Die Stadtmauer verdankt neben den hohen Instandsetzungs-Leistungen im 20. und 21. Jh im Wesentlichen ihrem Fundierungsprinzip den Erhalt bis heute. Mit Ausnahme der Tore und Türme, wurde die gesamteMauer über Gründungsbögen, den „Gründungskasematten“, errichtet. Diese Technik war schon den Römern bekannt und verhindert Bruchschäden infolge von Temperaturschwankungen. Die äußere Mauerscheibe wurde umlaufend durch die im Verband angemauerten Wehrgangbögen stabilisiert. Es kann davon ausgegangen werden, dass die hauptsächlich vermauerten Bruchsteine aus dem für die Herstellung des Stadtgrabens notwendigen Aushub entnommen werden konnten. Für besondere Bauteile, wie Bögen der Stadttore, Flussdurchlässe und Eckstabilisierungen konnte auf Steinmaterial im Einzugsbereich von Münstereifel zurückgegriffen werden; Gleiches gilt auch für den Baukalk, der seit Römischer Zeit in Versheim bis ins 20. Jh gebrannt wurde.

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Die Jesuitenkirche St. Donatus in Bad Münstereifel.
Im Jahre 1625 traf mit Pater Heinrich Rinkop der erste Jesuit in Bad Münstereifel ein. Es war der Beginn einer wirkungsvollen Entwicklung des Eifelstädtchens. 1648 bat der gewachsene Orden den Rat der Stadt um einen Bauplatz für ein Collegium mit dazugehörigen Schulen und Kirchen. 1659 wurde der Grundstein gelegt und die Maurer begannen mit der Arbeit an der Kirche, die schließlich 1668 fertig war. Die Weihe durch den Kölner Erzbischof fand im August 1670 statt.

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Die Jesuiten wirkten in Bad Münstereifel gut hundert Jahre in Kirche und Schule. Die Schule, das heutige St. Michael-Gymnasium, war die einzige höhere Schule zwischen Köln und Trier. Die Schülerzahl betrug um 1750 etwa 200 Jungen. Mädchen wurden nicht unterrichtet. 1773 löste dann Papst Klemens nach vielen Anfeindungen und Verschwörungstheorien den Orden der Jesuiten auf. Einige Jahre später gelangte die Jesuitenkirche im Zuge der Säkularisation in den Besitz der Münstereifeler Pfarrgemeinde. Die Verwaltung und die Unterhaltung der Schule wurde später der Stadt Münstereifel übertragen. Mehrmals sollte die Kirche abgerissen werden.

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Die Burg Die Hangburg wurde weitgehend im 13. Jahrhundert unter Walram von Bergheim angelegt und im 14. Jahrhundert durch Gottfried von Bergheim fertiggestellt. (Gottfried war ein Bruder von Wilhelm von Jülich). Gottfried erhielt die Herrschaften Bergheim und Münstereifel. Er ist in einem Hochgrab in der Stiftskirche begraben. Sie setzten später Amtmänner als Verwalter ein. Aus den Jahren 1559/60 gibt es Rechnungen über Baumaßnahmen an den Fenstern. Diese Baumaßnahmen wurden vom herzoglichen Baumeister Alesandro Pasqualini mit seinem Rat unterstützt.
Die Burg diente den Herren von Bergheim als Wohnsitz und wurde 1317 erstmals genannt. (So berichtet es Wickipedia)

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Im 15. Jahrhundert gehörten Burg, Stadt und Amt Münstereifel zum Herzogtum Jülich, im Vorfeld der sogenannten Hubertusschlaccht 1444 wurden mehrere dort ansässige Ritterbürtige, Reisige und Burgmänner für das entsprechende Aufgebot Herzog Gerhards von Jülich-Berg gemustert.
Die Landesburg der Herzöge von Jülich wurde 1689 durch französische Truppen in Brand gesteckt. Über ihr vorheriges Aussehen ist nichts bekannt. Nach dieser Zeit saßen in der halbzerstörten Burg nur noch Vögte und Kellner. 1809 kaufte der letzte herzogliche Vogt Johann Peter de Requilé die Ruine, die von ihm als Steinbruch benutzt wurde. 1879 entstand in der nordwestlichen Ecke ein Tanzsaal. 1911 kaufte die Stadt das Restbauwerk und erweiterte den Saal nach Osten. Von 1955 bis 1959 baute die Stadt nach Süden an den Tanzsaal eineGaststätte an und das Mauerwerk wurde gesichert.
(Das ist auch von Wickipedia entnommen).

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Die vierseitige Burganlage folgte dem Kastell-Prinzip. In der Mitte der Südfront war der einzige Zugang durch ein Doppelturmtor. Mittelturm und Westturm sind bis auf einen Mauerrest verschwunden. Eine Vorburg gab es nicht, aber ein Vortor, dessen östliche Längsmauer im Anschluss an den erhaltenen Ostturm des Haupttores noch steht. Es trägt den rekonstruierten überdachten Wehrgang. Von hier führt eine kleine Tür in den Außenzwinger. Der Ostturm des Haupttores ist in den 1960er Jahren restauriert worden. Dabei wurde das Bauwerk auf der abgeflachten Innenseite mit neuen Gewänden und einem Türgewände des 17. Jahrhunderts aus einem Abbruchhaus in der Innenstadt ausgeschmückt. Eine Spindeltreppe und ein Abort im Turminneren zeigen, dass der Turm auch als Wohnung für den Turmwächter diente.
(Angaben laut Wickipedia)

