In der Atacama-Wüste in Chile wird Lithium abgebaut, das man für die Batterien in der Autoindustrie braucht.
Durch Wasser-Pumpen wird das lithiumhaltige Gestein auf die Erdoberfläche befördert.
Nachdem das Wasser verdunstet ist, bleibt ein Lithium-Konzentrat zurück.
Die Folgen sind dramatisch:
Der Grundwasserspiegel sank um 1/2 Meter, Flüsse trocknen aus, auf früheren Ackerflächen wächst gar nichts mehr.

Ein Chilenischer Bauer sagt:
Sie gewinnen Lithium,
und opfern uns Menschen!
Man erwartet 15-20% mehr Elektro Auto - Zulassungen ab den 20er Jahren,- umso mehr wird Lithium gebraucht.

Ein weiterer Rohstoff für Batterien ist Kobalt. Es wird besonders im Kongo, teilweise unter unmenschlichen Bedingungen, gewonnen. Kobaltstaub ist hochgiftig,- ein Großteil der Arbeiter haben Lungenkrankheiten.

Ein hoher Preis für eine scheinbar umweltfreundliche Elektro- Mobilität.












Von meinem iPhone gesendet
Es beruhigt mich, daß hier viele Gegner von Elektroautos sind!
Pauschalkritik bringt nix,

deshalb bin ich für Elektromobilität,
wo sie technisch machbar, dem Menschen hilfreich und von gesellschaftlicher Akzeptanz getragen ist.

z.B. Behindertenmobilität, betriebsinterne Mobilität, innerstädtischer Personen-
und Lieferverkehre, in Umgebungsituationen, wo andere Antriebsarten zu gefährlich oder nicht machbar sind.

Menschenunwürdge Produktionsmethoden gibt es leider auf der ganzen Welt,
auch bei uns ein konsequenter Boykott -- andere Baustelle -- ist der Ausflug in die Steinzeit und spielt den Ignoranten in die Hände.

Hatte das Glück, an mehren Entwicklungsprojekten der GIZ beteiligt gewesen
zu sein. --die bessere Option-- !
Tu was, aber klage nicht, wenn du geichzeitig dich eines luxoriösen Lebenstandarts bedienst, der immer zu Lasten der Ärmsten geht.
Ich brauche keinen Luxusstandart.

Ich hoffe, daß viele Menschen informiert werden, daß wegen der Lithium- und Kobaltgewinnung die Lebensgrundlage, -das Wasser-,vielen Menschen genommen wird.
Es kann doch nicht sinnvoll sein, auf einer Seite für Umweltschutz azu sein, aber andererseits Gebiete zu vernichten!

Die Erde erträgt nicht ewig, daß an vielen Orten schädlich in die Natur eingegriffen wird.
Wir haben die Natur von unseren Vorfahren übernommen und sollten sie unverletzt an unsere Kinder weitergeben!

Gegen Länder, wie USA und China, die Hauptverursacher (CO2, Plastikmüll...) der Umweltveränderung sind, können einzelne wenig ausrichten,- doch bei Elektro- Autos ist ein Boykott möglich.
...Hauptsache, der Strom kommt ‚sauber‘ aus der
Steckdose! <-ZähnefletschendeIronie
[quote="Diadem"]Pauschalkritik bringt nix,
Hatte das Glück, an mehren Entwicklungsprojekten der GIZ beteiligt

Hallo
finde auch schrecklich, dass man Lithium als Umweltverträglich in Dtschld verkauft, während man dadurch Menschen die Lebensgrundlage entzieht.
Wenn Sie in GIZ tätig waren ist Ihnen sicher bekannt, dass es mit Wasserstoff
schon seit 50 Jahren Möglichkeiten gibt, sicher nicht so Profitabel!!!!

?? Pauschalkritik ??
nur mal um dies zu erläutern was GIZ bedeutet:

https://www.giz.de/de/mit_der_giz_arbeiten/76712.html

https://mobile-starthilfe.de/autobatterien-typen/

Das war doch mal in Planung:
entlang der Autobahnen Stromschienen bauen, von denen die Autos sich den Strom holen, den sie benötigen...
Bei der Bahn sind doch auch alle begeistert von der Elektrifizierung. Straßenbahnen, S-Bahnen, E-Busse - der ICE mit 400 km/h - geht doch woanders auch.

In der Sache trifft vieles zusammen:
- Der richtige Ansatz nach neuen Technologien und Umweltschutz.
- gleichwohl eine mittlerweile grüne Lobby. Elektro steht in der politischen Wahrnehmung auch für modern und gut.
- Mitsamt Wutbürgern, die SUVs und Diesel hassen und durch Ereignisse, wie die VW Affäre geradezu beflügelt werden.

