Aus Lyxor etf wird Amundi ETF

Ich bin inzwischen ein sehr großer Freund von ETFs geworden.

Da nur etwa 20% aller Aktien besser als ihr Index sind, ist es sehr sinnvoll, sich die mühsame Aktienauswahl zu ersparen, um damit gleich auf ETFs zu setzen.
Neben einem sehr häufigen Performance-Vorteil im Vergleich zu Einzelaktien bedeuten auch ETFs eine größere Streuung und damit gleichzeitig eine extreme Reduzierung des Risikos.

In der Vergangenheit habe ich sehr gute Erfahrungen mit ETFs damals noch von ComStage (Commerzbank) gemacht.
Die ComStage-ETFs wurden dann ab 2019 von Lyxor-etf übernommen.
Nun wurde Lyxor-etf von Amundi-ETF übernommen.

Hier einige Veröffentlichungen:

ETF-Anbieter: Manchmal zählt eben doch die Größe

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/etf-anbieter-amundi-1.5258724

Wir haben ein neues Zuhause

https://www.lyxoretf.de/de/retail/about-us/lyxor-etf-has-joined-amundi


Das ETF-Angebot von Lyxor fand ich hoch interessant und kreativ wie bei den Strategie-ETFs.

Für Freunde von (Ex-)Lyxor-ETFs bedeutet das, sich auf mögliche neune Namensbezeichnungen, WKNs, ISINs usw. einzustellen.
Teilweise beginnen dann die Charts aus diesen Gründen auch bei null.
Das ist etwas unangenehm - aber nicht zu ändern.

Mir ist in den letzten Monaten schon aufgefallen, dass bei verschiedenen Online-Brokern, wie ING, Sbroker ... immer mehr ETFs auch im Sparplan ohne Kaufgebühr auftauchen.
Damit haben ETFs noch einen Kostenvorteil gegenüber von Aktien.

Man wird sehen, wie sich die Fusion zwischen Lyxor-etf und Amundi-ETF auf die einzelnen Produkte und die Kosten auswirkt.

Ich habe diese (Pflicht-)Mitteilung erstellt, damit sich gelegentliche Leser hier nicht wundern, wenn ich demnächst über Amundi-ETFs schreibe.

Viel Erfolg
Bei meinen heutigen Recherchen ist mir dieser ETF von Lyxor aufgefallen:

Lyxor MSCI Robotics & AI UCITS ETF - Acc

WKN: LYX0ZN ISIN: LU1838002480

Der ETF bildet den MSCI ACWI IMI ROBOTICS & AI ESG FILTERED Index ab.

Hauptbestandteil sind Technologie-Aktien wie

NVIDIA CORP
ADVANCED MICRO DEVICES
XILINX INC
usw.

Weitere Informationen kann man hier nachlesen:

https://www.lyxoretf.de/de/retail/products/equity-etf/lyxor-msci-robotics-ai-ucits-etf-acc/lu1838002480/eur

Der ETF hat seit Mitte November 2021 etwa 15% Kurswertverlust.
Er wäre daher eher für spekulative (und chartorientierte) Anleger geeignet. Es ist durch den Zinsanstieg in den USA zu erwarten, dass diese Technologie-Werte dann stärker unter Druck geraten könnten.
Auf der anderen Seite steckt in den Aktien innerhalb des ETFs enormes Wachstumpotential, was sich spätestens mittelfristig durchsetzen sollte.

Dieser ETF lässt sich aus meiner Sicht hervorragend mit einem Sparplan auf Sicht von drei Jahren und eventuell länger koppeln.
Anleger scheinen im Moment in defensive Werte umzuschichten.
So sieht es jedenfalls aktuell im Dax aus.
Werden bei Anlegern bald weitere Kursrückgänge vermutet?
Handelsschluss auf Xetra

... und der Dax ist unter der wichtigen charttechnischen Linie von 15.800 Punkten gelandet.

