Ich kopiere aus unserer Regionalzeitung, weil ich es interessant finde.
Ich bin aber selber immer noch Fleischesser, bin aber am Überlegen ,es zu ändern.
Ich sammel schon fleißig gute Rezepte.



Eine Küche für Vegetarier und Veganer
Die Ernährung hat Auswirkungen darauf, was in der Küche Tag für Tag benötigt wird und wie man sie planen sollte

Köln/Mannheim Die meisten Küchen haben die gleiche Einrichtung: Der Standardherd mit vier Kochstellen, einteilige Spüle, eine Fläche zum Zubereiten. Vegetarier und Veganer haben damit ihre Mühe beim Kochen. Für sie eignen sich durchaus Veränderungen.

Die wichtigste Komponente liegt auf der Hand: Man schnippelt viel Gemüse und muss dafür ausreichend Platz haben. Aber auch die Reinigungsmöglichkeiten für die Früchte sind wichtig: „Wer viel Gemüse verarbeitet, braucht auch möglichst mehrere Spülbecken“, sagt die Köchin Mayoori Buchhalter von der BioGourmetClub Kochschule & Akademie in Köln, die seit 25 Jahren vegane Ernährung unterrichtet.

In herkömmlichen Küchen ist meist nur eine Spüle vorgesehen, besser sind aber mindestens zwei oder gar drei. Vor allem Veganer nutzen andere Küchengeräte als die Mehrheit der Verbraucher. „Sie brauchen Stellplatz für die Getreidemühle oder die Flockenquetsche, denn frisch gemahlenes ist viel besser als gekauftes Getreide“, erklärt Buchhalter. „Wo andere vielleicht mit einem

Pürierstab auskommen, benötigen sie Hochleistungsmixer für Smoothies und Trockengeräte für Gemüse und Obst.“ Es sollten auch genügend Steckdosen vorhanden sein, um die Geräte anzuschließen.

Der Kühlschrank wird von Gemüse- und Rohkostliebhabern auch anders genutzt als von Fleischessern. Ihnen kommt hier zugute, dass viele Hersteller Kühlschränke anbieten, in denen bestimmte Lebensmittel wie Gemüse bei optimierter Temperatur und angepasster Luftfeuchtigkeit viel länger gelagert werden können als in älteren Geräten. Vielleicht lohnt sich sogar ein Gewächsschrank, in dem man mit Hilfe von LED-Licht selbst Salat, Gemüse und Kräuter ziehen kann. Erste Geräte gibt es schon für den Einbau in Privatküchen. Auch kleinere Gewächshäuser für einzelne Pflanzen sind erhältlich.

Der Herd hat idealerweise mindestens vier, besser fünf bis sechsKochstellen. „In der veganen Küche stehen oft mehrere Sorten Gemüse,

Reis und Soßen gleichzeitig auf dem Herd“, erläutert Buchhalter.

„Dazu werden noch Tofu oder Getreidebratlinge zubereitet. Und Hülsenfrüchte simmern stundenlang vor sich hin.“ Da könnte zusätzlich eine Simmerplatte nützlich sein. Gut für die fleischlose Küche eignen sich auch ein Wok-Herd oder eine Stahlplatte für Teppanyaki. Damit lassen sich verschiedene Gemüse gleichzeitig braten.

Die Küche sollte auch genügend Platz für viele Gewürze bieten – möglichst kühl und dunkel, aber gut erreichbar. Auch die Getreidevorräte sollten trocken und kühl untergebracht werden. „Am besten nicht in der Küche selbst, wo sie unter den Küchendünsten leiden, sondern in der Nähe in einer Vorratskammer“, rät Buchhalter. Wer eine neue Küche selbst planen kann, hat genügend Spielraum zu überlegen, was für ihn sinnvoll ist, um in den nächsten Jahren gesund und frisch zu kochen.

