Eine K L E I N E, interessante, motivierende Aufgabe für euch :

Richtet euch bitte einen Zettel ein, und schreibt nach dem folgenden, beispielhaften Muster unten für jeden der genannte Tage, jeweils, auch kleine, Glücks-und Erfolgs-Erlebnisse ein ( Stichworte genügen ).

Schaut bitte genau hin bei euch, seid nicht zu kritisch mit euch, und vergleicht euch nicht mit anderen.

"Suchet, so werdet ihr finden", gilt in diesem Fall, um entsprechende Notizen zu machen.

Wenn ihr solche Notizen regelmäßig, z.B, in ein kleines Heft notiert, habt ihr schon euer persönliches, kleines Glücks-und Erfolgs-Tagebuch.

Das wirkt sehr motivierend, weil man so aufmerksamer in Bezug auf persönliche Glücks-und Erfolgserlebnisse durch sein Leben geht, und daher immer mehr Glücks-und Erfolgs-Momente bei sich persönlich beobachten kann.

Ein regelrechter "Glücks und Erfolgs-Kreislauf kann bei euch so in Gang gesetzt werden, so meine persönliche Erfahrung.

Euer Leben bekommt eine neue Qualität.

Probiert es bitte unbedingt mal aus,
und berichtet dann hier.

Auf gehts :

Meine, auch kleinen,
Glücks-und Erfolgs-Erlebnisse

am Mi 9.1.19 :

1. ......................

2. .....................

3. .....................

.........................


Meine, auch kleinen,
Glücks-und Erfolgs-Erlebnisse

am Do 10.1.19 :

1.......................

2. .....................

3. .....................

........................


Meine, auch kleinen,
Glücks-und Erfolgs-Erlebnisse

am Fr 11.1.19 :

1.......................

2. .....................

3. .....................

........................
Dankbarkeit.

Dankbar zu sein,
heißt auch, nach meiner Meinung und Erfahrung,
Dinge im eigenen Leben POSITIV zu sehen,
und sich dessen ganz bewusst zu sein.


Mein Beispiel :

Ich bin dankbar dafür,
dass ich immer besser den inneren Schweinehund überwinden kann,
und deshalb erfolgreich aktiv werde bei Dingen,
die ich vorher aufgeschoben habe.

Auch bringe ich Dinge schneller zum Abschluss,
weil ich neuerdings nicht alles perfekt machen will.

Mir wird immer klarer, dass Perfektion nur in manchen
Lebensbereichen notwendig ist, und nicht in allen.

Je mehr ich darüber nachdenke, und entsprechend
dankbar bin, je besser für mein Wohlbefinden, habe ich festgestellt.

Wofür seid ihr in eurem Leben dankbar ?
Ich bin von Natur aus ein positiv denkender Mensch, aus diesem Grunde würde ich das positive Denken nicht üben. Ich kenne aber auch einige in meinem weiteren Freundeskreis die viele Dinge nur negativ sehen oder nur negativ hinterfragen. Ich nenne sie immer Berufspessimisten. Für solche Menschen ist so ein Plan wie oben beschrieben sicher hilfreich.

Wofür ich im Leben dankbar bin:
Ich bin für mein gesamtes Leben dankbar, mit allen Höhen und Tiefen, besonders natürlich über meine Kinder, Schwiegerkinder und Enkelinnen und eben darüber , dass ich sehr positiv denkend bin.
Camellia hat geschrieben: Ich bin von Natur aus ein positiv denkender Mensch, aus diesem Grunde würde ich das positive Denken nicht üben.

Ich kenne aber auch einige in meinem weiteren Freundeskreis die viele Dinge nur negativ sehen oder nur negativ hinterfragen.
Ich nenne sie immer Berufspessimisten.

Für solche Menschen ist so ein Plan wie oben beschrieben sicher hilfreich.

Wofür ich im Leben dankbar bin:
Ich bin für mein gesamtes Leben dankbar, mit allen Höhen und Tiefen, besonders natürlich über meine Kinder, Schwiegerkinder und Enkelinnen und eben darüber ,
dass ich sehr positiv denkend bin.



Vielen Dank,

Camellia,

für dein ausgesprochen treffendes, schönes Beispiel zum hier angesprochenen Thema.

Ich freue mich immer, wenn Menschen wie du,
hier genau nachvollziehen,
was meine Absicht mit diesem und anderen Beiträgen ist.
Bei einem Vortrag über Depressionen, Angstzustände, etc.:

Hr. Professor ich bin depressiv und nehme diese Medikamente seit 5 Jahren, vorher 10 Jahre diese usw. Sie helfen nicht wirklich, welche würden sie mir empfehlen? Der Professor: Nur wenig Prozent von Menschen brauchen Medikamente, weil ein Hormon, Botenstoff, etc. fehlt - werfen Sie sie weg und überdenken sie ihren Lebensweg - schlagen Sie eine andere Richtung ein. Sind Sie glücklich an der Seite ihres Partners, mögen Sie Ihren Job, fühlen Sie sich da, wo sie wohnen wohl, gehen Sie liebevoll mit sich selbst um oder überfordern Sie sich ständig? Sie war in einem Schockzustand: Wollen Sie sagen, ich bin selbst für mein unglückliches Leben verantwortlich? Aber ich bin mit meinem Partner 25 Jahre verheiratet und wir wohnen schon immer in der kleinen Stadtwohnung, .... das kann man nicht ändern und mein Mann hilft mir eh bei meiner Krankheit.
Professor: Depression ist wie das rote Öllamperl im Auto. Da fahren Sie ja auch in die Werkstätte - sie unternehmen etwas. Stellen Sie sich einen Bahnhof vor - Depression sagt Ihnen, dass Sie eine andere Richtung, andere Schiene nehmen sollten in Ihrem Leben, auch wenn sie 25 Jahre die gleich gefahren sind. Passt dieser Lebensweg noch zu Ihrem Leben. Sie sah aus wie ein großes Fragezeichen, völlig verwirrt.
Professor: Die Grundfrage ist: Wer bin ich, was macht mich glücklich.Was hat Sie als Kleinkind erfüllt, was hat Ihnen Freude gemacht? Haben Sie gerne gemalt, sind Sie gerne geschwommen, ... kann eine Hilfestellung sein, wenn Sie es nicht wissen. Wenn Sie nur mehr 1 Monat zu leben hätten, was würden Sie schnell noch tun wollen: Reisen, einen Salsakurs machen, oder etwas ganz verrücktes - was man vielleicht in Ihrem Alter niemand macht?
Sie kommen sicher auf ein Ergebnis - dann schaffen Sie sich so 4, 5 "Inseln" , Tätigkeiten die Sie erfüllen, bei denen Sie ein Flow-Gefühl haben - und da man sich immer nur auf eines konzentrieren kann, holen Sie sich diese "Inseln" her,, wenn Sie in einer traurigen Phase sind .
Wer bin ich, was macht mich glücklich - nicht, mach ich es allen recht, damit mich die anderen lieben? Lebe ich mich ? Eine neue Schiene zu nehmen, hänge oft auch zusammen mit "ich trenne mich von Menschen, eingefahrenen Gewohnheiten, etc." und verlangt auch Mut. Wenn man erkennt das man nicht Opfer ist, sondern "Gestalter" seines Lebens, kann es sehr erfüllend sein.
Vielen, vielen Dank,

Kalle,
Camellia,
globetrotter,
himmelblau,
Valentin,
inge,
Streicheleinheit,
Lavea

und weitere

für eure verschiedenen, interessanten, positiven Rückmeldungen,
Beispiele und Kommentare.
Es ist doch traurig, dass man positives Denken üben muss. Wir sind aber von Kind an so erzogen: es wurde meistens das beredet, was man schlecht macht, in der Schule wurden Fehler rot angezeichnet. Inzwischen ist man drauf gekommen - für 1 Kritik an Kindern, sollte 5x gelobt werden .... In unserer Gesellschaft konzentriert man sich nur auf "was hast du schlecht gemacht", das gut Gemachte ist selbstverständlich.
Bei einem Vortrag hieß es einmal schreiben sie 5 Eigenschaften auf, die sie an sich lieben - Fehler an mir wären mir leichter gefallen aufzuschreiben....
Glücklich zu sein bedeutet für mich,mich auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren - sind oft Kleinigkeiten während des Tages.... und die nicht-schönen Augenblicken zum Lernen, zum Wachsen und zur Weiterentwicklung zu nutzen.Polarität - Regen und Sonne, Traurigkeit und Freude - ohne das eine würden wir gar nicht das andere empfinden können....Gedanken sind frei - so ich bestimme, ob ich im Tief hängenbleibe oder mich mit schönen Gedanken befasse.
Viele haben Stress, immer glücklich sein zu müssen, alles hat seinen Zeit und meine kleine Tochter sagte einmal zu mir, als ich sehr traurig war und sie erwischte mich beim Weinen - du musst nicht immer stark sein vor mir, manchmal tut weinen richtig gut :-).
Ich glaube auch nicht bzw. dass positives Denken überhaupt geübt werden kann. Meiner Meinung nach ist das eine Lebenseinstellung, welche sich bei den einzelnen Menschen individuell stark entwickelt hat oder auch nicht. Es kommt außerdem auch auf die jedes Menschen Bereitschaft an, ob sie etwas, was auf sie zukommt, sehen wollen oder auch können, bzw. ob sie eine optimistische oder pessimistische Grundeinstellung haben.
Als heitere Erläuterung dazu dies:
Der Pessimist: "Mein Kreislauf macht mir Sorgen, ich fühle mich nicht gut!"
Der Optimist: "Hurra, heute dreht sich alles um mich!" :D
Valentin, es ist durchaus möglich, seine Denkweise und seine Grundeinstellung positiv einzustellen, aber es ist ein hartes Stück Arbeit. Ein Mensch muss aber dazu bereit sein und sich darauf einlassen. Das war früher ein Teil meines Berufslebens und viele Menschen haben gelernt, ihr Leben umzugestalten und ihre Lebensqualität stark zu verbessern.
so ist es....
außerdem ist es überlebensnotwendig ! wenn ein Elternteil Depressionen hatte und man selber bereits im Jugendalter damit zu kämpfen hatte.....
Naja, gerade überlebensnotwendig war es bei meiner Klientel nicht, aber die Rückmeldungen zeigten, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat. Wobei die Arbeit durch die einzelnen Personen selber geleistet werden musste, ich war lediglich das Brückengeländer, an dem sie sich festhalten konnten. Hilfe zur Selbsthilfe und Verpflichtung zu Eigenverantwortung.
dann hat wohl nie einer Deiner Patienten einen Selbstversuch unternommen....

es erstaunt mich immer wieder, wie schlecht Du anderer Leuts Beiträge begreifen/interpretieren kannst ....

denn genau das ist es, was du mir vorwirfst, wenn ich deine Beiträge nicht richtig interpretieren und begreifen kann....

und immer öfter frage ich mich:
warum kann man andere Leute so gut begreifen und sich selber nicht ?
Welche Patienten? Ich hatte keine Patienten. Ich hatte Menschen, die ihr Leben ändern oder einfach wieder in den Griff bekommen wollten und deshalb bei mir Hilfe suchten.

Und ja, da gebe ich dir recht, warum begreifst du dich selber nicht - oder was wolltest du sagen... Denn ob ich mich selber begtreifen kann oder nicht, das kannst du ganz sicher nicht beurteilen, auch wenn du dir das einbildest. Also bleib auf der Linie der inhaltlichen Aussagen und lasse weitere persönliche Ausschweifungen einfach aussen vor.
Es gibt auch die Möglichkeit, negatives Denken zu erkennen und und es dann zu vermeiden.

Oft bemerkt man selbst nicht, wie sehr man sich selbst runterziehen und durch unberechtigte Selbstzweifel selbst KOschlagen kann.
Durch permanentees Klagen, durch Selbstmitleid und und Sich-selbst-Kelinreden wird man bald zu dem, was man sich da selbst dauernd suggeriert.

Fällt das negative Denken erst mal weg, macht es Platz für das positive.

Nur positiv denken ist ein wenig naiv - die Welt ist nicht nur positiv!
Gefragt ist kritisches und realistisches Denken, aber das ist die am schwierigsten zu erreichende Denkweise.
Diese Aussage gefällt mir gut:

"Fällt das negative Denken erst mal weg, macht es Platz für das positive.

Nur positiv denken ist ein wenig naiv - die Welt ist nicht nur positiv!
Gefragt ist kritisches und realistisches Denken, aber das ist die am schwierigsten zu erreichende Denkweise."


Nimmt man sich dazu noch den Bewusstseinszustand Achtsamkeit, dann gelingt die Differenzierung noch besser. Der "Spiegel" ist blank und nicht durch überquellendes Gedankenrollen bis zur Unkenntlichkeit eingetrübt.

Felix
cron