Ausgehend vom natürlichen „Neid des Besitzlosen auf den Besitzenden“ und der ebenso natürlichen „Angst des Lebenden vor dem Verlust des eigenen Lebens als seinen kostbarsten Besitz“ möchte ich den Besitzerwerb, der im Allgemeinen als Gewinn bezeichnet wird, sowie den Verbrauch des Besitzes und den damit verbundenen Verlust desselben zur Diskussion stellen

Hiermit verbunden ist die Frage nach der moralischen Verwerflichkeit der Habsucht, die durch eine zwanghafte Besitzgier entsteht, bei der der geizige Mensch Nichts mehr von seinem Reichtum abgibt, und der übermäßig gierige Mensch beginnt, andere Menschen zu übervorteilen oder gar zu bestehlen, um die Macht der Unabhängigkeit von ihnen zu erlangen, obwohl Besitz den Besitzer ja auch abhängig von seinem Besitze macht.

Davon ausgehend erhebt sich auch die Frage nach dem „Recht auf Besitz“ und danach, „Wieviel Jemand besitzen dürfen sollte, ohne dass er Andere damit über die Maßen schädigt“, was bereits bei den Menschenrechen angesprochen wurde.
Die schönste Parabel zu Deinem Thema ist:
"Wieviel Erde braucht der Mensch"
Wie wäre es, mal über den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz nachzudenken?
warum "Gier" nach dem Besitz ?

wenn man sein Erwachsenen-Leben lang gearbeitet hat und sich ein Polster geschaffen - dann hat das mit Besitz-Gier nichts zu tun....

ganz im Gegenteil:
wenn man sich selber etwas erwirtschaftet hat - fällt man - z.B. bei Pflegebedürftigkeit - weder dem Staat noch der Familie zur Last....

und wenn Leute arbeiten und Besitz anhäufen, damit es ihren Kindern und Enkeln später besser geht - hat das ebensowenig mit Gier zu tun....

ganz im Gegenteil - es ist ein Versorgungs-Instinkt, den wir mit den anderen höheren Säugetieren teilen....

Gier ist für mich eine Art innerer Bedürfigkeit, die nie befriedigt werden kann.....ein Loch, das nie gefüllt werden kann...
egal in welche Richtung man gierig ist....
ein Beispiel ist die essen-Gier.......obwohl man isst bis zum gehtnichtmehr - ist man dennoch ewig hungrig....
@Gundulabella,

dss hast du super formuliert!!!!

Wenn mehr vorgesorgt würden, könnte es die Sozialkassen erheblich entlasten.

Heinz-Josef
Genau so ist es!
Die Definition des "Eigentums" als "legalisierter Besitz" geht auf die mittelalterliche Inbesitznahme von Land zurück, welches gerade niemand Anderer besitzt.

Das Besitzen dieses Stück Landes erfolgte, indem sich Jemand draufsetzte, während ein Anderer sich zu der Behörde hinbegab, um sich eine Besitzurkunde ausstellen zu lassen, die dieses in Besitz genommene Land als sein ehrlich erworbenes Eigentum auswies.

Sich in Amerika im 17. Jahrhundert als Siedler auf diese Weise seinen Landbesitz anzueignen, galt unter den europäischen Einwanderern als legal – auch ohne etwa erst die amerikanischen Ureinwohner fragen zu müssen, ob es ihnen denn auch recht sei, dass man dort nach Gold schürfte, welches neben allen anderen Bodenschätzen ebenfalls der dort lebenden Bevölkerung gehörte.

Das "Gieren" ist ein Begriff aus der Seemannssprache, und bedeutet wörtlich: „Auf ein Ziel hin- und herschlingern, wie es ein Schiff bei hohem Seegang tut!“, was sich speziell auf das Streben bezieht, und weniger auf das menschliche Herum-Eiern bei dem man häufig seine Richtung wechselt, weil man sein Ziel nicht genau kennt, oder ebendieses ständig aus den Augen verliert.

