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@Brennessel
als Rentnerin habe ich viel mehr Zeit als früher - kann mehr lesen und mich deshalb mehr informieren - und das merke ich an meinem Depot......

@All
heute ist bei www.boerse.de wieder der Appeltauer Aktienbrief rausgekommen....
versucht, ihn euch als Probe Abo runterzuladen....
und wenn es nur zum üben ist !

die boerse.de Seite macht - wie die meisten Seiten - ziemlich viel Werbung - einfach ausblenden.....
allerdings ist die Suchfunktion gut, um einzelne Aktien aufzurufen - um einen Überblick über die jeweilige Aktie zu bekommen....
in der blauen Leiste steht viel Wissenswertes rund um die Börse ...

*****
vorhin habe ich nochmal meine Einzelaktien durchgecheckt.....
bei den Tech/IT Aktien gab es heute deutliche Gewinnmitnahmen .....

Bechtle bald ein Nachkauf ?
CornusMas hat geschrieben: Ich rate dir von der Sparkasse ab.
Da bekommst du ein Deka-Depot aufgeschwatzt und schon müssen 15 Euro (oder mehr?) im Jahr Gewinne abgeführt werden.
Woanders geht das auch komplett ohne Gebühren.
(Generell spricht nichts gegen ein Deka-Depot!)

Bei den Banken ist es so, dass du viel Glück brauchst, um mit einem kompetenten Berater / Beraterin zu sprechen!
Die Banken bieten meist nur ihre "Ladenhüter" an, wo du oben drauf noch ganz satte Gebühren, wie den Ausgabeaufschlag (bis zu 5,8% pro Kauf) hast!

Nur zur Info.


sorry @CornusMas - hab Dich zugedeckelt und deshalb deinen Beitrag nochmal hochgeholt....
CornusMas hat geschrieben: Hallo Brennessel_64,

es ist schön, dass du dich gemeldest hast.

Den Umgang mit Börse vergleiche ich gern mit dem Autofahren. Man braucht ein Auto, etwas Wissen und etwas Können und schon kann Frau oder Mann Spaß haben.
Das Autofahren kostet allerdings meistens Geld, während man an der Börse Erträge / Gewinne erzielen kann.
Wie beim Autofahren kommt es auf die Geschwindigkeit, das Risiko deines Fahrstils und auf die richtigen Momente zum Gas geben und Bremsen an!

An der Börse sollte man nur Geld investieren, was man übrig hat!

Jetzt habe ich ein paar Eckpunkte formuliert:
Mit 300 Euro (12x25) im Jahr - praktischer sind 600 Euro (12x50) - kann du einen Sparplan mit einem Fonds aufmachen. Du beobachtest diesen und du entscheidest selbst, wann du bremst, also wann du Geld und wieviel Geld du heraus nimmst.
Es sind nur kleine Erträge zu erwarten, aber der Spaßfaktor ist schon vorhanden!
Die Erträge kann dir keiner versprechen. Es kann sein, dass an den Börsen eine "Durststrecke" von bis zu sechs Jahren folgt. Keiner hat die "Glaskugel"!
Es kann aber auch sein, dass nach einem Rücksetzer die Aufwärtsbewegung weiter geht.
"... hätte ich die man lieber behalten ..." sagt man rückblickend. Daher heißt es besser: Dabei sein - ist alles! Die Beantwortung der Frage: Wie man dabei ist, ist eben sehr entscheidend.


hier nochmal
@CornusMas
ich habe noch nie einen Sparplan angelegt....
wie und wo macht man das ?

ps:
ich habe seit 30 Jahren Aktien und die letzten Jahre ziemlich viel gehandelt.....
als ich mich über meine Sparkasse geärgert hatte - habe ich gewechselt....
puuuh - jede Menge Papierkram .....zweimal mußte ich dort anrufen - endlose Warteschleife.....
jetzt hab ich es einigermaßen gerafft - tja - und ich dachte ich bin ein Profi !

was sollen da die Anfänger sagen ?

vielleicht wegen dem Sparplan-System @CornusMas eine PN schicken ?
Sparpläne sind für "kleines Geld" sehr gut geeignet.

Sparpläne kann man für Aktien, Fonds und ETFs und vergleichbare Produkte anlegen.

