Der staatlich anerkannte Erholungsort Alsfeld, Modellstadt und Rotkäppchen-Stadt im mittelhessischen Vogelsbergkreis im Zentrum Hessens, ist zu Zeiten der Pandemie auch eine Reise wert. Über die E40 und einige Bundesstraßen ist die kleine , aber sehenswerte Stadt auch zu erreichen. Die nächsten größeren Städte sind Bad Hersfeld, Fulda, Gießen und Marburg.
Das Fachwerk-Rathaus (1512-1516 erbaut) ist eines der bedeutendsten Fachwerk-Rathäuser Deutschlands. Das spätgotische Untergeschoss mit seinen Spitzbögen diente einst als Markthalle.


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Grüß dich nochkeinbischenweise!

Danke erst mal für deine Berichte über Reiseziele in der Nähe und auch auf deine Hinweise und die vielfältige Auswahl im Musikforum.

Das Städtchen Alsfeld besuchte ich vor vielen Jahren anläßlich einer Fortbildung. Weil mir das, was ich kurz gesehen hatte, so gut gefiel, reisten mein Mann und ich nach geraumer Weile nochmal dorthin, um alles etwas ausführlicher zu sehen. Esist wirklich wunderschön, wie ich mich erinnere.

Im letzten Urlaub vor kurzem waren wir in Franken, im Gebiet des Obermains. Wegen Corona wollten wir nicht im Ausland buchen, da man nicht wusste, was zu erwarten war. Unsere Besichtigungen konzentrierten sich auf mittlere bis kleine Städte. Teilweise waren die Tage leider verregnet, man musste sogar bisweilen vor Starkregen flüchten, dennoch bekam man einen Eindruck, meistens einen wunderschönen. Ich habe mich fast verliebt in so manches kleine, verträumte Städtchen, wo man noch auf dem Marktplatz parken konnte, wenn man denn gewollt hätte. Man kam sich vor, als wäre die Zeit stehen geblieben, hätten nicht die PKWs vor den alten Bauwerken gestanden.
Viele Orte glänzten mit Burgen, eindrucksvollen Kirchen, Stadtmauern und -toren sowie wunderschönen Fachwerkhäusern, oft in ganzen Straßenzügen.

Es ist schon so: man kann auch bei uns gut urlauben. Das schließt nicht aus, dass wir durchaus auch wieder ins europäische Ausland reisen.
Ich habe länger überlegt, ob ich zu Bad Münstereifel Vorher-Nachher-Fotos einstellen soll. Mich dann aber für die "schöne Erinnerung" an die Zeit vor dem Hochwasser entschieden und es gelassen.

Daumen hoch für alle gut erhaltenen Fachwerkstädte und ihren Flair.
Hallo Landavia, liebe Grüße nach Ludwigshafen.
War vor kurzem einige Tage zu einem Jahrestreffen in Mannheim. Es ist eine Gruppe von 12 Leuten die sich vor 7 Jahren in der Türkei kennen lernten und beschlossen hatten, sich jedes Jahr immer in einer anderen Stadt in Deutschland zu treffen, was bis jetzt auch geklappt hat.

Deutschland hat urlaubsmäßig sehr viel zu bieten. Es gibt eine Menge sehr schöne und sehenswerte Kleinstädte die auch eine gewisse Gemütlichkeit und Ruhe ausstrahlen und auch sehenswertes bieten. Das hat in einer Coronazeit auch viele Vorteile.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann noch viele schöne Reisen und im Musikforum schöne Hörerlebnisse.

Hallo curry55, was in Bad Münstereifel und auch an der Ahr passiert ist, ist schon sehr schlimm. Zum Glück habe ich Bad Münstereifel noch einige Jahre vor der Katastrophe erlebt. Also halten wir das schöne Städtchen in guter Erinnerung.
Marburg ist die Kreisstadt des mittelhessischen Landkreises Marburg-Biedenkopf und liegt reizvoll an der Lahn. Die malerische Altstadt zieht sich mit engen Straßen und Treppengassen halbkreisförmig am steilen Schloßberg hinauf. 1228 erhielt der Ort Stadtrechte. Die heutige Universitätsstadt ist auch Sitz bedeutender pharmazeutischer und Optischer Industrie. Schön anzusehen sind die engen Gassen mit den schönen Fachwerkhäusern.

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1. Fortsetzung von Marburg: Das Marburger Schloss (auch: Landgrafenschloss Marburg) gehört zu den prägnantesten Bauwerken in der Stadt Marburg. Es wurde als Burg im 11. Jahrhundert angelegt und ist neben seiner historischen Bedeutung als erste Residenz der Landgrafschaft von Hessen von großem kunst- bzw. bauhistorischem Interesse.
Vom 13. bis 17. Jh. war das Schloß Residenz der Landgrafen von Hessen, der Nachkommen der heiligen Elisabeth. Diese war nach dem Tode ihres Gatten des Landgrafefen Ludwig IV von Thüringen nach Marburg übergesiedelt und widmete sich hier der Pflege der Kranken und Armen. 1527 gründete hier Landgraf Phillipp der Großmütige von Hessen die nach ihm benannte Universität, die erste protestantische Hochschule in Deutschland.

