schimmi08 hat geschrieben: Bin ich froh, dass ich keinen von der buckeligen Verwandschaft einladen muss , niemanden was schenken muss und mich auch nicht scheinheilig für etwas bedanken brauche, was ich sowieso nicht haben wollte :mrgreen:

So kann man das natürlich auch sehen! Weihnachten sollte allerdings kein Fest des Müssens sein, sondern immer noch ein Fest des Wollens!

Du musst niemand einladen, wer sagt dir denn, das jemand käme und du musst auch niemand beschenken, weil keiner was von dir erwartet!
Deine "bucklige Verwandschaft" kennt dich bestimmt so gut, dass sie dir nicht auf die Nerven geht und dich in Ruhe lässt! :lol:
BilderBerger hat geschrieben: Ich hab noch niemand getroffen, der sich eine Depression zugelegt hat, weil sie ihm was nützt.


@BB
wir beide sind wohl das beste Beispiel dafür, dass es Menschen gibt, die sich ständig falsch verstehen - obwohl sie sich so viel Mühe geben....gell ?

macht nix, denn es gibt ja so viele Menschen auf unserer Erde.... :wink:
@ Gundulabella,
BilderBergers Komm. hätte auch von mir sein können.
Recht hat er, daran geht nix vorbei.
:lol:
wobei ihr beide genau wißt, wie ich es gemeint habe - gell ?..... :wink:

ps:
ich finde dieses Thema schon ein bißchen ernst, weil ich weiß, dass viele Leute gerade in dieser Zeit in Depressionen versinken...

was kann man dagegen machen ?
sich alternative Beschäftigungen suchen - versuchen, nicht in Selbstmitleid zu versinken.....

denken:
Heilig Abend ist auch nur ein Datum - kein müssen - zu nichts....
Gundulabella,
wenn Menschen traurig sind, ist das ein ernstzunehmender Zustand. Da stimme ich dir zu. Das bedeutet aber nicht, dass es sich gleich um eine Depression handelt. Die entsteht nun mal nicht von heute auf morgen und tritt auch nicht plötzlich an Tagen auf, an denen man mit Wehmut an vergangene Zeiten denkt.

Mich würde es auch traurig stimmen, wenn niemand etwas von mir wissen wollte.

Leider wird heute mit dem Begriff "Depression" sehr großzügig umgegangen. Jede Verstimmung wird gleich dort eingeordnet, so wie die Grippe, die nur eine Erkältung ist. Von beiden möchte ich verschont bleiben.
Die Kinder sind aus dem Haus, gehen ihre eigenen Wege, und haben vielleicht ihre Gründe, warum sie zu den Eltern nicht immer nach deren Wunsch finden.

Ich kann gut akzeptieren, dass es so ist - was bleibt einem auch anderes übrig? Dass es eine Zeit gegeben hat, wo man das Fest inszeniert hat, und es war schön, und dass diese Zeit der Vergangenheit angehört, wie so vieles Andere auch.

Ich werde auch ohne Christbaum am Heiligen Abend nicht allein sein, und es wird die obligaten B'süchle geben mit den Buckligen und den Kerzengeraden. Man freut sich über die, die da sind, und den Absenten wünscht man das Allerbeste. Das läuft seit vielen Jahren so, und es ist gut so. Für alle Beteiligten.

Je weniger Erwartungen ich habe, um so mehr kann ich mich freuen über das, was eintritt, und es als Geschenk betrachten.
Es ist aber kein Rezept. Jeder geht seinen eigenen Weg.
Das mit den wenigen Erwartungen - einesteils auch als Schutz vor Enttäuschungen, hauptsächlich aber wegen der Freude, wenn sie doch (über-)erfüllt werden - trifft schon zu. Auf Weihnachten bezogen, habe ich überhaupt keine. Und siehe da.... Wir müssten uns beinahe aufteilen....so zahlreich sind die Wünsche nach Zusammensein. Wie schön.

Das Jahr über habe ich schon den Anspruch auf angemessene Unterstützung, wo nicht weiter gewusst wird bzw. der Zugang fehlt oder die körperliche Restkraft (Digitales - und auch der Jurist in der Familie erspart den Rechtsanwalt - Entsorgung ) . Wenn ich es so überlege, beruht das aber auf Gegenseitigkeit, wenn auch nicht auf Gleichheit.

Und das Jahr ist schließlich länger als die Weihnachtszeit.
rheinnixe hat geschrieben: Gundulabella,
wenn Menschen traurig sind, ist das ein ernstzunehmender Zustand. Da stimme ich dir zu. Das bedeutet aber nicht, dass es sich gleich um eine Depression handelt. Die entsteht nun mal nicht von heute auf morgen und tritt auch nicht plötzlich an Tagen auf, an denen man mit Wehmut an vergangene Zeiten denkt.

Mich würde es auch traurig stimmen, wenn niemand etwas von mir wissen wollte.

Leider wird heute mit dem Begriff "Depression" sehr großzügig umgegangen. Jede Verstimmung wird gleich dort eingeordnet, so wie die Grippe, die nur eine Erkältung ist. Von beiden möchte ich verschont bleiben.


leider kann ich Dir da nicht zustimmen, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell man in solche "tiefen Löcher" fällt und wie schwer es ist, da wieder raus zu kommen....
es gibt Menschen, die in dieser Richtung Zeit ihres Lebens gefährdet sind ......
(Menschen, die dieses Problem nicht haben, geben zwar oft gute Ratschläge - können jedoch dieses sehr schnelle "in-Löcher-fallen" nicht richtig nachvollziehen)

deshalb sage ich nochmal:
nehmt euch was vor......lest Bücher.....erledigt Liegengebliebenes....
und vor allem: laßt euch kein schlechtes Gewissen einreden !

TV ist nicht so gut, denn da wird man mit (Friede-Freude-Eierkuchen-Familien)- Weihnachtsmärchen zugeschüttet...
Musik ?
evtl. auf youtube den trotzigen Springsteen .......
denn auch im Radio wird man mit Weihnachts-Songs zugeschüttet.....

die Weihnachtszeit ist für manche Menschen eine gefährliche Zeit - auch - und vielleicht gerade deshalb, weil immer wieder "friedvolle gesegnete" Advents- und Weihnachtszeit gepostet wird.....
denn auch das ist ein Anspruch, der erfüllt werden muss !
Deine Erfahrungen umfassen lediglich deine ganz persönlichen Befindlichkeiten. Bei anderen Menschen kann das durchaus völlig ganz anders ablaufen. Deprimiert ist nicht depressiv. Und nicht jedes Loch, in das jemand hineinfällt, ist gleich so tief und so schwarz, dass es ein Depressionsloch ist. Nachvollziehen können das sehr wohl viele Menschen, die noch nie eine Depression hatten.

Frau sollte einfach nicht von sich auf andere schliessen.
Also zum Thema Depression:
Mein Bruder ist gerade in einer Klinik deswegen, nicht zum ersten Mal.
Über Ausführungen wie "...an solchen Tagen in eine Depression verfällt...." wird er echt stinkesauer! Da fällt man mal nicht so eben rein und wieder raus, er ist schon 4 Monate krankgeschrieben und jetzt halt die Klinik. Da wird er wohl auch über Weihnachten bleiben, und deswegen auch nicht bei mir sein, weswegen ich auch alleine bleibe. Ich habe zwar Einladung von Mutter, Schwester, Bruder, Neffen und Nichten, aber keine Lust, sie anzunehmen. Ist mir zuviel Gedönse.

Nö, ich machs mir schön hier, Netflix gibts auch, Telefon geht, Herd und Kühlschrank auch, und nach 2 Tagen wars wie ein langes gemütliches Wochenende.
Ich hab das eigentlich ganz gern so, sogar Geschenke hab ich für mich, hauptsächlich deswegen, weil es jetzt im Advent so dekorativ aussieht, die bunten Päckchen.
Ganz schön wärs, wenns schneien würde, dann käm noch ein langer Schneespaziergang dazu, danach ein gemütliches Kaffeetrinken.

Einsamkeit ist ein Zustand. Der tritt ja nicht plötzlich ein. Da sollte man vielleicht längerfristig etwas dagegen tun, wenn man drunter leidet. Kenne einige Frauen, die schwer darunter leiden und jammern. Die würde ich nicht zu mir einladen, will mir nicht die Laune verderben lassen. Schön für den, der es trotzdem tut, so aus reiner Nächstenliebe. Gut, dass es diese Altruisten gibt.
Auf Dauer hilft das aber nicht, glaube ich. Man muss sich mal fragen, wenn man es mit sich selber nicht aushalten kann, warum andere es können sollten.
gerade deshalb ist es wichtig, rechtzeitig gegenzusteuern ......
sich Alternativ-Aktivitäten zu überlegen...
BilderBerger hat geschrieben: Die Kinder sind aus dem Haus, gehen ihre eigenen Wege, und haben vielleicht ihre Gründe, warum sie zu den Eltern nicht immer nach deren Wunsch finden.