Mit dem "Begehren" hingegen verfolgt man das Ziel, einen realen oder vorgestellten Bedarf zu decken, und dort gilt der dafür betriebene Aufwand dann als angemessen, sofern er diesen Zweck auch erfüllt.

Die Frage, wie viel Wovon der Mensch mindestens zum Leben benötigt, und wie viel Nutzungsrechte daran er überhaupt besitzen kann, hängt davon ab, wie viel Davon überhaupt noch vorhanden ist, wobei sich im Zweifelsfalle Diejenigen das Recht dazu herausnehmen, es Anderen streitig zu machen, die auch die Macht dazu besitzen, sodass die weniger Mächtigen das Nachsehen haben.

Ob dabei der Zweck die Wahl der Mittel rechtfertigt, hängt vom Ausmaß des sozialen Kollateralschadens ab, den man dabei bewirkt, wobei die vorhandenen Gesetze ebenfalls genügend Spielraum (Toleranz) für Vermögende gewähren.

Die „Gier“ als das Wesen der Begierde, bei der man Etwas Begehrenswertes in seinen Besitz zu bringen strebt, moralisch jedoch mit der „Völlerei“ und der „Überheblichkeit“ gleichzusetzen, scheint genauso unangemessen, wie den „Neid“, den „Stolz“ und die „Eitelkeit“, womit alleine auch noch Niemand Anderer zu Schaden kommt, sodass man sie auch noch nicht in den Reigen der 7 Todsünden einbeziehen kann.
filofaxi hat geschrieben: Die Definition des "Eigentums" als "legalisierter Besitz" geht auf die mittelalterliche Inbesitznahme von Land zurück, welches gerade niemand Anderer besitzt.
...
Sich in Amerika im 17. Jahrhundert als Siedler auf diese Weise seinen Landbesitz anzueignen, galt unter den europäischen Einwanderern als legal ...

Wo steht in unseren aktuellen Gesetzen, dass Eigentum legaler Besitz sei?
Leben wir im Mittelalter?
Sind wir die Siedler in Amerika?

