Sexismus hin oder her. Helm ist wichtig.
Ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe dieser Werbung.

Gut ausgebaute Fahrradwege wären hier sicherlich besser angebracht, als solch eine blödsinnige Werbung. Das Thema ist viel zu ernst, als dass man (Scheuer) solch eine unterirdische Werbung für gut gelungen hält.
Er hätte sich selber als Beispiel in entsprechender Unterwäsche ablichten lassen können. :lol:

Werbung? ( be ) scheuert :mrgreen: :mrgreen:
monty1 hat geschrieben: Die Werbung fällt auf, es wird darüber diskutiert, und hat somit ihren Zweck erfüllt.

Und sexistisch finde ich sie nicht, ich denke , der Sexismusgedanke findet im Gehirn eines jeden einzelnen Menschen statt. Und wenn man eben nur Sexismus im Kopf hat, dann ist am Ende alles sexistisch. :wink:


Es wird aber leider nicht übers Thema, also über Fahrradhelme, diskutiert.

Um drastisch auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen, werden Bilder von schwarzen Lungen und offenen Raucherbeinen auf Zigarettenschachteln gedruckt. Also könnte man sicher auch Kampagnen zum Thema Fahrradhelme schalten, über die auch diskutiert würde, aber eben themenbezogen.

Eine der Hauptaktteurinnen dieser Kampagne kam durch die Sendung Germanys next Topmodel zu diesem "Job". Um bei diesem Format weiter zu kommen, muss auch jede Kandidatin am Nackt-Shooting teilnehmen.

Auch ohne "nur" Sexismus im Kopf zu haben, muss man das alles nicht als akzeptabel und normal empfinden.
Solange die Leute sich solche Sendungen anschauen wird es sie auch geben.
Gibt es noch eine Steigerung? Vielleicht werden demnächst Pornos in der Schule vorgeführt?

Übrigens: die Frauen auf den Fotos finde ich ganz gelungen, aber die männlichen Wesen................?? naja............. :mrgreen:
von lupinasolum » 25.03.2019, 23:16
Es wird selbst in der Öffentlichkeit viel offener über eigene sexuelle Vorlieben gesprochen, als über private finanzielle Verhältnisse.

Derjenige in einer Beziehung, der damit Hemmungen hat, ist auch schnell derjenige, der stets bezahlt, der Frust taucht spätestens dann auf, wenn eine Trennung im Raum steht. Das kann mit einem krassen und einerseits bedrohlich unterschiedlichen Kontostand enden, vor allem wenn noch weitere Verpflichtungen bestehen.

Andererseits finde ich es durchaus in Ordnung, wenn derjenige mit dem größeren Einkommen mehr zu den gemeinsamen Ausgaben beiträgt.

Es ist nicht selbstverständlich, daß Aus- und Weiterbildung zu mehr Einkommen führen, auch Akademiker müssen heutzutage prekär arbeiten und ein arbeitslos gewordener Angestellter kann nicht für die Abwanderung seiner Firma ins Ausland verantwortlich gemacht werden. Letztendlich führen Krankheit und Kinder zu fehlendem Einkommen. Mit 50+ ist es nicht mehr so einfach, einen neuen Job zu finden.

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Dein Schreiben, kann ich zu 100% teilen.
Geld ist wirklich nicht Alles, aber ..........
Ich kenne zwei Fälle in meinem sozialen Umfeld, wo einmal die Frau und auf der anderen Seite, der Mann Opfer der Süchte ihrer Expartner wurden. In beiden Fällen waren die Expartner Ego- und Kaufsüchtig. Der Mann mit Motorrädern und Autos, die Frau mit Kleidung und Schmuck. Beide ruinierten ihre Familien und in beiden Familien gibt es Kinder die auch zu Leidtragenden wurden. Diese Familien gehörten beide zu der oberen Mittelschicht der Gesellschaft und nach Aussen war bis zum Schluss sehr wenig von den sich anbahnenden Katastrophen zubemerken.
Die geschädigte Frau erklärte mir mal später, dass Alles sich schleichend entwickelt hat und dass sie nach und nach unter Existenziellerpanik gelitten hatte und sehr spät mit sehr viel Schulden erst den Absprung schaffte. Jahre später wurde sie chronisch Krank, was ich auch unter anderem auf diese Belastungen zurück führe und somit jetzt wieder anders abhängig wurde. In beiden Familien hätte Güttertrennung und keine vorhandenen gemeinsamen Konten, in einem früheren Stadium, viel Leid verhindert.

