Alf beschwert sich ja nicht grundsätzlich über Schnitzel mit Sauce, sondern explizit über paniertes Schnitzel mit Sauce. Und da muss ich ihm recht geben, das ist nur Gematsche hoch drei. Aber da ich ja ohnehin keine Schnitzel esse, kann mir das auch egal sein.

Allerdings bei einem Jägerschnitzel à la Flattermaus könnte ich mir das ja nochmal überlegen, so ein pfiffiger Jäger hätte schon was, besonders wenn er mit Pfifferlingen serviert wird...
Wie wär's denn mit einem Schnitzel von einem scharfen Zigeuner,
ohne Päckchen, ohne Panade,
dafür mit viel Paprika!
Nene, Zigeuner essen ihresgleichen nicht auf. Mit dem ziehe ich dann lieber wieder irgendwo mit dem Wind davon der Sonne nach.
Shekinah hat geschrieben: ... sondern explizit über paniertes Schnitzel mit Sauce. Und da muss ich ihm recht geben, das ist nur Gematsche hoch drei....

Ruhrpott muss man da noch mehr sagen?

Ich habe leider so einige Esskulturen Deutschlands erfahren müssen.
Rheinländer sind die schlimmsten.

Ja und Ruhrpott, die haben da kein Problem mit, das ist für die einfach ein Fremdwort.
Bitte nicht alle aus dem Ruhrgebiet „über einen Kamm scheren“.
nettestierfrau hat geschrieben: Jägerschnitzel mit verschiedensten Pilzsorten steht fast in ganz Deutschland auf den Speisekarten,


Richtig, überall wo 'Jäger' draufsteht sind Pilze dabei. Auch in Österreich. Allerdings ist im Allgemeinen mit Jägerschnitzel ein Naturschnitzel(also ohne Panade) mit Pilzsauce gemeint.

'Natur'schnitzel gibt's außer natur mit mannigfaltigen Saucen. Von Jäger, über Paprikarahm bis Gorgonzola, Curry oder Zitrone usw. Bei mir nie aus dem Packerl. Saucen sind auch so schnell zubereitet.

Panierte Schnitzel mit Sauce machen wenig Sinn, die Panade weicht auf und schmeckt zumindest mir in dieser Form nicht. Abgesehen von den unnötigen Kalorien.

Allerdings erinnere ich mich an eine Übernachtung in der Schweiz mit meinen Eltern, dort bekamen wir das erste Mal Schnitzel Wiener Art in Sauce. Mein Vater ließ das Gericht erbost zurück gehen. In Franken dann bei meiner späteren Schwiegermutter war das erste Gericht welches ich bei ihr bekam, Cordon Bleu in Sauce gekocht (also mit Brühe aufgegossen), eigentlich undefinierbar das Ganze. Eingeholt hat mich das dann wieder auf Reha im Schwarzwald. Auch wenn man braune Sauce (aus dem Packerl) dort separat haben konnte, waren die dort überall zu dicken und zu dunkel in Öl gebratenen Schnitzel auch kein kulinarisches Highlight für mich.

Aber bitte jeder soll essen was ihm schmeckt, solange er nicht erwartet, dass die Begeisterung geteilt wird.
Also mein Favorit ist eindeutig Gorgonzola.

Mir ging es mehr um den Begriff "Kultur" und ich weiss, dass es auch im Ruhrpott gebildete Menschen und überhaupt sehr liebenswerte Menschen gibt.

Ich habe mal angefangen, mir Currywurst selber machen. Unglaublich was man da zaubern kann, wenn man die richtigen Zutaten, bei der Wurst angefangen nimmt.

Und Kultur hat es halt vor Mac Doof noch gegeben, aber natürlich jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Danke, Alf. :) Ich bin entsetzt , was hier jetzt abgeht, und mit welchem dummen Geschwätzt und Vorurteilen jetzt die Lebensart im Ruhrgebiet in den Dreck gezogen wird. Zufälligerweise war ich vorigen Sonntag noch in einem guten Restaurant essen( ja, das gibt es auch hier in Bottrop !), da war kein matschiges Schnitzel mit fetter Soße auf der Speisekarte. Auch hier gibt es nicht nur Pommes und Döner, sondern viele Restaurants und Landgasthöfe, die wissen, daß hier Menschen wohnen, die gutes Essen schätzen.
Ach, ist doch ok,
wenn ein Gourmet den Ruhrpottlern das Kochen erklärt.
Vielleicht sind die Kochkünste ja eines 3***Kochs ebenbürtig.

