Hawaii.75 hat geschrieben: Also ca. 20 Min., Blech umdrehen bei Heissluft unnötig, oder meinst du Brötchen umdrehen?
Ich probiere das heute noch aus.



Na, hast due es probiert? Tschuldige, habe es gestern nicht mehr geschafft zu antworten... Ja, bei so einem Offen muss man die wahrscheinlich nicht drehen. Meiner ist ganz normal, da ist hinten etwas heißer als vorne, daher drehe ich die um :)
Ja, ich habe gestern Abend noch die Brötchen gebacken.

Ich habe ca. 350 g Mehl (incl. das zum Formen) dazu gegeben, war eine sehr klebrige Angelegenheit.
Unbedingt die Knethaken des Mixers nehmen! Backzeit ca. 25-30 Minuten bei 170°.
Der Geschmack? Frisch sehr gut, heute aber eher schwer und trocken trotz Einwickeln in Folie.
Aber danke für das Rezept, durch den hohen Quarkanteil sind sie sicher gesünder als die Massenware. Aber ich bin nicht gar so ein Freund von Weißmehl.
Vielleicht probiere ich es einmal mit Vollkornmehl.
Ich habe mich mal zu diesem Rezept zurück gehalten.

Aus Erfahrungswerten heraus hätte ich nur 250g Mehl dran gemacht.

Weißmehl:
Allgemein wird Weizenmehl Typ 405 so bezeichnet.

Allgemein verstehen viele Hausfrauen unter Weißmehl alle weißen (hellen) Mehle, was ja nun nicht richtig ist.

Weizenmehl Typ 405 gibt es bei mir in der Küche seit über 20 Jahren nicht mehr.
Ich mache an Stelle von Weizenmehl Typ 405 viel mit Dinkelmehl Typ 630 bei den klassischen Weißbroten oder auch bei Kuchen oder ich verwende Weizenmehl Typ 550 oder Typ 650.

Wenn ich Weizenmehl kaufe, dann nur Bio-Qualität. Alles andere tu ich mir nicht an.
Bei Dinkel kann man auch konventionelle Qualität kaufen, aber auch hier ziehe ich Bio-Mehl vor.
Bitte mache das einmal so und schreibe uns deine Erfahrungen. Mit nur 250 g Mehl kriegst du den Teig nicht mehr von den Fingern! :wink:
@Cornus, ich arbeite viel mit Dinkel, geholt vom Bauern und habe eine Osttiroler Getreidemühle!
@ Hawaii.75

Ich glaube dir das sehr gern, dass der Teig mächtig an den Fingern klebt.
Ich habe aber nicht das Rezept entwickelt.

Wenn ich bei dem Rezept jetzt bin, dann verstehe ich den Zucker darin nicht und ich frage mich dann, warum man Quark an den Brot-Teig macht.

Wenn man also ein Quark-Mehl-Gebäck herstellt (einige bezeichnen das als Brot), dann kommt man um das Kleben des Teiges nicht herum.
Selbst man man (nur) 20% Mehlmenge (egal welches) durch Quark ersetzt, dann sollte das eine ziemlich klebrige Angelegenheit werden. So etwas sollte man wissen. Natürlich darf man alles backen, was einem schmeckt. Dann sollte man sich aber nicht über das Kleben des Teiges beschweren.

Zurück zum Rezept:
Quark an Stelle von Mehl zu verwenden, macht bei kalorienreduzierten und kohlenhydratreduzierten Broten Sinn. (Beides kann man auch anders erreichen.) Aber bitte dann ohne Zucker, da dieser die beiden Reduzierungseffekte völlig kaputt machen würde. Dafür hat man aber das Problem des Klebens.

Wenn am nächsten Tag das Brot sehr trocken ist, was bei Quark und Ei kein Wunder ist, dann fehlt Wasser am Teig ... und daraus folgt ... der Teig wird noch klebriger.

Aus meiner Sicht ist das Rezept nicht stimmig.
Noch einmal: Ich habe das Rezept nicht entwickelt und ich habe das Rezept nicht veröffentlicht.
Zucker wird von geübten Brotbäckern immer verwendet, denn dadurch erhöht sie die Triebkraft des Triebmittels. Hefe wird mit Zucker aktiviert.

Aber ich möchtte natürlich dem Besserwisser nicht widersprecherin, ich will ja nicht als besser Wisserin enttarnt werden.
Danke @ Shekinah

Ich widerspreche dir nicht!

Jeder macht die Zutaten an ein Gebäck, was diese / was dieser zum Backen braucht!

Bei mir braucht Brot keinen Zucker!