RWE-Aktien konnten sich stabilisieren und leicht zulegen.

Siemens Energy: Da wird es wieder eng!
Siemens Energy im Vergleich zu ETFs

Siemens Energy ist aktuell das klassische Beispiel, warum man nicht auf die Einzelaktie sondern besser auf einen ETF, in dem die Aktie drin ist, setzen sollte.

Seit Ausgabe der Aktie von Siemens Energy am 28.09.2020 liegt die Aktie etwa 6% im Plus.

Zum Vergleich:
1) Deka MSCI Germany Climate Change ESG UCITS ETF - EUR DIS ETF
WKN: ETFL54 ISIN: DE000ETFL540
+ 18%

2) iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF (DE) - EUR DIS ETF
WKN: A0H08M ISIN: DE000A0H08M3
+ 60%

3) Lyxor STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF - EUR ACC ETF
WKN: LYX02P ISIN: LU1834988278
+ 60%

(Die Ergebnisse sind grafisch abgelesen und stellen daher nur einen angenäherten Wert dar.)

Wer es nicht glaubt, der kann es selbst vergleichen!

Ich befürchte jedoch, dass es genügend Menschen gibt, die ihr unlogisches Geschwurbel auf Basis ihrer "Hofberichterstatter" weiter frei aus dem Bauch heraus - gemeint sind unbewiesene Behauptungen - verbreiten werden.

---

... und hier ein paar ältere Artikel:

von CornusMas am 23.12.2020, 16:31 Uhr

Ich möchte bei Aktien vor überzogener Euphorie warnen.

Siemens Energy arbeitet zur Zeit noch in einem margenschwachen Geschäft. Ein Umstieg hin zu erneuerbaren Energieträgern ist ein richtiger Schritt, er macht aber das eigene Geschäft teilweise kaputt, da man stark im Kraftwerksbereich (u.a. mit Erdgas) tätig ist.

Teile der Kraftwerkssparte von Siemens (jetzt Energy) waren jahrelang von Werksschließungen betroffen u.a. Erfurt, da der Gewinn einfach zu gering war.

Die entfachte Euphorie kann einige Jahre laufen, sie kann aber jeder Zeit zusammen brechen, wenn die Fundamentaldaten ein bestimmtes KGV u.a. nicht rechtfertigen.

-

von CornusMas am 23.12.2020, 14:07 Uhr

@ Gundulabella

Es geht mir bei Siemens Energy nicht um den Einkaufspreis - es geht mir bei Siemens Energy um die Zukunftsaussichten. Das ist für mich entscheidend. Diese Zukunftsaussichten sehe ich im Moment nicht all zu doll, vor allem wenn man auch - auch - auch - im Geschäft mit Wasserstoff mitmischen möchte.

Ich hoffe, dass Siemens Energy ein interessanter Titel wird. Da es noch keine Zahlen gibt, ziehe ich im Moment andere Titel vor.


---

Jetzt liegen nach gut einem Jahr Zahlen zu Siemens Energy vor - und diese Zahlen sind aktuell sehr ernüchternd. Gleiches gilt für den Aktienkurs!
Die Umlaufrendit ist heute auf -0,17% gestiegen.

Das ist der zweithöchste Wert innerhalb von etwa zweieinhalb Jahren.
Der "Rekord" steht bei -0,16%.
Das wird interessant.
Investor warnt Anleger vor Mega-Crash

„Der Markt wird völlig zusammenbrechen“


https://www.deraktionaer.de/artikel/commerce-brands-unicorns/groesstes-risiko-ihres-lebens-investor-warnt-anleger-vor-mega-crash-20243506.html


Ab und zu gibt es vom "Aktionär" mal einzelne kritische Beiträge und die Hinweise und Aussagen in diesen Beitrag halte ich für völlig berechtigt.

Es gab schon mehrere Beiträge zu Crash-Gefahren, denen ich einige Artikel gewidmet hatte.

