nettestierfrau hat geschrieben: Was wäre die Alternative?
Nein, die Mutter vorübergehend nach Hause zu holen, diese Überlegung stellt sich nicht, das geht zu weit.
Dann doch lieber durch tägliche Besuche Mutter, Andere und sich gefährden,
das ist zu verantworten?


Zum Glück stellt sich diese Frage für mich nicht, doch was hätte ich getan? Definitiv hätte ich heute die Mutter nach Hause geholt, damals wäre es nicht gegangen wegen beengter häuslicher Verhältnisse und meiner Berufstätigkeit. Ich denke, so geht es vielen, deshalb von einer grundsätzlichen Ablehnung zu reden, ist ziemlich anmaßend!

Ich gefährde auch mit täglichen Besuchen niemanden, wenn ich gesund bin, was ja immerhin noch über 82 Millionen Bundesbürger von sich behaupten können!
Aber von dem infizierten Pflegepersonal, die gezwungen sind, weiter Dienst zu tun, wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen, redet auch keiner! Bei ohnehin schon angespannter Pflegesituation müssen die Gesunden zu Hause bleiben, um ihre ebenfalls gesunden Kleinkinder zu betreuen, während man den Infizierten die doppelte Arbeit zumutet. Da ändert auch keine Beifallklatscherei etwas!
Wie hier die Misere und Profitgier im Gesundheitswesen auf dem Rücken der ganzen Bevölkerung ausgetragen wird, ist für mich der eigentliche Skandal!
Herbstrose47 hat geschrieben:
nettestierfrau hat geschrieben: Was wäre die Alternative?
Nein, die Mutter vorübergehend nach Hause zu holen, diese Überlegung stellt sich nicht, das geht zu weit.
Dann doch lieber durch tägliche Besuche Mutter, Andere und sich gefährden,
das ist zu verantworten?


Zum Glück stellt sich diese Frage für mich nicht, doch was hätte ich getan? Definitiv hätte ich heute die Mutter nach Hause geholt, damals wäre es nicht gegangen wegen beengter häuslicher Verhältnisse und meiner Berufstätigkeit. Ich denke, so geht es vielen, deshalb von einer grundsätzlichen Ablehnung zu reden, ist ziemlich anmaßend!

Ich gefährde auch mit täglichen Besuchen niemanden, wenn ich gesund bin, was ja immerhin noch über 82 Millionen Bundesbürger von sich behaupten können!
Aber von dem infizierten Pflegepersonal, die gezwungen sind, weiter Dienst zu tun, wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen, redet auch keiner! Bei ohnehin schon angespannter Pflegesituation müssen die Gesunden zu Hause bleiben, um ihre ebenfalls gesunden Kleinkinder zu betreuen, während man den Infizierten die doppelte Arbeit zumutet. Da ändert auch keine Beifallklatscherei etwas!
Wie hier die Misere und Profitgier im Gesundheitswesen auf dem Rücken der ganzen Bevölkerung ausgetragen wird, ist für mich der eigentliche Skandal!


ja, Herbstrose, ich gebe Dir in vieler Hinsicht recht und vielleicht werden wir alten auch bald von "innen" nach "außen" schauen und die "jungen Alten" durch die Scheibe betrachten, weil wir doch sooooo "gefährdet" sind! Wir werden "beschützt" damit uns der "böse" Wolf nicht frißt!

Mal sehen,wie es weiter geht, genießt Eure Freiheit....meine Empfehlung und die kann ja nicht so ganz verkehrt sein!
Oben fit und unten dicht, mehr wünsch ich mir im Alter nicht!!! :lol:
ich wäre froh, wenn Gerald Hüther recht hätte
(schätze ihn sehr) - die Schrift des Links ist ziemlich klein - egal - Strg +

Forscher:
Corona-Krise könnte gesellschaftlichen Aufbruch bringen
https://www.finanznachrichten.de/nachri ... en-016.htm
hier eine etwas andere Sicht - dennoch positiv ausklingend....