Wenn ich 50 Euro monatlich sparen möchte, kann ich eine Vielzahl an Aktien nicht per Sparplan kaufen, da ich immer 1 Stück einer Aktie kaufen muss. Eine Adidas-Aktie z.B. kostet zur Zeit 291 Euro.

Ein Sparplan ist perfekt für sehr viele Fonds und ETFs, da mein Sparplanbetrag z.B. über 50 Euro immer noch ausgeführt wird, auch wenn der Anteilswert pro Stück z.B. 125 Euro beträgt. Ich bekomme dann 0,400 Anteile am Fonds / ETF. Der Sparplan wird zu einem meist von mir ausgesuchten Termin, z.b. der 1. Tag des Monats oder an einem bestimmten Tag vom Broker angegeben Termin ausgeführt, z.B. der 5.

Ein Sparplan läuft nach dem Sprichwort: Kleinvieh macht auch Mist.

Durch Sparpläne kauft das System stur und guckt nicht, ob der Kurs zu hoch oder zu tief ist.

Durch Sparpläne kann man billiger über eine längere "Durststrecke" (fallende Kurse) einkaufen.
Sparpläne bringen Ruhe ins Depot.

So viel zu den Vorteilen

Die Nachteile:
Durch Sparpläne entsteht immer ein Durchschnittspreis und damit eine Durchschnittsrendite, die in vielen Fällen im Vergleich zu einem Einzelkauf niedriger ist, aber oft gar nicht so weit davon abweicht.

Bei Sparpläne sollte ich mit einer Laufzeit von fünf bis sechs Jahren rechnen. In sehr vielen Fällen, lohnt es sich eher zu verkaufen.

---

Wenn ihr Fragen habt, dann stellt sie.
uiiii.....
bei den Tech/IT-Werten werden momentan die Gewinne mitgenommen....
was ich verstehen kann.....denn die sind innerhalb kurzer Zeit unglaublich gestiegen....
im Frühjahrs Pandemie Rücksetzer habe ich solche Werte günstig einkaufen können - da interessiert mich dieser Rücksetzer nicht....

interessant ist die Prognose für Rohöl - es wird mit einem längeren Engpass bei deshalb steigenden Preisen gerechnet...
mir soll's recht sein....
Sparpläne sind gut für Leute, die einen langen Atem haben und nicht viel Zeit für ihr Depot aufwenden wollen.
Bei Direktbanken kann man viele ETFs gebührenfrei per Sparplan kaufen. Schon ab 25,00€ monatlich.
Es ist aber auch kein Entweder-oder. Zusätzlich zu Sparplänen kann man auch auf Einzelaktien setzen, wenn man sich das zutraut. Immer vorausgesetzt, man hat genug „Spielgeld“.

Zwischen 1996 und 2005 habe ich eher mit Einzelaktien hantiert, später auch mit Optionen und Futures. Aber mir war das irgendwann zu mühsam. Zuweilen hatte ich auch das Gefühl, dass die Wertpapiere nur auf meinen Kauf gewartet haben, denn unmittelbar danach ging der Wert runter. :lol:

Mich hat immer der Werdegang von Warren Buffett fasziniert. Einfache Prinzipien: Kaufe billig, verkaufe nie. Nur kaufen, was man auch versteht.
So hat der mit dem Brausekonzern und dem Burgerbrater sowie einigen weiteren Aktien seine Milliarden gemacht.

Da er von IT nichts verstand, hat er allerdings die Techbranche lange Zeit ignoriert. Ein Fehler, wie er inzwischen selbst eingestanden hat.
Hallo SvenGlueckspilz,

es freut mich, dass du hier schreibst.

Zu deinem Beitrag, den ich sehr gut finde, hier etwas Ergänzung:

Ich bin jemand, der mit Aktien, Fonds und ETFs handelt. Ich mag den langen Atem der Sparpläne und ich bin auch jemand, der mal kurzfristig verkauft, wenn ich dein Eindrück habe, dass es runter geht. So kann man billiger über die Sparpläne nachkaufen. Daher handele ich ziemlich chartorientiert, womit ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass es Neuanfängern schwer fällt, überhaupt eine Direktbank / einen Online-Broker zu finden. Tatsächlich ist die Auswahl groß und die Gebührenmodelle sind sehr unterschiedlich und unübersichtlich. Dabei ist mir aufgefallen, dass es neben vielen kostenfreien Sparplänen, dann doch eine ganze Menge kostenpflichtiger Sparpläne gibt und beim Lieblings-ETF wird dann doch eine Gebühr fällig.