Fragen über Fragen!
Mahatma Gandhi ist ein kluger Mann und hat es auf den Punkt gebracht:
'Der Hunger der Menschen in verschiedenen Teilen der Welt rührt daher, dass viele von uns viel mehr nehmen , als sie brauchen.“ Mehr nehmen, als man braucht, wäre demnach schon Gier?
Ganz so einfach ist es nicht. Was BRAUCHT man denn? Da gibt es verschiedene Denkansätze.Tolstois Erzählung beantwortet das (danke @ Translation) gleichnishaft: eigentlich nur den Platz, um sein müdes Haupt zum ewigen Schlaf zu betten. Ein bisschen wenig ist das schon.
Wie der legendenumwobene Diogenes angeblich in der Tonne leben wie ein armer Mensch, gerade mal einen Wollmantel zum Wärmen, einen Rucksack mit Proviant und einigen Utensilien und einen Stock zum Wandern? Gerade mal Wasser zum Trinken haben , rohes Gemüse, Beeren, wild gewachsene Kräuter, ein paar Eier? Ginge doch…
Das wäre ein GENÜGsames Leben, sehr GENÜGsam. Aber es würde unsere biologischen Grundbedürfnisse stillen: Luft zum Atmen, Wärme, Ernährung, sicheren , trockenen Platz zum Ruhen und Schlafen.
Nun gibt es aber auch psychische Grundbedürfnisse: Bindung zu anderen Menschen, verbunden mit der Erfüllung sexueller Bedürfnisse, Sicherheit und Schutz, um einmal die wichtigsten zu nennen.
Darüberhinaus gibt es weitere Bedürfnisse, von vielen auch zu den Grundbedürfnissen gerechnet, von denen es eine direkte gradlinige Verbindung zum Besitzenwollen und Besitzstreben gibt: Das Streben nach Macht, Anerkennung, nach Status. Nach Genuss…Dann ist Genug nicht mehr genug. Besitz wird zum Statussymbol, verleiht Macht über andere. Es zählt das Haben, nicht das SEIN. Eine Entwicklung nimmt ihren Verlauf , die das Urteil des altbekannten Ausspruches Jesus‘ als sehr berechtigt erscheinen lässt: «Es ist leichter, dass ein Kamel durchs Nadelöhr geht, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.»
Denn anders als Tiere ist die Spezies Mensch in ihren Trieben „entgrenzt“. So kommt der Mensch vom Brauchen übers Habenwollen in letzter Konsequenz zum Immer-Mehr-Haben-Wollen, zur Habgier. Sie ist die Triebfeder , die zur Ausbeutung der Ressourcen ganzer Kontinente geführt hat und immer noch führt, einschließlich der „menschlichen Ressourcen“, zu skrupellosen Massakern und Genoziden . Die Gier nach neuen Territorien hat unzählige Kriege entfacht. Aber es sind nie Staaten, die Kriege führen oder ausbeuten. Es sind immer Menschen , die diese Staaten ins Unrecht führen.
Jedem dieser Triebe, die menschlichen Bedürfnissen entsprechen, muss also der Mensch bewusst selbst Grenzen setzen. Einerseits persönlich für sich selbst, eine Aufgabe der Lebensgestaltung und Sinnstiftung. Dann aber auf Staatsebene, auch global, um die Schwächeren vor den Stärkeren zu schützen. Damit nicht mehr viele von uns viel mehr nehmen, als sie brauchen. (s.o.) Und andere deshalb hungern.
Dann ist Genug nicht mehr genug. Besitz wird zum Statussymbol, verleiht Macht über andere. Es zählt das Haben, nicht das SEIN.

so ist es leider bei zu vielen Menschen, die ihre Schwächen dadurch versuchen zu verbergen ...

laßt uns stärker werden - damit wir solche Spielchen nicht mehr nötig haben !

ich glaube, die Jugend hat das zunehmend erkannt und wird in den nächsten Generationen andere Prioritäten setzen...
@ Cornusmas

Man könnte Eigentum als legalisierten Besitz bezeichnen, über den man uneingeschränkt verfügen darf, oder aber – dialektisch gesehen - den Besitz auch als angeeignetes, aber noch nicht legalisiertes Eigentum.

https://www.jura.uni-mannheim.de/media/ ... Besitz.pdf


@ Filippa1

…..Dann ist Genug nicht mehr genug. Besitz wird zum Statussymbol, verleiht Macht über andere. Es zählt das Haben, nicht das SEIN. ….

Ein besonders wertvoller Gegenstand kann als Statussymbol dafür gelten, dass das „sehr viel-Haben“ eines Besitzenden zum „sehr-mächtig-Sein“ eines Herrschenden geführt hat, wie es in Königreichen der Fall ist, wo der das Land mitsamt der dort lebenden Bevölkerung als legales Eigentum des Königs gilt, über das er nach Belieben verfügen kann.

Das Besitzen und uneingeschränkte Nutzen seines Besitzes stellt aber nicht nur symbolisch, sondern auch tatsächlich die Macht dar, sich über Objekte, wie landwirtschaftliche Ressourcen und Produktionsmittel, die man für die eigenen Versorgungszwecke nützen kann, die Unabhängigkeit von der Macht Anderer zu verschaffen, und bildet darüber hinaus auch die Basis, nötigenfalls sogar unbefugterweise die Herrschaft über andere Menschen auszuüben, die man ebenfalls als dem eigenen Besitze zugehörig ansieht - auch wenn Sklaverei offiziell längst abgeschafft worden ist.

