Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes im Jahr 2000
öffnete dem weiblichen Geschlecht uneingeschränkt alle militärischen Laufbahnen.
Frauen können demnach auch Dienst an der Waffe ausüben, sie dürfen nur nicht dazu verpflichtet werden.
Auch die freiwilligen Feuerwehren suchen jetzt gezielt nach weiblichem Nachwuchs, da auf dem Land viele Berufspendler während der Arbeitszeit nicht verfügbar sind.
Und siehe da, Frauen können nicht nur Kartoffelsalat zum Bier und Grillwurst liefern.
Inzwischen sind die Einsätze vor allem bei Autounfällen psychisch bei beiden Geschlechtern sehr belastend, abgesehen von der erforderlichen technischen Sachkenntnis.

Die typischen Frauenberufe sind oft viel anspruchsvoller, auch körperlich, als Männerberufe. Man vergleiche z.B. einen Autoverkäufer mit einer Verkäuferin beim Discounter. Bei einer Altenpflegerin wird viel mehr Tempo verlangt als bei einem Installateur, auch die Geruhsamkeit eines Landschaftsgärtners kann sich eine Putzfrau nicht leisten.
Trotzdem bekommen (nicht verdienen) die Männer mehr.
In einem großen Büro habe ich erlebt, daß die Herren Ingenieure stundenlang palaverten, während die Frauen die Pläne erstellten.
Wir haben das viel zu lange als selbstverständlich hingenommen.

Im Übrigen, die Aufträge für meinen nebenberuflichen Männerberuf bekomme ich nur, wenn ich meinen Vornamen verleugne.
Hinterher wundert man sich, daß ich mehr geschafft habe als mein Vorgänger, der doch viel mehr Kraft hat. Für seine Pausen fehlt mir das Selbstbewußtsein.
lupinasolum hat geschrieben: Heute ist Frauentag, eine neuer Feiertag in Berlin. Was der Senat damit bezweckte? Selbstverständlich die Frauen zu ehren, oder?
....

Das waren Deine Eingangsfragen zu Deinem Thema.

Wenn ich Deine weiteren Beiträge verfolge, geht es nicht um den Frauentag in Berlin sondern um Gleichberechtigung bzw. darum ob und inwieweit diese existiert. Dann hätte frau ja schon mal das Eingangsthema was klarer formulieren können. Weil, wenn es nur um das ewig gleiche, ziellose Rumgejammer geht, dann hätte man auch eine einfache Antwort formulieren können:

Der Berliner Frauentag als Feiertag hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun und Gleichberechtigung ist nicht real existent. Begründen läßt sich das nur mit der mangelnden Empathie von Männern.
Alf_2203 hat geschrieben: Der Berliner Frauentag als Feiertag hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun und Gleichberechtigung ist nicht real existent. Begründen läßt sich das nur mit der mangelnden Empathie von Männern.


Wow.. Alf.. Respekt..

Ich hatte noch mehr geschrieben, aber das Computer-System von 50+ hat mich leider "ausgeloggt" wie so oft bevor ich es senden konnte..
Doch Alf, der Frauentag hat sehr viel mit Gleichberechtigung zu tun, denn das ist der Grund für den Frauentag. Ok, kann natürlich sein, dass das in den Höhlen des Neandertals nicht bekannt ist.
filippa1 hat geschrieben: Na, Shekinah, vielleicht wäre ja für einige Männer auch der 29 . Februar durchaus ausreichend als Männertag. :mrgreen:


Auch Männer denken an Gleichberechtigung. Warum soll nur die Frau mit der Geburtsfähigkeit gesegnet sein? In den Laboratorien der "Brauerei Frankenstein" wurde mit Männern und Hühnern erfolgreich experimentiert. Demnächst wird jeder Mann pro Tag zwei Bierflaschen legen können. Das Geheimnis liegt in der Einbeziehung männlicher Bierbäuche. Deren Träger stehen zukünftig unter besonderem Schutz und dürfen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln einen Sitzplatz beanspruchen. Diese Regelung gilt dauerhaft an jedem 29. Februar. :lol: :wink:
Wird verschoben auf den 32. Mai...
Shekinah hat geschrieben: Doch Alf, der Frauentag hat sehr viel mit Gleichberechtigung zu tun, denn das ist der Grund für den Frauentag. Ok, kann natürlich sein, dass das in den Höhlen des Neandertals nicht bekannt ist.


Ich glaube, da irrst du dich..
der Berliner-Frauentag, als "Feiertag" hat eher etwas mit einer Ehrung der "Trümmerfrauen" zu tun..

Der "Weltfrauentag" an sich.. wurde auch irgendwann eingerichtet um die Frauen weltweit zu ehren, die immer den "Dreck" hinter den amokgelaufenen "Verursachen" weggeräumt haben!

Die "Blümchen" gehören ihnen um die Ohren geschlagen!

Ich sende jetzt mal grußlos bevor ich wieder ausgeloggt werde.. lach
Dazu gibt es einen treffenden Liedtext: Mont Klamott von Tamara Danz.
Frieda1606 hat geschrieben:
Shekinah hat geschrieben: Doch Alf, der Frauentag hat sehr viel mit Gleichberechtigung zu tun, denn das ist der Grund für den Frauentag. Ok, kann natürlich sein, dass das in den Höhlen des Neandertals nicht bekannt ist.


