Das Zwiegespräch
ist das vollkommene Gespräch, weil alles, was der eine sagt, seine bestimmte Farbe, seinen Klang, seine begleitende Gebärde in strenger Rücksicht auf den anderen, mit dem gesprochen wird, erhält, also dem entsprechend, was beim Briefverkehr geschieht, dass ein und derselbe zehn Arten des seelischen Ausdrucks zeigt, je nachdem er bald an diesen, bald an jenen schreibt. Beim Zwiegespräch gibt es nur eine einzige Strahlenunterbrechung des Gedankens: diese bringt der Mitunterredner hervor, als der Spiegel, in welchem wir unsere Gedanken möglichst schön wiedererblicken wollen.

Friedrich Nietzsche
(Menschliches, Allzumenschliches)
Die Aufschrift:

"Heute betrinke ich mich mit Tee,
bis ich 2,5 Kamille hab."

:lol:
Wer sich selbst hasst, den haben wir zu fürchten,
denn wir werden Opfer seines Grolls und seiner Rache sein.
Sehen wir also zu,
wie wir ihn zur Liebe zu sich selbst verführen.

schon wieder
Nietzsche
Ich stelle ein Buch zum Verkauf ins Netz,
und finde beim aller-letzten Aufschlagen, woran ich immer mal gedacht,
aber nirgends gefunden habe:

"Ich glaube - dieses riesige Wesen hat mich angesehen."
sagte die Ameise zu ihrer Freundin,
als ein Mensch über den Ameisenhaufen stieg.
"Deine esoterischen Anwandlungen nerven mich!" sagte die Freundin.

:)
Mitgefühl als Grundlage des Überlebens
http://www.3sat.de/mediathek/index.php? ... &obj=28736
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Gegen den Reichum spricht manches. Reichtum ist ein Notbehelf. Der Weise angelt mit seinem eigenen Wert und mit keinem gemeineren Köder. Der ganze Gebrauch, den wir vom Reichtum machen, bedarf einer Revision. Freigebigkeit besteht nicht darin, dass ich Geld oder Geldeswert hergebe. Die sogenannten Güter sind nur Schatten der wahren Güter. Einem Notleidenden Geld zu geben ist nur eine Ausflucht; es ist ein Aufschub der wahren Zahlung, ein Schweiggeld, ein Kreditsystem bei dem mit papiernen Schuldscheinen statt mit barer Münze gezahlt wird.
Wir schulden dem Menschen höheren Beistand als Brot und Feuer: wir schulden dem Menschen den Menschen. Ist er krank, unfähig, niedrigdenkend, abstossend, so ist es deshalb, weil ihm so vieles widerrechtlich vorenthalten wurde, was zu seiner Natur gehörte. Wir sollten ihm dann in seine Finsternis folgen, seine bösen Dämonen bannen, ihn mannhaft ermuntern; wir sollten ihm nicht mit gemeinen Reden kommen, in denen wir bedauern, dass wir ihm kein Geld geben können, oder mit gemeinen Wohltaten, in denen Geld die Hauptrolle spielt, sondern wir sollten ihm von unserem Heldentum, von unserer Reinheit, von unserem Glauben geben. Wir sollten ihm den Geist der Einsicht, der Gesundheit und Selbsthilfe bringen. Wenn wir ihm statt dessen Geld anbieten, so ist das geradeso, wie wenn der Bräutigam seiner Verlobten einen Barbetrag anbietet, damit sie ihn aus seinem Versprechen entlässt.
Die grossen Männer waren gross durch ihr Herz, nicht durch ihre Börse. Genie und Tugend sind wie die Diamanten: sie machen sich am besten in der einfachsten Fassung - in Blei gefasst, in Armut gefasst. Der grösste Mann der Weltgeschichte war der ärmste.

Ralph Waldo Emerson

02/05
Yogi-Tee-Anhänger von heute:

"Ein Mensch ist die beste Medizin für einen Menschen".

:D
re.nate hat geschrieben: Yogi-Tee-Anhänger von heute:

"Ein Mensch ist die beste Medizin für einen Menschen".

:D


Aber nicht im Forum "Partnerschaft und Liebe" :(

.....wie Paracellsius schon sagte: "Die Menge macht das Gift", ob stofflich oder nichtstofflich.

Aber die meisten dort sind scheinbar immun geworden,oder schon immer gewesen,oder vielleicht vom Stern Ferengi eingewandert. Wer weiß das schon bei diesen Texten.:D :D

Gruß Pumukl
Wenn man neu ist, kann einen P+L  ganz schön abturnen,
oder gar in Versuchung führen - gleich wieder raus hier .
Nach einiger Zeit kann man  dahin kommen,   es beim hin und wieder Überfliegen und allenfalls kurz Denken, was einem nicht  gefällt, zu belassen, und  dem/n Interessanten Aufmerksamkeit,
das/die  mal mehr, mal weniger da ist/sind, zu geben.  :)
ahaaaaaa, danke für die Auskunft!!! :!:
...das ist hier also so wie bei einer Fußüberquerung. :idea:
Immer schön von tockenem Stein zu Stein hüpfen und bloß an nix anderes denken,denn....
....bei jeder Unachtsamkeit könnte der Sumpf in den Rohrstiefel laufen, oder :?:

Hm...diese vollen Schlappen kriegt man ja kaum noch aus!!! :evil:

Worauf hab ich mich nur eingelassen.. :shock:

Gruß Pumugl
Angeregt durch Shahla's Blog habe ich mir auf YouTube "Validation"
http://www.youtube.com/watch?v=dc7rK1MGM6w +
http://www.youtube.com/watch?v=N6BUl7OlPPw
angesehen.

:D
LOB und TADEL
bringen den WEISEN
nicht aus dem GLEICHGEWICHT.

Buddha
re.nate hat geschrieben: LOB und TADEL
bringen den WEISEN
nicht aus dem GLEICHGEWICHT.

Buddha


Liebe re.nate

Ist das nicht auch die WU-WEI Lehre von LAOTSE?...
Darum hält sich der Weise an das Nicht-Tun;
er übt die Lehre ohne Worte.
Wenn das Werk vollbracht ist, klammert er sich
nicht daran, und gerade weil er sich nicht daran
klammert, verlässt es ihn nicht....
Keine Ahnung, Seraphina. Das Zitat flog mich beim Durchblättern vom Pädagogik - "Kursbuch Erziehungswissenschaft" an. Über den Buddhismus halten sich meine Kenntnisse in Grenzen.
Aber das gefällt mir - einfach bei sich bleiben - :wink:
weder das Ego von Lobhudelei füttern noch sich bange oder irre machen lassen von
Urteilen anderer Menschen.
Weißt du wo der Himmel ist,
außen oder innen.
Eine Handbreit rechts und links,
Du bist mitten drinnen.

Weißt du wo der Himmel ist,
nicht so tief verborgen.
Einen Sprung aus dir heraus.
Aus dem Haus der Sorgen.

Weißt du wo der Himmel ist,
nicht so hoch da oben.
Sag doch ja zu dir und mir.
Du bist aufgehoben.

Wilhelm Willms
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