yandex, warste mit rangi ein Bier trinken ????????
Das habe ich ganz bestimmt nicht gemeint m.-a. Ich bin von mir ausgegangen,vor10,12 Jahren.Gewis es ist nicht alles optimal zu zweit,aber es gibt auch Positives.Nur habe icvh erst wieder lernen müssen auch für mich Prioritäten zu setzen.Aber wenn ich merke,ich sitze in einer Sackgasse,dann bin ich auch bereit einen anderen Weg zu suchen und zu finden und ich plane das nicht groß im vorraus,sondern,ich machs einfach.
100Prozent Zeit für den Anderen,wie schrecklich Senara,die Absicht ist gut,abert inder Wirklichkeit wird dir dann die Luft knapp.
Yandex hat geschrieben: bei aller planung des morgen, vergesst dabei nie, dass auch andere für euch entscheiden können wielange ihr noch zeit habt..

Yandex, du machst mir Angst. Wer könnte es denn auf mich abgesehen haben? :wink:

L.G. rheinnixe
Liebe Feli, liebe Burgell,

danke Euch für Eure Ratschläge an mich...
Ich habe die Botschaft verstanden - und doch : das ist es nicht...
Auch wenn ich das Wort benutzt hatte, heisst das nicht, dass ich mich hier nun den ganzen Tag langweile, nicht weiss, wie ich meine Zeit verbringen soll..
Das ist so nicht - ich habe Aufgaben, die mir Erfüllung bringen, nutze kulturelle und sportliche Möglichkeiten in Hamburg und Burgell : :lol: :lol: Chinesisch ist es nun nicht gleich :lol: :lol: ... , aber ich habe auch eine völlig neue Fernausbildung angefangen...
Das alles macht mir durchaus Freude und trotzdem(!) finde ich tief im Inneren diesen Grundgedanken - nur noch mir selbst verantwortlich zu sein - ...langweilig (kanns grad nicht besser ausdrücken..)..
Burgell, Deinen Rat mit dem "netten Mann suchen", sehe ich nicht als Ausweg für mich an..
Denn erstens: wenn überhaupt, wird es der Zufall bringen und zweitens : es wäre von vornherein unfair dem "Gesuchten" gegenüber, weil die beiden H`s gar nicht frei sind für "was Neues" in dieser Richtung..

@ maria_anna :

Ich finde Deine Zufriedenheit schön..!!
Es gibt hier noch einige weitere Userinnen, die ich oft mit leiser Bewunderung lese..
Ashoggi , kundgeba, Provence, Feli z.B. strahlen oft auch in ihren Beiträgen soviel Gelassenheit und innere Zufriedenheit aus...dass ich das einfach immer nur wunderschön finden kann...Ich würde mich schon gern bei Euch einreihen können - aber es wäre glatt gelogen, wenn ich mich so darstellen würde..
Naja, es ist eben für mich mal wieder der Anfang eines neuen Weges.. und ich hindere mich wohl selbst mit meiner eigenen Ungeduld - wenn ich nach jeder Wegbiegung das Schild mit : "Hier ist Gelassenheit und innere Ruhe" erwarte...
Gibt es eigentlich auch Geduldspillen... :?:
Die Ungeduld kann auch produktiv sein und ein Motor.
Nur Rastlosigkeit ist von Übel,wenn man nirgens verweilen kann oder will.
@liebe katty

danke für Deine lieben Worte - auch Du gehörst zu den Menschen die gerne
gelesen werden.

Lass Dir Zeit, viel Zeit - dann kommt auch die "Gelassenheit" - bestimmt.


Lieben Gruß
Provence
Hallo Katty,

die Zufriedenheit
und die innere Ruhe

sind nicht von selber gekommen.
Das war ein harter, nicht einfacher Weg, den ich zwar unfreiwillig gegangen bin,
heute aber dankbar dafür bin.

unter anderen war mir Beppo Straßenkehrer (Momo, Michael Ende) eine große Hilfe:
"Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel,
"es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich.
Man denkt, die ist so schrecklich lang;
das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
"Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr.
Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.
Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr.
Und die Straße liegt immer noch vor einem.
So darf man es nicht machen."

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:
"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?
Man muss nur an den nächsten Schritt denken,
an den nächsten Atemzug,
an den nächsten Besenstrich.
Und immer wieder nur an den nächsten."

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
"Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort:
"Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat.
Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste."


An meinem Monitor hing lange Zeit ein kleiner Zettel:
Schritt - Atemzug - Besenstrich
...der Zettel ist jetzt weg, aber Beppos Einstellung ist in mir.

In der Ruhe liegt die Kraft - und die wünsch ich dir
maria_anna
rheinnixe hat geschrieben:
Yandex hat geschrieben: bei aller planung des morgen, vergesst dabei nie, dass auch andere für euch entscheiden können wielange ihr noch zeit habt..

Yandex, du machst mir Angst. Wer könnte es denn auf mich abgesehen haben? :wink:

L.G. rheinnixe


tja, da jibbet viele, der lose dachziegel, der besoffene autofahrer, der geisterfahrer, paar jungs welche ne handtasche gebrauchen können, der herzinfarkt, der banker der aussn hochhaus springt, der steinewerfer an der autobahn, der nachbar der im bett raucht, etc etc.
keiner weiß es, schade um die verplante zeit.
Wahrscheinlich bin ich für dieses Forum und für diese Diskussion
zu jung, aber Zufriedenheit ist für mich ein absolut negativ besetzter Beg riff.