Ich finde es absolut in Ordnung, dass in einer gesunden Partnerschaft, der- oder diejenige mit dem grösseren Einkommen/Rente mehr zu den gemeinsamen Ausgaben und auch zu Ausgleich oder Stützung beiträgt.

Zu deinem letzten Abschnitt deines Schreibens kann ich nur sagen, dass spätestens bei Krankheit, Jobverlust usw. in einer Partnerschaft, die Masken fallen und somit Frau wie Mann gezwungen werden Farbe zubekennen.
marcheennature hat geschrieben: von lupinasolum » 25.03.2019, 23:16
Es wird selbst in der Öffentlichkeit viel offener über eigene sexuelle Vorlieben gesprochen, als über private finanzielle Verhältnisse.

Derjenige in einer Beziehung, der damit Hemmungen hat, ist auch schnell derjenige, der stets bezahlt, der Frust taucht spätestens dann auf, wenn eine Trennung im Raum steht. Das kann mit einem krassen und einerseits bedrohlich unterschiedlichen Kontostand enden, vor allem wenn noch weitere Verpflichtungen bestehen.

Andererseits finde ich es durchaus in Ordnung, wenn derjenige mit dem größeren Einkommen mehr zu den gemeinsamen Ausgaben beiträgt.

Es ist nicht selbstverständlich, daß Aus- und Weiterbildung zu mehr Einkommen führen, auch Akademiker müssen heutzutage prekär arbeiten und ein arbeitslos gewordener Angestellter kann nicht für die Abwanderung seiner Firma ins Ausland verantwortlich gemacht werden. Letztendlich führen Krankheit und Kinder zu fehlendem Einkommen. Mit 50+ ist es nicht mehr so einfach, einen neuen Job zu finden.

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Dein Schreiben, kann ich zu 100% teilen.
Geld ist wirklich nicht Alles, aber ..........
Ich kenne zwei Fälle in meinem sozialen Umfeld, wo einmal die Frau und auf der anderen Seite, der Mann Opfer der Süchte ihrer Expartner wurden. In beiden Fällen waren die Expartner Ego- und Kaufsüchtig. Der Mann mit Motorrädern und Autos, die Frau mit Kleidung und Schmuck. Beide ruinierten ihre Familien und in beiden Familien gibt es Kinder die auch zu Leidtragenden wurden. Diese Familien gehörten beide zu der oberen Mittelschicht der Gesellschaft und nach Aussen war bis zum Schluss sehr wenig von den sich anbahnenden Katastrophen zubemerken.
Die geschädigte Frau erklärte mir mal später, dass Alles sich schleichend entwickelt hat und dass sie nach und nach unter Existenziellerpanik gelitten hatte und sehr spät mit sehr viel Schulden erst den Absprung schaffte. Jahre später wurde sie chronisch Krank, was ich auch unter anderem auf diese Belastungen zurück führe und somit jetzt wieder anders abhängig wurde. In beiden Familien hätte Güttertrennung und keine vorhandenen gemeinsamen Konten, in einem früheren Stadium, viel Leid verhindert.

Ich finde es absolut in Ordnung, dass in einer gesunden Partnerschaft, der- oder diejenige mit dem grösseren Einkommen/Rente mehr zu den gemeinsamen Ausgaben und auch zu Ausgleich oder Stützung beiträgt.