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2.Fortsetzung von Marburg. Im Norden der Stadt befindet sich am Fuße des Schlossberges die Dreischiffige Elisabethkirche, die ab 1235 über dem Grabmal der Hl. Elisabeth errichtet und 1283 geweiht wurde, was die Kirche zu einem bedeutendsten Wallfahrtsort des Mittelalters im Abendland machte. Die dreischiffige Zweiturmanlage gilt als die älteste rein gotische Kirche in Deutschland und war Modell für einige Kirchen im In- und Ausland. Ihre Ausstattung ist von überregionaler Bedeutung. Die Kirche ist heute Gemeindekirche der evangelisch-lutherischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

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Wetzlar, die an der Lahn, oberhalb der Einmündung der Dill gelegene Kreisstadt des Lahn-Dill-Kreises, war von 1693 – 1806 Sitz des letzten Reichskammergerichts, der höchsten juristischen Instanz des Reiches. In Oberbiel, einem Ortsteil vom nahe gelegenen Solms wurde bis 1983 Eisenerz abgebaut, was auch Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung hatte. Eisen verarbeitende Betriebe hatten sich in der Umgebung angesiedelt, aber auch feintechnik Betriebe wie beispielsweise Leica, die einer der größten Arbeitgeber waren.

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Die zwölftgrößte Stadt in Hessen übernimmt Aufgaben wie sechs weitere größere Mittelstädte in Hessen, also eine Stadt mit Sonderstatus und gleicht in vielen Bereichen einer kreisfreien Stadt. Die Hochschulstadt mit etwa 55.000 Einwohner ist ein wichtiges Kultur- Industrie- und Handelszentrum in Hessen. Auch als Sportstadt mit überregionalen Leistungszentren und erfolgreichen Sportlern hat sich die Stadt einen Namen gemacht.

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Der Wetzlarer Dom, auch Dom unserer lieben Frau genannt, ist eines der Wahrzeichen von Wetzlar. Der größte Sakralbau der Stadt entstand im13. - 15. Jh. und sollte einen vorhandenen älteren romanischen Kirchenbau ersetzen. Das Bauvorhaben wurde nie in der ursprünglichen Planung fertiggestellt und war auch nie eine Bischofskirche, wurde aber Stiftskirche und später die älteste Deutsche Simultankirche. Der Südturm der zweitürmig geplanten Kirche wurde durch einen Blitzschlag getroffen und nicht mehr aufgebaut. Es gäbe noch mehr über diese Kirche zu berichten, aber das wäre nicht Sinn der Sache.

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Verkehrsanbindung der Stadt Wetzlar, sie ist sehr gut über Autobahn und Bundesstraßen, aber auch mit Bahn und Bus erreichbar. Von der Altstadt führen einige Brücken zur Neustadt, in der es aber wenig zu besichtigen gibt. Die steinerne „Alte Lahnbrücke“ wurde im Jahre 1288 erstmals erwähnt.

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Braunfels ist eine Stadt im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, etwa 2km südlich des Lahntals und 10 km westlich der Kreisstadt Wetzlar. Der heutige Luftkurort ist bekannt für sein Schloss, was seit dem 13. Jh. Sitz der Grafen von Solms ist. Das Schloss entstand aus einer Trutzburg die im 13. Jh. gegen die Grafen Von Nassau errichtet wurde. In der mehr als 750 jährigen Baugeschichte fanden mehrere Um- und Ausbauten statt. Unterhalb der Burg entstanden im 13. und 14. Jh. drei Talsiedlungen die sich, wehrhaft befestigt, als eine Art Vorburg um die Kernburg herum gruppierten.

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@ nochkeinbisschenweise!
Danke für deine außerordentlichen schönen Reiseberichten von den verschiedenen deutschen Städten mit vielen schönen Fotos und die du dabei eingestellt hast, in Marburg war ich auch schon mal, aber obwohl ich jahrelang zu Besuch in der Eifel war, habe ich es leider versäumt, mir die Stadt Bad Münstereifel oder Monschau anzuschauen, darüber ärgere ich mich heute noch! Bitte berichte ruhig weiter über die Städte, die du besucht hast, ich lese sehr gern deine Reiseberichte und die von anderen 50 plus-lern, die hier schreiben, natürlich auch!
Direkt zum Thema:
"Es muß nixcht immer eine Weltreise sein."

Es gibt manche, die machen "Weltreisen", und haben nichts anderes als Strände oder ein oder zwei Touristen-Hochburgen erlebt. Okay. Es hängt auch immer davon ab, was derlenge daraus macht, wenn er denn WELTEN (oder auich nicht) bereist.

Ich persönlich ..
finde eine WELTEN-REISE ins eigene ICH (Bereich: Tiefenpsychologie) wesentlich interessanter als eine geographische Welten-Reise. Oder auch eine Reise ins Unedndliche des Kosmos (Kosmologie) oder ggf. eine WELTEN-Reise ins Gegenteil, ins "uendlich" Kleine (Quanten-Welt).

Es gibt also tatsächlich mehrere Welten, die man da bereisen kann ...
nochkeinbischenweise,
auch von mir ein Dankeschön für die hier von Dir eingestellten vielen - teils sehr brillianten - Heimat-Bilder. Gerade auch aus meinen "hessischen Gefilden", aus Marburg und Wetzlar. Wetzlar ist eigentlich von Kassel aus gesehen soooo nahe. Und dennoch war ich dort erst 1x , dazu noch sehr kurz.

Deine Bilder animieren mich, demnächst, wenn ich denn auf dem Wege nach Frankfurt bin, mal Station in Wetzlar zu machen. (Da ich ein Jahres-Hessenticket für den öffentl. Nahverkehr besitze, ist das ja auch kein Problem für mich.)

HERZLICHEN DANK ... nochmals ... für diese tollen Anregungen :-).