Wie willst du damit umgehen ? Du musst ihn ziehen lassen.
@ Melissa

Es ist so schwierig zu erklären. Hat mit zu schnellen Tempo nichts zu tun.

Es waren bis zu einem bestimmten Punkt sogar die Männer selbst, die das Tempo selbst bestimmten.
Ich würde mir nicht anmaßen, nach so kurzer Zeit ,noch dazu als Laie , eine solche Diagnose zu stellen!
Ein bißchen einfülsamer auf den Wunsch nach Distanz zu reagieren wäre vielleicht besser gewesen!
Oder der Blitz hat halt nicht beziehungsmäßig , sondern eher erotikmäßig eingeschlagen!
Besser nicht zu viel hineininterpretieren!
Wenn sich eine Mann ohne mich besser fühlt, dann lasse ich ihm natürlich alle Luft der Welt und gehe meinen Weg allein weiter!
So ist beiden geholfen, er hat seine Luft und ich meine Freiheit! :wink:
Gerade bei sehr emotionalen Menschen, und du scheinst einer zu sein,
schlägt eben der Blitz leichter und schneller ein.
Was für dich gepasst hat,
hat halt nicht automatisch für die Männer gepasst.
Vielleicht sind sie nach der ersten Rosarote-Brillen-Phase aufgewacht und
wollten sich doch nicht auf mehr verpflichten ?


Du musst es abhaken.

Erst wenn du einen findest, der genauso gern Händchen hält wie du, dann ist es wohl der richtige.
Natürlich bleibt da nur gehen lassen. Mit einem Menschen, der Nähe als Bedrohung empfindet kann ja eine normale Beziehung auch nicht funktionieren.
Aber das merkt man halt alles erst mal gar nicht... denn den Betroffenen ist das ja selbst nicht bewusst.
Diese erzeugen zB oft selbst unbewusst Stress, nur um Distanz zu erzeugen. Ist diese dann geschaffen, geht es wieder und die können erst mal wieder Nähe zulassen. Solche ständigen off on Beziehungen sind deshalb dafür laut Literatur typisch.
Meinst du damit, sie sind "abgetaucht", haben sich eine Weile nicht gemeldet, und dann wieder,

und das wiederholte sich öfter hintereinander ?

Das nennt sich glaube ich ghosting.
@fragola 20:21
das ist die beste Lösung, genauso mach ich es auch
Man kann doch um Gottes Willen nicht jeden Menschen ,weiblich oder männlich als gestört bezeichnen, nur weil er eine Beziehung in der Form wie man selbst sie sich vorstellt nicht haben will!
was mich irritiert ist folgendes:

ich lese deinen Bericht, wie sich die Beziehungen entwickelt haben. Ich lese aber auch, dass du Bücher gelesen hast über Beziehungen bzw. Beziehungsängste. Was war denn zuerst da, der Mann oder die Ängste?

Ich gehe mal davon aus, die Beziehungen, die du hier beschreibst sind nicht gleichzeitig abgelaufen. Von daher hast du nach spätestens der ersten hier beschriebenen Beziehung diese Erfahrungen auf die Nächste interpretiert?

Gesucht danach, sozusagen, dass es sich genauso entwickeln könnte, wie du befürchtest?
darlingcompanion hat geschrieben: Man kann doch um Gottes Willen nicht jeden Menschen ,weiblich oder männlich als gestört bezeichnen, nur weil er eine Beziehung in der Form wie man selbst sie sich vorstellt nicht haben will!


Natürlich nicht. Aber es ist halt immer einfacher, die "Schuld" beim anderen zu suchen.

AK
Alle, die ich will, die aber mich nicht wollen, sind beziehungsgestört.

Alle, die mich wollen, ich sie aber nicht, sind klebrig und anlassig.


Männer und Frauen sind wirklich die Schwierigsten auf dieser Welt!
Und das Nähe-Distanzspielchen ist überhaupt .....
& Melissa

Es scheint viele Varianten zu geben, wie sich diese Ängste Äußern bzw. wie die Betroffenen sich dann die für sie erforderliche Distanz wieder herstellen. Und das Ganze endet für alle Beteiligten wohl immer ziemlich schmerzhaft.

Habe selbst in meinem Leben mit inzwischen 61 Jahren mehrere Beziehungen gehabt , aber so etwas früher nie erlebt. Scheint aber gar nicht so selten zu sein, und ist im Alter vl häufiger, weil es eben auch durch schlimme Enttäuschungen entstehen kann.

Ich wollte hier auch keine Diskussion zu diesem Thema anregen , sondern nur wissen, wie andere -sowohl selbst Von Beziehungsangst Betroffene als auch deren Partner - damit umgegangen sind.
Wir haben doch alle unser vorleben und unsere erfahrungen mit den daraus resultierenden ängsten.

Je höher man steigt, umso tiefer fällt man.

Vielleicht werden unliebsame erlebnisse wach und man hat angst, sie nochmals durchmachen zu müssen.

Da hilft nur zeit und vertrauensaufbau……….das dauert