Ausser diesem ganzen wissenschaftlichem und gesallschaftlichem Getöns, gibt es da noch einen ganz anderen Aspekt. Ich hatte mal einen Film gesehen (Titel leider vergessen), war so was wie science fiction, für mich Horror.
Also da wurden Leute in ein Sanatorium eingeladen, sie sollten als Versuchspersonen für eine ewig leben machende Pille dienen. Die Leuts schluckten also brav das Pillchen und waren dann in dem Glauben nun ewig zu leben. Und was dann ? Klar sie hockten nur noch in der Bude rum, denn gegen Unfalltod half das Pillchen leider nicht.
@alf sowieso...

Chri51 hat geschrieben:
...Fazit war, dass die Pillenschlucker psychisch schwer gestört rumhingen, aber nicht wegen fehlendem Nachwuchs, sondern weil sich keiner mehr aus dem Haus traute, geschweige denn überhaupt etwas riskierte!

Egal, ob Ewigkeit oder 700 Jahre Lebensverlängerung im Raum stünden, die Ängste wären sich ähnlich.
Weil einesteils zwar das biologische Körperprogramm neu gestaltet würde, aber niemand sich gegen tödliche Unfälle schützen kann!

Was nützt die gewonnene Langlebigkeit, wenn der berühmte Dachziegel zum "Trotzdem-sterben-müssen" ausreicht?


Nur das uns bekannte relativ kurze Leben läßt bestimmte Alltagsrisiken psychisch zu...


Nun ja, ich wiederhole mich...bestimmt zum zehntenmale bei 50plus...

Einfach eine Seite zurückblättern!
Komischerweise geht speziell auf dieses Thema nie jemand ein!

Unsterblich werden durch Pille heißt ab sofort permanente Todesangst durch Unfälle und sonstige Katastrophen....
@Chri51 sorry normalerweise passiert mir sowas nicht.

Und selbstverständlich wird von den eventuellen Machern der lebensverlängernden Pillchen oder Genmanipulationen keiner darauf eingehen, weil die sehen nur ihren Profit. Und solange es hier "nur" um Grundlagenforschung geht und keiner also direkt betroffen ist kümmert es auch keinen. Aber das ist nun wiederum ein viel tiefer gehendes Problem, wozu der Mensch seinen "Intellekt" nutzen darf oder sollte, wer das wie überwacht, steuert oder bezahlt. Da weiss ich leider auch kein Antwort drauf. Da kann man nur darauf hoffen, dass es frühzeitig genug Stimmen gibt, die entsprechende Warnungen aussprechen.
Was passiert mit den Warnern in der Wüste? Kaum jemand hört auf sie.
leonetta hat geschrieben: Heute sah ich eine TV- Sendung:
Dabei ging es um Folgendes:

Ewiges Leben ist ein Traum der Menschheit.
Die Menschen wissen, dass ihre Zeit auf Erden begrenzt ist.
Doch was wäre, wenn das Leben nie enden würde?

Wissenschaftler zeigen nun erstaunliche Erkenntnisse in Biologie, Neurowissenschaft und Quantenmechanik.

Der 2.Satz der Thermodynamik sagt aus:
Alles im Universum steuert der Entropie - der Unordnung entgegen.
Alles Lebende stirbt, -wird abgebaut, - immer wieder.....

1. Forschung:
In jeder Zelle sind die Mitochondrien der Motor: ATP- wird in ADP umgewandelt und setzt Energie frei
.
Untersuchungen mit Hefe: Es wurden das Ras2 u. Fch9 Gen herausgenommen, die für Schäden verantwortlich sind.
Die Untersuchungen wurden an Mäusen durchgeführt, da sie dem Menschen ähnliche Gene haben.

Theorie:
Man weiß, daß 60 Gene für den Alterungsprozess verantwortlich sind.
Wenn man diese ausschalten könnte, würde der Mensch 800 Jahre alt werden.

1. Die Frage wäre, ob die Zeit im Alter verlängert wäre, - oder in der Jugend. Langes Siechtum will Keiner.

2. Die Überbevölkerung und Ernährungengpässe sind jetzt schon ein großes Problem.....

Also: Ob eine Lebensverlängerung sinnvoll wäre,kann dahingestellt werden.

