Wolfgang Pauli, einer der größten Physiker des letzten Jahrhunderts, war bekannt für seine gesellige Art:
Als Wolfgang Pauli in Hamburg studierte und lehrte, traf er sich auch gerne mit Kollegen auf der Hamburg Reeperbahn in St. Pauli und verbrachte dort lange Stunden. Als ihn ein Reporter scheinheilig fragte, was er dort tue, antwortete Pauli: "Ich genieße es an diesem Ort zu sein - der einzige Ort auf der Welt, an dem ich heilig bin."

Mit Paul Ehrenfest war er sehr gut befreundet:
Bei einer Begegnung soll Ehrenfest gesagt haben: "Ihre Arbeiten
gefallen mir besser als Sie selber", worauf Pauli antwortete: "Mir gehts gerade
umgekehrt."


Bekannt für seinen Perfektionsdrang zögerte er stets mit Veröffentlichungen und trieb vorher einen eifrigen Briefwechsel mit seinen Freunden.
Pauli ist gestorben, kommt in den Himmel, trifft Gott und meint: "Jetzt kann ich endlich alles erfahren über die Physik und über den Urknall. Hier ist die Tafel, bitte sehr!" Der liebe Gott beginnt zögernd eine Gleichung anzuschreiben, doch Pauli stürzt sofort an die Tafel, wischt mit dem Schwamm alles aus. "So geht's nicht! Das habe ich schon probiert."
Die Grundlagenforschung ist oftmals ein Ziel der Kritik, denn Ziel und Zweck und möglicher Nutzwert ist zumeist nicht direkt erkennbar. Als der englische Wissenschaftler Michael Faraday, der die Grundlagen des elektrischen Stroms und des Elektromagnetismus entdeckt hatte, vom damaligen Premierminister gefragt wurde, welchen Nutzen die Elektrizität überhaupt hätte, antwortete dieser: „Das weiß ich noch nicht. Aber ich versichere Ihnen, dass Sie sie bald besteuern können.“
Richtig...das gab zukünftig Steuern genug in Form von KFZ-Steuer.

In uns hat auf der Autobahn bei dunkelgrauschwarzem Himmel und Extremplatzregen mal der Blitz ins Auto eingeschlagen.

Wir haben uns alle ganz seltsam gefühlt, bis mir wieder einfiel, daß ich ja Auto fahre.

Faraday sei dank für sein Wissen und dadurch auch meines, sonst wären wir in den Graben gerauscht.

Vor lauter kribbeln und Netzhautüberlastung in dem kleinen Raum, wo wir uns eine ganze zeitlang verwundert anglotzten um festzustellen, daß wir noch leben, hat das mehr als mehrere Sekunden bei 60 km/h gedauert....dann fiel mir Faraday ein.... :lol:
Vor der Himmelstür stehen ein paar brandneue Engel und warten. "Sagen Sie, sind Sie nicht der Papst?" fragt der eine den anderen.
"Ich war", sagt der Papst bescheiden. "Und Sie?"
"Ein Biochemiker ," antwortet der andere.
Dann ruft St. Peter ihre Namen. "Willkommene im Himmel!"
sagt er. "Ihre Unterkünfte sind vorbereitet. Eure Heiligkeit,
erlauben Sie mir, Ihnen die Schlüssel zu einer geräumigen Suite in unseren
„Celestial Towers Apartments“ zu präsentieren. Und für Sie, Professor Johnson, dieser
Chauffeur steht bereit, um Sie zu Ihrer neuen Fünfzig-Zimmer-Villa mit Blick auf den Garten Eden zu bringen. " Johnson steigt in seine Limousine und fährt beglückt davon.
Der Papst wendet sich an St. Peter. "Ich will nicht undankbar erscheinen,"
sagt er, "aber ich bin neugierig. Ich widmete mein ganzes Leben dem Dienst an
Gott, warum also bekomme ich nur eine Suite und der andere Kerl erhält ein
Herrenhaus? "
"" Kommen Sie, Heiliger Vater ", sagt der heilige Petrus. "Päpste gibt es hier wie Sand
am Meer – aber wie oft bekommen wir einen Wissenschaftler herein?“
Zum hundertsten Jahrestag der Geburt von Karl Marx besuchten Reporter
das Britische Museum, wo er so viele Jahre mit der Forschung verbracht hatte, die
im „Kapital“ gipfelte.
Wunder über Wunder, die Reporter waren in der Lage, einen alten Bediensteten zu finden, der sich tatsächlich an Marx selbst erinnerte.
"Ja", sagte der Amtsdiener, "Karl Marx. Ich erinnere mich an ihn. Er hat immer in der Ecke dort drüben gesessen. Tag für Tag. Dann war er eines Tages einfach verschwunden und niemand hat je wieder von ihm gehört."
Jung und unbegabt:
Der Vater des jungen Einstein fragte einmal dessen Schulleiter, welchen beruflichen Weg er einschlagen solle.
„Es spielt keine Rolle", antwortete der Schulleiter. „ Er wird nirgendwo Erfolg haben."


