Eigener Beitrag

Thema Gold

Mit Investitionen in Rohstoffe und Rohstoff-Aktien bin ich ziemlich vorsichtig, da ich in der Vergangenheit mit Fonds auf Rohstoff-Aktien schlechte Erfahrungen gemacht habe. Das ist aber schon einige Jahre her.

Daher investiere ich in Rohstoffe - genauer in Industrie-Rohstoffe - eher in Fonds und ETFs.
Experten raten bei Rohstoffen maximal zu 10% des Depotvolumens.
Gold sollte nicht mehr wie 5% in einem Depot sein.

Gold wirft keine Rendite wie Dividenden oder Zinsen ab. Um Gewinne zu erzielen, muss man das Gold wieder verkaufen.

Bei einer Chartanalyse bei Godemodetrader sieht man ein Aufwärtspotential bei Gold.
Daher habe ich etwa vor drei Monaten einen Sparplan in einen ETC auf Gold eröffnet. Dieser ist trotz Gebühren leicht im Plus.

Ich lasse mich jetzt einfach von der Kursentwicklung von Gold überraschen. Mit dem Sparplan habe ich jetzt zwei Optionen:
1) Ich könnte kurzfristig verkaufen, wenn der Goldkurs plötzlich in die Höhe gehen würde
ODER
2) ich lasse den Sparplan weiter laufen, was bei eventuell fallenden Kursen vorteilhaft ist.
Insgesamt habe ich viel Zeit und ich brauche nur auf den optimalen Verkaufszeitpunkt achten.

Nachtrag:
Bei mir geht es nicht darum, was ich bei Gold gemacht hätte, sondern was ich bei Gold gemacht habe UND WIE ich die möglichen Aussichten für Gold aktuell sehe.
Eigener Beitrag

Ein Nachtrag zu Gold

Gold wird wie viele weitere Rohstoffe in USD (US-Dollar) gehandelt.
Neben den Kursentwicklungen zu Gold sollte man die Entwicklung des Währungsverhältnisses zwischen USD und Euro beachten.
Eine fallende Euro-Notierung führt zu höheren Rohstoffpreisen.
Ein steigender Euro führt zu niedrigereren Rohstoffpreisen.

Bei Geldanlagen in Gold als Wertpapier gibt es also ETCs und Zertifikate, die den Goldkurs in Euro oder in USD abbilden. Darüber sollte man sich vor dem Kauf informieren.
Eigener Beitrag

Dividenden-Perlen

In den letzten Tagen wurde beim „Aktionär“ oft über die Dividenden-Perlen BASF und Covestro geschrieben.

Neben den oben genannten Dividenden-Perlen gibt es noch weitere dividendenstarke Aktien im Dax. Dazu zählen:

Allianz
BAYER
BMW
DEUTSCHE POST
Deutsche Telekom
E.ON
HeidelbergCement AG
Münchener Rück
Porsche Automobil
RWE AG
Siemens
Volkswagen VZ
Vonovia SE

In meinen letzten Beiträgen habe ich aufgezeigt, dass Indizes deutlich Vorteile gegenüber den meisten darin enthaltenen Aktien haben. Bevor man also viele dividendenstarke Aktien in sein Depot holt, macht es ziemlich viel Sinn, einen ETF an Stelle vieler dividendenstarker Aktien zu kaufen.

Ein ETF auf den DivDax ist z.B. der

Lyxor DivDAX (DR) UCITS ETF - I EUR DIS
WKN: ETF003 ISIN: LU0603933895

Das DIS am Ende der Bezeichnung bedeutet ausschüttend. Die letzte Ausschüttung entsprach nach aktuellem Kurs einer Dividendenrendite von etwa 2,5%, die sich auf das Geschäftsjahr 2020 bezieht. Aktuell geben die genannten Unternehmen eine wesentlich höhere Dividende für 2021 an.

Der ETF auf den DivDax hat im Vergleich zu den Aktien von BASF und Covestro im Zeitraum von fünf Jahren eine deutlich bessere Performance, was einer Out- Performance von 40% zu BASF und 20% zu Covestro entspricht.