Ich kann gut akzeptieren, dass es so ist - was bleibt einem auch anderes übrig? Dass es eine Zeit gegeben hat, wo man das Fest inszeniert hat, und es war schön, und dass diese Zeit der Vergangenheit angehört, wie so vieles Andere auch.

Ich werde auch ohne Christbaum am Heiligen Abend nicht allein sein, und es wird die obligaten B'süchle geben mit den Buckligen und den Kerzengeraden. Man freut sich über die, die da sind, und den Absenten wünscht man das Allerbeste. Das läuft seit vielen Jahren so, und es ist gut so. Für alle Beteiligten.

Je weniger Erwartungen ich habe, um so mehr kann ich mich freuen über das, was eintritt, und es als Geschenk betrachten.
Es ist aber kein Rezept. Jeder geht seinen eigenen Weg.


Sehr wohltuend, das zu lesen!
Es hat natürlich viel mit deiner positiven Grundeinstellung zu tun, darum gefällt mir dein Satz "Man freut sich über die, die da sind, und den Absenten wünscht man das Allerbeste" besonders gut!
die Glückseligkeit von einem (Hl.Abend) oder zwei (silvester) für das restliche Jahr abhängig zu machen , ist ein Ding , was keiner leisten kann! Weder ich selbst ,geschweige denn ....die ANDEREN!
Diese Zeiten verstärken mit Sicherheit die desolate Situation und dagegen sollte eigentlich schon vorher,bzw. das ganze Jahr über für Linderung gesorgt werden!

Jeder ist immer wieder für sich alleine verantwortlich und letztlich ist man immer wieder alleine mit seinen scheinbaren Sorgen und Problemen !
erfahrungsgemäß interressierts wenige und es ist auch nicht zu erwarten geschweige denn zu verlangen!
Es soll das "Fest de Liebe" ja nicht mit dunklen Schatten behelligt werden!
Das möchter der Sender und auch der Empfänger....... nicht!

Wenn ich mit mir selbst nicht im reinen bin, kann ich es auch mit anderen nicht sein, denn der Alltag ist schneller da , als man glaubt!
Es ist wirklich harte Arbeit, ich weiß, aber diese lohnt sich und ein starker Wille, Wollen, gehört natürlich dazu!

ein frohes ,zufriedenes , gesundes Fest wünsche ich ALLEN!!
swimmy :wink:
Du schreibst u.a.:
die Glückseligkeit von einem (Hl.Abend) oder zwei (silvester) für das restliche Jahr abhängig zu machen , ist ein Ding , was keiner leisten kann! Weder ich selbst ,geschweige denn ....die ANDEREN!
Diese Zeiten verstärken mit Sicherheit die desolate Situation und dagegen sollte eigentlich schon vorher,bzw. das ganze Jahr über für Linderung gesorgt werden!


*vollzustimm*
Gundulabella hat geschrieben: @BB
wir beide sind wohl das beste Beispiel dafür, dass es Menschen gibt, die sich ständig falsch verstehen - obwohl sie sich so viel Mühe geben....gell ?

Verehrte @Gundulabella

sei zunächst mal herzlich bedankt, für Deine Aufmerksamkeit, und dass Du mir einen Satz widmest, der mit "wir beide" beginnt. Dieses Geschenk kann "uns" keiner mehr nehmen ...

Immerhin machst Du, wieder einmal, mich nachdenklich. Was ist von solcher Froher Botschaft zu halten aus dem Gunduversum, das kaum jemand betreten hat, das aber mit seinen regelmäßig berichteten Einrichtungsgegenständen "Mein Blockhaus", "Mein Balkon", "meine Aktien" usw. mittlerweile doch hinreichend vertraut anmutet. Dessen Regeln gleichwohl die Exoforscher bislang allenfalls annähernd entschlüsseln konnten.

Und kurz vor Weihnachten bietet dieses G-versum nun ausgerechnet mir, dem verschrobenen Knorzen ausm Wald, im Außenverhältnis ein "wir" an, das auch noch von "ständigem Mühe geben" behaftet sei - ich schau Dir in die Augen, Große, und versinke in den Strudeln der Schöpfung, der Kommunikation im Internet und Klingonenglöckchenklingelingeling: was läuft da ab?

Sei bitte nicht enttäuscht, wenn ich Dir gestehe, dass ich Dich eigentlich nicht falsch verstehe, sondern eher überhaupt nicht ... und dass die einzige meine Mühe in die Abfassung dieser schlecht verholenen Sympathieerklärung gesteckt wurde. Auf dass zwischen uns ein Weihnachtsfriede besiegelt sei, der bis ins kommende Jahr reichen möge.

"wir" und "uns" - das will ich erst mal sacken lassen.
Beste Grüße ausm Wald.
cron