Zu deinem letzten Abschnitt deines Schreibens kann ich nur sagen, dass spätestens bei Krankheit, Jobverlust usw. in einer Partnerschaft, die Masken fallen und somit Frau wie Mann gezwungen werden Farbe zubekennen.


Suchtverhalten und Coabhängigkeit sind sicherlich ein Thema, dass in etlichen Familien zu Problemen führt, haben aber m. E. erstmal nur am Rande mit der Gleichstellung von Frau und Mann zu tun.
Gleichstellung in der Familie bedeutet für mich auch,
dass nicht einer der Ehepartner sich emotional oder auch finanziell vom anderen abhängig macht.
Genau dieses führt eben nicht dazu, eine Gleichbehandlung zu gewährleisten.
Bei der Kinderbetreuung, bei einer Trennung, bei der Pflege von Angehörigen und zum Schluss bei der Rente verschärft sich dieses immens.

Und mal ganz ehrlich, es betrifft doch zu über 90 % Frauen. Die Gesellschaft erwartet, dass Frauen diejenigen sind, die beruflich kürzer treten.

Politik jammert zwar über ansteigende Sozialleistungen oder tut sich schwer mit der Grundrente, hat sich doch im Grunde genommen zusammen mit der Wirtschaft gut eingerichtet und lässt diese in Sachen Gleichbehandlung schalten und walten.
[u]"Autoschmuser Andy" und die Fahrradhelme:

unser Verkehrsminister hat ein solch dickes Fell, daß ihn der berechtigte Sexismusvorwurf seiner Werbung nicht juckt. Auf den Fotomodellen rumzuhacken, greift zu kurz, es ist ihr Job, bei Ablehnung von Aufträgen sind sie wohl schnell ganz raus.
Oder es ist beabsichtigt, genau diese ablenkende Empörung hervorzurufen, da gibt es viele Parallelen in der Politik. Auf jeden Fall ist es billig, Radfahrer selbst für Unfallfolgen verantwortlich zu machen. Wer unter einem rechtsabbiegenden LKW kommt, dem nützt der Helm auch nichts mehr, die Statistik darüber ist erschreckend. Es gibt längst technische Systeme, die davor schützen könnten, doch das würde die Speditionen leider etwas Geld kosten, genauso wie der Ausbau von sicheren Radwegen das Budget vom Verkehrsminister. Das ist vom Lobbyisten Scheuer nicht zu erwarten.
Nettestierfrau:

Da kann ich Dir nur zustimmen - der Staat verschiebt Sozialleistungen zunehmend auf die private Ebene.
Für eine Rente in Höhe von Hartz IV/Grundsicherung muß man mit dem derzeitigen Mindestlohn genau 60 Jahre Vollzeit arbeiten. Diese Leute an privaten Vorsorge zu erinnern, verhöhnt sie.

Für meine Generation und die unserer Kinder, die längst nicht mehr mit 16 Jahren ihr Berufsleben beginnen wird die Armutsrente nicht mehr die Ausnahme sein, zumal die Mieten viel schneller steigen, als die Einkommen/Renten.

Die staatliche Grundsicherung gibt es aber erst dann, wenn Ersparnisse bis auf einen Rest, der gerade für die Beerdigung reicht, aufgebraucht sind.

Und genau hier machen die 21 % Einkommensunterschied und Einkommensausfälle wegen Kinderbetreuung/Pflege viel aus. Es sind meist die Schwiegertöchter/Töchter, nicht die Söhne, die pflegen. Welche Rolle spielt dieser Einsatz im Fall einer Trennung?
monty1 hat geschrieben: bei Werbung geht es darum, Aufmerksamkeit zu erreichen. Und das hat doch geklappt,

Man fragt sich, warum Nahles & die weibliche SPD noch nicht auf das nahe Liegende gekommen sind, um die Aufmerksamkeit wieder auf ihre Sache zu lenken ...
@Bilderberger
Vielleicht liegt es auch daran, dass man nicht genug hinhört, wenn Andrea Nahles und andere SPDler sprechen.