Wenn Du zum Brot backen Zucker daran machst, dann hast du Glück gehabt, dass bei DIR der Teig nun mit Zucker geht! Weiter so und Guten Appetit!
Ich verstehe das Rezept sehr gut und kaufe immer die Topfen-Korn-Weckerl bei meinem Lieblingsbäcker. Der Quark (Topfen in A) ersetzt sowohl Fett als auch Flüssigkeit. Ich werde die Laibchen noch einmal machen, aber mit Dinkel-Vollmehl und weniger, diese nicht mit der Hand, sondern mit einem großen, angefeuchteten Löffel auf das Blech setzen. Der eine Löffel Zucker fällt nicht ins Gewicht! :wink:
Habe gerade die zweite Portion Kräuterbrötchen aus dem Ofen geholt und da brannte kein Licht mehr, am Zucker liegts aber nicht.
Vitalbrot

250 g Magerquark,2 Eier...cremig rühren.
80 g Dinkelmehl Typ 1050,70 g Chiasamen, 30 g Haferkleie, 30 g Weizenkleie, 60 g geraspelte Möhren, 1 gestr. TL Salz, 1 Pkg. Backpulver...
dazugeben u. gut vermengen.
30 g Flohsamenschalen und 100 ml Wasser zum Teig geben u. zügig unterkneten.
20 Min. quellen lassen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech etwas Weizenkleie u. Haferkleie streuen, den Teig in dem Kleiegemisch wälzen u. zu einem Laib formen.
Die Oberfläche etwas einschneiden u. im unteren Drittel des Ofens bei 180° O/U-Hitze etwa 60 Min. backen.....



macht pappsatt.....und immer ein Klo in der Nähe haben! :-))))))
Hawaii.75 hat geschrieben: Ich verstehe das Rezept sehr gut und kaufe immer die Topfen-Korn-Weckerl bei meinem Lieblingsbäcker. Der Quark (Topfen in A) ersetzt sowohl Fett als auch Flüssigkeit. Ich werde die Laibchen noch einmal machen, aber mit Dinkel-Vollmehl und weniger, diese nicht mit der Hand, sondern mit einem großen, angefeuchteten Löffel auf das Blech setzen. Der eine Löffel Zucker fällt nicht ins Gewicht! :wink:

Ich bin mal gespannt. Ich kann mir aber vorstellen, dass mit Dinkelvollkornmehl der rohe Teig nicht so stark klebt, aber das Brot am nächsten Tag noch trockener erscheint.
Hallo, ihr lieben Mitbäcker

Heute hab ich endlich mal was ausprobiert, und zwar schnelle Haferbrötchen. (Entschuldigung, ich weiss leider nicht mehr, wo ich das Rezept gefunden hatte.) Die lassen sich wirklich schnell und einfach vorbereiten. Und 20-30min Backzeit ist doch wirklich ganz schön fix.

Leider hab ich in meiner ‚Schaffensfreude‘ die Brötchen etwas zu gross geformt. Darf ich halt jeweils nur ein halbes essen....

Ein fertiges Brötchen hat 0,56g KH/ Gramm.

Und ich habe 200g Haferflocken und 50g Haferkleie genommen. Ansonsten hab ich mich an das Rezept gehalten.


Rezept für schnelle Haferbrötchen:

Zutaten
* 250 g Haferflocken (zarte), und ein paar mehr zum Wälzen
* 250 g Magerquark
* 2 Eier
* 1 Pck. Backpulver
* 1 TL Salz
* 1 EL Chiasamen
* 1 EL Leinsamen
* 1 EL Sonnenblumenkerne
Anleitung
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen.
Den Teig mit feuchten Händen zu Brötchen formen (beachten, dass die Brötchen beim Backen nicht allzu sehr aufgehen).
Mit der oberen Seite (oder beide Seiten) in Haferflocken wälzen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für ca. 20-30 Min. auf mittlerer Schiene backen.
Frisch schmecken die Brötchen am besten. Man kann sie aber auch super einfrieren.


Das mit dem Einfrieren kann ich noch nicht bestätigen. Aber sie schmecken lecker! Und der BZ steigt nur sehr langsam und wenig an - für mich die wichtigste Erfahrung mit diesen Brötchen.

LG Malu
@CornusMas, mein Quarkbrötchen-Experiment habe ich beendet. Auch mit weniger Dinkelvollmehl nicht mein Geschmack und mit dem Backpulver gab es viele Luftlöcher. :?
@ Hawaii.75

Ich danke für die Rückmeldung.

Ich werde demnächst - in ein bis drei Wochen - mal Brot klassisch mit etwas Quark backen.