Auch kann man hervorragend diesen ETF mit einem Sparplan verbinden (und das häufig ohne Gebühren für den Kauf).
Eigener Beitrag

Neben BASF und COVESTRO sich noch andere Perlen ins Depot holen

... kann man mit dem Kauf eines ETF auf den STOXX Europe 600 Chemicals.

Lyxor bietet dazu zwei ETFs an:

Lyxor STOXX Europe 600 UCITS ETF - EUR ACC ETF
WKN: LYX01Y ISIN: LU1834983634
und
Lyxor STOXX Europe 600 Chemicals UCITS ETF - Dist
WKN: LYX04E ISIN: LU2082996542

ACC bedeutet thesaurierend, also ansammelnd z.B. von Dividenden.
Dist bedeutet ausschüttend.

Die Zusammensetzung mit deutschen Unternehmen sieht etwa so aus:

LINDE PLC 32,1%
BASF SE 12,6%
SYMRISE AG 3,4%
BRENNTAG AG 2,7%
COVESTRO AG 2,3%

Beachten sollte man, dass der ETF ziemlich stark mit deutschen Unternehmen besetzt ist und Linde knapp ein Drittel an der Zusammensetzung im ETF ausmacht.

Auch diesen ETF kann man hervorragend mit einem Sparplan verbinden.
Siemens Energy:
Neue Gerüchte um Siemens Gamesa ‑ bringt das die Trendwende?


https://www.deraktionaer.de/artikel/mob ... 41255.html


Welche Trendwende ist gemeint?

Oder sollten die letzten zwei Sätze im Artikel stimmen?

"... Auch wenn die langfristigen Aussichten bei Siemens Gamesa durchaus gut sind, ist ein schneller Kursanstieg [bei Siemens Energy] aktuell nicht zu erwarten. Es gibt derzeit attraktivere Werte an der Börse."

Dem stimme ich zu!
heute wird es richtig rumpelig.
und warum?

Ich glaube es ist einfach mal wieder Zeit für ...

Schon André Kostolany wusste: „Nicht Nachrichten machen Kurse, sondern Kurse machen Nachrichten.“
Allen noch einen schönen Tag auch

snuupy
Hallo snuupy,

es freut mich, dass du hier schreibst.
"Ich glaube es ist einfach mal wieder Zeit für ..."

Wenn du damit einen deutlichen Rückgang der Kurse meinst, dann stimme ich dir zu.

Beim Aktionär gab es in den letzten Tagen diesen Beitrag:

19.11.2021 ‧ Markus Bußler
Crash-Warnung: „Dann können die Aktien 40 bis 50 Prozent verlieren“

https://www.deraktionaer.de/artikel/maerkte-forex-zinsen/crash-warnung-dann-koennen-die-aktien-40-bis-50-prozent-verlieren-20241195.html


Es ist beachtlich, was in dem Artikel steht UND man sollte diese Hinweise im Kopf haben.

Was ist ein Crash (gemeint ist ein Börsencrash)?

Ein Börsencrash "... ist im Finanzwesen ein plötzlich einsetzender erheblicher Rückgang der Börsenkurse meist innerhalb eines Handelstages und an folgenden Tagen an mindestens einer Börse. ..."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rsenkrach

Heute wird damit ein deutlicher Kursrückgang bezeichnet, der auch über wenige Jahre, wie von 2000 bis 2003 oder 2008 bis 2009 ablaufen kann.
Auch das Tief im März 2020 war ein Crash.

Ich habe mal in einem Interview gehört, dass Kursrückgänge über 20% als Crash bezeichnet werden.

Wodurch werden Crashs ausgelöst?

"... Einem Börsencrash gehen meist Überbewertungen insbesondere von Aktien voraus, deren Aktienkurse in die Höhe treiben, ohne dass dies durch den inneren Wert zu rechtfertigen ist. Kommt es nun zu Gewinnmitnahmen, kann ein Herdenverhalten zu panikartigen Wertpapierverkäufen führen, eine starke Baisse kann dann zum Börsenkrach ausarten. ..."

Quelle wie oben


Wie ist die Situation im Moment?

1) Ich sehe die überbewerteten Aktien weltweit aber auch im Dax.

2) Ich sehe noch keine Gewinnmitnahmen, die zu panikartigen Verkäufen führen.