Ein Crash kommt dann, wenn man nicht mit ihm rechnet. Das bedeutet: Ich halte einen kurzzeitigen Kursanstieg der großen weltweiten Indizes für möglich.
Das bedeutet nicht, dass solche Kursanstiege kommen müssen, denn Crashs werden häufig zufällig ausgelöst, wo nur noch der "Tropfen fehlt, der das Fass zum Überlaufen bringt".

Wie im Artikel genannt, sind aktuell genügend mögliche Crash-Auslöse-Faktoren vorhanden.

Die ganz entscheidene Frage für die großen Notenbanken wird sein, wie es ihnen gelingt, das viele Billiggeld "schonend" aus dem Markt zu ziehen ohne die Märkte zu verunsichern und damit einen Crash auszulösen.
Ein Mittel dafür ist eine hohe Inflation - da sind wir bereits.

Ich habe in den letzten Tagen einige Berichte gelesen, wie Börsen-Profis das Börsenjahr 2021 rückblickend sehen:
Zusammenfassung: Überrachend starke Gewinne waren zu verzeichnen.

Nun: Wie sehen Börsen-Profis die Chancen für das Börsenjahr 2022?

Man ist verhalten optimistisch und man sieht nur ein Wachstum im einstelligen Bereich, was nur wenig über der aktuellen Inflationsrate sein könnte.
Europäische und asiatische Aktien könnten leicht besser laufen als amerikanische Aktien.

Überdurchschnittliche Chancen des Wachstums sieht man in den Bereichen:
Gesundheit
Halbleiter
Automation und Robitiks sowie
neue Energien

Ein gute Zusammenfassung stellt folgender Artikel von n-tv dar:

Aktien - die Aussichten für 2022
Bei Anlegern steigt der Angstpegel


https://www.n-tv.de/ratgeber/Hier-ist-der-Boersenausblick-2022-article23012933.html


Kritisch sieht man im Artikel die Bereiche Wasserstoff und E-Mobilität:

"... Vorsicht ist allerdings in den Bereichen "Wasserstoff" und "E-Mobilität" angebracht. Dort ist bereits eine Kursblase entstanden, die stark an die TMT-Blase um das Jahr 2000 erinnert."

Es gibt aktuell so einige Dinge, die mich ebenfalls ans Jahr 2000 erinnern.

->
Wichtig ist es, diese Informationen zu werten, zu wichten und daraus die geeigneten Anlage-Entscheidungen zu treffen.

Dazu später mehr.
US-Notenbanker signalisieren baldige Erhöhung des Leitzinses

Di, 11.01.22 19:38· Quelle: dpa-AFX

https://www.comdirect.de/inf/news/detail.html?ID_NEWS=1022268771&NEWS_CATEGORY=TOP_NEWS_ALL&NEWS_HASH=86ec44386b56afa921d0585f2de880bf57b24bc3&RANGE=


Was machen Dow Jones und Nasdaq100 nach der Meldung?

Sie steigen!

Das verstehe - wer will!
Wer sich im Hinblick auf das Börsenjahr 2022 etwas Orientierung verschaffen möchte, dem empfehle ich das folgende Video:

https://youtu.be/i9e-e8N6ybI

In dem Video demonstriert der Autor Sebastian Legrand anhand eines Langfristcharts des S&P500, wo die Börsen derzeit stehen. Warum der S&P500? Der marktbreite Index enthält neben den großen Playern wie Apple, amazon, Microsoft etc. viele weitere große und mittlere Unternehmen der USA. Im Wesentlichen vollziehen die Börsen dieser Welt nach, was dieser Leitindex macht.
Seit Beginn der 80er Jahre läuft der S&P500 in einem Trendkanal nach oben, mit einer durchschnittlichen Steigerung von 7-8% im Jahr. Nur ein einziges Mal in dieser langen Zeit von mehr als 40 Jahren ist der S&P500 signifikant und über einen etwas längeren Zeitpunkt über die obere Trendlinie ausgebrochen, das war während der Internet-Blase um das Jahr 2000. Einen Ausbruch nach unten gab es auch, in der Finanzkrise, aber der war eher klein und der S&P500 kehrte schnell wieder in den Trendkanal zurück.
Ende 2021 stand der S&P500 exakt an der oberen Trendlinie. Bis zur unteren Trendlinie besteht ein theoretisches Rückschlagpotential von 44%.
Die hier schon geäußerte Ansicht, dass 2022 eher ein durchschnittliches Börsenjahr mit einem einstelligen Wachstum wird, hat also einiges für sich. Das gesamte politisch-ökonomische Umfeld – Kriegsgefahr in Osteuropa, bevorstehende Zinswende, Corona-Krise, Schließen der Geldschleusen seitens der Notenbanken – lässt derzeit nicht die Euphorie aufkommen, die ein Ausbruch des S&P500 über die obere Trendlinie benötigt. Es ist ja auch die Frage, ob das überhaupt gut wäre. Eine Wiederholung des Jahres 2000 werden sich die wenigsten wünschen. Oder doch?
Andererseits sind die ökonomischen Grunddaten auch nicht so schlecht, das von dieser Seite her Crashgefahr droht. Die im Zuge der Corona-Krise entstandenen Probleme bei den Lieferketten werden in 2022/23 gelöst werden. Die großen Trends Digitalisierung, Dekarbonisierung/Klimapolitik und alternde Gesellschaft erfordern in großem Umfang staatliche Investitionen bzw. Investitionsanreize. Länder und Unternehmen, die hier vorne stehen, dürften sich auch im Börsenjahr 2022 gut behaupten.
Sehr heftige Rückschläge kann dennoch niemand ausschließen, weil die Börsen jetzt schon seit einer Reihe von Jahren gut laufen und – wie der Langfristchart des S&P500 zeigt - jedenfalls charttechnisch das Potential nach oben begrenzt sein dürfte.
Fazit: Mit einem Wachstum von 6-8% wären die Börsen dieser Welt 2022 noch gut bedient. Und natürlich wird es auch im Börsenjahr 2022 Unternehmen geben, die gut laufen und sich gegen einen möglichen Abwärtstrend behaupten. Erfahrungsgemäß ist es nicht ganz einfach, diese zu finden. Ich habe deshalb für mich beschlossen, 2022 eher vorsichtig zu investieren und eine große Portion Cash zu halten.
Was sagt der Autor Sebastian Legrand zu 2022? Alles sei möglich, es könne alles passieren. Das kann man vermutlich aber über jedes Börsenjahr sagen. Eigenes Nachdenken lässt sich durch keinen Chart und keinen Expertenbeitrag ersetzen.
Hallo @ SvenGlueckspilz,

es ist sehr schön, dass du hier wieder schreibst.

Dein Beitrag ist sehr gut und das verlinkte Video ist hervorragend.

Ich sehe es genau so, dass sich jeder Interessierte an der Börse selbst seine eigenen Gedanken machen sollte und für sich selbst die passenden Anlagen zurecht "legen" sollte.

Nun: Die Anlage-Entscheidungen von CornusMas für 2022

Wichtig: Meine Geld-Anlage-Sicht geht nur auf ein bis drei Jahre. Dem entsprechend bin ich völlig offen, je nach charttechnischer Situation meine Anlage-Entscheidung anzupassen, wobei ich oft antizyklisch denke.

In den vergangenen Wochen habe ich mich von drei Aktien getrennt, da ich nun auf die ETFs setze, wo diese drin sind.

1) Cash halte ich aktuell etwa 25% .

2) Sehr konservative Geldanlagen habe ich etwa 30%.
Das sind meist Fonds mit einer Aktienquote von etwa 40%. Diese laufen ziemlich gut und ich könnte sie jeder Zeit strategisch bei Cash-Mangel einsetzen.