Wer ist denn gegen Waffenlieferungen nach Saudiarabien,
wer ist denn gegen Upload-Filter,
wer kämpft denn für eine ordentliche Grundrente,
wer ist denn gegen Überwachung von Kindern unter 14 Jahres durch den Geheimdienst,
wer sonst setzt sich denn ein für die Brückenteilzeit, die besagt, dass ein AN nach ihrer Teilzeit aufgrund von Weiterbildung und Ehrenamt, Anspruch auf eine Vollzeitbeschäftigung haben,
wer setzt sich ein für einen höheren Mindestlohn, Deutschland hinkt bei der Lohnuntergrenze in Europa hinterher,
wer setzt sich denn ein, gegen den aufkeimenden Natio­nalismus und Populismus,
Martin Schulz mag man belächeln, aber bisher hat er sich egal wo. mit treffenden Worten gegen nazihaftes Gehabe gewehrt.
Aufzählen könte ich noch Wichtiges, aber sich informieren und hinhören muss jeder selbst.
Treffende Worte allein reichen halt nicht aus.

Ich weiss wovon ich rede, meine treffenden Worte werden ja auch meist so lange umgedreht, bis sie nur noch eingesetzt werden, um mich zu treffen. Geht wohl Politikern auch so.
Richtig.
lupinasolum hat geschrieben: [u]"Autoschmuser Andy" und die Fahrradhelme:

unser Verkehrsminister hat ein solch dickes Fell, daß ihn der berechtigte Sexismusvorwurf seiner Werbung nicht juckt. Auf den Fotomodellen rumzuhacken, greift zu kurz, es ist ihr Job, bei Ablehnung von Aufträgen sind sie wohl schnell ganz raus.
Oder es ist beabsichtigt, genau diese ablenkende Empörung hervorzurufen, da gibt es viele Parallelen in der Politik. Auf jeden Fall ist es billig, Radfahrer selbst für Unfallfolgen verantwortlich zu machen. Wer unter einem rechtsabbiegenden LKW kommt, dem nützt der Helm auch nichts mehr, die Statistik darüber ist erschreckend. Es gibt längst technische Systeme, die davor schützen könnten, doch das würde die Speditionen leider etwas Geld kosten, genauso wie der Ausbau von sicheren Radwegen das Budget vom Verkehrsminister. Das ist vom Lobbyisten Scheuer nicht zu erwarten.


Schuld haben immer andere?

Ich als Autofahrer habe einen Leitspruch: rechne immer damit, dass viele Idioten unterwegs sind.......was auch beinhaltet, nicht unbedingt die Vorfahrt erzwingen zu wollen.

LKW blinkt, wenn er rechts abbiegen will. Was hindert den Fahradfahrer , mal kurz vorsichtig zu fahren und unter Umständen zu warten, bis der LKW abgebogen ist?
Ich jedenfalls würde es so machen.
Tja, Monty. ...
Wer hat den neunjährigen Schüler, für den die Fußgängerampel grün gezeigt hat, daran gehindert, nicht loszugehen, sondern noch mal über die Schulter nach hinten zu schauen und den ganz vorschriftsmäßig auch bei Grün in die vielbefahrene Hauptstraße einbiegenden LKW zu sehen, der ihn dann überrollt hat?
Wien, Landstraßer Hauptstraße, im Januar...
Er kann es uns nicht mehr sagen.
Fahrrad in der Stadt fährst du mit Sicherheit nicht.
Mir fällt schon seit längerem auf, dass du einen Hang dazu hast, die Schuld immer bei den Geschädigten und Schwächeren zu sehen.
Sorry @ all für OT
von nettestierfrau » 27.03.2019, 8:52
Gleichstellung in der Familie bedeutet für mich auch,
dass nicht einer der Ehepartner sich emotional oder auch finanziell vom anderen abhängig macht. Genau dieses führt eben nicht dazu, eine Gleichbehandlung zu gewährleisten.