Wenn der 2. Satz der Thermodynamik so stimmen würde, gäbe es uns gar nicht!
logische Schlussfolgerung..
Und wie stellte der Lesch so schön dar, "Alle wollen 100 Jahre alt werden, wissen aber an einem verregneten Sonntagnachmittag nichts mit sich anzufangen!"
Um Himmels Willen,wozu denn ewig leben?(...)
10.000 Jahre soll ein Schwamm alt sein.
Er lebt in der dunklen arktischen Tiefsee bei 2 Grad Wassertemperatur und äußerst geringem Stoffwechsel und Ernährung.

Was soll daran beneidenswert sein?
Wenn ich es genau wüsste, dass ich bis zum Ende gesund wäre und eigenständig, ja warum nicht 150 Jahre alt werden?

Wird sicher in der Zukunft möglich sein.

Aber wenn ich mir einmal meinen Hintern nicht mehr selbst ausputzen kann, dann denke ich ist es an der Zeit zu gehen.

Beim Nachdenken bin ich auf das Lied von Haindling gestossen..

Das ewige Lied..
https://youtu.be/lU6Icdq-jDg
Die Vorstellung, dass Menschen ewig leben, wäre ein Alptraum. Allerdings, ich würde mir schon wünschen, dass uns allen, die wir jetzt in Corona-Zeiten nicht unser gewohntes Leben führen können, in eine angemessene zeitliche Verlängerung gehen könnten. Das müsste dann aber auch für die Menschen gelten, die derzeit in allen Ecken unseres Planeten, an Kriegen, Hunger und anderen Nöten leiden.
Wer sich für das Thema interessiert, dem sei das Buch

„Die Physik der Zukunft“ von Michio Kaku

empfohlen.

Kaku ist ein renommierter japanischer Physiker mit Zugang zu den Forschungslabors auf dem Planeten, in denen die Zukunft gemacht wird. In dem Buch skizziert er für verschiedene Bereiche die Entwicklung der nächsten 100 Jahre, u.a. auch für die Medizin.

Er prognostiziert, dass sich durch die Weiterentwicklung der Gentherapie die Lebenserwartung ca. 2050 auf 150 Jahre verlängern könnte. Ab 2100 kann es möglich werden, Alterungsprozesse durch Zellreparatur umzukehren, die Lebenserwartung noch einmal deutlich zu steigern und dabei sehr lange die körperliche Konstitution eines jungen Menschen zu bewahren.

Auch heute - so Kaku - gibt es schon eine wirksame Methode, das eigene Leben zu verlängern: durch Kalorienreduktion. Eine kalorienreduzierte Ernährung bewirkt bei Tieren fast immer ein längeres Leben. Bei Menschen prinzipiell auch. Nur kann natürlich eine Krebserkrankung oder ein Schlaganfall die ganze Mühe vergeblich machen.

Vor ca. 12 Jahren starb in den USA ein Mann im Alter von 112 Jahren. Jahre vor seinem Tod gab er ein Interview, natürlich fragte man ihn, warum er wohl so alt geworden sei.
Antwort: Er hätte sich schon seit vielen Jahren niemals mehr satt gegessen, er sei nach jeder Mahlzeit noch hungrig vom Essenstisch aufgestanden.
abgesehen von jahrelangem "sich nicht sattessen" - was ich bereits bei den Ratten Hunger-Experimenten furchtbar fand....
ist mir dann der frühere Tod lieber - sorry....

früher glaubte ich auch, wenn man älter werden will, dann muss man auf die Ernährung achten...

neuerdings mehren sich die Zeichen, dass ein "Altwerden" mehr mit den Genen zusammenhängt - weniger mit der Ernährung....
d.h. wenn z.B. die Großeltern auf beiden Seiten alt geworden sind....
keine oder wenige Krebserkrankungen usw....
Hallo Gundulabella,
bei dem Amerikaner waren es wohl keine Jahre, sondern Jahrzehnte, in denen er sich nicht sattgegessen hat.
Die Geschichte sehe ich auch eher augenzwinkernd, bei uns Menschen kann einfach zu viel dazwischenkommen.
Dass die Lebenserwartung zukünftig deutlich steigen wird und es dabei auch technologische Sprünge geben kann, halte ich jedoch für durchaus wahrscheinlich.