Man muss unzufrieden und am allerersten mit sich selbst und dann mit den Verhältnissen sein.

Wer zufrieden ist, ist letztlich selbstzufrieden, ohne Ambitionen , ohne Ehrgeiz
ohne den Willen nachzudenken und zu lernen, ohne Kritik an anderen aber auch vor allem an sich selbst.

Zufrieden zu sein heisst für mich alt zu sein - ich hoffe dass solange ich bin ich nicht zufrieden bin.
@netter_mann

Für mich ist "Zufriedenheit" die innere Ruhe, das seelische Gleichgewicht,... oder wie man/frau es sonst nennen mag ... die es mir möglich macht, weiterzugehen und mich zu ständig zu verändern, erneuern,... (pantha rei) ...
Liebe Grüße und eine gute Zeit für Dich, Andrea Maria
netter_mann hat geschrieben: Wahrscheinlich bin ich für dieses Forum und für diese Diskussion
zu jung, aber Zufriedenheit ist für mich ein absolut negativ besetzter Beg riff.

Man muss unzufrieden und am allerersten mit sich selbst und dann mit den Verhältnissen sein.

Wer zufrieden ist, ist letztlich selbstzufrieden, ohne Ambitionen , ohne Ehrgeiz
ohne den Willen nachzudenken und zu lernen, ohne Kritik an anderen aber auch vor allem an sich selbst.

Zufrieden zu sein heisst für mich alt zu sein - ich hoffe dass solange ich bin ich nicht zufrieden bin.

Hallo netter Mann,
Das ist eine interessante Sichtweise und zeigt mir wie Begriffe doch unterschiedlich aufgefaßt werden.

Warum muß ich unzufrieden sein mit mir? und mit den Verhältnissen?
Unzufriedenheit ist für mich kein Ansporn, mich oder sonst was zu verändern.

Vielleicht ist ja auch das Wort Zufriedenheit nicht der richtige Ausdruck, für das, was ich damit ausdrücken will.
Mit Unzufriedenheit verbinde ich "Nörgeln", "Stänkern", "Miesmachen"...

Wenn ich mit mir im Frieden bin - das meine ich mit "zufrieden" -
dann kann ich viel leichter ehrgeizig sein, etwas bewegen, mich auf andere einstellen...
dann hab ich viel mehr Energie, nachzudenken und neues zu lernen.

Alt bin ich, wenn ich nichts Neues mehr lernen will.

So verwenden Menschen gleiche Wörter und meinen doch jeder ganz was anderes.

maria_anna
(lernend)

P.S. Mädl, Mädl ... bist mir wieder zuvorgekommen, weil ich immer so lang brauch zu schreiben
Netter_mann,ich bin froh über Deinen Beitrag,habe mich gerade als totaler Außenseiter gefühlt. :cry:
LG Burgell
maria_anna hat geschrieben: [Das ist eine interessante Sichtweise und zeigt mir wie Begriffe doch unterschiedlich aufgefaßt werden.


Genau. Begriffe haben immer auch Konnotationen. die unterschiedlich sind. Diese Konnotationen sind für die meisten Missverständnisse verantwortlich.
Traum zum Beispiel , um auf das Thema zurückzukommen hat nicht nur eine
biologische oder psychogische Bedeutung
Bedeutung - sindern auch die Bedeutung einer Vision ( z.B. . das berühmte "I have a dream" von Matrin Luther King ) . "Verträumt " zu sein, hat unter Umständen eine negative Konnotation, jedenfalls aus der Sicht der Person, die den Träumer kritisiert.
...ich habe auch einen Traum: dass man nicht soviel die Menschen kritisiert, die einfach anders sind.
Je älter ich werde, umso weniger träume ich. So sehr beschäftigt, dass es einfach dufte wird, auch wenn alles daneben geht.....und ich werde immer besser.
Heute war ein perfektes Beispiel. Mein Gehalt ist noch nicht auf dem Konto, müde, gereizt, gleich bei der Arbeit ausgerastet, abends Paradontosebehandlung........und der Tag wurde immer besser. War insgesamt ein guter Tag und ich habe überlebt.

Einfach den Emotionen nicht zu sehr hinterher zu laufen...tief durchatmen, ist es denn wirklich so schlimm? Augen auf - all die Menschen auf der Straße, alt, gebrechlich, arm - halt Offenbach......und die Luft war mild und sogar etwas Sonne hatten wir. :roll:
Jetzt hätt ich beinah Traummann geschrieben, statt netter_mann, ;-)

du hast ja so Recht.

Vielleicht hülfe uns ja, einfach Aufhören zu Reden, respektive zu Schreiben,
dann wär gleich Schluß mit den Mißverständnissen.

Aber wahrscheinlich bleibt das auch ein Traum, dass sich Menschen verstehen geschweige denn Mann und Frau......
......es sei denn, sie würden weiterreden über ihre unterschiedlichen Sichtweisen und Mißverstädnisse aufklären....

m.-a.
(träumt weiter)