Freeone hat geschrieben: @Gundulabella....Ja, so ist das wohl...ohne ein gewisses Maß an Selbstverarsche, könnten so manche Threads nicht überleben...:-)



Soso, du übst dich also in Selbstverarsche...
vielleicht verarscht sich jeder von uns so gut er kann ?
warum ?
weil es deprimierend ist, sich so zu sehen wie man ist und nicht so wie man sein möchte ?
Nein es ist nicht deprimierend, nur schonungslos ehrlich und vor allem hilfreich, etwas daran zu ändern. Die beste Variante ist sowieso, gar nicht erst anders sein zu wollen als man ist.

Geheimtipp:
Mein Lebensmotto: Be you but better! - Sei dich selbst aber besser!
Andere zu übertreffen ist langweilig, sich selber zu übertreffen ist die grösste Herausforderung! (© Shekinah)
Na Gundulabella, Du bist deprimiert wenn Du dich selber siehst?
Das liegt aber nur an dir selbst.
Ich bin nicht eitel oder selbstverliebt, aber ich bin zufrieden und keineswegs deprimiert. Wäre ich nicht zufrieden, so würde ich versuchen etwas daran zu ändern.
Das, was auf natürliche Art und Weise gelebt wird, muss nicht permanent unter Beweis gestellt werden.

Manche beschäftigen sich ewig mit dem halbvollen, bzw. halblleeren Glas, anstatt es einfach auszutrinken.


Leider habe ich derzeit nur über Smartphone internetzugang...und kann keine Zitatfunktion nutzen. Sollten inzwischen Kommentare gepostet sein und sich der Kontext geändert haben...
Ui dann wäre das Glas ja ganz leer, wie deprimierend... Sowas aber auch...
Inge12 hat geschrieben: Na Gundulabella, Du bist deprimiert wenn Du dich selber siehst?
Das liegt aber nur an dir selbst.
Ich bin nicht eitel oder selbstverliebt, aber ich bin zufrieden und keineswegs deprimiert. Wäre ich nicht zufrieden, so würde ich versuchen etwas daran zu ändern.


ganz im Gegenteil.....

ich finde es nur erstaunlich, dass Leute anderer Leut's Unzulänglichkeiten so deutlich sehen - nur die eigenen nicht.... :wink:
Erstaunlich ist auch, dass diese Leute glauben, die anderen würden ihre Unzulänglichkeiten nicht bemerken ,sondern sich sagar noch toll und nachahmenswert finden und das immer wieder verbalisieren.
Aber das macht wahrscheinlich das ausgeprägte Positve Denken, das man so sicher beherrscht!
Shekinah hat geschrieben:“Die beste Variante ist sowieso, gar nicht erst anders sein zu wollen als man ist.“

so sehe ich das auch

Für mich gehört dazu auch die eigenen" Abgründe " akzeptieren zu lernen als Teil von uns.
.
Wieviel Kunst und Weisheit die uns berührt und das Sein vertieft ist genau daraus entstanden,dass Menschen an sich und der Welt litten.

Das Leben bietet uns doch ein Wechselspiel von Hohem und Tiefem.Dazu ein JA zu finden macht für mich eine positive Haltung aus.
Nicht anders zu sein wollen, als man ist, kann ich nur mit Einschränkungen sehen.
Reflektieren über sein Tun, halte ich für erforderlich.
Ansonsten kann man für die Umwelt recht unangenehm werden.
Ich möchte des öfteren ganz anders sein (viel geduldiger und nachsichtiger) kann dann aber auch nicht über meinen eigenen Schatten springen und finde das anschließend oft nicht gut.
@ Gundulabella

Da habe ich deinen Text falsch interpretiert.