….Denn anders als Tiere ist die Spezies Mensch in ihren Trieben „entgrenzt“. So kommt der Mensch vom Brauchen übers Habenwollen in letzter Konsequenz zum Immer-Mehr-Haben-Wollen, zur Habgier. ….


Das natürliche „haben-Wollen“ oder „Begehren“ dient dem Gierigen zum Befriedigen seiner Begierde, während das zwanghafte und damit krankmachende „immer-mehr-haben-Wollen“ zur Habsucht führt.

Die Gefahr dass das Eine zum Anderen wird, liegt nicht in der Natur des Begehrens selber, sondern in der Gewohnheit, bei der mit der Zeit die Sensibilität für Das verloren geht, was man tatsächlich braucht, und auch dafür, wann es zu viel wird, was man sich aneignet und in sich hineinstopft, um den eingebildeten Hunger nach Besitz und auch Geltung zu stillen, wodurch das natürliche Gieren nach Nahrung zur krankmachenden Völlerei mutiert.

Das natürliche Bedürfnis nach Anerkennung wird auf diese Weise zur zwanghaften, nach immer mehr Anerkennung gierenden Geltungssucht, bei der man mit dem Besitz, den man angehäuft hat, prahlt, um sich über Diejenigen zu erheben, die weniger besitzen, als man selber, was man dann richtigerweise Hochmut (Überheblichkeit) nennt, anstatt Eitelkeit (Selbstgefälligkeit).

….Die Gier nach neuen Territorien hat unzählige Kriege entfacht. ….

Die nach Herrschaft über andere Menschen Gierenden, haben nicht nur Kriege entfacht, um Jene unter die eigene Kontrolle zu bringen, sodass sie ihren Regenten nicht mehr gefährlich werden können, sondern sie trachten auch danach, ihre Unterworfenen zur Dienstbarkeit zu zwingen, um sie dauerhaft ausbeuten zu können, damit sie zur Mehrung ihres eigenen Besitzes beitragen, denn nicht das Geld arbeitet für den nach maximalem Profit Gierenden, sondern die Menschen, die der Herrschende dazu zwingt, für sich zu arbeiten.

Die „Pflicht zu Arbeiten“, um dafür eines angemessenen Lohnes würdig zu werden, wird von Zynikern gerne als ein „Recht auf Arbeit“ umgedeutet, was seinen absurden Höhepunkt bei der bösartigen Verwechslung des ethisch natürlich sehr wertvollen „Dienstes für die Gemeinschaft“ mit der „unentgeltlichen Arbeiten für Gotteslohn“ findet, den natürlich jemand Anderer zahlen muss, als der Nutznießer dieser Arbeit selber.

...Dann aber auf Staatsebene, auch global, um die Schwächeren vor den Stärkeren zu schützen. Damit nicht mehr viele von uns viel mehr nehmen, als sie brauchen. (s.o.) Und andere deshalb hungern. ….

Die zwanghafte Mehrung des eigenen Besitzes, welche nicht mehr den Zweck der wirtschaftlichen Grundversorgung erfüllt, dient ja der Erweiterung der eigenen Macht über Andere, die nicht nur die Unabhängigkeit von ihnen garantiert, sondern deren Abhängigkeit von dem durch ein Mehr an Besitz auch mächtiger Gewordenen selber.

Der Spruch: „Kannste was, dann haste was, und haste was, dann biste was!“ bezieht sich auf zu erwerbende Fertigkeiten als eine Art unveräußerlicher, geistig-sozialer Besitz, der Einen in die Lage versetzt, sich selber durch seine Arbeit zu ernähren, sodass es sinnvoll ist, solange danach zu streben, bzw. zu gieren, bis man in der Lage ist, sein Handwerkszeug so zu beherrschen, dass man damit einen Beruf ausüben kann.

Der Beruf stellt die Position dar, in die man von einer Solidargemeinschaft berufen wird, zu deren Gemeinwohl man beiträgt, um als Lohn dafür auch das eigene Wohlergehen garantiert zu bekommen, falls man mal nicht mehr für sich selber und für Andere, die Einem von der Gemeinschaft anvertraut wurden, mit sorgen kann.