Später sah Einstein es selber ein:
Als Albert Einstein einmal Chicago in den 1920er Jahren besuchte, luden ihn einige
Studenten ein, die Experimente zu ihren Diplomarbeiten anzuschauen. Zu einem Experiment wagte Einstein einen Vorschlag, wie es auf eine andere Weise durchgeführt werden könne. Unmöglich! protestierten die Studenten. Einstein erhielt einen Drei-Minuten-Vortrag über all die Gründe, weshalb sein Plan unbrauchbar war. Einstein schüttelte den Kopf und seufzte: „Meine Ideen sind nie gut".
Theorie und Praxis stehen ja oft im Konflikt.
Wolfgang Pauli benötigte 34 Versuche, bevor er die Führerscheinprüfung erfolgreich ablegen konnte. Wenn er von Journalisten oder Kollegen spöttisch nach dem Grund dafür gefragt wurde, erwiderte er: „Ich verstehe nichts von Experimentalphysik!“
Es wurde bei ihm sogar schon von "Fernwirkung" gemunkelt.
Zu der Zeit, in der Wolfgang Pauli forschte, hatte sich gerade die theoretische Physik gegenüber der Experimentalphysik entwickelt und Pauli war ein begeisterter Theoretiker. Die wenigen Male, die sich Pauli am Experimentieren versuchte, gingen häufig Geräte teilweise aus unerfindlichen Gründen kaputt. Angeblich genügte sogar Paulis bloße Anwesenheit im Labor. In Anlehnung an sein Postulat, das „Pauli-Prinzip“, nannte man dies den „Pauli-Effekt“. Als jedoch ein sehr teures Gerät an Paulis Institut scheinbar grundlos kaputt ging, ohne dass Pauli anwesend war, schien er entlastet. Allerdings fand man später heraus, dass er zu diesem Zeitpunkt mit der Straßenbahn einige hundert Meter am Institut vorbeifuhr.
Im Wartezimmer eines Psychiaters führen zwei Patienten ein Gespräch. Einer sagt zum anderen: "Warum sind Sie hier?"
Der Zweite antwortet: "Ich bin Napoleon, weshalb mir der Arzt empfahl, hierher zu kommen."
Der Erste ist neugierig und fragt: "Woher wissen Sie, dass Sie Napoleon sind?"
Der Zweite antwortet: "Gott hat mir das gesagt."
Laute Stimme aus dem Hintergrund: "Nein, habe ich nicht!"
Weshalb erscheint der Mond manchmal groß und manchmal klein?

Der Mond besteht eigentlich aus einer Substanz ähnlich dem „Flubber“, die in Übereinstimmung mit dem Sonnenlicht, das auf diese trifft oder nicht, entweder expandiert oder kontrahiert. Der technische Name dieser Mondsubstanz ist gouder rockulus und hat einzigartige Eigenschaften der Expansion und Kontraktion, die ansonsten hier auf der Erde nicht bekannt sind.

