Alkoholmessung

Polizeikontrolle. Der angetrunkene Fahrer säuselt: „Ich habe nur Tee getrunken!“
Darauf der Polizist: „Dann aber mindestens 1,8 Kamille!“

Ab 2,5 Kamille ist es möglich, Deutsch flüssiger auszusprechen. Das lässt sich unschwer an den am häufigsten gebrauchten Worten in einer Kneipe erkennen:

•Tacho (Tag auch!)
•Flur (Wieviel Uhr?)
•Schlange (Schon lange nicht mehr gesehen..)
•Eishockey (Alles O.K.!)
•Wirsing (Wiedersehen!)
•Kanufahren (Kann noch fahren!!)
Der kleine David ist eine Niete in Mathematik. Seine Eltern versuchen alles: Lehrer, Erzieher, spezielle Unterrichtszentren, aber nichts hilft.
Als letzten Ausweg rät ihnen jemand, eine katholische Schule zu versuchen. Die Nonnen dort sind sehr streng, so wird erzählt.
David wird prompt nach St. Bonifaz zur Schule gegeben. Schon am ersten Tag nach der Schule läuft David durch die Tür und schnurstracks in sein Zimmer. Er beginnt wie wild zu lernen. Sofort nach dem Essen läuft er nach oben, ohne das Fernsehen zu beachten und vergräbt sich noch mehr in seine Schulbücher. Diese Betragen geht zum Erstaunen seiner Eltern weiter.
Am letzten Schultag vor den Ferien kommt David nach Hause und zeigt seiner Mutter sein Zeugnis. David hat in Mathematik eine Eins erhalten. Sie schlingt die Arme um ihn und fragt:
„David, Liebling, wie ist das passiert? Waren es die Nonnen?“
„Nein“, antwortet David, „am ersten Tag, als ich in der Schul den Bursch gseh´n hab, der an das Pluszeichen genagelt gwes’n is, da hab ich gleich gemerkt, die versteh´n kein Spaß!“
Der Witz als Methode der Erkenntnis oder die Philosophiephilosophie

„Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus“, lautet einer von Wittgensteins einprägsamen Sätze aus den Philosophischen Untersuchungen. Wer ein philosophisches Problem lösen wollte, müsste also über den Zustand der Desorientierung hinaus gelangen. Nach Wittgenstein betreibt man Philosophie, um philosophische Probleme zu beseitigen, also um über die Philosophie hinauszugelangen.

Ok, OK. Aber wo ist der Witz?

Bei der nüchternen Frage, worin eine philosophische Rede als philosophische Rede überhaupt begründet sein könnte und woran man Erkenntnisprobleme als solche erkennt, schiebt sich bis in die jüngste Zeit der Witz in den Vordergrund. Historischer Kronzeuge dieser Sichtweise ist einmal mehr Lichtenberg, in dessen Sudelheften man die kurze aber folgenreiche Bemerkung findet: „Der Witz ist der Finder (...) und der Verstand der Beobachter.“

Alles klar. Und was heißt das jetzt?

Dazu erklärt ein Vertreter der Philosophiephilosophie, Prof. Richard Raatzsch: „Der Verstand kann nur das finden, wonach er sucht. Was man sucht, muss man schon kennen, um es suchen zu können. Also kann der Verstand nur finden, was er schon kennt.... Wir haben dasjenige schon, wonach wir suchen.... Wir müssen also einen Weg suchen und finden, etwas zu finden, ohne es zu suchen. Wir brauchen ein unschuldiges Suchen, also sozusagen ein zielgerichtetes Stolpern. – Genau dies aber ist der Witz. Er findet, wo nicht gesucht wird, wo also das Gesuchte nicht schon bekannt sein muss, damit man es finden kann. Vom Verstand aus gesehen, findet man durch den Witz etwas Neues, indem man über es stolpert.“

Ach so, ja klar. Wer sucht, der findet nicht, oder umgekehrt, wer findet, der hat nicht gesucht. Schon irgendwie schwierig mit der Erkenntnis – aber lustig. Auf jeden Fall.
Doktorspiele

Ein 7-jähriges Mädchen sagte zu ihrer Mutter: "Ein Junge in meiner Klasse hat mich gebeten, mit ihm Doktor zu spielen."
"Oh je", die Mutter schnappt nervös nach Luft, "Was ist passiert, Schatz?"
"Nichts, er hat mich 45 Minuten warten lassen und dann bei der Versicherung doppelt abgerechnet."
"tertium non datur?"

Fragt die Frau ihren Gatten: "Was magst du mehr, meinen wunderschönen Körper oder meine überragende Intelligenz?"
Seine Antwort nach kurzem Nachdenken: "Eher deinen Sinn für Humor."
Bezahlbarer Wohnraum?

Oscar Wilde verdiente mit seinen Werken zeitweise eine Menge Geld. Als kultivierter Snob brauchte er das Geld jedoch immer wieder schnell auf und sagte: «Die Einkünfte aus meinen Büchern reichen inzwischen für Kaviar und Champagner. Eines Tages werde ich so weit sein, davon auch meine Wohnung bezahlen zu können.»
Quantenmedizin

Was ist Quantenmedizin eigentlich?
Sie vereint fundamentale heilkundliche Philosophie und Erkenntnisse der
Physik mit den Möglichkeiten der modernen Medizintechnik. Die
neuartigen Möglichkeiten der Quantentherapie basieren unter anderem auf
den wissenschaftlichen Grundlagen der Bio- und Quantenphysik, der
Bio-Kybernetik, der Bio-Informatik sowie der Molekularbiologie.


Inzwischen haben sich ganze Kliniken schon der Quantendiagnostik und Quantenheilung gewidmet. Total faszinierend, was unsere alternativen Mediziner dort entwickeln. Mit Einstein zur Quantenheilung oder so ähnlich. Alles ist miteinander verbunden – und wer krank ist, hat nur die falsche Einstellung.

Tatsächlich ist die Quantenmedizin in der Wissenschaft inzwischen als eigene Kategorie anerkannt – es handelt sich um die Kategorie „Quantenbullshit“!
Das Auge bei Licht betrachtet

Der Spruch „Er wunderte sich, daß den Katzen gerade an der Stelle zwei Löcher in den Pelz geschnitten wären, wo sie die Augen hätten“ stammt aus den Sudelbüchern von Georg Christoph Lichtenberg. Die Dummheit, die hier zur Schau getragen wird, ist aber nur eine scheinbare.

Was sagt uns die Philosophie? War Lichtenberg gar ein Vorläufer Wittgensteins? „Ein Ding ist mit sich selbst identisch“, so Ludwig Wittgenstein in den Philosophischen Untersuchungen, „es gibt kein Beispiel eines nutzloseren Satzes, der aber doch mit einem Spiel der Vorstellung verbunden ist.“ Oder anders ausgedrückt: „Jedes Ding passt in seine eigene Form hinein.“ Aber was beschreibt dieses „passt“ denn genau? Passt ein Farbfleck in seine weiße Umgebung etwa so, als wäre dort vorher ein Loch gewesen, in das er nun genau hineinpasst? So kann man also Lichtenbergs Satz interpretieren als wären die Augen zwei Formen, die in die Umgebung der Augenschlitze passen (müssen). Aber ist diese Interpretation zwingend?

Schauen wir aus einer biologischen Perspektive, so erkennen wir das Problem der Teleologie im tierischen Aufbau. Denn das Auge ist ein eigenes Organ des Körpers mit Netzhaut, Blutversorgung, Hornhaut etc. Und es ist zunächst nicht selbstverständlich, dass sich die Lidspalte dort öffnet, wo die Hornhaut frei liegt. Das lehrt uns erst die Entwicklungsgeschichte.

Wir erkennen also: der Witz des Aphorismus von Lichtenberg liegt somit nicht in einer Spezialisierung des Identitätssatzes sondern in der Nichtanerkennung der Kausalität von Ort des Auges und Ort der Lidspalte im Katzenkörper. Postuliert man also hier keinen kausalen Zusammenhang, so erscheint die Harmonie zwischen Auge und Lidspalte tatsächlich fast wie ein Wunder oder wie ein Beleg für die prästabilierte Harmonie der Welt.
Harte Zeiten

