Ich habe gerade nach Low-Carb-Brot(en) gegoogelt. Dort wird immer (in den jetzt gefundenen Rezepten) Ei(er) als Mindemittel verwendet.
Vielleicht modulierst du ein Rezept mit Ei so, dass du die halbe Ei(er)menge durch Dinkelmehl (plus 1/2 Menge Wasser) ersetzt.
Ich kann dir nicht sagen, wieviel Gramm Dinkelmehl einem Ei entsprechen. Das würde ich ausprobieren. Zuerst das Brotrezept nur mir Ei probieren und im nächsten Backen dafür teilweise Dinkelmehl einsetzen.

Dir geht es um die Vermeidung der Kohlenhydrate!
Dinkelmehl wird von seinen positiven Eigenschaften her unterschätzt. Vielleicht reagierst du auf die Kohlenhydrate im Dinkel positiver bzw. bekömmlicher als im Weizen.
Vom Eiweißgehalt her entspricht 1g Ei entwa 0,9 g Dinkel(eiweiß).
Ein Beispiel:
Ist ein Ei 65 Gramm schwer entspricht das etwa 58,5 Gramm Dinkelmehl.

Man kann zur Vereinfachung sicherlich auch Ei zu Dinkelmehl entsprecht 1:1 der Gewichtsanteile ersetzen.

Es ist ein Versuch!
@ malu03

In 100g Dinkelmehl sind etwa 10 Gramm Gluten.

Wenn du also Ei durch reines Gluten ersetzt, dann müsste das nach beiden Rechnungen also etwa im Verhältnis 10:1 sein.

Beispiel:

Zwei Eier a 65 Gramm gleich 130 Gramm würden dann durch 13 Gramm reines Gluten ersetzt + plus etwas Wasser (6 Gramm?) zum Lösen des Glutens.

Ausprobieren!
Ich habe da mal gelesen, dass Leute über Jahre mit den richtigen Backmischungen gerade bei solchen ungwöhnlichen Zutaten experimentieren und Versuchsreihen aufstellen.
Vereinfacht kann man sagen, einen nächsten Backversuch mit der halben oder doppelten Menge reinem Gluten zu probieren. Dann kann man sich irgendwann an das richtige Verhältnis durch kleinere Schrittmengen heran "tasten".

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Hallo,
Was denkst du an Bananenbrot? Mir persönlich gefällt es sehr, deshalb füge ich hier Links zu zwei Rezepten ein, die ich schon ausprobiert hab. Beide sind miener Meinung nach gut, und wenn du auch Lust auf Bananenbrot hast, können meine Vorschläge dir vielleicht helfen:
https://www.chefkoch.de/rs/s0/bananenbrot/Rezepte.html
https://dierezepte.com/rezept/klassisch ... nanenbrot/
Grüße:
Kathrin
Das hast du am 28.3.2020 schon geschrieben. Ich mache das auch, betrachte es aber eher als Kuchen.
Ein herzliches Hallo an alle!


Vielen lieben Dank, dass ihr auf meine Brotproblematik (wenig bis gar keine Kohlenhydrate wegen Diabetes) eingegangen seid.

Seit einiger Zeit habe ich leider so gar keine Lust, zu kochen oder neue Rezepte auszuprobieren. Geschweige denn, den KH-Gehalt mit Dreisatz und/ oder mit Taschenrechner der einzelnen Speisen zu berechnen. :cry:

Das gekaufte Eiweissbrot schmeckt zwar einigermassen, ist aber hochkalorisch... (Und das kann man sich unter Insulin gaaaaar nicht leisten!)
Nun habe ich vor einiger Zeit mal ein Brot aus Mandelmehl (ist nicht das gleiche wie gemahlene Mandeln, dafür aber ca. drei bis viermal so teuer :? ) gebacken: Konsistenz erinnert an Sandkuchen. Der Geschmack ist nicht schlecht, hat aber wenig mit Brot zu tun.

Und dann fand ich noch ein Rezept für Wolkenbrot bzw. Wolkenbrötchen. Na ja, halt mal wieder was mit Eiern. Mit Käse überbacken ging’s. Und dann die Kalorien...

Vielleicht schaff ich es doch bald mal, mit Gluten zu experimentieren. Dann werde ich hier wieder berichten.

Ihr alle, die ihr aus Spass an der Freude Brot selber backt, freut euch an jedem gelungenen Brot! Ob mit Bananen, Oliven, Speck oder Zwiebeln oder sonst was Leckerem, geniesst jede Scheibe! Ich darf das nicht mehr... :(

LG Malu
Hawaii.75 hat geschrieben: Das hast du am 28.3.2020 schon geschrieben. Ich mache das auch, betrachte es aber eher als Kuchen.