Zu deutlichen Gewinnmitnahmen kann es allerdings zu jeder Zeit kommen. Ob das dann schon panikartige Verkäufe auslöst, das sieht man dann in den prozentualen Kursverlusten und im Chart.

Erst wenn der Dax deutlich unter 15.800 Punkten handelt, kann es allererste Anzeichen geben, dass ein Crash kommen könnte. Die Betonung liegt auf dem Wort: könnte! Das ist keine Prognose!
Aktuell ist aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit für einen Crash ziemlich klein! Aber: Die Sitiuation könnte sich ziemlich schnell ändern: Eine Handelswoche mit jeweils 4% Kursrückgang pro Tag und das Crash-Gespenst steht in voller Größe da!
Letzeres halte ich aktuell für wenig wahrscheinlich.

Ich persönlich halte den Dax oberhalb von 12.000 Punkten für überwertet. Innerhalb der Dax-Unternehmen gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Es gibt Unternehmen mit einem KGV unter 16, die unterbewertet sind, dann Unternehmen mit einem KGV von 16 bis 26 (maximal noch 30), die normal bewertet sind und es gibt die völlig überbewerteten Unternehmen mit einem KGV von über 40. Dazu später mehr.
Dax-Aktien unterbewertet und überbewertet

Alle Angaben sind von comdirect.de vom 23.11.2021 mit Schlussstand auf Xetra und leicht gerundet.

1) deutlich unterbewertete Aktien (mit KGV unter 12)

ALLIANZ Aktie; WKN: 840400 ISIN: DE0008404005; KGV: 9,6

BASF Aktie; WKN: BASF11; ISIN: DE000BASF111; KGV: 9,5

BAYER Aktie; WKN: BAY001; ISIN: DE000BAY0017; KGV: 7,9

BMW Aktie; WKN: 519000; ISIN: DE0005190003; KGV: 5,5

Covestro Aktie; WKN: 606214; ISIN: DE0006062144; KGV: 6,9

Daimler Aktie; WKN: 710000; ISIN: DE0007100000; KGV: 7,6

DEUTSCHE BANK Aktie; WKN: 514000; ISIN: DE0005140008; KGV: 8,8

FRESENIUS Aktie; WKN: 578560; ISIN: DE0005785604; KGV: 11,0

HeidelbergCement AG Aktie; WKN: 604700; ISIN: DE0006047004; KGV: 8,1

Porsche Automobil Vorzugsaktie;
WKN: PAH003; ISIN: DE000PAH0038; KGV: 5,9

Volkswagen Vorzugsaktie
WKN: 766403 ISIN: DE0007664039; KGV: 6,7 → aber extrem niedriger Streubesitz


2) deutlich überbewertete Aktien (mit KGV über 40)

Delivery Hero Aktie; WKN: A2E4K4; ISIN: DE000A2E4K43
kein KGV angegeben
Die Aktie erzielt seit fünf Geschäftsjahren Verluste.

Hellofresh Aktie; WKN: A16140; ISIN: DE000A161408; KGV: 56,4

PUMA Aktie; WKN: 696960 ISIN: DE0006969603; KGV: 57,0

Sartorius Vorzugsaktie
WKN: 716563 ISIN: DE0007165631; KGV: 70,9

Siemens Energy Aktie; WKN: ENER6Y ISIN: DE000ENER6Y0
kein KGV angegeben
Die Aktie erzielt seit zwei Geschäftsjahren Verluste. Nach Prognosen des Unternehmens sollte auch das laufende Geschäftsjahr im Verlust enden.

Zalando Aktie; WKN: ZAL111 ISIN: DE000ZAL1111; KGV: 84,7
Crash-Warnung: „Dann können die Aktien 40 bis 50 Prozent verlieren“
(Teil 2)


Dass ein Börsencrash kommen wird, das dürfte ziemlich sicher sein. (Hoffentlich wird das nicht wieder falsch verstanden.) Allerdings lässt sich ein Börsencrash nicht vorher sagen, das kann man sehr oft lesen.
Wichtiger ist es daher, die Anzeichen zu erkennen.

