Marschfraktur oder Stressfraktur wird dieser Bruch auch genannt.

Meine Hausärztin hatte keine Ahnung, was die Ursache meiner Schmerzen, der Rötung und Schwellung des Vorderfußes sein könnte und schickte mich ins Krankenhaus zur Sonographie der Beinvenen. Ergebnis: o.B.
Kühlen und Hochlagern riet mir dort die Oberärtin. Mache ich.
Ihrem Vorschlag, mir Analgetika und Antibiotika verordnen zu lassen, bin ich nicht gefolgt.

Die Idee mit dem Ermüdungsbruch kam mir heute.

Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Bruch und kann mir davon berichten?
Ich würde mich freuen.
Ich hatte schon zwei Ermüdungsbrüche, die ich mir allerdings immer nach extremen Sport zugezogen und meinem Körper keine Regenaration gegönnt habe.

Hast du denn intensiv oder mehr Sport als sonst betrieben?
Rötung und Schwellung im Bereich des Vorderfußes, verbunden mit sehr starken Schmerzen, gibt es auch bei einem akuten Gichtanfall
Laut Laborergebnis ist Gicht ausgeschlossen.
Trotzdem Dankeschön!
Lea956 hat geschrieben: Ich hatte schon zwei Ermüdungsbrüche, die ich mir allerdings immer nach extremen Sport zugezogen und meinem Körper keine Regenaration gegönnt habe.

Hast du denn intensiv oder mehr Sport als sonst betrieben?

Um den vielen Spaziergängern auszuweichen, bin ich in einen Waldweg abgebogen. Dort war ich dann allein, musste mir aber den Weg mit gefühlten 1000 Wurzeln teilen. Das ist mein "vorgeschädigter" Fuß nicht gewohnt.

Danke für den Link!
November 2019 habe ich auch diese Beschwerden gehabt. Mein Orthopäde hat eine MRT Untersuchung veranlasst. Es war keine Stressfraktur die mir diese Schmerzen verursacht hat, sondern eine "aseptische Nekrose". Morbus Köhler II.
Ein Knocheninfarkt beim 2. Mittelfußknochen. Wahrscheinlich hat mein Diabetes damit zu tun.
Ich musste 6 Wochen einen "Vorfußentlastungsschuh" tragen. eine sehr mühsame Geschichte!! Aber dann war ich wirklich schmerzfrei.
Allerdings hat das Knie am anderen Bein dann nicht mehr so mitgespielt. Die Athrose hat sich verschlechtert.
So ein Schmerz kann viele verschiedene Ursachen haben.

Ein Ermüdungsbruch kommt vor bei extremer Überanstrengung - Soldaten haben das öfter nach Gewaltmärschen.

Eine Möglichkeit ist eine Osteoporose - das kann man abklären.

Die größte Wahrscheinlichkeit für die Ursache ist ein "durchgetretenes" Fußgewölbe - sprich ein Spreizfuß.
Da werden die Mittelfußknochen zusammengedrückt und es kommt zu einer dauernden Reizung - zu einer nichtbakterielle Entzündung.
Die Sache ist sehr schmerzhaft, wil zwischen den Mittelfußknochen sehr empfindliche Nerven liegen.


Versuch es mit einer Einlage, die man unkompliziert beim Bandagisten um 10 Euro bekommt.
Verlange ausdrücklich Einlagen mit einem METATARSALPOLSTER - der hebt das Fußgewölbe an und meistens verschwindet der Schmerz spontan.

Wenns nicht hilft, war jedenfalls der Einsatz nicht hoch.

Möglich ist auch eine Knochenzyste, aber die hätte man im Ultraschall gesehen.

Ja - noch was.
Falls du keine Bedenken gegenüber Medikamente hast, schmier dir den Fuß 2x tägl mit Voltadol ein.
Manchmal wirkt das durch die Entzündungshemmung wahre Wunder.
Danke für die Erklärungen.

Ob es sich nun wirklich um einen Ermüdungsbruch handelt, weiß ich nicht, gehe aber davon aus.
Dass ich meinen Fuß stark überlastet habe, steht außer Zweifel.

Ich habe ein Mittelfußtrauma, unfallbedingt. Was daraus resultiert, ist einfach erklärt: Mich plagt Arthrose und die knöchernen Wucherungen in den Gelenken tun ihr übriges. So manches ist mir dadurch nicht möglich.

Einlagen trage ich schon lange. Ich hoffe, dass ich endlich neue bekomme. Das ist allerdings eine andere Geschichte, auch ziemlich schräg.

Ich habe gekühlt, hoch gelagert und heute meinen ersten Spaziergang gemacht, was recht gut ging. Nun bin ich gespannt, wie's weitergeht und welche Ideen meine Ärztin hat.
Ich hatte bereits 3 Ermüdungsbrüche, seitdem ich Einlagen trage und der Fuß gestützt wird, habe ich keine Probleme mehr. Allerings sind hohe Schuhe logischerweise tabu.
Bin vlt ein bisschen spät, aber kann da evtl auch nen kleinen Tipp geben.
Habe ähnliche Probleme nach einer erst nicht erkannten Sehnenscheidentzündung am Fuß. Irgendwann folgte dann eine OP, jetzt hab ich chronische Schmerzen am Fuß, er ist immer wieder geschwollen, entzündet. Lt Arzt muss ich auch Einlagen tragen, damit wird es nur schlimmer. Habe noch ein Morton Neurom. Vlt ist dies hier auch der Fall.
Aber.... was mir super hilft, nach wirklich jahrelangen Problemen sind Schuhe von Joya. Gut, man gewinnt keinen Schönheitspreisund sie sind sehr teuer, aber ich laufe wie auf Wolken. Endlich. LG