Erbsenzähler! :roll: :wink:
wolfb55 hat geschrieben:
Erbsenzähler! :roll: :wink:


... und das schreibt ein Bäckermeister!

Ich hoffe, dass du das immer noch sagst / schreibst, wenn in deinem Bier Butter, Zucker, Eier, saure Sahne und Bananen drin sind!
Bier mit Banen gibt es ... der Rest der Zutaten feht noch!

@ wolfb55

Ich habe jetzt endlich eine Begründung gefunden, warum ich Brot selber backe und der Fachkenntnis der Bäckermeister nicht vertraue. Ich danke dir für die Bestätigung, was da aus deiner Sicht so alles ins Brot darf, um es als Brot zu bezeichnen.

Grundsätze der Lebensmittelkennzeichnungspflicht scheinen dich nie interessiert zu haben.

Mein Beitrag war ein Hinweis - mehr nicht!
Warum gibt es Rosinenbrötchen, die sind doch auch süß?
Hawaii.75 hat geschrieben:
Warum gibt es Rosinenbrötchen, die sind doch auch süß?

Die Definition für Brot nach den „Leitsätzen für Brot und Kleingebäck“ des Deutschen Lebensmittelbuches lautet:

„Brot wird ganz oder teilweise aus Getreide und/oder Getreideerzeugnissen, meist nach Zugabe von Flüssigkeit, sowie von anderen Lebensmitteln (z. B. Leguminosen-, Kartoffelerzeugnisse) in der Regel durch Kneten, Formen, Lockern, Backen oder Heißextrudieren des Brotteiges hergestellt. Brot enthält weniger als 10 Gewichtsteile Fett und/oder Zuckerarten auf 90 Gewichtsteile Getreide und/oder Getreideerzeugnisse.


1) Deffinition für Brot (eventuell zutreffend auf Brötchen) durchlesen und fett markierten Teil beachten!
2) Die Rosinen zählen und ausrechnen, ob der fett markierte Teil zutrifft.
3) Sollten zu viele Rosinen im Brötchen sein, dann kannst du deinen Bäcker fragen!
@ wolfb55

So kannst du lesen, wie aus einem Erbsenzähler ein Rosinenzähler wird.
Ein Hoch auf alle Selbstgerechten...
Oder ein Korithenkacker... :roll:
:lol: :lol: :lol:
Hätte ich eigentlich drauf kommen müssen! :wink:

Aber lasst uns jetzt wieder zum eigentlichen Sinn des Threads zurückkehren ... auch wenn hin und wieder gelehrmeistert wird!
Ich habe fertig! :wink: :lol:
Da hier, wie es scheint, viele erfahrene BäckerInnen zugegen sind, frage ich euch mal:

Kennt jemand ein Rezept für Brot aus Lupinenmehl?

Das Problem ist die Bindung. Ich hab es schon mit Eiern versucht, aber der ausgeprägte Geschmack nach Eiern im Endprodukt ist nicht wirklich lecker.

Oder kennt jemand ein Rezept für KH armes Brot?
Ich bin aus gesundheitlichen Gründen auf KH Kontrolle angewiesen.

Danke vorab!

Und weiterhin viel Spass beim Brotbacken :)
Ich backe mir jetzt ein Marzipanbrot :lol:
Ich habe nicht fertig, im Gegenteil, ich fange erst an - mit backen. Ich habe nämlich etwas, was viele gerade nicht haben, weil die Hamster alle auch backen wollen, nämlich Hefe. Ich backe mir jetzt meine eigenen Brötchen oder wie immer die genannt werden sollen, Hauptsache sie schmecken und kaufen kann man die nirgends, die werden nämlich nach Hexenhausgeheimrezepten gebacken.
Da wünsch ich Dir gutes Gelingen Shekinah!

@gingkobell
bitte die Contenance wahren :wink: :lol:

@malu3
Da kann ich Dir ad hoc jetzt nur raten, Vollkornprodukte zu verbacken, da nach dem Verzehr die Zucker verzögert von den Enzymen aufgeschlossen werden und den Zuckerspiegel nicht auf einmal in die Höhe schießen lassen!
Danke, wolfb55, für deine Antwort!

Das mit dem vollen Korn kenne ich, klappt im Moment bei mir leider nicht...

Als nächstes werde ich mal einen Versuch starten mit Süsslupinenmehl und Zugabe von Gluten. Vielleicht klappt damit eine brauchbare Bindung.

Leider schrecken mich die Preise (300g Lupinenmehl kosten ca. 11 bis 12 CHF) von den 'Sondermehlen' hier in der Schweiz von den Experimenten ab. :?

Wenn mir mal ein Brot mit ganz wenig KH gelingt, stell ich das Rezept hier ein. Vielleicht kann dann jemand auch was damit anfangen.

Euch allen eine gute Zeit - trotz allem! :wink:
Allgemein kann man nichtglutenhaltige Mehle bis 10% Anteil im Mehl verbacken. Das habe ich schon mit Buchweizen gemacht, das funktioniert auch.
Dinkel enthält deutlich mehr Gluten als Weizen (ist auch allgemein gesünder und empfehlenswerter).
Es wäre ein Versuch wert, den Lupinenmehlanteil mit Dinkelmehl Typ 630 auf 20% zu steigern. Vielleicht gehen auch 30%.
Es ist ein Tipp. Ich kann mir vorstellen, dass das mit 20% funktioniert. Wie dann die Beschaffenheit des Brotes ist, sollte man testen, inwieweit das einem noch gefällt.
Danke für die Info, CornusMas.

Wie schon geschrieben, werde ich in nächster Zeit mal anfangen, zu experimentieren.

Ich habe gar kein ‚normales‘ Mehl mehr im Haus. Dafür aber reines Gluten.
Vielleicht klappt es ja mit einem Brot, wenn ich ca. 5% Gluten beimische.

Ich werde berichten.