Danke @ Hawaii.75
Ich hatte das auch [von CornusMas] am 29.03.2020, 11:39 Uhr geschrieben, dass das genannte Rezept eigentlich kein Brot ist.
Hallo Malu, ich habe ein glutenfreies Brot entwickelt, welches sehr gut schmeckt. Ich backe es 14 tägig für andere. Dazu braucht man allerdings eine Getreidemühle, es besteht aus Buchweizen, Quinoa, Hirse und Vollkornreis. Dazu kommen Sonnenblumenkerne, Kürbsikerne gemahlen, Mandeln gemahlen und Leinsamen gemahlen im Mixer. Dazu habe ich aus Buchweizen und Quinos einen Sauerteig entwickelt, wovon ich jedesmal zwei Esslöffel wegnehme und einfriere fürs nächste mal backen. Es kommt noch etwas Essig und frische Hefe dazu. Meine Abnehmer sind so begeistert, dass sie auch gerne für das Kg 10,-€ bezahlen, aber bei den hochwertigen Zutaten aus biologischer Landwirtschaft, ist das sogar noch günstig. Ich selbst esse wenig Brot, da ich zu 70% Rohköstlerin bin. Und was fehlt dir, dass du kein Brot essen sollst? Habe auch noch ein tolles Rezept für Vollkorn Sauerteigbrot. In Österreich ist es nichts besonderes, wenn man selber bäckt. Beantworte gerne deine Fragen. Liebe Grüße Cleo
@ malu03 hatte hier ihre Probleme zum kohlenhydratarmen (KH) Brot geschrieben. Das hatte mich angeregt, mal ein bisschen zu googeln und zu experimentieren.

Das kohlenhydratärmste (echte) Mehl ist Emmermehl mit etwa 58 g KH je 100g Mehl.
Zum Vergleich: Verschiedene Pseudomehle (also Mehl ohne Gluten) haben 4 bis 40 g KH je 100g.
Pseudomehle sind sehr reich an Ballaststoffen und Eiweißen und arm an KH. Daher sind sie für Menschen (nicht erst) ab 50 + bestens zum Backen geeignet.

Normalem Brotteig kann man bis 20% Pseudomehl zu mischen. Das habe ich mit Buchweizenmehl, Kichererbsenmehl und Kokosmehl gemacht. Der Teig klebt wie normal. Das Brot wird allerdings fester, das ist vor allem beim Kokosmehl der Fall gewesen.
Wegen des höheren Ballaststoffanteils der Pseudomehle sollte man etwas mehr Wasser verwenden.

Brotteig mit 40% Kichererbsenmehl war ziemlich bröckelig. Da hat man keine Freude dran.

Inwieweit einem Kichererbsenmehl und Kokosmehl schmecken, das sollte jeder selbst entscheiden. Ich fand beide geschmacklich interessant.

Meine Mehlmischung bestand aus 40% Weizenmehl Typ 550, 40% Dinkelmehl Typ 630 und 20% Kichererbsenmehl (oder 20% Buchweizenmehl oder 20% Kokosmehl).

In den nächsten Wochen werde ich weitere "Experimente" mit anderen Pseudomehlen machen.
Hallo Cleo und CornusMas

Danke für eure interessanten Kommentare und Rezepte!

Wenn ich das so lese, regt sich doch wieder das Interesse, Neues auszuprobieren! froifroi :)

Pseudomehle, wie du, CornusMas, sie nennst, hab ich im Haus. Gluten ebenfalls.
Mal schauen, ob ich da was hinbekomme...

Bei Gelegenheit werde ich über Erfolg oder halt Misserfolg berichten.

Allen, die hier lesen, viel Erfolg beim Brotbacken!

LG. Malu
Ich mag die super schnelle Quarkbrötchen! Gesund und lecker ;)

250 g Magerquark
1 Ei
1 Packung Backpulver
2 Esslöffel (Brat) Öl
1 Teelöffel Zucker
1 Prise Salz
Mehl so viel wie es für einen luftigen Teig nimmt, dass es nicht an den Händen klebt

Alles vermischen und zu 6-8 flachen Kügelchen formen. Auf den Backpapier und rein in den Offen, ich mache ca 2 x 10 min (1 Mal den Bleich umdrehen).
Fertig! hmmm :D
@MeikeMe
kannst du uns eine ungefähre Menge Mehl nennen? Möchte das gerne probieren
Das interessiert mich auch! Bei zuviel Mehl wäre die Leichtigkeit weg.
@ValentinAK

Du liebe, ich messe nie, gebe so viel der teig nimmt, damit er nicht klebrig zum formen ist. Aber nicht zu viel, gerade so, dass eben nichts an der Hand kleben bleibt, sonst sind die nicht so luftig.
Also ca. 20 Min., Blech umdrehen bei Heissluft unnötig, oder meinst du Brötchen umdrehen?
Ich probiere das heute noch aus.
cron