tigi9909 hat geschrieben:
DaphTam hat geschrieben: @tigi - ha! noch schneller als Steno :D
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Danke, Coronawinter!
Ich habe heute meinen Schreibtisch von Grund auf aufgeräumt.
Und was finde ich?
Mein Steno-Büchlein :lol:

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Witzig ! Da kannst Du mal sehen, was ein gründliches Aufräumen alles so zutage bringen kann :lol:
Und wie sieht's aus? Nochmal zum Bleistift greifen und gucken, was noch aus dem Langzeitgedächtnis abrufbar ist?
Ich bin mittlerweile schon wieder ganz gut geworden, und es macht mir Spaß, alle meine Notizen wieder in Steno zu schreiben. Das spart nicht nur Papier, es hält auch die Neugier Anderer ordentlich in Schach :D
Gruß und ein schönes Restjahr!
tigi9909 hat geschrieben: Danke, Coronawinter!
Ich habe heute meinen Schreibtisch von Grund auf aufgeräumt.
Und was finde ich?
Mein Steno-Büchlein :lol:

... ach toll!!!! :lol:
So etwas Profimäßiges hatte ich nie ....

@Auchmalwieder: den Aspekt des Papiersparens durch die Nutzung von Steno hatte ich noch nicht überlegt...
Außer kochen, habe ich aus ganz alter Zeit -meiner Jugend - das malen wieder entdeckt. Ich male alles was mir in den Kopf kommt und probiere Techniken aus von denen ich noch nie etwas gehört habe. Es macht Freude.
Eloradanen hat geschrieben: Ich habe mich für die russische Küche aus meinen Erinnerungen entschieden. Ist lange her, aber nie vergessen wurden. Auf der Insel Krim gab es Essen mit Weinblättern und eingelegte Gurken und Hack in Gewürzen die mir völlig fremd waren. Habe einiges davon nach gekocht. Klare Soljanka, die hier Niemand kennt. Ein Genuss mit Oliven. Es hat Freude gemacht.

Essen hat viel mit Identität zu tun. Ich bin schon mit zwei Esskulturen aufgewachsen und finde: davon kann man nie genug haben ... es erdet und fühlt sich so wunderschön heimelig an ...

Und übrigens: die italienische Pasta hat ja auch ein paar Verwandte weiter nördlich: die gesammelten Strudel, Käsespätzle und Schupfnudeln .... Strudelteig und Pastateig sind ja schon sehr nah verwandt :D
Durch Kriege und Völkerverschiebung hat sich natürlich auch so manche Esskultur in Regionen verbreitet wo sie gar nicht vor kam. Freude macht ja nur wenn man es ausprobiert . Auch in Deutschland von Nord und Süd gibt es Zubereitungsarten von Gerichten die unterschiedlicher nicht sein können. Manchmal muss man nicht mal nach Spanien schauen.
das fängt bereits mit dem Kartoffelsalat an.....
zwischen einem schwäbischen und einem norddeutschen Kartoffelsalat liegen Welten....
und in Hessen habe ich den "bunten" Kartoffelsalat kennengelernt.... :wink:
@DaphTam
... aber gerne doch: wink, winke :D
Ja dort gefällt mir der Schnee auch, ob Corona oder nicht, nur hier in den Städten finde ich ihn entbehrlich
Eloradanen hat geschrieben: Durch Kriege und Völkerverschiebung hat sich natürlich auch so manche Esskultur in Regionen verbreitet wo sie gar nicht vor kam...

… was für die dann neue Esskultur einer Gegend ja auch zum Vorteil werden kann. „Meine Stadt“ liegt in einer Gegend mit nicht gerade tollen Böden. Kohl und Rüben standen auf dem Speisezettel. Aber die Stadt pflegte eine interessante Politik zur Religionsfreiheit und so kamen im 17. Jahrhundert viele Hugenotten aus Frankreich und brachten ein paar neue Ideen mit: Blumenkohl, Spargel, grüne Erbsen und Bohnen, Gurken, Blattsalate… und das alles wurde jetzt auch angebaut ...ein Glücksfall zum Thema Verbreitung also ...
Gundulabella hat geschrieben: ...zwischen einem schwäbischen und einem norddeutschen Kartoffelsalat liegen Welten....

... also bei mir nicht. Mein Lieblingsbäcker ist Schwabe und lebt, backt und verkauft seit Jahrzehnten in Berlin, also hier um die Ecke. Und natürlich gibt's da an der Theke auch schwäbischen Kartoffelsalat und Leberkäsbrötchen ...
Die Leberkäsbrötchen kommen aber nicht aus Ba-Wü :D
Die Wiener Kipferln und der Kaffee kommen von den Türken, die vor 500 Jahren die Stadt Wien belagert hatten.
Das mondsichelförmige Gebäck und das Gebräu haben sie beim Abzug zurückgelassen.
Lea956 hat geschrieben: Die Leberkäsbrötchen kommen aber nicht aus Ba-Wü :D

.... es gibt auch ein bayerisches Schwaben ....
wo das Beste von allem kombiniert ist :lol:
barbera hat geschrieben: Die Wiener Kipferln und der Kaffee kommen von den Türken, die vor 500 Jahren die Stadt Wien belagert hatten.
Das mondsichelförmige Gebäck und das Gebräu haben sie beim Abzug zurückgelassen.

... ja, hab ich auch gehört... das mit den zurückgelassenen Säcken Kaffeebohnen. Aber ich wäre da nicht draufgekommen, dass ich die Bohnen mahlen und dann das Kaffeemehl kochen muss ....

Und das gefühlt urfranzösische Croissant ist also ein Nachfahre der Wiener Kipferl, die Marie Antoinette angeblich aus Wien mit nach Frankreich brachte, als sie ihren Ludwig heiratete... (also den mit der Hauptrolle in der Französischen Revolution).
Schön, was man hier alles lernt über den Ursprung der Gebäcke & Co. :D
DaphTam hat geschrieben:
Gundulabella hat geschrieben: ...zwischen einem schwäbischen und einem norddeutschen Kartoffelsalat liegen Welten....

... also bei mir nicht. Mein Lieblingsbäcker ist Schwabe und lebt, backt und verkauft seit Jahrzehnten in Berlin, also hier um die Ecke. Und natürlich gibt's da an der Theke auch schwäbischen Kartoffelsalat und Leberkäsbrötchen ...


ich meinte damit die unterschiedlichen Arten des Kartoffelsalats - der schwäbische wird z.B. u.a. mit Essig und Öl angemacht - der norddeutsche mit Mayonnaise....
und der hessische, den ich im Frankfurter Raum kennengelernt habe, ist wieder anders....
klar gibt es inzwischen alles überall - bei uns gibt es z.B. die bayrische Woche....