Die selbst gezeugten Kinder werden dabei juristisch eher als eine Leihgabe der Gemeinschaft betrachtet, mit der es pfleglich umzugehen gilt, anstatt eines Besitzes im Sinne eines legalen Eigentums, mit dem man tun und lassen darf, was man will.

Ebenso soll die Vorstellung, man sei nur Gast auf dieser Welt, darauf hinweisen, dass man eben nicht als Krone der Schöpfung ein archaisches Naturrecht darauf hat, sich Alles einzuverleiben und für eigene Zwecke verschwenden zu dürfen - auch wenn man es kann - , weil das Vorhandene nicht nur noch für die eigene Nachkommenschaft ausreichen soll, sondern auch für andere Lebewesen, ohne die der Mensch alleine nicht überleben kann.

https://www.youtube.com/watch?v=inOBZU1wvS4
filofaxi hat geschrieben: natürlichen „Neid des Besitzlosen auf den Besitzenden“


Was ist bitteschön "natürlich" daran? Könnte das eine Schlussfolgerung deiner Geisteshaltung auf die ganze Welt bedeuten?

Vielleicht solltest du mal z.B. Haben und Sein von Erich Fromm lesen. Das könnte dich vielleicht ein bisschen auf eine bessere Linie führen.

Filofaxi, der sich für einen lupenreinen Marxisten hält, zeigt m.E. insbesondere dessen negative Seiten:

>>Absolutismus war der Wurm, der von Anfang an im Marxismus gesteckt hat. Marx hat zwar mal auf die Frage nach dem Motto seines Lebens geantwortet: »De omnibus dubitandum« [= lat. An allem ist zu zweifeln.]..., aber er hat sich nicht an diesen Satz gehalten. Er war ein Absolutist und Dogmatiker reinsten Wassers. Er hat sich entsprechend arrogant über Andersdenkende geäußert. Diese Arroganz kommt besonders im Briefwechsel zwischen Marx und Engels ... zum Ausdruck.<<

Quelle: philolex.de



filofaxi hat geschrieben: @ Cornusmas

Man könnte Eigentum als legalisierten Besitz bezeichnen, über den man uneingeschränkt verfügen darf, oder aber – dialektisch gesehen - den Besitz auch als angeeignetes, aber noch nicht legalisiertes Eigentum.

https://www.jura.uni-mannheim.de/media/ ... Besitz.pdf

Das Wort könnte bedeutet doch, dass es in der Realität so nicht ist.

Schlussfolgerung:
Deine Texte gehen mal wieder an der Realität vorbei!
Ich danke dir auch, dass du mal wieder meine anderen Fragen nicht beantworten konntest. Auch das ist nichts neues!

Es gibt einen sehr entscheidenen Unterschied zwischen Eigentum und Besitz, aber das ist dir eben völlig egal. So einfach ist "deine Welt", die du natürlich verbal hoch kompliziert verpacken musst.

Übrigens:
Dein oben genannter Text entspricht natürlich nicht dem Inhalt der Quelle. Denn dort steht es richtig drin. Verstehst du das etwa nicht?
Auch das ist nichts neues von dir!

Ist doch ganz einfach:

Eigentum: Einem gehört eine Sache (z.B. als Eigentümer eine Wohnung, die man entweder selbst bewohnt, dann ist man zugleich Besitzer, oder vermietet hat, dann ist man nur Eigentümer, nicht aber Besitzer.

Besitz: Man verfügt über die Sache selbst – entweder berechtigt (z.B. als Mieter über eine Wohnung) oder unberechtigt (z.B. als Besetzer einer Wohnung, die einem nicht gehört und die man auch nicht angemietet hat oder mit Erlaubnis des Eigentümers unentgeltlich bewohnt ).