Ruchmehl
ist Weizenmehl Typ 1100.
Ein ausgefallener Name für ein einfaches Produkt.
Aha soso, ein Backautomat zu benutzen ist also der Beweis für Unfähigkeit. Hier in der Schweiz brauchen wir halt kein Studium für die Mehlsorten, die sind klar und deutlich angeschrieben, das genügt. Und wer physisch bedingt nicht Brotteig kneten kann, der kann sich dank Brotautomat auch einen gut gekneteten Teig herstellen. Das funktioniert auch wunderbar mit hexeneigenen Rezepturen wie dem Waldmeisterzopf, den ich selbst kreiert und heute gefrühstückt habe. Ich glaube aber keineswegs, dass ich die einzige bin, die die Kunst des Brotbackens beherrscht.
CornusMas hat geschrieben: Ich backe seit vielen Jahren selbst Brot. Ich ziehe mir meinen Sauerteig selbst weiter und mache ihn in unterschiedliche Menge an alle Brote mit Rogen- , Dinkel- , Gerste- und Weizenmehl mit 75% Anteil Vollkornmehl bei Roggen und Dinkel, bei Gerste etwa nur 35% Vollkornmehl. Ich habe nur eine Knetmaschine. Der Rest ist Handarbeit. Ich backe bei 170°C 50 Minuten im vorgeheizten bzw. 60 Minuren bei kaltem Ofen.
Man braucht etwas Erfahrung, um die richtige Konsistenz der verschiedenen Teige zu kennen, was man sich aber schnell angeeignet hat. Wer einen Backautomaten verwendet, am besten noch mit fertigen Backmischungen, scheint den Sinn des Brotbackens nicht zu kennen.
Guten Appetit
und wem mein Beitrag nicht schmeckt:
Wohl bekommts.




Ach weißt du, der Sinn des Brotbackens für MICH ist, möglichst Brot, das mir schmeckt, ohne viel Aufwand zu erhalten - das ist alles. Ich hab auch keine Knetmaschne oder keine Küchenmaschine. Das braucht jetzt z.B. ICH nicht.

Ich gönne dir dein sicher sehr sinnliches Brotbackvergnügen. Du bist bestimmt gut darin. Ich stell mich da gerne ganz hinten in der Schlange an, wenn es um die Brotbackmeisterschaft geht :-)))) Ich hab da wenig Ambitionen.
Ich backe mein Brot selbst, damit ich weiss, was alles darin enthalten ist. Vom gekauften mit den vielen "Geschäftsgeheimnissen" kriege ich Magenschmerzen, muss ich nicht haben. Ausserdem wäre mir das gekaufte Brot zu langweilig, ich mag halt verrückte Kreationen.
[quote]Ich backe mein Brot selbst, damit ich weiss, was alles darin enthalten ist. Vom gekauften mit den vielen "Geschäftsgeheimnissen" kriege ich Magenschmerzen, muss ich nicht haben. Ausserdem wäre mir das gekaufte Brot zu langweilig, ich mag halt verrückte Kreationen. [/quote]
Das ist eine sehr vernüftige Meinung, die ich auch völlig teile. So sehe ich das auch, ein Lebensmittel herzustellen, was man nicht zu kaufen bekommt. Man kann ausprobieren, was einem schmeckt.
Kreativ Brot backen kann man nur, wenn man das Handwerk "Brot backen" beherrscht, das heißt den technologischen Ablauf verstanden hat. Das ist keine Hexerei oder Kunst. Das konnten die Dorffrauen bis vor 50 Jahren im Schlaf. Heute wenden sich zum Glück immer mehr Menschen wieder dem Brot backen zu, um ihr Brot u.a. mit Bio-Mehlen und diversen Zutaten mit Gewürzen, Kräutern, Gemüse ... zu bereichern. Es macht wirklich Spaß, Geld spart man auch. ... und aus den Fehlern lernt man. Es geht darum, etwas zu können, also aus Mehlen, Wasser, Hefe, Salz und diversen Zusätzen einen Brotteig herzustellen. Dazu reichen Knetmaschine und Herd und geistige Grütze (Wissen). Fertig ist das Brot.
... und es schmeckt so gut, wenn es noch warm ist.
CornusMas hat geschrieben: .
... und es schmeckt so gut, wenn es noch warm ist.


Es schmeckt leider ZU GUT.
Mein Sauerteigbrotansatz mit
- Vollkornroggenmehl ca 200g
- warmes Wasser
mischen und liebevoll anschauen und sich bedanken! wichtig
1 Eßlöffel Teig für den nächsten Ansatz in die Kühlung, danach
- 1 gehäufter Tl Salz, nochmal ca 400g Vollkornmehl und warmes Wasser unterkneten, ggf Gewürze
fertig ,
ca 2 h in der Backform ziehen lassen, oben einschneiden und anspühen mit Wasser

Backen:
10 min bei 240°
50 min bei 150°
raus aus der Form, beim Klopfversuch muss es hohl klingen
ca 10 min ohne Form nachbacken

Varianten
10 % Dinkel Vollkornmehl oder feine Haferflocken
100g Hanfmehl bringt leicht nussigen Geschmack
große Datteln und Feigen machen es weihnachtlich
ab und zu Röstzwiebeln oder 1 geraspelte Möhre
ab und zu mit Brotgewürz Kümmel, Kardamon, Anis ...

und immer gute Gedanken dabei :-)
Aber bitte auf den Brotboden klopfen - nicht etwa am Kopf...

bin schon weg
"Shekinah"Aber bitte auf den Brotboden klopfen - nicht etwa am Kopf...