„Oft entsteht beim Ausprobieren neuer Rezepte ein Bedarf, zum Beispiel nach einem Dampfgarer oder einem Sous-Vide-Kocher“, erklärt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche in Mannheim.

Dann werden erst einmal Einzelgeräte angeschafft. „Wer sie eine Zeit lang benutzt und feststellt, dass er solche Geräte in seiner Küche haben möchte, sollte feste Einbaugeräte in der neuen Küche einplanen. Die sind meist besser und der Raum sieht aufgeräumter aus.“

Zwar gibt es Hersteller, die spezielle Küchen für Vegetarier anbieten, aber das sind noch Nischenprodukte. Interessierte Verbraucher können sich aber durchaus davon inspirieren lassen, findet Markus Majerus von der Koelnmesse, die die Küchenschau Living Kitchen ausrichtet. „Sie müssen ja nicht gleich das Gesamtkonzept übernehmen. Aber einige Elemente sind durchaus praktisch“, fasst er zusammen. dpa
Das ist ja ein interessanter Ansatz:
Erstmal ne neue Küche planen, bevor man die Ernährung umstellt.
Ein Effekt erscheint mir durchaus praktisch:
Nach dem Kauf der neuen Küche und der ganzen Geräte, hat mancher
bestimmt kein Geld mehr, um viele Lebensmittel zu kaufen.
So nimmt man dann automatisch ab, lach.....

Ich glaube, wenn man darauf achtet, keine versteckten Fette zu sich zu nehmen, die z.B. in großer Menge in Wurst und in Fertiggerichten drin sind, (leider auch in Schokolade :mrgreen: ),
Zuckerbomben aus dem Weg geht,
und Alkoholkonsum einschränkt,

dann hat man schon viel für sich getan.

Dann ist auch ab und zu ein Stück gutes Fleisch drin.

Ich halt es da wie es die Leute früher gemacht haben mit dem Sonntagsbraten.
Ab und zu, 1 - 2 mal wöchentlich Fleisch, aber gutes.
Dazwischen mal Geflügel und ab und zu nur Gemüse, in vielen Varianten wie z.B. auch mal als Suppe, aus der Pfanne, aus dem Backofen,
geschmacklich mal chinesisch, mal griechisch, mal indisch, mal mit Kräutern der Provence,
aufgepeppt mit ETWAS Kohlehydraten wie Nudeln, Reis oder Spätzle.
Seltsam, wie machen wir das nur. Wir kochen vegetarisch und vegan mit ganz normalen Kochherden, irgendwo im Nirgendwo sogar mit einem uralten, teilweise nur bedingt funktionierenden Kombiherd und haben keinerlei Probleme. Schon traurig, wie hinterhältig die Webung den vegetarischen/veganen Trend ausnützt. Da gibt es ja jetzt auch Kräuter ganz ohne Salz, damit auch Vegetarier die benutzen können. Haha, selten so gelacht! Ja die Konsumenten werden schon für dumm verkauft, von jenen Werbeheinis, die selber ein bisschen Ibidum aus der Apotheke konsumiert haben.

Irgendwo im Nirgendwo ist der Kühlschrank übrigens seit langer Zeit ausser Betrieb.
Jetzt mußte ich doch sehr lachen ,sowas habe ich ja noch nie gehört! :oops: Petrusch, du glaubst doch wohl so einen Quatsch nicht und von einem "Buchhalter" der wahrscheinlich die minus Geschäfte von sogenannten Küchenherstellern und sonstigem ,buchhaltet.................! 8)

sorry,fang erst mal an und probiers aus , ob dir/euch diese Art zu essen,zusagt!!?
In Naturkostläden und Reformhäusern gibts kostenlose ,sehr gute Zeitschriften mit interessanten Rezepten unproblematisch, leicht zu verstehen und nachzukochen!

ich koche schon 30Jahre in meiner kleinen Küche veg. ...und das funzelt bestens!! :D
zum Rest kann ich mich nur shekinah anschließen!
swimmy, mehr wollte ich doch gar nicht, als dich zum Lachen zu bringen.
Ich finde es auch lustig aber glauben tue ich es schon.