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Um Unabhängig vom Partner zu sein spielen sehr viele Fakten in unserem Leben mit. Es gibt ja meistens einen emotional oder finanziell stärkeren und einen emotional oder finanziell schwächeren Partner und nicht immer Alles in einer Person, also soll/sollte jeder Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr hier ein Ausgleich gelebt werden, sonst erreicht man nicht annähernd eine Gleichbehandlung.
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von nettestierfrau » 27.03.2019, 8:52
Bei der Kinderbetreuung, bei einer Trennung, bei der Pflege von Angehörigen und zum Schluss bei der Rente verschärft sich dieses immens.

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Da bin ich auch deiner Meinung, darum ist es eben so wichtig, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr, Ausgleiche zuleben, emotional wie finanziell.
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von nettestierfrau » 27.03.2019, 8:52
Und mal ganz ehrlich, es betrifft doch zu über 90 % Frauen. Die Gesellschaft erwartet, dass Frauen diejenigen sind, die beruflich kürzer treten.

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Hier bin ich nicht deiner Meinung, weil immer öfter die Frauen beruflich nicht kürzer treten. Ich kenne genug mittlere und jüngere Paare, wo die Männer kürzer tretten, weil die gut gebildeten Frauen eben mehr verdienen als die Männer. Diese Männer also über Jahre die Kinderbetreuung und Hausarbeit erledigen, sowie in der Vergangheit, die Frauen. Auch diese Paare müssen bewusst emotional wie finanziell, Ausgleiche leben, Heute und nicht erst Morgen.
Das Neue oder Andere an der Situation, diese Männer lassen sich ohne angepassten emotionalen und finanziellen Ausgleich nicht ruhig stellen, wie in der Vergangenheit, leider viele Frauen. Auch ist es heute nach demnächst 50 Jahren Gleichberechtigung so, dass es immer öfter die Frauen in Partnerschaften sind die aus wohlhabenderen Familien stammen und die meisten dieser Frauen wissen gut bis sehr gut mit dieser Realität umzugehen und kennen somit ihre Machtposition.
von nettestierfrau » 27.03.2019, 8:52
Und mal ganz ehrlich, es betrifft doch zu über 90 % Frauen. Die Gesellschaft erwartet, dass Frauen diejenigen sind, die beruflich kürzer treten.

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Hier bin ich nicht deiner Meinung, weil immer öfter die Frauen beruflich nicht kürzer treten. Ich kenne genug mittlere und jüngere Paare, wo die Männer kürzer tretten, weil die gut gebildeten Frauen eben mehr verdienen als die Männer. Diese Männer also über Jahre die Kinderbetreuung und Hausarbeit erledigen, sowie in der Vergangheit, die Frauen. Auch diese Paare müssen bewusst emotional wie finanziell, Ausgleiche leben, Heute und nicht erst Morgen.
Das Neue oder Andere an der Situation, diese Männer lassen sich ohne angepassten emotionalen und finanziellen Ausgleich nicht ruhig stellen, wie in der Vergangenheit, leider viele Frauen. Auch ist es heute nach demnächst 50 Jahren Gleichberechtigung so, dass es immer öfter die Frauen in Partnerschaften sind die aus wohlhabenderen Familien stammen und die meisten dieser Frauen wissen gut bis sehr gut mit dieser Realität umzugehen und kennen somit ihre Machtposition.


Vielleicht hast du ja einen Bekanntenkreis, in dem Gleichstellung und Gleichbehandlung zum Normalalltag gehören.
Wie wunderbar wäre es, wenn solches zur Realität für alle gehörte.
Leider ist dem nicht so.
Die Personalabteilungen der Firmen, die Sozialämter, die Gleichstellungsstellen und Wohlfahrtverbände mit den Fachstellen für pflegende Angehörige sowie die Anträge auf Erziehungszeiten sprechen eine andere Sprache.