Wenn es um grundlegende Krebsforschung geht werden, der besseren Handhabung wegen, vor allem genetisch veränderte Mäuse verwendet. Einigen dieser Tiere hat man eine häufige, spontane Melanomentstehung gentechnisch angezüchtet, um neue Behandlungsmethoden bei schwarzem Hautkrebs entwickeln zu können. Man füttert sie mit allen möglichen Medikamenten und beobachtet, welchen Einfluss dies auf die spontane Entstehung von schwarzem Hautkrebs und seinen Verlauf hat. Überraschung: werden diese Mäuse mit dem Potenzmittel Sildenafil (Viagra) versorgt, überleben doppelt so viele diese genetische Veranlagung wie ihre unbehandelten Artgenossen. Unter anderem normalisiert sich die Anzahl der krebsspezifischen T-Zellen, und der Wirkstoff neutralisierte die chronische Entzündung um das Melanom. Der Studienleiter des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg schließt nicht aus, dass Viagra tatsächlich auch beim Menschen helfen könnte, den schwarzen Hautkrebs erfolgreicher zu behandeln.

Noch sind auch andere Fragen ungeklärt: Ist eine vorbeugende Medikation tatsächlich empfehlenswert und trägt die Krankenkasse die Kosten.
Wie oben schon bemerkt, ist die Feststellung „Ein Ding ist mit sich selbst identisch“ nur bedingt trivial. Und wie soll es denn nun charakterisiert werden? Da gibt es unterschiedliche Ansätze.

Die Mathematiker sind anspruchslos, denen genügt schon ein Homöomorphismus:
Was ist ein Polarbär?
Ein kartesischer Bär nach einer Koordinatentransformation.

Die Wissenschaftstheoretiker verlangen schon mal eine Theorie:
Wodurch unterscheiden sich Theorie und Praxis?
Theoretisch gar nicht.

Und die Mediziner? Da hat sogar Gott Probleme:
Eine Frau in den besten Jahren wird schwer krank. Im Krankenhaus auf dem Operationstisch hat sie eine todesnahe Erfahrung. Sie sieht Gott und fragt ihn: "Ist mein Leben zuende?" Gott beruhigt sie: "Nein, du hast noch 43 Jahre, 2 Monate und 36 Stunden zu leben". Nach der Operation entscheidet sich die Frau, aus ihrer verbleibenden Zeit das Beste und Schönste zu machen. Sie lässt sich die Nase richten, die Lippen unterspritzen und Fett absaugen. Nach der letzten Operation wird sie aus der Schönheitsklinik entlassen. Beim Gang zum Parkplatz wird sie vom Auto erfasst und totgefahren. Als sie vor Gott steht, schreit sie ihn an: "Du hast mir gesagt, ich hätte noch mehr als 40 Jahre zu leben. Warum hast du mich nicht gerettet?". Da antwortet Gott: " Entschuldigung, ich hab dich leider nicht erkannt"...
Irischen Forschern ist durch intensives Studium der Wirkmechanismen von Guinness und Whiskey ein Durchbruch bei der Wiederbelebungstechnologie gelungen. Allerdings müssen unsere gesellschaftlichen Regeln und Verhaltensweisen noch daraufhin angepasst werden.

https://www.youtube.com/watch?v=oEygbbZ ... e=youtu.be
Es ist furchtbar, was die Wissenschaft aus anständigen Menschen macht. Hütet Euch vorm Denken!
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Normalerweise werden Männer mit dem Alter interessanter - der aber nicht.
Das war ja mal ein richtig fescher! Hätte mir gut gefallen. 8)
Zu Beginn dieses Jahres konnten zwei epochale Fragestellungen der Wissenschaft erfolgreich beantwortet werden. Zunächst gelang es den Wissenschaftlern des MIT, den Niagara-Fall zu lösen. Nicht völlig unerwartet entpuppte sich die Lösung als streng monoton fallende Kurve.
Von weit größerer Tragweite ist allerdings die jetzt mit Unterstützung neuester Quantencomputer durchgeführte Berechnung der Formel 1. Schon die ersten Anwendungen der Lösung zeigten erstaunliche Resultate, unter anderem konnten so die letzte Ziffer von Pi sowie die größte Primzahl bestimmt werden. Die Forscher sind nun guter Dinge, auch die Quadratur des Kreises erreichen zu können.
Die Grenzen der Medizin hat Eugen Roth treffend beschrieben:
"Auf Pille nicht noch Salbe hoff,
wer täglich dreizehn Halbe soff."

Und die Mediziner selbst? Ihnen steht gar ein bevorzugter Zugang zum Paradies offen, denn:
Generäle und Ärzte betreten den Himmel durch den Lieferanteneingang