Da ich mit Aktien, Fonds und ETFs handele, komme ich zur Zeit um Gebühren bei Aktien und ETFs nicht drumherum, wenn ich alles in einem Depot halte. Vor zwei Jahren gab es noch keine Gebühren auf die ETFs beim Kauf.

Einem Neuanfänger kann ich raten, sich einen Online-Broker zu suchen, wo die drei Bereiche Aktien, Fonds und ETFs gehandelt werden können. Wenn man das aktiv betreibt, dann weiß man etwa nach zwei Jahren, wo man seinen Schwerpunkt setzt, z.B. bei ETFs, und dann kann man den Broker / die Direktbank wechseln, wo es weniger Gebühren gibt und / oder es ein besseres Angebot gibt.
und immer versuchen, möglichst nicht bei einem Allzeithoch der Aktie/Fonds/Etf einzukaufen.....

ein rel. sicherer Einkauf ist, wenn die 200 Tageslinie knapp überschritten wurde....
oder GD20 bis GD200 im grünen Bereich ist....
ich sehe dies gut, wenn ich Einzelaktien bei Boerse.de in die Suchfunktion eingebe....

zu den Gebühren:
ich nehme die bei den Einzelaktien in Kauf, weil sie im Schnitt mehr Gewinn bringen.....
seit ich als Rentnerin mehr Zeit habe, die Berichte zu lesen, ist mein Einkaufszeitpunkt besser geworden....
früher bin ich - auf Empfehlung - oft ziemlich hoch eingestiegen und konnte dann lange zuschauen, bis meine Aktie wieder ins Plus kam - oder auch nicht...
Bei meinen derzeitigen vier ETF-Sparplänen habe ich mir noch folgende Regel auferlegt:

Wenn es einen ganz massiven Rückschlag wie im Frühjahr 2020 gibt, verdopple ich die Sparraten so lange, bis 2/3 des Rückschlags aufgeholt sind. Dadurch nutze ich für diesen Zeitraum die günstigeren Einstiegskurse und senke damit den durchschnittlichen Einstiegspreis.

Für die längerfristige Perspektive der Börsen wird entscheidend sein, wie lange die Notenbanken ihre Gelddruckerei noch fortsetzen. Der Anstieg der Märkte ist seit Jahren zu einem guten Teil liquditätsgetrieben, mit all den negativen Folgen wie Vertiefung der Spaltung der Gesellschaften in Arm und Reich, Inflationsrisiken.
Je nach Entwicklung der Märkte werde ich irgendwann anfangen, mein Depot in vier jährlichen Teilverkäufen aufzulösen und mich aus dem Casino zu verabschieden.
ich möchte meinen Cash-Anteil ebenfalls erhöhen, denn der nächste Crash kommt ......nur wann - das ist die Frage..... :wink:
gleichzeitig halte ich gute Dividenden Aktien und lasse bei Tech/IT Aktien, die ich günstig eingekauft habe, die Gewinne laufen - trotz aktueller Gewinnmitnahmen....

beim Crash 2001 und 2008 bin ich gut davongekommen....hatte 2001 nur wenige Techaktien und 2008 nur eine Bankaktie (die Ing Group kommt gerade wieder)

wichtig ist, dass man sein Depot breit streut - über mehrere Branchen und Länder hinweg....
bis jetzt hat es noch nie einen Crash gegeben, der die Börse komplett ausradieren konnte....
noch nicht einmal der Tulpen-Crash 1637

*****

SAP
https://www.deraktionaer.de/artikel/med ... 26270.html
Hallo Gundulabella,

klar, es wird immer irgendwie weitergehen. Doch entscheidend für jeden ist ja die Zeitperspektive, die er/sie hat. Nach dem 29er Crash dauerte es bis 1954, da waren dann die Kurse von 1929 wieder erreicht. Wer also 1929 65, 70, 75 oder älter war, hat diese Kurse wohl nicht mehr gesehen.