Es steht doch schon in der Bibel: "Was suchst Du den Splitter im Auge deines Nächsten und siehst den Balken...…….. :wink:
Natürlich habe ich auch meine Fehler, wie wohl jeder Mensch, doch die sind FÜR MICH nicht so arg, dass sie mich deprimieren würden.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende,
AUCH DER EWIGEN KNEIFZANGE. :D
Milafranzi hat geschrieben: Nicht anders zu sein wollen, als man ist, kann ich nur mit Einschränkungen sehen.
Reflektieren über sein Tun, halte ich für erforderlich.
Ansonsten kann man für die Umwelt recht unangenehm werden.
Ich möchte des öfteren ganz anders sein (viel geduldiger und nachsichtiger) kann dann aber auch nicht über meinen eigenen Schatten springen und finde das anschließend oft nicht gut.



ich ebenfalls.....
leider ist es so, dass man zwar seine Defizite kennt/erkannt hat - dass man aber dennoch Schwierigkeiten hat, sich (grundlegend) zu ändern.....
ein Erkennen und die daraus resultierenden minimalen Veränderungs-Möglichkeiten werte ich bereits als Fortschritt....

vielleicht sind wir schon so lange auf der Welt, dass sich unsere Denk- und Verhaltensmuster eingeschweißt haben ?

egal - auch kleine Fortschritte sind für mich ok.....wobei mir meine Ungeduld/mein Temperament oft im Weg steht..... :?
Nabile, Milafranzi und Gundulabella ... da bin ich ganz bei Euch.

Klar, es ist (fast) beneidenswert wenn man mit sich selbst d'accord geht/gehen kann.

Nur geht das für viele, einige, manche nicht oder nicht (so) leicht ... und DAZU zu stehen, finde ich gleichermaßen anerkennenswert.
@.Erika: es ist für NIEMANDEN einfach oder leicht, dorthin zu kommen. Keinem ist es einfach so in den Schoß gefallen, sich selbst zumindest halbwegs so anzunehmen, wie man ist, es sei denn, man hat es schon vom Elternhaus und seinen Lebenserfahrungen so mitbekommen. Das ist aber selten. An sich zu arbeiten ist kein Ponyhof, schon mal gar nicht, wenn man mit Dysthymie/Depressionen zu tun hat.
@Gundulabella: ich nehme mal an, dass du schon zuhauf Ratschläge bekommen hast, die du nicht umsetzen kannst. Den Königsweg kann dir ohnehin niemand zeigen und weder dir noch jedem anderen kann man seine Probleme wegbeten.
Bei einigen vernünftigen Vorschlägen kommt das kleine, versteckte "ja, aber..."
So kommst du in 100 Jahren nicht weiter.
Ich war auch nicht immer so, wie ich heute bin!
Vor wenigen Jahren war ich zweifelnd, traurig, hatte keinerlei Selbstbewusstsein, verhärmt, übergewichtig, leicht kränkbar u.ä.
Heute sehe ich erst, was ich damit nicht nur mir, sondern auch meinem Umfeld damit angetan habe.
Ich habe übrigens mal eine interessante kleine weise Geschichte gelesen (China oder Japan, keine Ahnung):
Der Schüler fragte seinen Meister: Was kann ich tun, dass die Vergangenheit mich loslässt?
Der Meister ging zu einem Baum, umklammerte ihn und jammerte: Was kann ich tun, dass dieser Baum mich loslässt?
:idea:
Das Gleichnis ist gut, wirklich gut!

Wenn das Loslassen von liebgewordenen alten Bäumen nur etwas leichter wäre!

Manche liebgewordene Ausreden haben so oft und so lange weitergeholfen, dass man sie im Lauf der Zeit für Tatsachen zu halten beginnt.
Beispiele dazu fallen mir unzählige ein, aber erkennbar werden sie vor allem bei Anderen.

Auffällig wird es, wenn einen so Maches an Menschen zu stören beginnt, was eigentlich gar nicht so schrecklich ist.
Ich glaube, dass das sehr oft die Dinge sind, die einen an sich selbst stören.
Dabei erwische ich mich nicht selten selbst - hoppla, was mich an dir stört, das ist mein eigenes Verhalten.

Dieser Spiegel kann weiterhelfen, aber leicht ist diese Therapie der Erkenntnis nicht.