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Die an den Turm anschließende imposante Schildmauer ist über zwei Meter stark. Ihr Mittelturm kommt im Untergeschoss auf über vier Meter Stärke. In dieser Mauer liegt eine Wendeltreppe. Sie führt auch auf den Wehrgang der Mauer. Dieser Wehrgang befindet sich in etwa zehn Metern Höhe. In der Nordmauer gab es Aborterker, die diesen Teil als Wohnbau ausweisen.
Die Burg war im Abstand von 4 bis 6 Metern von einem Zwinger umgeben. Dieser hatte ein etwa 1,20 m niedrigeres Hofniveau, tiefere Gräben und erheblich höhere Gebäude und Dächer.
Seit 1984 ist die Burg im Privatbesitz. In der Burg befindet sich ein Restaurant, der neue Eigentümer hat ferner in ihr mehrere Luxuswohnungen eingerichtet.
In der Stadt gibt es auch die Alte Burg, die nur noch als Rest der Befestigungsanlage zu sehen ist.

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Noch ein par ergänzende Angaben zur Burganlage mit Bildern.

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UPS erst gesehen, dass es hier um ein bestimmtes Städtchen geht. Ich dachte generell um Reisen, die keine Fernreisen sind
Hallo Lollo0805, Du hast schon richtig gedacht. Ich hatte diesen Thread eröffnet um auch mal an nahe gelegene Reiseziele zu erinnern die man mit dem Auto, Bus oder Bahn kurzfristig in Zeiten einer Pandemie erreichen kann und auch keine Quarantäne befürchten muß. Es gibt in unserem Land und auch bei unseren Nachbarländern viele Großstädte und auch kleinere Städtchen mit schönen Sehenswürdigkeiten und einer interessanten Geschichte. Aber was ist das schon gegenüber einer Weltreise die nicht jeder machen und damit angeben kann.
Die vielen Berichte und Bilder der Weltreisenden von 50plus, wo sind sie denn? Nur wenige berichten ausführlich von ihren Reisen oder stellen Bilder hier ein. Geschichtlisches ist kaum noch etwas vorhanden wenn man nach Hause kommt.
In einem Thread kann sich jeder hier einklinken und mitmachen. Das Ist auch etwas was ich hier vermisse. Leider haben sich nur 2 oder3 Personen hier zu Wort gemeldet was ich sehr schade finde. Da so wenig Interesse besteht, werde ich mich auch mit weiteren Berichten zurückhalten.
Ein herzliches Hallo, aus Nürnberg.
Das mit dem wenig Interesse haben einpaar Mädels, und ich auch schon festgestellt.
Wir schreiben immerwieder mal , ausführlich, mit Fotos usw, was wir so machen, in das Forum, der Regiogruppe Nürnberg.
Besuchen und lesen, tun es ganz viele.
Kommentare, was wir als Nächstes geplant haben usw , bekommen wir ganz selten.
Schade, wo doch ganz viele ungern alleine etwas unternehmen, und Anschluss möchten, egal, welcher Art. !!!!!
Da müsste man sich aber schon mal von seiner "Komfortzone"wegbewegen, abholen, tun wir keinen,
Danke für das herzliche Hallo, grüße ebenso zurück. Nachdem ich vorhatte mich aus dem Reseforum zurück zu ziehen, habe ich meine langjährige Premiummitgliedschaft gekündigt und habe mich ins Musikforum begeben, was aber auch nicht viel besser ist.
Wenn mich das schwerfällige Programm von 50plus weiterhin verärgert, werde ich bald ganz aussteigen. Bisher hat es noch die Faszination der Musik verhindert.
Reisepartnerin gesucht, zweifach geimpft bin ich ja nun.

Traumprinz: Ade, Ihr Lieben* - wer kennt servicefreundliche Hotels auf Kreta?

Solange Gelenke und Nerven mitmachen, möchte ich frisch gebackene Rentnerin noch viele Aussichten genießen! In der 2. Augustwoche geht's erstmal in einen Wellness-Kurzurlaub.

* Vorsicht vor meinem Hang zum schwarzen Humor!
Ich fahr super gerne mit dem Auto in den Urlaub, da reicht auch einfach mal in ein anderen Ort fahren. Man muss aber immer mit den verschiedenen Geschwindigkeitszonen rechnen. Sonst kann es für einen echt teuer werden. Aber was viele nicht wissen https://www.sos-verkehrsrecht-erfahrungen.de/ kann man dagegen Einspruch einlegen. Wie das funktioniert wird dort beschrieben. Aber am besten ist es geschwindigkeitsgerecht zu fahren, und einfach die Zeit genießen ohne ein Stress.
Ich fahre in diesen Sommerferien (29.07.-12-09.) mit meinem Senioren-ABO des VVS (Stuttgart) in ganz Baden-Württemberg umher - und zwar kostenlos in allen Bussen und Bahnen - als Belohnung für die Treue zum VVS und allen anderen Verkehrsverbünden in der Pandemiezeit.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bwabosommer-geht-in-die-zweite-runde/

Diese Aktion finde ich spitze ! :D :D :D
sonntagskind
Moderatorin der Regionalgruppe WESTALLGÄU