Ich bin immer wieder erstaunt über tiefsinnige Beiträge.
Was wollen sie uns wohl sagen?
Hör mal gut hin, wenn es hohl klingt, erübrigt sich ein Nachdenken.

Ich widme mich jetzt mal lieber meinem Brotteig, damit mein Kräuter-Nuss-Brot mit Vollmondbier rechtzeitig in den Ofen kommt.
Hallo,
Das Rezept für das Algenbrot klingt sehr interessant. Vielleicht werde ich es auch ausprobieren und allen etwas über das Ergebnis mitteilen.
Grüße:
Kathrin
Seit einem guten 1/2 Jahr backe ich mein Brot selbst, aber nur, weil ich das Gluten nicht mehr vertrage ,,,leider!
ich hatte eine tollen Vollwertbäcker, (er vermahlt und backt sofort)habe mir seine Backstube angeschaut und sein Brot und Backwaren sind einfach köstlich!
Nun backe ich nur aus verschiedenen Saaten, inzwischen frei Schnauze und jedesmal schmeckt anders...besser..... :lol:

keine Hefe..
aber Haferflocken, die kann ich vertragen,selbst frisch gequetscht,
Leinsaat,
Buchweizen ganz,den ich durch die Getreidemühle jage..........
Hirse,
Sesam,
Kürbiskerne
Walnüsse, alles nach Lust und laune!
Wasser,Öl
und ganz wichtig ...die Gewürze, Kreuzkümmel, Kümmel,Schabzigerklee!

ich lasse das Gemansche :P mind. 1Tag und auch länger im Kühlschrank ruhen und backe dann in der Kastenform,die ich mit Sesam und Schwarzkümmel auskleide!
Ich finde ,das Brot schmeckt wunderbar und es läßt sich sogar ohne Aufstrich genießen, es ist ja durch die Ölsaaten sehr nahrhaft!
Hatte auch nicht vorher daran geglaubt,brauchte ich ja auch nicht :lol:

Es gibt inzwischen alles auch glutenfrei zu kaufen, aber ich verzichte lieber darauf, wenn ich mir die Zutaten anschaue! :shock:
Hallo,
Dieses Rezept für süßes Bananenbrot gefällt mir sehr:
1/2 Tasse Butter
1 Tasse Zucker
2 große Eier
1 1/2 TL reiner Vanilleextrakt
1/2 Tasse saure Sahne (oder normaler Joghurt)
2 Tassen Allzweckmehl
1 TL Backpulver
3/4 TL Salz
2 Tassen sehr reife Bananen (püriert)
Zubereitung:
Ofen auf 180 ° C vorheizen. Besprühen Sie eine 23x13cm Backform mit Antihaft-Spray. Nach Wunsch mit Pergamentpapier auslegen oder einfetten.
In einer großen Schüssel schlagen Sie Butter und Zucker zu Creme. Dann Eier, Vanille und Sauerrahm untermischen.
Als nächstes Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen. Rühren Sie bis glatt vermischt. Bananen hinzufügen.
In Kastenform füllen und 65 Minuten backen oder bis der Zahnstocher sauber und leicht gebräunt herauskommt. Wenn es zu schnell bräunt, bedecken Sie es leicht mit Folie.
Sobald das Brot etwas abgekühlt ist, aus der Form nehmen und auf ein Kühlregal legen. Bewahren Sie Reste in einer Reißverschlusstasche auf oder wickeln Sie sie in Folie ein.
Das Rezept hab ich eigentlich hier gefunden: https://dierezepte.com/rezept/klassisch ... nanenbrot/
Dabei können Sie hier auch Bilder sehen, die die Zubereitung veranschaulichen.
Grüße:
Kathrin
:lol: Banana Bread aus Hawaii, mache ich seit 25 Jahren.
Bei mir kommen noch gerieb. Nüsse hinein.
Kathrin_S04 hat geschrieben: Hallo,
Dieses Rezept für süßes Bananenbrot gefällt mir sehr:
1/2 Tasse Butter
1 Tasse Zucker
2 große Eier
1 1/2 TL reiner Vanilleextrakt
1/2 Tasse saure Sahne (oder normaler Joghurt)
2 Tassen Allzweckmehl
1 TL Backpulver
3/4 TL Salz
2 Tassen sehr reife Bananen (püriert)
Zubereitung:
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Das Rezept hab ich eigentlich hier gefunden: https://dierezepte.com/rezept/klassisch ... nanenbrot/
...
Grüße:
Kathrin

Hinweis:

Bei diesem Rezept handelt es sich nicht um Brot!

Die Definition für Brot nach den „Leitsätzen für Brot und Kleingebäck“ des Deutschen Lebensmittelbuches lautet:

„Brot wird ganz oder teilweise aus Getreide und/oder Getreideerzeugnissen, meist nach Zugabe von Flüssigkeit, sowie von anderen Lebensmitteln (z. B. Leguminosen-, Kartoffelerzeugnisse) in der Regel durch Kneten, Formen, Lockern, Backen oder Heißextrudieren des Brotteiges hergestellt. Brot enthält weniger als 10 Gewichtsteile Fett und/oder Zuckerarten auf 90 Gewichtsteile Getreide und/oder Getreideerzeugnisse.“

1,5 kg Roggenmischbrot entstehen aus ca. 1 kg Mehl, 850 ml Wasser und 30 g Salz (ca. 4 TL). Beim Backen verliert das Brot etwa zehn Prozent Gewicht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Brot


In dem von dir genannten Rezept sind zu viele einzelne Bestandteile drin, Butter, Zucker, Eier, saure Sahne, Bananen ... die in den Mengen im Brot nach Definition des Deutschen Lebensmittelbuches nichts zu suchen haben.

Der Geschmack ist eine völlig andere Sache!