Der Vorschlag von Frau Pauli war für meine Begriffe nicht alltagstauglich. Die Gründe dafür auch nicht.
Hätte sie das unter dem Aspekt der einfacheren Durchführung einer Scheidung vorgeschlagen, hätte ich mich für den Gedanken erwärmen können. (Obwohl es mich nicht betroffen hat.)

Sie hat sich von romantischen Vorstellungen leiten und außer Acht gelassen, dass eine Ehe eine zivilrechtliche Vertragsgemeinschaft ist, u.a. mit Anspruch auf Ausübung des Geschlechtsaktes miteinander. Von Liebe und gar Romantik ist keine Rede.

Nach sieben Jahren dachte ich noch lange nicht an Scheidung; wäre aber besser gewesen.
Tja, wer nicht ganz reisefertig ist, sollte den Gedanken begraben.
Es gibt kein Geschäftsmodell, was im Fall der Aufhebung den sicheren Rückfall in die Steinzeit
besser verkörpert.
Selbst ausgefeilte Eheverträge werden erfolgreich angefochten.
Aber wer sich unbedingt ruinieren
Will, sollte es tun .
@ TE.
Deine Motivation, den Luftballon steigen zu lassen,
Ist mir schleierhaft
Agathe16 hat geschrieben:
Shekinah hat geschrieben: Wer mit dieser Einstellung eine Ehe eingeht tut vielleicht besser daran, gar nicht erst eine Ehe einzugehen.



Das kann ich nur unterschreiben!!!!

Bis dass der Tod euch scheide!!! So heißt es und hat nach wie vor seine Güligkeit. Und das ist gut so!


Ich sehe das auch so. Ansonsen kann man doch auch so zusammenleben, ohne zu heiraten. Jedoch eine Ehe sollte eine Ehe bleiben!
Hallo Abendroete,

ich glaube, so etwas könnte nur funktionieren, solange keine Kinder betroffen sind. Ich war mit meinem Mann 39 Jahre zusammen. Dann ist er leider verstorben und wir haben 3 Kinder.

Wie hätte ich denen denn im Falle eines Falles so eine Regelung erklären sollen? Ihr habt jetzt noch 5 Jahre eine komplette Familie und dann seid ihr mit mir alleine?
Wie erklärst du Kindern die Fakten einer Scheidung? Genau so erklärt kann Kindern so ziemlich alles erklärt werden, einfach so wie es ist.
Shekinah, sehe ich auch so. Leider ist in den meisten Fällen das Erklären das geringste Problem.
Eine Ehe kann auch erstmal mit einer Prise von Unsicherheit anfangen und da schließt man sogar einen Ehevertrag um bestimmte Sachen eben im Vorfeld schon Mal zu regeln. Es kann aber mit den Jahren so gehen, dass das Vertrauen zur einander so stark wird, dass man solche Formalitäten dann nicht mehr haben möchte und diesen Vertrag eben am liebsten iliminiert. Es gibt aauf der Seite viel Nützliches um das Thema rum, sehe ich gerade: https://www.ehevertrag.org/aufhebung/ Hat jemand selber schon eine Erfahrung damit gehabt? Ist es viel Aufwand und mann soll es lieber von Anfang an lassen oder doch die Sache eingehen? XX
Rosewood hat geschrieben: Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren. Ich persönlich finde eine Ehe für einen bestimmten Zeitraum wäre sinnvoller, da nach einer gewissen Zeit die Luft raus ist und es gibt nur noch Stress. Lg Rosewood


Meiner Meinung nach, ist diese Frage ein wenig daneben!
naja ... ob die Frage daneben ist, glaub ich nicht... die TE wird schon einen Grund haben, genau das nachgefragt zu haben


und rückblickend möchte ich nicht wissen, ob da nicht wirklich die Ehe auf Zeit (meiner Meinung nach paradox) gewünscht wird...

Es geht ja zumindestens ab den 90-ger Jahren auch absolut ohne Ehegelöbnis ein Miteinander zu leben