Ich finde die ganze Debatte zum Schmunzeln und serviere kommende Woche bestimmt wieder etwas aus der Tüte.
Gestern abend gab es übrigens "hausgemachten" Frischkäse mit Schnittlauch, ....................abgepackt vom Metzger. :)
Gemäß wiki:
"Frischkäse sind Käsesorten, die im Gegensatz zu vielen anderen Käsearten nicht oder nur sehr wenig reifen müssen und sofort zum Verzehr bereit sind."

Und Ungereiftes, dazu könnte ich einiges sagen, aber da es hier letztendlich um ein Milchprodukt geht, könnte man auch damit leben. Für mich aber auf keinen Fall vergleichbar mit gereifteren und schmackhafteren Käsesorten.

Bei frischen Milchprodukten setze ich eher auf sogenannte Sauermilchprodukte, sofern sie nicht die Aufschrift "mild" tragen, oder durch andere Maßnahmen ihres ursprünglichen kulturellen Erbes und Geschmackes beraubt worden sind.
Es lebe das Essen aus der Tüte!

...sei's Dioxin, sei's Rinderwahn, auf das Sößchen kommt es an!
Schauen wir mal ins Rezept: Was brauch ich, daß es richtig peppt?
Ein frisches Legebatterien-Ei und ein Schuss E 102.
Ein Löffelchen E 120, dann schmeckt es nicht ganz so ranzig.
Die Prise E 240 macht das Mahl erst richtig würzig.
Die Liste bis E 190 garantiert, der Organismus freut sich.
Noch etwas Calciumdiglutamat bringt die Sache recht in Fahrt.
Wovon ich nie zu wenig nehm: köstliches E 110;
und ohne E 607 wäre es nur halb so gut geblieben.
Passiert zu einem feinen Brei, verdickt mit E 403.
Doch erst mit E 508 wird das Ganze rund gemacht.
Nun nehm ich noch den ganzen Rest, fertig für den Menschentest.
Von Schaden hörten wir noch nie, drum rein damit, bon appétit!
Nun zieht nicht allzu lange Mienen, wir müssen schließlich Geld verdienen.
Und ohne daß die Wimper zuckt, es lebe das Bruttosozialprodukt!
Doch letztlich - wie entsteht der Preis?
Irgend jemand kauft den Sch..ss !

(Verfasser unbekannt)
@ himmelblau 25, 7:18

herrlich beschrieben! :D
Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

Vielleicht sollten die begeisterten GenießerInnen von Fertiggerichten sich mal eine E-Nummernliste zulegen und auch lesen. :? :lol:
Gibt es bei der Verbraucherzentrale. Darin wird genau beschrieben, welche Empfindlichkeiten, z.B. Allergien oder andere Krankheitserscheinungen durch den regelmäßigen Verzehr der ganzen Zusatzstoffe auftreten können. Auch die Wechselwirkung mit anderen Umweltgiften wird dort sehr gut beschrieben.

Jedenfalls wird durch den regelmäßigen Verzehr dieses Sch... eine Berufsgruppe nie arbeitslos. Die Allergologen.

Guten Appetit. :lol:
Heute gibt es Makkaroniauflauf,
sind sogar frische Zuccini und Möhren drin,
Nudeln und Käse kommen aus der Tüte :)
Das www meint


Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungeniessbarer Produkte zu ermöglichen.

Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von "dem" Glutamat die Rede sein.

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.

Glutamat als Suchtmittel
Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger.

Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweissausbrüche und Stresswirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne.

Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

In Tierversuchen schwere Gehirnschäden festgestellt
In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln.

Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen.

Na denn guten APPETIT
Glaubenskriege sind im allgemeinen überhaupt nicht lustig.
Hier, speziell in diesem Thread, manchmal schon.

Ich war versucht ein Bild von einer Maggitüte einzusetzen,
um ...
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