Hinzu kommt, dass wir vor geschichtlichen Veränderungen in großem Umfang stehen. Umstellung der Weltwirtschaft auf nachhaltige Produktion, Ende der Kohlenstoffwirtschaft, deutlich längere Produktlebenszeiten. Wie lange ein Unternehmen wie Apple es noch erlaubt sein wird, jedes Jahr große Teile seiner Produktpalette zu erneuern und Leute zu animieren, sich jedes Jahr ein neues iPhone zu kaufen, steht in Frage. Nachhaltiges Wirtschaften heißt eben auch, Produkte lange zu nutzen. Im Ergebnis wird sich der Kapitalumschlag verlangsamen, die Unternehmen werden tendenziell weniger verdienen. Das ist alles gut fürs Klima, für das Überleben der Menschheit, für geschlossene Kreisläufe bei Rohstoffen.
Es ist nicht so gut für die Börsenkurse. Eine historische Korrektur in den nächsten 10-15 Jahren ist nicht auszuschließen. Ich hoffe, dass ich dann ein gut gefülltes Cashkonto haben werde.
@SvenGlueckspilz
mir ist sehr bewußt, dass wir in einer Zeit des Umbruchs leben....
von überteuerten Firmen wie Apple lass ich die Finger...

Öl/Rohstoff-Firmen müssen CO2 Abgaben zahlen und geben sie teilweise an die Verbraucher weiter - siehe den gestiegenen Benzinpreis....

um die CO2 Steuer zu umgehen/gering zu halten, unternehmen Firmen große Anstrengungen - d.h. sie sind um eine Umstrukturierung in Erneuerbare Energien bemüht.....
und klar - das kostet erst einmal.....

früher hätte ich niemals RWE gekauft - doch wegen deren Umstrukturierung in Erneuerbare habe ich es gemacht, weil ich in die Zukunft investieren möchte und weil die Börse die Zukunft handelt .....
aus diesem Grund habe ich auch Linde nachgekauft.....
auch Siemens Energy und NextEra Energy....

und falls eine von den kleineren Firmen - u.a. Dr. Hönle - baden geht - habe ich immer noch meine sicheren Dividenden Aktien wie u.a. Allianz
Ich habe mal von @ SvenGlueckspilz einige Kernsätze raus gesucht, die ich für sehr wichtig bzw. unbedingt beachtenswert finde. Ich habe sie leicht umgestellt:

1) Bei meinen derzeitigen Sparplänen habe ich die Regel,
wenn es einen ganz massiven Rückschlag gibt, verdopple ich die Sparraten so lange, bis 2/3 des Rückschlags aufgeholt sind.

2) Für die längerfristige Perspektive der Börsen wird entscheidend sein, wie lange die Notenbanken ihre Gelddruckerei noch fortsetzen.


Man sollten diese Infos in der Quelle (ganz unten) im Kopf behalten:

Wenn die Fed dreht, kracht der Markt

Quelle: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-wenn-die-fed-dreht-kracht-der-markt/26932264.html


3) Doch entscheidend für jeden ist ja die Zeitperspektive, die er/sie hat.

4) Hinzu kommt, dass wir vor geschichtlichen Veränderungen in großem Umfang durch die Umstellung der Weltwirtschaft auf nachhaltige Produktion stehen.


Dem entsprechend sollte man seine Geldanlagen wählen und sein Handeln anpassen.

Ich bin kein Freund der Buy-hold-Strategie, weil das Handeln, was in der Vergangenheit (das letzte Jahrzehnt) erfolgreich war, in dem Umfang in der Zukunft nicht mehr zutreffen wird.
buy und hold - oder nicht buy und hold ?
ich bin weder für das eine noch für das andere - sondern entscheide je nach Anlass und je nach Aktie....
d.h. gute Dividenden Aktien, die ich günstig eingekauft habe, sind für mich klare Haltepositionen....
während ich bei anderen Aktien immer mal wieder Gewinne mitnehme - und auch mal die Gewinne laufen lasse.......bei günstigem Einkaufspreis tendiere ich zum Halten, denn jedes Mal wenn ich verkauft habe, muss ich wieder nachkaufen ....und bei manchen begehrten Aktien ist der Wiedereinkaufs Zeitpunkt schwierig - teilweise auch ein Risiko....von wegen - viel hin und her macht Taschen leer...

*****
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Der Rohölpreis steigt – und mit ihm werden Benzin und Heizöl teurer. Steckt dahinter ein Superzyklus? Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs jedenfalls setzt ihre Ölpreisprognose hoch.

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/oe ... obal-de-DE