3) Konservative Geldanlage habe ich etwa 30%.
Das ist ein Fonds mit einer Aktienquote von etwa 60%, ETFs in Versorger, Versicherungen, Gesundheit, Finanzwerte, Real Estates, ein ETC in Gold. Dazu einzelne dividendenstarke Aktien.

4) (Mögliche) Wachstumswerte halte ich etwa 15%.
Darunter befinden sich ein weltweiter Fonds (ESG), ein Fonds Asien, ETFs in Technologie, Halbleiter, Robotics und neue Energien.

Man sieht, dass ich ziemlich konservativ aufgestellt bin.

Das meiste wird durch Sparpläne bedient, wo ich je nach Börsenlage die Sparplanhöhe verändern kann. Damit kann ich ganz einfach etwas mehr auf Sicherheit oder Risiko setzen - ohne ein Stück verkaufen zu müssen.

Natürlich werde ich wie gewohnt, Gewinne minehmen, was im letzten Jahr zu 80% richtig war.

Da ich mir jeden Kauf (auch bei Spärplänen) in einer Berechnungs-(Excel-)Tabelle notiere, kann ich sagen, dass die Sparpläne ein voller Erfolg sind, was ich früher so nie gedacht hätte.
Sollte die im Video skizzierte Kursentwicklung 2022 vergleichbar stattfinden, würde ich dadurch mit den Sparplänen ebenfalls profitieren, da man irgendwann immer in der Nähe des tiefsten Punktes kaufen wird.

Warum setze ich zunehmend auf ETFs?

a) Im Moment hört man oft das Wort Stock picking. Ich kenne es noch von 1999 und 2000. Den Börsenverlauf von damals kenne ich auch sehr gut. Stock picking - ist nichts für mich.

b) Mit ETFs - auch Branchen-ETFs - hat man eine ziemlich große Streuung und gleichzeitig die Chance, besser als die meisten Einzelaktien zu sein.

c) Ich vermute eher, dass bestimmte Branchen in den nächsten ein bis drei Jahren besser laufen werden. Daher setze ich auf Branchen-ETFs. Wenn nicht - dann habe ich antizyklisch investiert, was sich dann spätestens langfristig zeigen wird. Auch hier: ein dicker Pluspunkt für den Sparplan.

---

Ich als privater Anleger muss mich nicht an irgendwelchen Benchmarken messen. Ich habe viel Spaß an diesem Hobby und es hält die "graue Grütze" zwischen den Ohren fit. Ich bin begeistert, wenn meine (eigene) Auswahl an Aktien, Fonds und ETFs ein Erfolg ist und Mißerfolge ziemlich klein sind. Genau das ist mir wichtig.

Nun: Ende 2022 werden wir wissen, was tatsächlich gut gelaufen ist.
US-Inflation steigt auf höchsten Stand seit 1982

Mi, 12.01.22 18:00· Quelle: dpa-AFX


Quelle:
https://www.comdirect.de/inf/news/detail.html?ID_NEWS=1022327650&NEWS_CATEGORY=TOP_NEWS_ALL&NEWS_HASH=2dde1e4e7546d96665fe341453dc28cb2ef83a7&RANGE=

Aus dem Artikel:

"Der Preisauftrieb in den USA hat sich im Dezember von hohem Niveau aus weiter beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. ..."

7,0 Prozent Preissteigerung - das ist ziemlich heftig!

... und die Börsen?

Aktuell ist der Dow Jones auf der Null-Linie. Die Nasdaq ist leicht im PLus.
->
Das verstehe - wer will!

Dafür ist der Euro 0,7% im Plus. Das ist zunächst nachvollziehbar.
Ich möchte an meine Beiträge

von CornusMas am 17.12.2021, 14:57 Uhr und
von CornusMas am 23.08.2021, 18:07 Uhr

zu

Fortescue Metals Group

erinnern. Aktuell steht der Kurs bei 13,6 Euro.

Das KGVe ist inzwischen bei 9,7 und die erwartete Dividenrendite bei 7,74 %. Diese Werte haben sich verändern - sie sind immer noch extrem gut.

Das sind meine Kaufpositionen mit Datum und Kurs und hinter dem Pfeil der aktuelle Kursgewinn ohne Gebühren:
23.08.2021 12,178 Euro -> 11,6%
16.09.2021 10,828 Euro -> 25,6%
17.09.2021 9,540 Euro -> 42,5%

Die Aussichten:
Der Widerstandsbereich bis 13,80 Euro wurde bis jetzt wie an der Schnur gezogen nach oben fast vollständig überwunden. Noch kann es zu Rücksetzern kommen. Die Aktie hat laut Chart Platz bis etwa 16 Euro und möglicherweise weiter. Das wären weitere 17% Gewinn.
Ich möchte bei diesem "Dividendendiamanten" aktuell keine Empfehlung geben, da die meisten Gewinne aus meiner Sicht bereits realisiert sind.

Ich hatte die Einstiegskurse und Vorgehensweise bei dieser Aktie eindeutig kommuniziert.

Alles zu dieser Aktie ist vollständig "auf meinem Mist gewachsen"!
Börsenschluss und Wochenschluss

Es ist noch nichts entscheidendes an den Börsen passiert.

Interessant ist, wie negative Nachrichten bis jetzt von den Börsen ignoriert werden. Die heutigen Minuszeichen könnten am Montag ganz schnell vergessen sein.

Insgesamt sind Technologiewerte und kleinere Werte, wie in Deutschland aus dem M-Dax und S-Dax, stärker unter Druck geraten als größere Werte. Das war zu erwarten.

Neben der (den) Inflationsrate(n) hat im Dax die Volatilität zugenommen. Das sind die eigentlich schlechten Nachrichten.
Zu meinem Jahresausblick habe ich noch diese beiden interessanten Artikel gefunden, die man im Zusammenhang betrachten sollte:

Nobelpreisträger Robert Shiller warnt vor 50-Prozent-Crash

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/nobelpreistraeger-robert-shiller-warnt-vor-50-prozent-crash-20243929.html


und

Börsenausblick 2022: Was erwartet uns im kommenden Jahr?

https://www.focus.de/finanzen/analysten-machen-vorhersage-boerse-2022-der-kapitalmarktausblick_id_24475655.html


Aus letztem Artikel sind folgende Abschnitte:

„… Es ist relativ unwahrscheinlich, dass es 2022 erneut zu einem großen Crash kommt. Ausschließen kann man so etwas aber freilich nicht. Anleger sollten also immer auch etwas vorsichtig sein, sich gute Gelegenheiten aber gleichzeitig nicht entgehen lassen. ...“

„… Für den DAX sagt die DZ BANK zum Ende des kommenden Jahres 18.000 Punkte voraus. ...“


Die Analysten der Deutschen Bank sehen am Jahresende 2022 u.a.:

Dax: 17.000 Punkte → etwa + 7%
Euro Stoxx 50: 4.600 Punkte → etwa + 8%
S&P 500: 5.000 Punkte → etwa + 7%
Öl (Brent): 77 US-Dollar/Barrel → etwa - 10%
Gold: 1.750 Dollar/Feinunze → etwa - 3%
EUR/USD: 1,20 US-Dollar → etwa + 5%

„… Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Portfolio immer mehr an Bedeutung ...“
„… Doch genau für diesen Umbau der Wirtschaft braucht es erstmal Industriemetalle. ...“

„… Die Experten der Deutschen Bank betonen, dass man etwas strategischer an die Sache herangehen muss und nicht einfach ein statisches Portfolio jahrelang laufen lassen kann … und Branchen und Länder wechseln. ...“

„… Allerdings gehört zu einer guten Strategie auch, Verluste aushalten zu können und Gewinne zwischendurch mal mitzunehmen. …“


Nun die Meinung von CornusMas:

Der letzte Artikel trifft relativ gut meinen „Geschmack“.

