Salz und Zucker sind halt die beliebtesten Geschmacksträger und werden oftmals großzügig eingearbeitet.

Ab und an eine Tüte mit salzigen Kartoffelchips oder karamellisierten Nüsschen, da kann ich nicht widerstehen.
Ist doch völlig ok, mache ich doch auch.

Nur dann weiß, ich auch was ich tue.

Ich liebe Schwarzwälderkirschtorte und gesalzene Pistazien, obwohl die auch ungesalzen schmecken.

Ob jetzt Schwarzwälderkirschtorte auch ungesüßt schmeckt, weiß ich aber nicht.
Zucker und Salz in Maßen werden zu Unrecht verteufelt.
Die Menge macht's!
Was ich versuche zu meiden, sind Geschmacksverstärker
wie Glutamat, die den Päckchensoßen und -Suppen
ihren Einheitsgeschmack geben. Ich habe lange Kantinenessen
,,genossen'', wo alles mehr oder weniger gleich geschmeckt hat,
eben nach diesen Pülverchen. Mag ich nicht mehr! :?
Dann lieber mal ganz was Einfaches, Schnelles, wo man noch die Zutaten erschmeckt. Meine hauseigenen Geschmacksverstärker sind frische Kräuter,
bald wieder aus dem Garten, sonst aus dem Blumentopf.
Bärlauch aus dem Wald, bald!!!
Auf Sahne und Butter will ich auch nicht verzichten.
Ich mache mir in meinem Single-Haushalt meine eigene Tiefkühlkost, d.h. dass ich von Gulasch, Reis, Nudeln, Knödeln...Kuchen.. eine Menge mache, die ich nicht auf einmal esse und die Hälfte immer einfriere.
Heute gab es zum Brokkoli-Gemüse Sauce Bernaise.
Aus der Packung ist doch klar.
Hollandaise, Bechamel und eben halt Bernaise, früher immer selbstgemacht sind
heute für mich nur noch Thema, wenn ich vergessen habe, sie einzukaufen.

Genau diese genannten Cremesoßen mag ich allesamt nicht vorgefertigt. Entweder bereite ich sie selbst zu, verzichte ganz darauf - oder verwende (gesündere = weniger fette) Alternativen, zum Beispiel...

Anstelle der Hollandaise nur ein wenig geschmolzene Butter zum Spargel, die benetzt alles, deckt den guten aber schwachen Spargelgeschmack nicht unnötig zu.

Bei einer Moussaka verwende ich anstelle der Bechamelsoße schon mal geriebenen Käse als Top, der dann beim Backen schmilzt, auch sehr lecker!



>>Tortellini, Ravioli & Co - welche gefüllte Pasta ist die beste?<<


>>Der Vorkoster<< Verbrauchersendung im WDR, mit Björn Freitag,
heute (!) 15.03.2019, 21:00 – 21:45Uhr
...Hier der Link zur WDR-Mediathek:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/der-vorkoster/video-tortellini-ravioli--co---welche-gefuellte-pasta-ist-die-beste-100.html

>>Wir kennen sie getrocknet, gekühlt, aus der Dose oder selbstgemacht: gefüllte Pasta. Sie hat sich in sämtlichen Formen ihren Weg in die deutschen Supermärkte und Discounter gebahnt und ist von dort nicht mehr wegzudenken. Der Vorkoster Björn Freitag wirft einen Blick auf die unterschiedlichsten Produkte - von Ravioli über Cappelletti, bis hin zu Tortelloni und Tortellini ist alles dabei.<<

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Ich hatte mir schon einen Auszug gestern in der „Markt“-Sendung angesehen, mit dem Ergebnis, dass getrocknete, länger haltbare Produkte (im Verhältnis zu denen im Frischeregal) viel Geschmack einbüßen, der mit allerhand Zusatzstoffen wieder ausgeglichen werden soll – was aber nicht unbedingt gelingt. Wieder einmal kein gutes Ergebnis für (getrocknetes) „Essen aus der Tüte“!



Erschreckend! Aufschlussreich: Dieses Ausmaß war mir nicht bekannt!
Jetzt erst recht: So viel wie möglich selbst herstellen! Auch Brühe - die ganz besonders... :shock: :evil:

Vielen Dank!!! :D


Ach, heute war trotz aller Kritik mal wieder Tüte angesagt.
Es gab Jägerschnitzel mit Kartoffelkroketten und Erbsen-/Möhrengemüse.

Champignons aus der Dose, (die frischen brauen gibt's heute abend auf die Pizza geschnippelt}schön angeröstet,
Jägersoßenpulver von Knurr,
Paniermehl für das Fleisch fix und fertig aus der Packung nach Anweisung mit Ei,
Backofenkroketten aus der Tiefkühlung
und Gemüse aus der Konserve, mit Salz und Zucker abgeschmeckt

Für mich hat's gereicht und gut ist's.
Gut?
Klingt gruselig.
So hat unsere Kantine vor 30 Jahren gekocht, und das reicht mir heute noch.
Auf diese Art würde mir fasten leicht gemacht.
Und der absolute Horror ist ja wohl paniertes Schnitzel mit Soße.

Da fällt mir nur der Spruch eines bekannten Koches (ich weiß leider nicht mehr wer es war) zu ein:
Ein Volk, daß den Begriff "Sättigungsbeilage" in seinem Wortschatz hat, kann keine Esskultur haben.
@Alf
Die Ruhrgebietsche Esskultur erlaubt uns Schnitzelsoßen aller Art.
Und jetzt mal runter vom hohem Ross,
Jägerschnitzel mit verschiedensten Pilzsorten steht fast in ganz Deutschland auf den Speisekarten,
Außerdem was soll die Aufregung, wer Schnitzel mit Soße nicht mag, lässt die Soße weg.
Und beim Erbsen und Möhrengemüse werden die Erbsen selbstverständlich vorher von Hand gepflückt? Oder wie?
Und ich dachte immer, zum Jägerschnitzel nähme man einen gut abgelagerten Jäger, den man dann mit frischen Pilzen gebraten und Rahmsoße anrichtet.
Erbsen und Möhrchen gibt es übrigens auch als TK,
ich würde aber einen Salat vorziehen,
und natürlich keine Kroketten (da paßt das Wort Sättigungsbeilage), sondern schöne Spätzle.
Aber ich bin halt auch Schwab, und wenn ich lesen, was die
Ruhrgebietische Eßkultur zu bieten hat, dann vergeht mit der Appetit.

Übrigens kann eine Pilzesoße auch mir schmecken, aber aus Bratensatz und Schmand, Pfeffer und Knoblauch
und möglichst frischer Petersilie.
Wozu braucht man da ein Päckchen?
cron