Seit Jahren ärger ich mich das gewaltbereite Hooligans, immer wieder die Plattform finden sich zeigen zu dürfen.
Einige vielleicht 100 oder 150 gewaltberiete Spinner, nutzen WE für WE , unsere Stadien um am Rande eines Wundervollen Spiels Randale zu machen.
Ein paar Gewaltbereite Idioten unter zum Teil bis zu 80.000 friedlichen Fußball begeisterten bringen diesen Tollen Sport in Misskredit.
Hinter den Hooligans verbergen sich ja Menschen unterschiedlicher Couleur und Lebensläufen , die nur die Gewaltbereitschaft am Rande eines Fußballspiels eint.
Wieso eigentlich gibt Presse, Funk und Fernsehen diesen Idioten auch noch die Möglichkeit sich so zu präsentieren.
Wieso nicht 30,000 friedlich feiernde Frankfurter Fans in Rom zeigen sondern einen Haufen Idiotien, der sich daneben benimmt.
Wer gebietet den gewaltbereiten Hooligans endlich Einhalt. Dieser Sport ist einfach zu schön um ihn von Idioten kaputt machen zu lassen.
Die schweigende Mehrheit sollte ihre Stimme erheben, in den Blogs tun sie das oft, ich hoffe auch irgendwann in den Stadien. Damit Fußballspiele das bleiben was sie sind schöne friedliche unterhaltsame Begegnungen
@schoechtern,
Du greifst ein vielschichtiges Thema auf, welches Soziologen, Psychologen oder Pädagogen seit langem beschäftigt. Zwar ist Fussball nicht die einzige Großveranstaltung, bei der es zu Gewaltausbrüchen kommt, doch die Häufung solcher Vorfälle hier ist bemerkenswert. Sicherlich sind Rivalitäten zwischen Fangemeinden traditioniert, Gewalt zwischen Fans findet man schon im britischen Profifussball des endenden 19. Jahrhunderts. Weiterhin bietet der Stellenwert des Fussballs in der Öffentlichkeit und die schiere Menge der Zuschauer eine Bühne, die gewaltbereite Hooligans gerne nutzen. Die Sportart selber ist sehr körperbetont, so das die Emotionen schnell "hochkochen". Die Spieler, Trainer und Funktionäre verhalten sich scheinheilig, verurteilen die Gewalttäter, kommen aber durch ihr Verhalten oftmals ihrer Vorbildfunktion nicht nach. Ein gutes Beispiel war der Münzwurf auf den Schiedsrichter vor einigen Wochen in Osnabrück, der sich ereignete, nachdem es am Spielfeldrand in Nähe der Zuschauerränge zu Provokationen und "Rudelbildungen" zwischen den Spielern kam.
Es gibt wohl mehrere Faktoren, die Gewalt beim und um den Fussball herum begünstigen. Ob und wie das verhindert werden kann, dazu gibt es m.E. nicht die eine Lösung.
Oder hast Du sie vielleicht?
Ich glaube, dass es für die Hooligans auch gar nicht unbedingt so gut ist, in den Medien zu sein.
Habe mal einen Bericht gesehen. Wenn es um Vereinsrivalitäten geht, werden direkt Verabredungen für Schlägereien getroffen an abgelegene Orten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ich glaube dort wurde auch begründet, warum sie es genau machen, aber ich habe es leider vergessen.
Fakt ist, dass dort, wie schon gesagt wurde, die unterschiedlichsten sozialen Schichten auch aufeinanderprallen und sicherlich einige anerkannte Leute in guten Positionen mitmischen. Und gerade für die ist es schlecht, wenn da (durch welchen Zufall auch immer) Aufnahmen in den Medien auftauchen. Es könnte immer sein, dass man erkannt wird. Gerade in Zeiten, wo viel privat gefilmt wird und online gestellt wird. Es ist ja nicht nur das Gesicht, was den Menschen verrät, sondern eben auch die Körpersprache, die Gangart, die Klamotten etc.
Vielleicht dienen die Medien und sozialen Netzwerke da auch als Plattform, um Hooligans abzuschrecken, vorsichtiger zu sein. Ob es dann klappt, ist eine andere Sache.
Ein großes Problem sind nach wie vor Rechtsradikale, die die Hooliganszene unterwandern. Diese unheimliche Allianz bekämpft dann die eigentlichen Fans, die Ultras, die meistens politisch eher links orientiert sind. Es findet im und um das Stadion auch ein politischer Kampf statt. Davon bekommen die Fernsehkonsumenten gar nichts mit. Die Vereine sind auch nicht daran interessiert, das die Öffentlichkeit sich groß damit beschäftigt, sie wollen nur das Image des "sauberen, unpolitische" Sports erhalten.
Fußball ist nun mal nicht nur sportliches, sondern auch ausgesprochen patriotisches Ausdrucksmittel.

Im Vergleich zu anderen Sportarten auch sehr militarisiert bezüglich des Vokabulars: Schießen, Abwehr, Verteidigung, Stürmer, etc.....

Die Stadien sind durchaus patriotischer Versammlungsort.

kritisch gesehen.
Was denkst du wohl spielt den Medien mehr bedruckte Scheinchen in die Kasse, Bilder von friedlichen Fussballfans oer Bolder von gewalttätigen Chaoten? Sonst noch Fragen?
Nee, @Sparks, Patriotismus ist nicht das Problem, viele Fans sind sogar unpatriotisch im Sinne von emotionaler Verbundenheit mit dem eigenen Land. Die meisten sind politisch keine Rechtsaußen und nicht national verblendet. Nicht Fans mit Hooligans verwechseln. Ähnliches Vokabular findet sich bei anderen Sportarten auch, daß ist nicht fussballspezifisch. 
Stimmt.

Korrektur:
Die Stadien sind durchaus AUCH patriotischer Versammlungsort.
Sind das nicht die die sich nach dem Spiel treffen und sich gegenseitig verprügeln?
In Österreich habe ich gehört dürfen die das sogar und die Polizei greift erst ein wenn die fertig sind... sollte bei uns genauso sein, dann würden nicht immer soviel Polizisten verletzt werden 
cron