Von der Politik werden auf dem Rücken der Bürger nun Ziele genannt, die kaum auf Fakten beruhen. Widersprechen kann den grünen Ideen kaum jemand, analog zu den übereilten Ausstieg aus der Atomkraft nach dem Ereignis in Japan.
Als Referenz für die mobile Masse werden dann immer die Leistungen eines Tesla genannt. Vergessen wird, dass der Kauf eines derzeit am Markt befindlichen Elektroautos kaum zu empfehlen ist, höchstens das Firmenleasing. Denn einen 5 Jahre alten BMW i3 will privat keiner haben. Derzeit ist das etwas für das grüne urbane Klientel mit oberen Einkommen oder als Werbung.
Rohstoffe sind eine wichtige Frage, selbst bei der Weiterverwendung der Akkus. Und im Massenmarkt China wird die neue elektrische Mobilität ausschließlich mit Atom und Kohle erzeugt. Den Fahrrädern ist mittlerweile dort in Städten der Elektroroller gefolgt.

Dazu sehr viele offene Fragen, die(ich nehme an) keiner richtig wenn überhaupt, beantworten kann:

E Mobility ja. Batterien ja. Recycling ja. Aber, wo sind die Zahlen dazu?
Was kosten Rohstoffgewinnung, die Herstellung, die Verteilung von Battereien und Ersatzbatterien?
Was kosten Rücknahme, die Bündelung zu Speichern, die Auswechslung solcher Bündel?
Was kosten der Betrieb der Recyclingfirmen?
Ist das kostendeckend?
Was kann wiederverwendet werden?
Wieviel?
Wo landet der Rest?
Was kostet die Entsorgung davon?
Wo landen die alten Batterien in anderen Ländern?
Wer trägt dafür die Verantwortung?
Die "Recyclingfirmen" in Afrika für Bleibatterien, wo Einheimische unter widrigsten und lebengefährdenden Umständen ein paar Euro verdienen, lassen grüssen.
warum wird eigentlich nirgends gegen diesen Unfug demonstriert?.........wenn so viele dagegen sind?
habe ein tollen Bericht gehört:
eMobilität/eAutos sind nicht wirklich DAS Ziel was uns weiß gemacht wird.
Bedingt durch das Ganze kommt die digitale Zukunft führend dazu und das ist DAS Ziel.

Denen ist es doch egal wer was wann fährt, sondern die Daten der Bevölkerung und die sind mit Zahlen nicht zu benennen an Wertvoll!!!!


Dazu passt dies doch ganz perfekt:
In zwei Jahren schon sollen in Grünheide bei Berlin die ersten Elektro-SUV vom Band rollen: Mit der Ankündigung, Teslas vierte „Gigafactory“ in Deutschland zu errichten
Uns wird suggeriert, Tesla läßt sich auf ein Experiment ein :oops:
Nein, Europa ist Goldwert!!!
Aha: Tesla hat Aussicht auf rund 300 Millionen Euro an Subventionen
Musk hat doch bloß gekauftes Batterie Know-Kow und kann noch nicht mal Spaltmaße einhalten. Wollen wir mal hoffen dass die Regierung nicht auch noch dieses "Blendwerk" mit Geldern fördert.

Wieso blockiert unsere Regierung sämtliche alternativen Antriebe ausser den Elektroantrieb. Und wieso wird so oft betont das unsere Regierung bezüglich der Tesla Ansiedlung keine Gespräche geführt hat bzw es kein Kontakt gab.

Aha: Für die Batteriezellproduktion seien Standortfaktoren wie Flächen, Bodenpreise, Infrastruktur und Energiekosten wichtig, "aber natürlich hat Berlin auch Aussagekraft und die passt zu einer Premiummarke wie Tesla".

https://twitter.com/elonmusk


Das wäre doch mal spannend :
ob dieses Tesla-Werk wirklich Realität in Brandenburg wird darf bezweifelt werden. Das lange Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfungen usw. wird Elon Musk noch abschrecken hier ein Werk zu bauen. Weiterhin wird sich auch ein grüne Interessengemeischaft gegen ein Werk auf der "grünen Wiese" bilden. Sicher wird sich hier auch noch eine seltene Fledermaus finden, die einem solchen Neubau entgegen steht. Und dann gibt es noch die Aktivisten, die sich an den und auf den Bäumen im Wald anketten werden. Und vieles andere mehr!
Diese Investition ist wirklich mal ein Lichtblick für den Osten! Für diese Investition haben ostdeutsche Politiker hart gearbeitet. Die Entscheidung ist verdient gefallen....