Zum Beispiel: wenn sie Mondstrahlen in einem Glas nach Hause tragen, so tragen sie tatsächlich winzige Partikel aus gouder rockulus, die durch die Silikat-Atome des Behälters eingedrungen sind.

Lassen Sie uns rekapitulieren: Sonnenstrahlen treffen gouder rockulus und der Mond dehnt sich aus und wird am Himmel größer. Der Mond kriecht hinter die Erde und versteckt sich im Schatten und gouder rockulus kontrahiert und erscheint kleiner am Himmel.

Deshalb war die Mondlandung in den 1960er Jahren eine solche technische Meisterleistung. Die Berechnungen mussten den Mond in seiner größten Ausdehnung treffen. Andernfalls hätten die Astronauten im cheddarus rockulus des Mars geendet.
Ein Mann ist mit einer Mathematikerin verheiratet. Er kommt nach Hause, schenkt seiner Frau zum Hochzeitstag einen großen Strauß Rosen und sagt: "Ich liebe Dich!". Sie nimmt die Rosen, haut sie ihm um die Ohren, gibt ihm einen Tritt und wirft ihn aus der Wohnung. Was hat er falsch gemacht? Er hätte sagen müssen: "Ich liebe Dich und nur Dich!"

Vor kurzem wurde von Statistikern bewiesen, dass die Feier von Geburtstagen gesund ist. Tatsächlich konnte man nachweisen, dass die Menschen, die am häufigsten ihren Geburtstag feierten auch das höchste Alter erreichten.
Den theoretischen Physikern mangelt es in der Regel nicht an Selbstbewusstsein, insbesondere gegenüber den Kollegen aus der Experimentalphysik.

In den Tagen als Los Alamos noch eine kleine Stadt war, wurde in einem Prozess ein
theoretischer Physiker als Zeuge der Anklage aufgerufen. Der etwas sehr von sich eingenommene Mann erhob sich, um in den Zeugenstand zu gehen, lächelte und nickte liebenswürdig in die Richtung der Geschworenen. Dies erzürnte den Verteidiger.
"Euer Ehren, ich sehe nicht, wie mein Mandant hier ein faires Verfahren erhalten kann", sagte er zornig. Mit Blick auf den Professor, forderte er, "Ich will, dass Sie
antworten und denken Sie daran, dass Sie unter Eid stehen. Wie können Sie zur Klärung beitragen und haben Sie überhaupt mehr Wissen als die Hälfte der Mitglieder der Jury? "
Der Physiker lächelte: "Unter Eid kann ich problemlos schwöre, dass ich mehr weiß
als alle von ihnen zusammen."

Einem theoretischen Physiker war gesagt worden, dass nur ein Wunder seine Arroganz heilen könnte, Also entschied er sich für ein Experiment: "Lieber Gott, bitte
mach mich weniger arrogant. Nebenbei, Gott, lass mich Dich daran erinnern, dass der Begriff "arrogant" wie folgt definiert ist: ………..“ .
Optische Telegrafen aus Holz (sogenannte Semaphoren), die in Frankreich Ende des 18. Jh. Installiert worden waren, hatten Napoleon wesentliche militärische Vorteile verschafft und wurden später von vielen Nationen übernommen.

Vielen Dank für Ihre Anfrage:
In den Tagen, als die britische Regierung noch Fernnachrichten mit Hilfe handgefertigter hölzerner Vorrichtungen versandte, errichtete der Meteorologe Sir Francis Ronalds (1788-1873) einen elektrischen Telegrafen auf seinem Anwesen. Um zu beweisen, dass er über beträchtliche Entfernungen funktionierte, wickelte er acht Meilen Draht rund um seinen Garten.
Als er seine Idee, der britische Regierung anbot, war diese jedoch nicht interessiert. „Telegraphen sind total unnötig", sagten sie ihm," und bis auf das eine vorhandene Gerät werden wir keine weiteren in Gebrauch nehmen“.
Auch in Glaubensfragen hilft uns die Physik!
Ein Beispiel: Ist die Hölle exo- oder endothermisch? Eine physikalische Beweisführung.