Achtung: Buy-and-hold-Anleger brauchen jetzt nicht weiter lesen, denn diese sollten in dieser Situation eigentlich die "Füße" und natürlich auch die Finger still halten - genau das lese ich auch immer wieder. Seelig wird der, der das glaubt. Gerade bei Kursrückgängen ergeben sich lukrative Einstiegsmöglichkeiten bei Qualitätsaktien - noch einmal - bei Qualitätsaktien, was auch für ETFs und Fonds mit Aktien gilt.

Aktive Anleger sollten auch nicht der (falschen) Hoffung erlegen, erst im oder nahe am Tiefpunkt der Aktientalfahrt zu kaufen. Das ist Zufall.

(Es gibt Möglichkeiten den Aktien-Tief-Boden "abzufischen", aber dafür braucht man trotzdem etwas Glück und man sollte sich wirklich an der Charttechnik orientieren.)

An der Börse gibt es immer wieder ganz normale Kursrückgänge, die noch lange keine Crashs sind. Leider verwenden die unseriösen Börsenbriefe / Newsletter viel zu oft das Wort Crash. Daher fällt es dann schwer, einen echten Crash in der Realität zu erkennen.

Ab wann könnte der Dax im Crash-Modus sein?

Geht man davon aus, dass Kursrückgänge über 20% erst als Crash bezeichnet werden, dann trifft das für den Dax erst unterhalb von etwa 13.000 Punkten zu.

Welche Aktien im Dax wären aktuell bereits im Crash-Modus?

Ich bin jetzt nicht den Dax durchgegangen, aber zwei Aktien sind mir schon aufgefallen und siehe da, das Nachrechnen hat sich gelohnt.

Aktuell befinden sich bereits
Siemens Energy mit - 22,5%
und Zalando mit -23,1%
im Vergleich zu ihrem Ein-Jahreshoch im Crash-Modus.

Die Schlussfolgerung könnte sein, dass man aktuell Aktien mit einem hohen KGV und Aktien, die im Moment keinen Gewinn machen, meiden sollte.

Viel Erfolg

(Es wäre mir viel lieben, wenn ich zu Siemens Energy positivere Einschätzungen schreiben könnte. Vielleicht kommen sie noch, denn erste positive charttechnische Ansätze sehe ich.)
Zur BASF Aktie

Die vom "Aktionär" ständig genannte Dividenden-Perle ist heute noch wesentlich stärker "unter die Räder gekommen" wie der Dax.

Es ist Zufall, dass an einem Tag zu dieser Aktie zwei völlig entgegen gesetzte Veröffentlichungen heraus gekommen sind:

1) "Der Aktionär" schreibt zu BASF:

"... Der DAX-Titel ist heute kurzzeitig unter den Stoppkurs bei 58,00 Euro. Anleger sollten angesichts des sich nun weiter eingetrübten Charts nicht bei BASF einsteigen - obwohl die mittel- bis langfristigen Aussichten weiterhin gut sind. Doch zunächst gilt es vor allem, eine der wichtigsten Börsenregeln überhaupt zu beachten: "Verluste begrenzen"."

Quelle: https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/basf-wir-machen-tempo-20241608.html


2) Der Chart-Profi Alexander Paulus (Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de) schreibt heute am 26. November 2021 10:28 Uhr:

"... Jetzt Rally? [bei BASF]

Die BASF- Aktie erreicht heute einen wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 58,40 EUR und 56,46 EUR. Hier könnte die Abwärtsbewegung seit April 2021 enden. Ein Anstieg an den Abwärtstrend seit April 2021 bei aktuell 66,65 EUR wäre möglich.
...
Fazit: In der BASF-Aktie bietet sich eine riskante, aber aussichtsreiche Tradingchance."

Quelle: https://sbroker.de/analysen/technische-analyse/technische-analyse-detail.html?articleId=10103881


Es liegt nun an jedem Interessierten die Kursentwicklung von BASF zu verfolgen.

Sollte der Chart-Profi Alexander Paulus mit seiner Analyse recht behalten, dann hätte "Der Aktionär" erneut - wie bei RWE - seinen Lesern einen StopLost-Verkauf mit fataler Wirkung empfohlen.

Wie ist die Meinung von CormusMas?