Man stelle sich die weltweite Wirkung vor, alte schmutzige Energieindustrie des 20. Jahrhunderts wird nahtlos durch einen ökologischen Wachstumskern des neuen Mobilitätszeitalters ersetzt. Genügend Platz, Arbeitskräfte und gute Verkehrsverbindungen sind in der Lausitz vorhanden, zum anderen könnten die Menschen in ihrer Heimat bleiben und müssten nicht der Arbeit hinterher ziehen. Man kann nur hoffen, dass dieser Traum nicht genauso platzt, wie einst vor Jahren die Chipfabrik in Frankfurt (Oder)....

Eine bessere Antwort hätte Tesla-Chef Elon Musk seinen Kritikern nicht geben können. Im April hatte er getwittert, Tesla denke über den Bau einer Fabrik in Europa nach. Gestern verkündet er, sie wird gebaut, und zwar in der Umgebung von Berlin. Das ging schnell. Das ist gut. Sehr gut sogar. Die Nummer 1 der E-Mobilität hat Deutschland für seine Europa-Giga-Factory ausgewählt, die dritte nach USA und China. Das bedeutet Tausende neue Arbeitsplätze (bis 10.000!). Tesla sucht auf seiner Internetseite schon nach Mitarbeitern auf Abruf. Eröffnung vorgesehen für 2021!!! Originalzitat Musk beim „Goldenen Lenkrad“ in Berlin: „Wir werden definitiv ein höheres Tempo vorlegen ... als der Flughafen.“ Der zieht das durch, wie alle seine Ankündigungen. Tesla’s Lauf halten weder Ochs noch Esel auf...

Es ist doch die Frage, ob dies bei diesem Projekt genauso gehändelt wird, was ich sehr bezweifel, denn wie oben schon stehend, wenn es um Arbeit (noch nicht mal wissend ob wie und welche) geht, bek. die Bevölkerung einen Höhenflug:
Vorhandene Vorschriften, die jeder (?) einhalten muss:
. In Deutschland muss erst 12 mal der Brandschutz beanstandet werden. Danach kommen Kunststoffdübel und bis die ganzen Dinge so gemacht wurden wie es der Gesetzgeber vorschreibt (was ja nahezu unmöglich ist), ist die bestellte EDV veraltet und man denkt nicht mehr an Batterieautos weil es endlich alltagstauglichere Konzepte geschafft haben und die Grünen die Produktion und den Einsatz von Li-Akkus wegen Umweltschädigung verboten haben.
ja, Hauptsache Arbeitsplätze
wer Arbeitsplätze schafft, dem wird zugejubelt
.......hatten wir doch schon mal!


SOLL ICH DAS JETZT AUCH IN GROßBUCHSTABEN SCHREIBEN ? :mrgreen:
Batterie-Recycling: Ein aufwendiger Vorgang

https://efahrer.chip.de/e-wissen/batter ... akku_10490

So berichtet das Papier davon, dass alleine in den USA bis zum Jahr 2020 bis zu 500 Millionen Lithium-Ionen-Batteriezellen zur Entsorgung anfallen, wobei eine Steigerung auf bis zu 4,5 Milliarden Batteriezellen im Jahr 2030 vorstellbar ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Fahrzeugakkus mit weniger als 80 Prozent ihrer ursprünglichen Speicherkapazität nicht mehr als Antriebsbatterie verwendet werden und allenfalls in Stationärakkus weiter zum Einsatz kommen können
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... recycling/

DEKRA Experten fordern deshalb Maßnahmen, die schon zu Beginn der Entsorgungskette greifen: vor allem verstärkte Aufklärung der Verbraucher sowie wirksamere Kontrollen bei den Annahmestellen und Wertstoffhöfen.
In das selbe Horn stoßen auch die Recyclingverbände. Sie fordern, dass bei den kommunalen Annahme geschultes Fachpersonal eingesetzt wird. Wenn der Bürger mit der Einordnung der Altgeräte alleine gelassen wird, sind die Fehlwürfe vorprogrammiert, ist die Branche überzeugt.
Details
Kategorie: Nachrichten Schrott, E-Schrott, Kfz-Recycling Veröffentlicht: 24. Juli 2019
https://www.bvse.de/schrott-elektronikg ... nghof.html

https://www.redux-recycling.com/de/serv ... batterien/
Das ist ein Thema, glaube da sind die meisten zu Alt dafür. Wer ein E- oder Wasserstoffautos oder wie mein Sohn Solarautos fährt, fährt gegen den Verbrennungsmotor. Das kann der deutschen Autoindustrie nicht gefallen und schon gar nicht Ü50zigern. Ich provoziere das absichtlich weil, es nur eine Momentaufnahme ist. Wir befinden uns im Wandel, ähnlich dem Smartphone. Vor 20 Jahren konnte sich noch niemand vorstellen, dass er Heute mit so einer Telefonzelle in der Tasche auch noch fotografieren kann. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir über diesen klobigen Knochen gelästert haben. Oder als der PC eingeführt wurde, wer braucht das eigentlich. Die Menschheit entwickelt sich stetig weiter, nicht alles wird sich durchsetzen, aber aufhalten, nein das können wir nicht.
ps. unser E-Auto ist jetzt 30 Jahre alt und fährt immer noch. Es bringt eins meiner Kinder jeden Tag 10 km zur TU. Er wird zwar belächelt. Aber für 45 Euro im Jahr kann man nicht meckern.
@ paulus100

Ein sehr interessanter Beitrag.

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Ich habe bis jetzt hier nur gelesen.

Die E-Mobilität ist ein sehr weites Feld. Da muss man sehr stark differenzieren. Nach gegenwärtigen Stand gibt es einige positive Seiten aber aus meiner Sicht deutlich mehr negative Seiten, die verschwiegen werden. Es gibt wie bei jeder neuen Technik Dinge, die unklar sind, wo noch weitere Kosten entstehen werden, die noch nicht auf der Rechnung sind.
Um es vorweg zu sagen, E-Mobilität kann einen guten Beitrag zur Wirtschaftlichkeit und zum Umschutz leisten. Leider sind die Wege in Deutschland sehr weit weg davon, so dass im Moment genau das Gegenteil entsteht.
Bei der E-Mobilität hat man neben Rohstofffragen noch eines vergessen: E wie Entsorgung. Dazu habe ich vor wenigen Tagen diesen und einen anderen Beitrag aus Österreich gefunden:

Quelle: http://www.bezirksfeuerwehrverband-kitzbuehel.at/de/news/?nid=115665

Vollbrand E-Auto in Bichlach

"Am Freitag, den 04.10.2019 kam es um ca. 09:20 Uhr auf der Walchseestraße zu einem schweren Verkehrsunfall, wo auch ein PKW der Marke TESLA gegen einen Baum prallte und zu brennen begonnen hatte.
Von der Leitstelle Tirol wurden die Feuerwehren Bichlach, Kössen und Walchsee zu diesem Einsatz alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der PKW bereits in Vollbrand, der Lenker des Unfallfahrzeuges befand sich bereits außerhalb des PKW´s und wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Hauptaufgabe der Feuerwehren bestand darin die Unfallstelle abzusichern, das Fahrzeug sowie einen brennenden Baum zu löschen und die ausgetretenen Betriebsmittel zu binden.
Da es sich bei diesem Unfall um ein Elektrofahrzeug handelte, wurde auch das WLF Schwaz mit ABROLLBEHÄLTER E-BRAND angefordert.
Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das komplett ausgebrannte Fahrzeug mittels Bagger in den E-BRAND ABROLLBEHÄLTER geladen und zu einer in der Nähe liegenden Schottergrube mit dem WLF Schwaz transportiert.
Zum Schluss wurde noch das kontaminierte Erdreich in geeignete Fässer verladen und fachgerecht entsorgt.
Der komplett ausgebrannte TESLA wird in dem E-BRAND ABROLLBEHÄLTER in einem Wasserbad mindestens 72 Stunden gekühlt."


In dem anderen Artikel stand noch, dass keiner (keine zugelassene Firma) weis, wie das Auto wegen der säurehaltigen Batterie entsorgt werden kann. Das Wasserbad, in dem der Tesla gekühlt wird, ist Sondermüll. Entsorgung zur Zeit unklar.

Im Fall eines Unfalls brennen E-Autos sehr schnell und giftige Gase entstehen.
Tja, es zeigt, dass die Entwicklung der neuen Antriebsformen noch Potenzial nach Oben haben. Aber vielleicht erinnert sich ja noch jemand an die Einführung des Verbrennungsmotors. Was haben da die Kutschenbetreiber für eine Welle gemacht. So ist das eben, der Lauf der Zeit. Im übrigen werden wir in Deutschland, wenn das so weiter geht, eh keine Rolle mehr spielen. Wie das mit den alternativen Antrieben weiter geht bestimmt nur der Chinese. Japan und Deutschland degradieren sich zu Statisten. Ich durfte mir in China die Fortschritte anschauen. Mit welcher Power dort Studenten ausgebildet werden, ist erschreckend. Durch die hohe Quantität ist am Ende auch eine hohe Qualität und Innovation gegeben.
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