Falls wir annehmen, daß Seelen existieren, müssen sie auch Masse haben. Trifft dieses zu, dann muß ein Mol Seele ebenfalls eine gewisse Masse haben. Wir betrachten im folgenden also die Bewegung von ordinärer Masse. Demzufolge stellt sich die Frage, mit welcher Art bewegen sich Seelen in die Hölle hinein, und mit welcher heraus? Wir können mit Sicherheit annehmen, dass Seelen, sobald sie einmal in der Hölle angekommen sind, diese nicht mehr verlassen.

Demzufolge verlassen keine Seelen die Hölle. Um festzustellen, wieviele Seelen in die Hölle kommen, betrachten wir die verschiedenen Religionen unserer Weltbevölkerung. Die Religionen erklären, daß Nichtgläubige in die Hölle kommen. Da aber mehr als nur eine dieser Religionen existieren und niemand Mitglied mehrerer Religionen sein kann, können wir annehmen, daß alle Menschen als Seelen in der Hölle enden. Mit den heutigen Geburts- und Todesraten können wir außerdem annehmen, daß die Anzahl der Seelen in der Hölle exponentiell ansteigt. Boyle's Gesetz besagt, daß das Verhältnis von Seelenmasse und Volumen konstant beliben muß, um Temperatur und Druck in der Hölle auf gleichem Niveau zu halten.

1. Falls die Hölle also schneller expandiert als der Zuwachs eintretender Seelen, dann fällt die Temperatur und der Druck der Hölle bis sie zufriert. Da die Hölle damit ihren Charakter verliert, können wir diese Möglichkeit ausschließen.

Damit bleibt
2. Falls natürlich die Hölle langsamer expandiert als Seelen in sie einströmen, dann erhöhen sich Druck und Temperatur bis die Hölle los ist.
Die Logik ist selbstverständlich Basis einer jeden wissenschaftlichen Analyse. Dies lässt sich an einem Beispiel aus der Biologie vortrefflich verdeutlichen. Eine nur auf Erfahrungswissen beruhende Annahme erhält durch strenge Logik ihre Allgemeingültigkeit.

Behauptung: Ein Krokodil ist länger als breit.
Beweis:
1. Ein Krokodil ist länger als es grün ist. Man betrachte ein Krokodil. Es ist oben lang und unten lang, aber nur oben grün. Also ist ein Krokodil länger als es grün ist.
2. Ein Krokodil ist grüner als breit. Man betrachte wieder ein Krokodil. Es ist grün entlang Länge und Breite, aber nur breit entlang der Breite. Also ist ein Krokodil grüner als breit.
Aus 1. und 2. folgt: Das Krokodil ist länger als breit.
Obwohl beeindruckende logische Beweisgänge möglich sind, scheint die Logik manchmal löchrig und unvollständig. wie folgende Beispiele belegen.

"Die Negation einer falschen Aussage ergibt immer eine wahre Aussage!" behauptet ein Mathematikprofessor. "Falsch" meint ein Student. "Begründen Sie das bitte!" verlangt der Professor. "Der Satz: 'Dieser Satz enthält sechs Wörter' ist falsch, seine Negation 'Dieser Satz enthält nicht sechs Wörter' ist aber auch falsch!"

Ein Student soll seinem Großvater beim Besuch in Saarbrücken erklären, was er eigentlich so lernt.
Student: "Also Opa, ich beweise Dir jetzt, dass Du gar nicht hier bist. Sag mir, bist Du in Berlin oder anderswo?"
Großvater: "Ich bin anderswo."
Student: "Also, wenn Du anderswo bist, dann bist Du nicht hier."
Woraufhin der Großvater ein paar Minuten grübelt und dann dem Enkel eine Ohrfeige gibt.
"Opa, weshalb schlägst Du mich?"
"Wie kann ich Dich schlagen, wenn ich gar nicht hier bin?"
cron