Wenn ich in der Aktie von BASF investiert gewesen wäre, dann hätte ich sie an der steigenden 200-Tage-Linie im Juli 2021 bei einem Kurs von 65 Euro oder spätestens im August 2021 bei einem Kurs von 66,30 Euro verkauft.
Den StopLost-Kurs des "Aktionärs" hätte man so komplett ignorieren können (den halte ich zudem für völlig falsch) und sich somit für erste Neu-Käufe im Bereich von 58 Euro entscheiden können. Damit hätte man bereits 10% Outperformance im Vergleich zum "Investiert-bleiben" / Halten der Aktie "im Kasten".

Nachtrag:
Ich habe mich etwas tiefer mit der BASF-Aktie beschäftigt und ich hatte mir einen Kauf nur aus charttechnischen Erkenntnissen heraus überlegt.
Diesen Kauf habe ich relativ schnell verworfen, da ich andere Investments u.a. in den ETF Div-Dax, WKN: ETF003 oder in den ETF auf den STOXX Europe 600 Chemicals für interessanter halte.
Das war heute ein ziemlich interessanter Rutsch nach unten an den Börsen weltweit.

Dax - 4,1%
Dow - 2,5%
Nasdaq 100 - 2,1%
Rohöl (Brent) - 11,5%

Da war schon Crash-Stimmung erkennbar.
Damit bleibt am Freitag immer die Frage für den Montag: Fortsetzung oder Erholung?

Wir werden es sehen!
Eigener Beitrag

Ein Nachlese zum Schlussstand der Börsen am Freitag (26.11.2021)

Am Freitag verlor der Dax mit Schlussstand Xetra 17.30 Uhr 4,1% (und die DAX Indikation (Société Générale) schaffte es sogar auf – 5,08%).
Dabei fiel auf, dass der Div-Dax mit – 4,74% noch stärker als der Dax verlor. Der Div-Dax setzt sich aus den 15 dividendenstärksten Aktien (aus dem Dax) zusammen.
Die stärksten Verlierer im Div-Dax sind:

Covestro - 6,74 %
Münchener Rück - 6,74 %
BMW - 6,17 %
BASF - 6,01 %

Da sind die beiden Dividenden-Perlen des „Aktionärs“ mächtig abgestraft worden. Ob das etwas mit der Berichterstattung in diese Newsletter zu tun hat?

Dass die dividendenstarken Aktien stärker verloren haben, das ist schon etwas überraschend. Man könnte es so interpretieren, dass „zittrige Hände“ dividendenstarken Aktien stärker verkauft haben.
Sollte es allerdings tatsächlich zu einem Crash kommen, dann könnte das bald anders sein und dividendenstarke Aktien könnten dann nicht mehr so stark verlieren bzw. moderat steigen.

Mit einem Sparplan z.B. auf einem ETF mit dem Div-Dax kann man eigentlich nichts falsch machen – auch aktuell nicht. (Damit wäre ein Frage beantwortet, wenn man aktuell zu viel Cash (Bargeld) hat.)
Hier ein Beispiel:
Investitionssumme 10.000 Euro
Laufzeit der Einzahl 7 Jahre
monatliche Sparplanrate rund 120 Euro
empfohlener ETF
Lyxor DivDAX (DR) UCITS ETF; ISIN LU0603933895

Damit kann man einen Tiefpunkt „abfischen“.

Viel Erfolg!
BASF und COVESTRO in einem ETF

Wer Fan von BASF und COVESTRO ist, dem kann ich die ETFs von Lyxor zu Unternehmen der europäischen Chemie-Industrie empfehlen.
Es gibt den akkumulierenden (also Dividenden ansammelnden) ETF mit dem Zusatz ACC und den ausschüttenden ETF mit dem Zusatz Dist.

Beide ETFs sind etwa gleich zusammen gesetzt. Die Zusammensetzung mit deutschen Unternehmen ist:

LINDE PLC 32,12%
BASF SE 12,67%
SYMRISE AG 3,42%
BRENNTAG AG 2,73%
COVESTRO AG 2,38%

Beachten sollte man, dass in diesem ETF die Aktie von Linde ein ganz schönes Schwergewicht ist.

Lyxor STOXX Europe 600 UCITS ETF - EUR ACC ETF
WKN: LYX01Y ISIN: LU1834983634

Lyxor STOXX Europe 600 Chemicals UCITS ETF - Dist
WKN: LYX04E ISIN: LU2082996542