ich bin bisexuell und habe dadurch meine frau verloren, die damit nicht leben konnte.
sie fühlte sich immer hintergangen und war auf eventuelle freunde eifersüchtig..
nach langen diskussionen mit ihr beschlossen wir eine räumliche trennung, in der ich jetzt lebe.
mich würde vor allem von frauen erfahren, wie sie mit dieser thematik umgehen oder sogar selbst in diese situation geraten sind.
Guten Morgen,

unabhängig von deiner sexuellen Orientierung hast du anscheinend immer mehrere Personen am Start und gehst fremd, bzw. betrügst deine Partnerin.
Wer mag das schon ? Es gibt natürlich auch offene Beziehungen, bei denen alles geklärt ist. Aber ich habe aus deinem Kommentar jetzt nicht den Eindruck, daß du eine solche geführt hast, bzw. daß deine Partnerin davon wusste, daß du eine solche führst :-)


Ja, und welche Frau mag es schon, wenn ihr Mann sie mit einem Mann betrügt ?

Was wunderst du dich ?


Bleib ungebunden und geh ins Bett, mit wem du willst.
Also ich als Mann würde es sehr erotisch finden. Jedenfalls wenn mir meine Frau darüber berichten würde, oder ich sogar zuschauen könnte, im extremsten Fall sogar mitmachen könnte
Aber das muss natürlich Jeder für sich entscheiden
Wenn meine Frau einen zweiten Mann wollte, würde ich es dulden, aber es ist aus meiner Sicht nicht so erotisch wie eine zweite Frau, ich bin ja nicht bi.
Wichtig ist für mich nur, das man da offen und ehrlich mit umgeht, darüber spricht und seinen Partner nicht hintergeht. Und wenn der Partner/in nicht damit leben kann trennt man sich
Nur wenn ich davon Kenntnis habe, kann ich mich entscheiden, ob es mir dabei gut geht.

Bis dato hatte ich diese Konstellation nicht und energetisch gesehen wäre es bestimmt eine Bereicherung.
Ich würde meinen Partner nie mit einer anderen Frau teilen.

Hm, das hängt bestimmt sehr von dem Mann ab.

Was mich sehr stört sind die gesundheitlichen Aspekte es wäre dann ein Dritter im Bunde ...
wenns von Anfang an offen kommuniziert wird sehe ich kein Problem, da kann die beteiligte Frau- wenn sie das nicht ab kann- ja gleich " nein" sagen.

Wenn es sich erst im Laufe der Beziehung herausstellt, dass eine/r von beiden auch dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist, muss das miteinander besprochen werden, ob und wie man innerhalb der Pertnerschaft damit umgehen möchte/ kann.

Und dann stellt sich auch noch die Frage, ob der beteiligte dritte ebenfalls 2 bi" ist oder streng lesbisch oder schwul, also ob die dritte Person zulassen kann, dass weiterhin eine hetero- chose gleichzeitig läuft.

Es sind aber schwierige Konstellationen, die meistens ein ziemliches "Durcheinander" bewirken, das auf Dauer zu Trennungen führt
Eine Frau als Mitspielerin zu wissen fällt mir nicht schwer, sehe ich sie schließlich als eine Bereicherung in der Form wie ich sie nicht geben wollte und möchte.

Schließlich ist die Familienzugehörigkeit die konventionelle Frauen mit Familiengründung und gemeinsamer Kindererziehung für einen Mann damit als gefragter Versorger ein richtiger und auch damit wichtiger Aspekt.

Allerdings eine bisexuelle Neigung auch noch mit ständig wechselnden Partnern damit würde ich mich tatsächlich auch schwer tun bzw. wäre aus hygienischen Gründen nicht akzeptabel.
Ich habe zwei gute bisexuelle Bekannte, die beide mit einer Frau verheiratet sind. Und bei denen ist es so, dass die Frauen es von Anfang an wussten und auch kein Problem damit haben, solange ihre Männer Sex mit anderen Männern haben. Aber würde einer von Beiden mal mit einer anderen Frau schlafen, da hätten die Ehegattinnen schon etwas dagegen.
harry.61_ hat geschrieben: Also ich als Mann würde es sehr erotisch finden. Jedenfalls wenn mir meine Frau darüber berichten würde, oder ich sogar zuschauen könnte, im extremsten Fall sogar mitmachen könnte
Aber das muss natürlich Jeder für sich entscheiden
Wenn meine Frau einen zweiten Mann wollte, würde ich es dulden, aber es ist aus meiner Sicht nicht so erotisch wie eine zweite Frau, ich bin ja nicht bi.
Wichtig ist für mich nur, das man da offen und ehrlich mit umgeht, darüber spricht und seinen Partner nicht hintergeht. Und wenn der Partner/in nicht damit leben kann trennt man sich


Na ja, harry, das kann Frau dir ja auch ohne realistischen Hintergrund bei entsprechender Gelegenheit zu flüstern.. ;-)

Huch! :oops: *lippenlieberzusammenkneif*

Das mit dem "zweiten Mann" finde ich da schon interessanter.. *lol*.. Die Natur verlangt schließlich die Verteidigung des Reviers. Aber dann einfach dulden und gut ist? Hhhhmm... :roll:
Vielleicht kann es eine Lösung sein, für Paare, bei denen bei einem von beiden das Interesse an der Erotik nicht mehr vorhanden ist?
Wenn es so ist bleibt dem Partner mit dem verbliebenen Sexinteresse noch die Möglichkeit der Selbsthilfe oder wenn gewollt beide Geschlechter zur Auswahl zu haben. Die Pornokinos sind voll, von untervö----ten Männern.
Ich glaube nicht, dass sexuelle Interessenlosigkeit hier das Thema ist ....
Rudi51 hat geschrieben: Die Pornokinos sind voll, von untervö----ten Männern.


Das Treiben auf der Leinwand im Pornokino und das Treiben auf dem Affenfelsen von Gibraltar liegen nahe beieinander. Die Affen sind jedoch im Vorteil, weil sie kein Pornokino benötigen. :lol:

Wer die vielfältigen Facetten eines "Symphonieorchesters" genießen will, wird nicht die gesamte Zeit den sich bewegenden Taktstock eines "Herbert von Caravan" - in Großaufnahme - sehen wollen. :wink:
Gibt es denn noch Pornokinos?
Oder genießen die schon Denkmalschutz?
Ich bin da nicht so auf dem Laufenden.
Manch einer erkennt aber auch erst im Laufe seines Lebens seine Neigungen zum anderen oder gleichen Geschlecht. Ich denke, viele sehen im gleichen Geschlecht eher eine Konkurrenz zu sich selbst als im anderen. Ob man damit dann klar kommt ist eine andere Sache.
In meinem Bekanntenkreis habe ich es mehrfach erlebt, dass Familien an dem Dilemma nicht zu seiner wahren sexuellen Orientierung stehen zu wollen, können bzw dürfen auseinandergebrochen sind und ausnahmslos Alle sehr darunter leiden.
Gott sei Dank hat sich hier in der öffentlichen Wahrnehmung einiges geändert.
Ich habe mein Haus an ein lesbisches Paar mit inzwischen 3 Kindern (1 davon aus einer Heterobeziehung) verkauft und erlebe eine total entspannte familiäre Situation, incl Väter, Grosseltern. Dazu gehört viel Verständnis
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