Ich glaube, da irrst du dich..
der Berliner-Frauentag, als "Feiertag" hat eher etwas mit einer Ehrung der "Trümmerfrauen" zu tun..

Der "Weltfrauentag" an sich.. wurde auch irgendwann eingerichtet um die Frauen weltweit zu ehren, die immer den "Dreck" hinter den amokgelaufenen "Verursachen" weggeräumt haben!

Die "Blümchen" gehören ihnen um die Ohren geschlagen!

Ich sende jetzt mal grußlos bevor ich wieder ausgeloggt werde.. lach


Nee, Frieda, ich glaube Shekinah hat recht. Den Internationalen Frauentag gibt es immer im März..mit Unterbrechungen...seit 1911, damals als massenhafte Kundgebung zur Einforderung des Wahlrechts für Frauen. Es ist kein Tag der Ehrung, sondern immer ein Tag, der von Aktivistinnen geplant und organisiert ist, und immer im Sinne von Gleichstellung und Gleichberechtigung derFrauen. Und als solcher auch alles andere als überflüssig.
Danke filippa
Habe neulich eine ehemalige Schülerin getroffen, die mittlerweile eine ganz gute Karriere gemacht hat. Sie hat sich bewusst gegen Kinder entschieden, weil sie genau weiß, dass es dann sie sein würde, die zurückstecken müsste, denn ihr Mann verdient besser als sie.
Wenn es doch nachweislich erst die Ankunft des ersten Kindes ist, die Frauen in die alten Rollenbilder reindriften lässt, darf man nicht übersehen, dass doch Männer und Frauen inzwischen im gleichen Boot sitzen, der Mann allerdings erst mal nur mit einer halben A....backe, meistens weiß er es nur noch nicht.
Denn mittlerweile trägt er das Armutsrisiko „Kind“ viel stärker mit, als er ahnen kann. Am einschneidendsten kann man sich das vor Augen halten an einer Familie, die zuerst in kurzem Abstand die obligatorischen zwei Kinder bekommt, Frau bleibt sieben, acht Jahre zuhause, dann kommt ein kleiner Nachzügler..Frau macht also weiter Pause, arbeitet zwar nicht, hat aber alle Hände mehr als voll zu tun, denn seine Karriere hat Fahrt aufgenommen, weil sie ihm jetzt freundlicherweise den Rücken freihält, denn ihr Zug ist abgefahren.
Gerade in solchen Ehen ist die Gefahr des Scheiterns recht groß, denn irgendwann will Frau sich doch noch selbst verwirklichen. Also so mit fünfzig dann die Scheidung. Und jetzt stellt der Mann überaus erstaunt fest, dass die Rentenanteile, die er während der Ehe für seine Altersversorgung angesammelt hat, halbiert werden. Wusste er zwar schon, aber schwarzaufweiß hat das eine ganz eigene Überzeugungskraft. Stirbt seine geschiedene Frau vor ihm, sind sie futsch, weg auf Nimmerwiedersehen.
Frauen UND MÄNNER müssten also ein großes Interesse daran haben, dass ihre Leistungen, der Gesellschaft Nachwuchs zu erziehen, keine finanziellen Nachteile bringt.
Also müssten Männer endlich auch für ihre RECHTE als Väter kämpfen und sich dem Kampf der Frauen für Gleichberechtigung anschließen, damit sie nicht schlechter gestellt sind als kinderlose Ehepaare.
@filippa1
Das System der Rentenabtretung gibt es in Österreich nicht. Bei einer Scheidung wird Unterhalt zugesprochen oder auch vereinbart. Dieser beträgt normalerweise max. 40% vom Einkommen des ehemaligen Partners, ein eigenes Einkommen ist dabei zu berücksichtigen. D.h., dem Unterhaltsberechtigten ist sein eigenes Einkommen auf 40% des geschiedenen Partners zu ergänzen. Wenn beide ein Einkommen hatten, so zählt hier das ehemalige, gemeinsame Einkommen.
Geht der Unterhaltspflichtige in Rente, so werden die 40% eben von dieser berechnet. Stirbt der Unterhaltsberechtigte, dann ist eben auch nichts mehr zu bezahlen. Stirbt der Unterhaltspflichtige, so wird der Unterhaltsanspruch aus der Hinterbliebenenrente bedient.
Legt man das Beispiel aus Deutschland auf Österreich um, müsste der Unterhaltspflichtige die 40% bis ans Ende seiner Tage weiterbezahlen, obwohl es niemand mehr gibt, der Anspruch darauf hat. Der Staat würde sich damt am Tode des Unterhaltsberechtigten bereichern.

In Deutschland macht er das!
stimmt Mai-bach... erst mal liebe Grüße zu Dir !!
Dem Mann werden hier ab der Scheidung die Versorgungsanteile jeden Monat abgezogen, auch wenn die Frau noch nicht in Rente ist, erst dann bekommt sie den Betrag auf ihre Rente. Kann sein dass der Mann ein paar Jahre bezahlt und der Staat kassiert.
Wie so vieles im Argen
Alf_2203 hat geschrieben: Der Berliner Frauentag als Feiertag hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun...

Viel mir nur so gerade auf. Vom 8. März habe ich nichts geschrieben.