Die Botschaften aus Absurdistan gefallen mir gar nicht gut.

Das Praktische an 50plus ist, dass man "draußen" nicht lange suchen muss, um Vertreter*innen aller möglichen Gruppierungen ausfindig zu machen, um sich ihre zum Teil sehr speziellen Haltungen mal genauer anzuschauen - sie sind hier alle auf ein und derselben "Home"page neben- oder vielmehr nacheinander präsent: z.B.  Verschwörungsschwurbler*innen,  neidzerfressene Verleumder*innen uvm. 


so viel wie wir hier erfahren über uns und die anderen Virtuellen um uns herum.....
das ginge in der Realität gar nicht.... :wink:
Verdandi hat geschrieben:
Das Praktische an 50plus ist, dass man "draußen" nicht lange suchen muss, um Vertreter*innen aller möglichen Gruppierungen ausfindig zu machen, um sich ihre zum Teil sehr speziellen Haltungen mal genauer anzuschauen - sie sind hier alle auf ein und derselben "Home"page neben- oder vielmehr nacheinander präsent: z.B.  Verschwörungsschwurbler*innen,  neidzerfressene Verleumder*innen uvm. 





https://www.50plus-treff.de/forum/die-w ... s1365.html


Das Wichtigste ist, so viele Perspektiven wie möglich zu kennen bzw. kennen zu lernen im Prozess der Entscheidungsfindung, somit insbesondere die Fähigkeit, Perspektivenwechsel an sich zu vollziehen – und zwar nicht unter Schmerzen und Widerstand, sondern in einer Art von luftig-leichtem, fast leichtsinnigem Spiel… Es soll mir geläufig sein, auch liebgewonnene Positionen zumindest vorübergehend leichten Herzens aufzugeben, um das Abenteuer einer neuen Sichtweise zu wagen und neue, ungewohnte Erkenntnisse einzusammeln.

Was Globetrottern abseits touristischer Trampelpfade selbstverständlich ist, soll mir sinngemäß auch im mentalen Bereich einen Anreiz geben können: Abenteuerlust und Risikobereitschaft für die Offenheit, noch unbekannte Wege zu beschreiten, Vertrauen gegenüber dem noch Fremden, das mich seine Wesenheit und evtl. verborgene Schönheit noch entdecken lassen wird, dabei aber auch das Einkalkulieren von Gefahren und die Wachheit, die erforderlich ist, Irrwege und falsche Annahmen schnell zu erkennen und wieder zu (ver-) lassen.



LEBST DU das, oder weißt DU das????
Gundulabella hat geschrieben: so viel wie wir hier erfahren über uns und die anderen Virtuellen um uns herum.....
das ginge in der Realität gar nicht.... :wink:



...woher weißt DU das???

...oder hast DU Deine Nachbarin einfach nur nicht gefragt, wozu sie im Hausflur darauf wartet, jemandem zu begegnen?
Vielleicht würdest Du ja wirklich etwas über Dich erfahren?
....vielleicht sogar etwas, das Dir nicht so ganz schmeckt?
Them - It's All Over Now, Baby Blue (Lyrics)

https://youtu.be/OQiMxD4fvhw


.....scheint so, als würdest Du mich seither unsichtbar begleiten....
Gundulabella hat geschrieben:
Sumsum hat geschrieben: "Wenn der, der zuhört, nicht weiß, was der, der spricht, meint, und der, der spricht, nicht weiß, was sein Sprechen bedeutet - das ist Philosophie". :wink:

(Voltaire zugeschrieben)


Ha-ha, das ist lustig. Sich über die Philosophie lustig machen das heißt in Wahrheit philisophieren.
ja - @Sumsum hats echt drauf.....
sie findet immer wieder Zitate, die voll den Punkt/das Thema treffen... :wink:
Auf dem Jahrmarkt
der Dummheiten,
der Eitelkeiten,
der Nichtigkeiten
findet der Mensch
das meiste,
was er sucht,
aber nicht das,
was er braucht.

© Carl Peter Fröhling
(*1933), Dr. phil., deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker
Orgie

Der Abend küsste geheimnisvoll
Die knospenden Oleander.
Wir spielten und bauten Tempel Apoll
Und taumelten sehnsuchtsübervoll Ineinander.
Und der Nachthimmel goss seinen schwarzen Duft
In die schwellenden Wellen der brütenden Luft,
Und Jahrhunderte sanken Und reckten sich
Und reihten sich wieder golden empor
Zu Sternen verschmiedeten Ranken.
Wir spielten mit dem glücklichsten Glück,
Mit den Früchten des Paradiesmai, und im wilden Gold Deines wirren Haars
Sang meine tiefe Sehnsucht Geschrei,
Wie ein schwarzer Urwaldvogel.
Und junge Himmel fielen herab, unersehnbare, wildsüße Düfte;
Wir rissen uns die Hüllen ab
Und schrien! Berauscht vom Most der Lüfte.
Ich knüpfte mich an Dein Leben an,
Bis dass es ganz in ihm zerrann, Und immer wieder Gestalt nahm
Und immer wieder zerrann.
Und unsere Liebe jauchzte Gesang, Zwei wilde Symphonien!

