedersprcu zu den Anderen sein..
Eine Hochzeit hierzulande kostet ein Vermögen und die vorherzusehende Scheidung ebenso und dazu braucht man auch noch obendrein einen Anwalt. :roll:

Ich erinnere mich als ich ein Kind war, wie problemlos in der ehemaligen DDR geschieden wurde.
Immerhin war damals die kleine DDR Scheidungsweltmeister! :)

Es wurde im bescheidenen Rahmen geheiratet und nach ein paar Jahren wieder geschieden, was das Zeug hielt.
Das funktionierte deshalb so einfach weil Mann und Frau gleichberechtigt und beide berufstätig waren.
Größere Werte meistens Sachwerte wurden zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Das Sorgerecht blieb meistens auf der Seite der Mütter.
Die Väter hatten lediglich monatliche Unterhaltszahlung für die gemeinsamen Kinder zu entrichten.
Keiner kam umhin diese nicht zu zahlen.
Es war ein Muss und kein Kavaliersdelikt wie in der heutigen Zeit.

Aufgrund des Angebots von Krippen und Kindergartenplätzen später dann der Hort in der Grundschule gab es für die Frauen auch die Möglichkeit weiterhin berufstätig zu bleiben und deshalb auch weder Kinderarmut bzw. alleinstehende Mütter unter der Einkommensgrenze aufgrund der Kindererziehung.
Deshalb gab es auch keine gegenseitigen Rentenansprüche.

Auch nach kurzer Zeit wiederum zu heiraten und weitere Kinder bzw. Familien zu gründen wurde ganz unkompliziert gehandhabt.

Auf in die die nächste Scheidung!
Hauptsache man wurde unschuldig (was auch immer das bedeuten mag) geschieden. :roll:
Das kann nicht dein Ernst sein ! :roll: :roll: :lol:
DieGesellschafterin hat geschrieben: ...........
Es wurde im bescheidenen Rahmen geheiratet und nach ein paar Jahren wieder geschieden, was das Zeug hielt.
Das funktionierte deshalb so einfach weil Mann und Frau gleichberechtigt und beide berufstätig waren.
..........

Du hast jetzt die ehemalige DDR über den grünen Klee gelobt, aber vergessen, dass die Wohnungsnot sehr, sehr groß war! Die beste Möglichkeit eine eigene Wohnung zugewiesen zu bekommen war gegeben, wenn man verheiratet war!
Das war der eigentliche Grund, warum so viel geheiratet wurde!
Mein eigentlicher Grund war Liebe! :wink:
Das gab es natürlich auch! *smile*
Eine Beziehung lief bei mir so:
Sie wurde mit der Zeit immer distanzierter (bezüglich körperlicher Nähe und Zärtlichkeit), verhielt sich sonst aber völlig normal, war sehr freundlich, besorgt, brachte kleine Überraschungen vom Einkaufen mit usw. Mir war die versteckte Distanziertheit aber natürlich nicht entgangen worauf ich sie einmal ansprach, sie fragte etwas stimme nicht, was los sei. Die Reaktion waren Tränen ich würde alles überinterpretieren, Probleme sehen wo keine sind usw. Aber die Situation wurde immer stärker, ich habe mich wegen der Reaktion lange nicht getraut sie wieder darauf anzusprechen, bis es nicht mehr ging, weil ich nachts nicht mehr schlafen konnte. Als ich sie dann wieder ansprach kam Knall auf Fall ohne Diskussion "Wir müssen die Beziehung beenden.". Alle Bitten um nähere Erklärungen nach der Trennung blieben ungehört. Ich weiss bis heute nicht warum. Ich vermute sie hat festgestellt, dass sie anfangs nur verliebt war, nicht wirklich liebte und hat das dann später gemerkt.
Trotzdem sehr unschön gelaufen.
Bilderberger, ich muß dich berichtigen
Der gemeinsame Anwalt ist kein Märchen
Wir (mein Ex und ich) hatten, als wir uns vor Jahrzehnten dcheiden ließen einen gemeinsamen Anwalt.
Nur vor Gericht kam dann pro forma ein zweiter Anwalt dazu (ich weiß nichtmal mehr, welche Seite er vertreten hat)
cron