Wie ein Virus die Gesellschaft spaltet
https://www.horizont.net/planung-analys ... tet-182958
Ja, es ist schon erschreckend, wie deutlich sich mittlerweile die Spaltung auf uns alle auswirkt.
Da fallen Masken wo sie aufgesetzt werden.
Wir lächeln uns nicht mehr an, wenn wir uns in öffentlichen geschlossenen Räumen begegnen.
Wir streiten uns um die Richtigkeiten unserer Ansichten.
Wir beginnen uns zu fürchten,
Nicht nur vor Corona.
Auch vor Ablehnung, wenn wir nicht mitmachen, wie wir es sollen.
Vor schiefen Blicken und Denunzierung.
So werden wir folgsam.
Wer möchte nicht lieber unbehelligt durch`s Leben gehen ?

Ich sehe keinen größeren Zusammenhalt unter den Menschen, wie es in diesem Artikel geschrieben steht.
Ich sehe eher Unterwürfigkeit und blinden Gehorsam.
Ich sehe Angst vor Sanktionen und Ächtung.
Ich sehe null Toleranz der Überzeugten gegenüber den Skeptikern.
Ich erlebe, gerade auch hier, den Verlust des repektvollen Umgangs miteinander.
Ich erlebe in der Öffentlichkeit, dass ein alter Mann von einem Busfahrer angeschrien wird, weil er die Maske nicht trägt.
Ich sehe eine erboste Frau draußen auf dem Bahnsteig, die mit aggressiven Gesten eine andere die bereits im Zug sitzt zum Tragen eines Mundschutzes auffordert.
Woher wollen sie wissen, ob derjenige vielleicht aus gesundheitlichen Gründen befreit ist ?
Ich sehe Aggression, Übergriffigkeit, Unhöflichkeiten und es macht mir Angst.
Angst, Unterwuerfigkeit, blinder Gehorsam - sag mal, wo lebst Du eigentlich? Ich erlebe gesunde Vorsicht, Hilfsbereitschaft und ein weites Feld der freien Meinungsaeusserung
Pfeffernuss, Gegenfrage, wo lebst du?
Was Kolumbine schreibt kann ich absolut unterschreiben.
Leider.
dann bin ich aber sehr froh, dass ich dort lebe wo freundlichkeit, hilfsbereitschaft und trotz dieser gebeutelten situation immer wieder ein lächeln ist. man kann es deutlich an den augen sehen- ihr tut mir leid, in einer derart tristen umgebung sein zu müssen
Da passt einmal mehr das Zitat von Epiktet:

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.
Also, wenn ich auf einem Bahnhof in Hamburg sehe, wie eine Frau der anderen einen Vogel zeigt,
oder wenn ich in einem Bus in Lübeck mitbekomme, wie ein Busfahrer einen alten Mann anschreit,
dann hat das wohl wenig mit meiner Meinung zu tun.
Oder mit der Umgebung, in der ich wohne.
(Nämlich nicht dort)
Dann sind das einfach Tatsachen.
Na, vielleicht kannte der Busfahrer den alten Mann und wusste von früheren Fahrten, daß dieser schwerhörig war ? Und noch dazu beim großen Abstand ?

Jedes Ding hat zwei Seiten :)
Kolombine, du solltest mittlerweile wissen, dass alles, was du schreibst, gegen dich verwandt wird...alles hinterfragt wird...nichts geglaubt wird....vieles lächerlich gemacht wird.
Egal, was du schreibst: der PERSON wird nichts mehr geglaubt, da mag der Kommentar beinhalten, was er will.

Ich bin wirklich froh, zu den Usern keinen persönlichen Kontakt zu haben.
(Dich meine ich nicht damit :wink: )
ich fall gleich um vor lachen, wie gut das wir corona haben und alles darauf schieben können
Ach, liebe Rotkappe,
ich habe doch Kolumbines Schilderung der Umstände gar nicht in Frage gestellt.
Ich wollte nur etwas tiefer in die Thematik einsteigen und habe deshalb über die Beweggründe des Busfahrers nachgedacht.
Denken ist doch noch erlaubt, oder ?
Und meine Meinung darf ich doch wohl noch schreiben, oder ?

Ich bin auch froh, keinen persönlichen Kontakt zu dir zu haben.

:)
Nein Krönchen ist nicht schuld, die feindselige Boshaftigkeit oder auch die boshafte Feindseligkeit war auch vor Corona schon vorhanden, allerdings konnten es einige vorher besser verbergen als jetzt. Ich führe jetzt keine Studie durch aber ich weiss, dass jene glücklicherweise nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen.