@medianne,
gerne. Es heißt, Aussagen von Menschen müssen nicht unbedingt vom Inhalt verstanden werden, sie erzählen manchmal auch etwas über die Stimmungslage. Hier beginnt dann womöglich das Reich der Psychosomatik. Da gelten völlig andere Schlussfolgerungen.
Gruß
Felix
Um eine psychosomatische Anamnese hat Patriarch nicht gebeten. Solche Aspekte hier rein zu bringen, empfinde ich fast schon als übergriffig.

Er hat viel abgenommen und fragt sich, warum er, im Gegensatz zu Anderen, die dann von einem Zugewinn an Vitalität und einem verbesserten Allgemeinbefinden berichten, sich eher schlechter fühlt.

Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass es dafür einen krankheitsbedingten Grund gibt (habe ich selber schon erlebt), der aber absolut nicht im psychosomatischen Bereich liegen muss. Das sollte Patriarch vielleicht abklären lassen, falls noch nicht geschehen.
@sonnenkind,
solltest Du es noch nicht gemerkt haben. Hier werden keinerlei Diagnosen oder Therapien empfohlen. Patriarch hat uns um unsere Meinung gebeten. Deine Einzelbeurteilung ist ja schön und gut. Er wird sie nach seiner Einstellung bewerten. Das Du nun meinst, Du wüsstest , was richtig und falsch ist, das finde ich doch ziemlich hochtrabend. Du bist nicht "unser".
Wir müssen hier allen gesundheitlichen Sorgen mit größtem Respekt begegnen. Wir haben nur schriftliche Berichte. Wir sind somit im Detail unwissend. Es ist m.E. größte Zurückhaltung nötig. Sonnenkind weiß es natürlich.
Felix
Die Antwort auf die Frage von medianne hält sich vollkommen allgemein:
@medianne,
gerne. Es heißt, Aussagen von Menschen müssen nicht unbedingt vom Inhalt verstanden werden, sie erzählen manchmal auch etwas über die Stimmungslage. Hier beginnt dann womöglich das Reich der Psychosomatik. Da gelten völlig andere Schlussfolgerungen.
Gruß
Felix
Felix, deine Antwort passt in keiner Weise zu meinem Kommentar. Du fühlst dich offenbar angegriffen und teilst blindwütig aus.

Du warst es doch, der hier die Begriffe Anamnese und Psychosomatik eingebracht hat.

Beurteilt habe ich mal überhaupt nichts. Also bleib mal geschmeidig und vor allen Dingen sachlich!
Frau Doktor Sonnenkind, wir wünschen einen schönen Tag.
Anamnese und Psychosomatik sind Überbegriffe. Auf Bezeichnungen wie blindwütig usw. gehe ich hier im Forum nicht ein. Spare sie Dir, wenn wieder Mobbing-Zeit ist. Da passen solche Ausdrücke besser.
Felix
Wenn ich - ohne mein Essverhalten ändern zu müssen - so viele Kilos abnähme, würde ich zunächst jubeln, fühlte ich mich dann aber fortwährend schlapp, würde ich ein Blutbild machen lassen, zu meiner Beruhigung!
Ich würde es auch abklären lassen, wenn ich mich nicht schlapp fühlen würde.
15 Kilo zu verlieren, ohne sein Essverhalten geändert zu haben, würde mich schon beunruhigen.
Hast recht!
Mir fehlt ein wesentlicher Faktor. In welchem Zeitraum hat er 15 kg abgenommen? Es macht ja doch einen Unterschied, ob das in kürzester Zeit oder über eine lange Zeit geschieht.
Es muß ja nicht unbedíngt etwas mit dem Vorruhestand zu tun haben.
15kg Gewichtsabnahme ohne wirklich seine Eßgewohnheiten geändert zu haben,
das kann alle möglichen krankhaften Ursachen haben. Ich würde das ganz schnell abklären lassen!!!
Alles Gute!
sonnenkind hat geschrieben: Um eine psychosomatische Anamnese hat Patriarch nicht gebeten. Solche Aspekte hier rein zu bringen, empfinde ich fast schon als übergriffig.

Er hat viel abgenommen und fragt sich, warum er, im Gegensatz zu Anderen, die dann von einem Zugewinn an Vitalität und einem verbesserten Allgemeinbefinden berichten, sich eher schlechter fühlt.

Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass es dafür einen krankheitsbedingten Grund gibt (habe ich selber schon erlebt), der aber absolut nicht im psychosomatischen Bereich liegen muss. Das sollte Patriarch vielleicht abklären lassen, falls noch nicht geschehen.


mein Bauchgefühl sagt mir dasselbe....
Hallo,

Besten Dank für die vielen tollen Hinweise und Vorschläge! Leider hatte ich die letzten Tage keinen Zugang zum Internet, so dass ich erst heute antworten kann.

Vor allem bedauere ich sehr, dass in dem Thread offenbar Streitigkeiten ausgebrochen sind, auf die ich vielleicht moderierend Einfluss hätte nehmen können.

@einatmenausatmen, sicherlich hast Du nicht ganz unrecht mit Deinen Annahmen. Ganz am Anfang habe ich meinem Berufsleben schon etwas „nachgetrauert“, aber da ging es eher um die sozialen Kontakte und nicht so um die fachlichen Herausforderungen. Da habe ich sehr schnell andere gefunden, die mich genauso begeistern und „Sinn geben“.

Was die Essgewohnheiten angeht: Ich habe zu der Fraktion gehört, die sich dem Kantinenessen verschrieben hatte. Ich will mich jetzt mal nicht zur Qualität des Kantinenessens äußern; ich habe es jahrzehntelang in mich hineingestopft, obwohl es bereits viele Stunden vorher zubereitet wurde und rein optisch nicht so gut ankam. Ich habe auch nie vorausgesetzt, dass es in irgendeiner Weise besonders „gesund“ sein sollte. Zumindest war es sättigend und auch ein guter „Stresskiller“.

Jetzt bin ich eher Selbstversorger, aber die Essgewohnheiten selbst habe ich nicht dramatisch geändert. Ich achte allerdings auf die Frische bzw. die Qualität der Zutaten, ohne jetzt zu irgendwelchen Extremen zu neigen.

@KirscheBerlin, ich tendiere auch zu Deiner Auffassung, dass eine Kombination bzw. die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlich empfundenen Stresslevels und meinem geänderten Schlafverhalten Ursachen meines Gewichtsverlustes sein können.

Wobei mir eigentlich die Frage nach den Ursachen des Gewichtsverlustes ziemlich egal ist – ich fühle mich ja nicht physisch oder psychisch krank.

Außerdem nehme ich nicht weiter ab, sondern langsam wieder zu (allerdings mit mehr Essen, als ich eigentlich Appetit/Hunger habe).


Felix, danke für Deine Offenheit und Ehrlichkeit.
„@Patriarch,
um es ganz ehrlich zu sagen, Dich versteht man eigentlich überhaupt nicht.
Gruß
Felix“


Dein Statement ist ja ziemlich vernichtend – verglichen mit Deiner gewohnten Sachlichkeit, die Du in anderen Threads schon vielfach unter Beweis gestellt hast und die ich an Deinen Beiträgen sehr zu schätzen weiß. – Wo genau hast Du denn den Faden so verloren, dass Du überhaupt nichts mehr verstehst? Was genau macht meine Frage völlig unverständlich? Liegt es an der grammatikalischen Struktur meiner Sätze, der fehlenden Logik der Gedankenketten oder an zu vielen Details, die mit der eigentlichen Frage nichts zu tun haben?

Vielleicht war auch einfach nur meine Langatmigkeit beim Beschreiben meiner Frage so irritierend.

Ich wollte lediglich folgendes rüberbringen:

Mein Gewicht hat sich bei ca. 1.80 Meter von etwa 83 auf 68 kg reduziert. Ich habe nichts gezielt unternommen, um Gewicht abzubauen – es hat sich also ohne mein bewusstes Zutun ergeben. Der Zeitraum deckt sich in etwa mit meiner bisherigen Vor-Ruhestandzeit. Meine Essgewohnheiten habe ich nicht dramatisch geändert. Ich schlafe aber nun anstatt nur ca. 4 Stunden etwa 8 Stunden je Tag. Meine sportlichen Aktivitäten sind nahezu unverändert geblieben. Die sportliche Leistungsfähigkeit korreliert mit dem Gewichtsverlust (z.B. mehr push ups und mehr pull ups möglich; aber weniger Leistung beim Bankdrücken).

So, eigentlich hätte ich jetzt irgendwie erwartet, dass sich auch ein „mentales“ Fitness-Gefühl einstellt. Das vermisse ich allerdings, ebenso den Elan (Drive), den ich von mir kenne.

Es ist also eher ein „mentales Nicht-Fit sein“ und weniger ein physisches. Aber es ist weit von dem entfernt, was ich mit dem Begriff „Krankheit“ in Verbindung bringen würde (weder physisch noch psychisch). Ich habe nur versucht anzudeuten, dass ich mich mit 15 kg mehr „ganzheitlich fitter und vitaler“ gefühlt habe.

Es geht also um „gefühlte Fitness“ in Verbindung mit dem Körpergewicht. Daher der Begriff „Mentales Wohlfühlgewicht“.

@Melissa 56 hat das genau so erkannt, wie ich es kommunizieren wollte. Ob ich allerdings gern wieder zunehmen möchte, weiß ich selber noch nicht…..;-)

Bei längerer Betrachtung erkenne ich mittlerweile selbst, dass mein Beitrag und der Begriff zur Verwirrung führen können. Es war möglicherweise keine besonders gute Idee, den Thread zu eröffnen.

Dennoch oder gerade deshalb danke ich allen Usern und Userinnen für die vielen informativen Beiträge.
1 von 3
@Patriarch, ich denke, dass dich die meisten User sehr gut verstanden haben,
da brauchst du dir keine Gedanken machen.

Bei deiner Größe von 1,80 finde ich 68 Kilo sehr wenig. Du schreibst, dass du jetzt wieder zunimmst. Berichte doch mal, ob du dich mit den zugenommenen Kilos jetzt wieder wohler fühlst.
@Patriarch,
ich versichere Dir, ich möchte, dass Du Dich wohlfühlst bei guter Gesundheit. Wir hatten ja schon einmal beim Konditionsaufbau miteinander zu tun. Du hast uns alle gefragt und es wurde mitfühlend und engagiert geantwortet. Eine große Stärke von diesem Forum. Die Antworten speisen sich aus unterschiedlichen Wissensebenen bis hin zur Alternativmedizin. Nicht jeder Beitrag muss aber Wohlgefallen auslösen. Es kann auch eine Ermahnung sein. Z.B. ist die Gewichtsabnahme für mich auffällig. Du antwortest darauf, Deine Kondition hätte sich nicht wesentlich geändert, also müsstest Du gesund sein.
Wir haben es hier im Forum immer so gehalten - jedenfalls die Zeit, die ich überblicken kann -, der Patient ist der Chef! Ich rüttele daran auf keinen Fall.
Grüße
Felix
Obwohl ich nicht unbedingt ein ängstlicher Mensch bin, würde ich bei solch einer Gewichtsabnahme meinen Arzt aufsuchen, denn hinter ungewollter Gewichtsabnahme, kann auch eine Erkrankung stecken. Abklärung wäre wichtig.
Damit möchte ich dir dir keine Ängste machen, aber Vorsicht ist die
Mutter der........