Die aktuelle Charttechnik von Rocco Gräfe sagt schon seit Wochen, dass der Dax bis 18.500 Punkten steigen kann – aber nicht steigen muss.

Ich bin kein Freund eines Crash. Man sollte aber ganz nüchtern analysieren, dass dieses Börsenjahr die Möglichkeit auf etwa 10% Kursgewinn und etwa 40% Kursverlust offen lässt.
Ich bezweifele, dass es erneut eine V-Kurs-Erholung, wie um den März 2020, gibt, sondern es sieht eher nach einer flacheren aber wesentlich längeren Delle aus, die völlig überfällig ist.

Sehr wichtig erscheint mir der Hinweis, sein Depot strategisch aufzubauen. Genau das habe ich bis jetzt realisiert und mein Umbau ist noch nicht ganz abgeschlossen. Daher setzte ich auch auf Branchen-ETFs, die ich teilweise nach Regionen wie Welt (sehr USA-lastig) und Europa und Asien über einen Fonds trenne.

Ich habe mich schon immer für das Realisierung von Kursgewinnen ausgesprochen. Wer das relativ konsequent umsetzt, der sollte relativ wenig Kursverluste haben.

Mein wichtigstes Hilfsmittel zum Erkennen eines Börsentrends ist die Charttechnik. Ich kann es nur jedem empfehlen, diese Mittel zu nutzen.

Wer inzwischen das Anfänger-Stadium hinter sich gelassen hat, der wird merken, wieviel Unfug in der Hofberichterstattung steckt.
Das kann man ruhig lesen, man weiß aber sehr schnell, was davon „brauchbar“ ist.

... und noch ein Wort zu den Analysten: Deren ständiges Überwissen erinnert mich auch an die Situation kurz vor dem Crash 2000. Im Netz habe ich zu diesen folgendes Zitat gefunden:

„Früher hatten die Könige Hofnarren, heute haben die Banken Analysten.“

Im anderen Forum gibt Hofberichterstattung inclusive Hofnarren.

Lesen ist gut - verstehen ist besser - und richtig handeln ist am besten.
@ Gundulabella

Zu deinem Beitrag am 17.01.2022, 18:36 Uhr im anderen Forum:

Covestro: Großer Wasserstoff-Deal

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/covestro-grosser-wasserstoff-deal-20243991.html

erst hatte ich [Frau G.] Bedenken wegen dieser Aktie - jetzt hab ich zwei Positionen - denke, dass die Firma auf einem guten Weg ist


Aus dem Artikel:

"... Geplant ist eine langfristige Liefervereinbarung mit dem australischen Hersteller Fortescue Future Industries (FFI), wie Covestro am Montag in Leverkusen mitteilte. ..."

Bemerkung von CornusMas:
Fortescue Future Industries ist eine Tochtergesellschaft der Fortescue Metals Group.

Über Fortescue Metals Group hatte ich erst kürzlich wieder berichtet.

Ich hoffe, dass dir jetzt auffällt, welche Qualitität die von mir vorgestellt Aktie Fortescue Metals Group hat.
Selbst ist dir das wahrscheinlich noch nicht aufgefallen, aber gut, dass du nun wieder einen Bericht deines "Hofberichterstatters" gepostet hast.
Ich danke dir für die Werbung zu Fortescue Metals Group.

WKN: 121862 ISIN: AU000000FMG4
aktueller Kurs 13,64 EUR, Börse: Baader Bank
Stand 17.01.22 - 19:58:45 Uhr
KGVe 10,1825
DIVe 7,17 %

Nachtrag:
... und ein anderer "Experte" hatte gaaaaaaaaaaaaaanz viele Fragen! Es gibt vier Beiträge von diesem! Die Inkompetenz lässt grüßen!
cron