(aus dem Buch "Liederlich" - Die lüsterne Lyrik der Deutschen)
Sumsum hat geschrieben: Orgie

Der Abend küsste geheimnisvoll
Die knospenden Oleander.
Wir spielten und bauten Tempel Apoll
Und taumelten sehnsuchtsübervoll Ineinander.
Und der Nachthimmel goss seinen schwarzen Duft
In die schwellenden Wellen der brütenden Luft,
Und Jahrhunderte sanken Und reckten sich
Und reihten sich wieder golden empor
Zu Sternen verschmiedeten Ranken.
Wir spielten mit dem glücklichsten Glück,
Mit den Früchten des Paradiesmai, und im wilden Gold Deines wirren Haars
Sang meine tiefe Sehnsucht Geschrei,
Wie ein schwarzer Urwaldvogel.
Und junge Himmel fielen herab, unersehnbare, wildsüße Düfte;
Wir rissen uns die Hüllen ab
Und schrien! Berauscht vom Most der Lüfte.
Ich knüpfte mich an Dein Leben an,
Bis dass es ganz in ihm zerrann, Und immer wieder Gestalt nahm
Und immer wieder zerrann.
Und unsere Liebe jauchzte Gesang, Zwei wilde Symphonien!

(aus dem Buch "Liederlich" - Die lüsterne Lyrik der Deutschen)


Das gefällt mir gut, dass eine Frau im Alter von 69 Jahren noch so gut aussieht und so agil ist, wie Sumsum es zu sein scheint. Und auch vielleicht noch ein klein bisschen verrucht rüberkommt? Das Foto von Sumsum lässt einen doch ein klein wenig an Basic Instinct erinnern. Ich wünsche Sumsum, dass sie ein tolles, zufriedenstellendes Leben geführt hat und auch noch entsprechende Jahre vor sich hat. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie auch ein Leben voller Lust und Leidenschaft gelebt hat. Es gibt selten Fotos von älteren, mir unbekannten Menschen, die mir schon nach kurzem Anblick eine spannende Lebensgeschichte erzählen, die womöglich nur meiner Fantasie entspringt und nicht mit dem wahren Leben der Person zu tun hat. Und das Foto von Sumsum erzählt mir eine Geschichte voller Poesie, Sinnlichkeit und Erotik. Und das gefällt mir ausgesprochen gut.

Sumsum, lebe weiter dein Leben in Gesundheit und Zufriedenheit. Auch, wenn es vielleicht nur so langweilig dahinplätschert wie mein Leben mittlerweile.
Liebe hat einen langen Atem.
Sie gibt nicht gleich bei einer Enttäuschung auf.
Sie sieht mehr in einem Menschen, als der erste Blick verspricht.
Sie sieht eine liebenswerte Person.
Liebe hat einen langen Atem.
Sie überdauert Abschied und Trennung, sie hat Bestand
auch über weite Entfernung.
Liebe kann loslassen.
Sie will nicht besitzen. Sie will das Beste für die geliebte Person.

Autor unbekannt
höhere mathematik

nur in der liebe
macht
eins und eins
eins

nur in der liebe
vermehrt
man durch
teilen

nur in der liebe
macht
eins und eins
auch mal
drei

nur in der liebe
strebt
jedes ergebnis
nach
unendlich

© Silke Kühn

>>In der Gesellschaft herrscht Verwirrung. Menschen verlieren das Vertrauen in die Religion; aber sie haben noch kein Vertrauen in eine Lebensführung ohne Gott entwickelt. Atheismus ist nicht bloße Verneinung der Existenz eines Gottes oder Religionskritik. Heute ist Atheismus eine positive und konstruktive Kraft. Atheismus ermutigt Menschen, frei zu fragen und unkonventionell zu denken. Atheismus sucht nach Alternativen, um neue Lösungen für die menschlichen Probleme zu finden.
Atheismus wendet die Aufmerksamkeit der Menschen von einem imaginären Gott auf die Realität der gesellschaftlichen Situation; für den Aufbau von Freiheit und Gleichheit.<<


Goparaju Ramachandra Lavanam (1930 - 2015), indischer Sozialreformer und Gandhianer, der daran arbeitete, die Unberührbarkeit in der indischen Gesellschaft zu beseitigen.