Und im Inet gibt es auch gute Rezepte.... :lol:
Zwei oder drei Spülen - ich brech nieder!

Ich kenn das nur von jüdischen Küchen, die aus lauter Koscherness sowas dringend brauchen - lach!

In so einer Küche brauchts natürlich auch sowas wie einen Reliquienschrein - quasi einen Herrgottswinkel für die Anbetung der ersten im Blumentopf gezogenen veganen Möhre ...

Naja - ich will großzügig sein und der Wirtschaft ihre gläubigen Kunden lassen.

Blöd nur, wenn man dann wieder zum Schweinebraten zurückkehren will.
So ein veganes Backrohr spuckt wahrscheinlich alles, das der Fleischslust dienen soll, angeekelt auf den Boden.
Ich muss gerade an die Essenseinladung auf der "Farm" in Indien denken:

ein offenes Feuer, und ein Wasserkanister stand auch in der Nähe ...



Aber echt vegetarisch.
Seit dem ich in einem Bio Laden Wasser mit der Aufschrift "VEGAN" gesehen habe, dachte ich das wäre nicht mehr steigerungsfähig.
Aber anscheinend doch, kopfschüttel
barbera hat geschrieben: Zwei oder drei Spülen - ich brech nieder!

Ich kenn das nur von jüdischen Küchen, die aus lauter Koscherness sowas dringend brauchen - lach!

In so einer Küche brauchts natürlich auch sowas wie einen Reliquienschrein - quasi einen Herrgottswinkel für die Anbetung der ersten im Blumentopf gezogenen veganen Möhre ...

Naja - ich will großzügig sein und der Wirtschaft ihre gläubigen Kunden lassen.

Blöd nur, wenn man dann wieder zum Schweinebraten zurückkehren will.
So ein veganes Backrohr spuckt wahrscheinlich alles, das der Fleischslust dienen soll, angeekelt auf den Boden.


Danke Barbera,endlich wieder mal was lustiges :lol: ich sehe illustriert das Schwein aus dem Backofen springen......eigentlich makaber,aber Dein Geschichtchen lies es zu!! :lol: :lol:

ginkobell....."vegan" steht nicht nur auf Wasserflaschen! :oops:

danke Petrusch,glauben kann ichs fast auch nicht,,solche Küchen...aber heute ist der "lächerliche Montag"....so fängt die Woche doch gut an,voila :wink:
Ich bin ja ganz dekadent, wir Münchner halt :-)
wir duschen sogar mit veganem Wasser :lol: :lol: :lol:
Der sogenannte saure Regen ist sicher vegan, aber ob der gesund ist :?: :?:
Ob vegan überhaupt gesund ist ???????


Aber zu unserem Wasser:
Im Gegensatz zu vielen anderen Städten wird München fast ausschließlich mit Quellwasser versorgt. Das Wasser stammt aus zwei Quellgebieten im Mangfalltal und im Loisachtal. Nur ausnahmsweise wird zusätzlich Grundwasser aus der Münchner Schotterebene verwendet.
ValentinAK hat geschrieben: Der sogenannte saure Regen ist sicher vegan, aber ob der gesund ist :?: :?:

Ganz sicher nicht vegan, denn er spült einiges an toten Insekten runter.

Aber die sind dann schon mal mariniert.
und eiweißhaltig


dann gibts halt statt saurer Wurst saure Insekten

andere zahlen da viel Geld dafür :-)
Wir haben ja auch das berühmte Wiener Hochquellwasser welches aus dem Rax- und Schneeberggebiet kommt. Aber das ist sicher auch nicht vegan, tiummeln´t sich doch möglicherweise das eine oder andere Fischlein darin und wehe wenn dann und wann ein Rehlein oder Füchslein darin badet oder gar pis.... , dann ist es aus mit veg(w)a(h)n :oops: