Da es ja Partnerschaft und Liebe geht.
Viele Beziehungen gehen auseinander, weil der eine Partner sich verändert hat, nicht mehr derselbe ist, wie zum Zeitpunkt, als man sich in ihn verliebte.
Die Schwierigkeit ist, sich dessen bewusst zu werden. Zumindest ist das ICH (Partner) aufgelöst. Auch wenn ich mir einbilde, weiterhin der Partner zu sein, gerate ich doch in Widerspruch zu mir selbst. Ich will aber bin oder kann nicht mehr. Das kann durchaus zu einem krankhaften Zustand führen....zb. gespaltene Persönlichkeit, Depression etc
Besser man wird sich seiner Veränderung bewusst. Leben heisst Veränderung, Bewegung, Entwicklung....PROZESS 8)
Da gehe ich mit dir völlig einig ... Ich bilde mir nur ein, dass Partnerschaft lebbar ist, wenn ich mich von Glaubenssätzen und materiellen Dingen lösen kann. Sie sind deshalb nicht weg, aber sie verlieren die Bedeutung.
Lollo0805 hat geschrieben: Die Überschrift lautet" Ich bin nicht ich, wenn..."

ohne Komma und wenn.
Aber vielleicht wurde die Überschrift ja nachträglich verändert?

Wenn wir aber schon beim fröhlichen Themaklittern sind, dann fiele mir noch die Version "ich bin nur ich, wenn" ein. Also ein paar Bedingungen, Erwartungshaltungen und Voraussetzungen definieren, die erst das Ich zum Mich machen. Mellonär, zum Beispiel, weil ohne Moos ist dieses Leben meiner nicht würdig, und solang ich nur ein Loser bin, mach ich auf Doppelgänger: "Bilderberger? Gübs hür nüch" oder so.

Andererseits ist das schon interessant, wenn ein selbsternanntes Ich mir abspricht, Ich zu sein. Wo nimmt er diesen Anspruch her? Hat er ein Zertifikat? Eine Lizenz zum Ich sein? Ist er das, was ich mal war? Oder vielmehr das, was ich mal sein werde? Sein will - das sind ja auch wieder paar ganz andere Stiefel.

Tatsache ist, dass "mich" der Fred zu ein paar Minuten völluig sinnlosen Geschreibsels hat hinreißen lassen. Es ist, wie es ist, und es kann eben auch ich sein. Und da die Zeiten längst nicht mehr das sind, was sie mal waren, bin ich es auch nicht. Was zu beweisen war. Warum eigentlich?
Jessas

Ich bin ich!
Damit präsentiere ich die neueste Persönlichkeits-Störungs-Variante
.......... na dann hoff ich, daß du dich dazu nicht grad in den Schnee oder die schattenlose Wüste setzt @FrauvomBerg :?

oder meinst du, jedes Bewußtsein ist einzigartig und kommt nur ab und zu auf unsere Welt, um sich zu erweitern?
wie viele Bewußtseins gibt's dann?
Ich hab überhaupt nicht (mehr) vor, mein Bewusstsein zu "erweitern" ... Jahrelang war ich Ohmsingender Weise in der esoterischen Szene unterwegs, Guru´s über Gurus, Shamanen nach Shamanen...

"drüben am Walde kängt ein Guru
Warte nur balde kängurst auch Du"

Keuch... irgendwie hat es keine Methode und auch kein Guru geschafft, substantielle Veränderungen an mir vorzunehmen... was ich gut finde. Im Zusammenhang betrachtet bin ich ja sowieso ein Splitter im Kaleidoskop der All-Einheit, das sich ständig schüttelt.

Schüttelt?
Geschüttelt oder gerührt?

Das wird jetzt schwierig.
Es gibt so viele Bewusstseins wie es Menschen gibt.
Jeder Kopf mit seinen Ganglien drin ist eine eigene Welt für sich und keine gleicht der anderen.

Jetzt würde mich interessieren, was Yotimo zu den Reaktionen auf sein Thema zu sagen hat - der ist wieder verstummt.

Ja - und ich bin ich, auch wenn ich manchmal gerne wer anderer wäre.
Festgewachsen bin ich an meiner Haut.
und was geschieht dann mit den "Ich's" der Gestorbenen?
......und wenn's mehr Menschen gibt, gib't dann auch mehr Ichs? und wenn ja, wo kommen die dann her?
Nordischer hat geschrieben: Da es ja Partnerschaft und Liebe geht.
Viele Beziehungen gehen auseinander, weil der eine Partner sich verändert hat, nicht mehr derselbe ist, wie zum Zeitpunkt, als man sich in ihn verliebte.
Die Schwierigkeit ist, sich dessen bewusst zu werden. Zumindest ist das ICH (Partner) aufgelöst. Auch wenn ich mir einbilde, weiterhin der Partner zu sein, gerate ich doch in Widerspruch zu mir selbst. Ich will aber bin oder kann nicht mehr. Das kann durchaus zu einem krankhaften Zustand führen....zb. gespaltene Persönlichkeit, Depression etc
Besser man wird sich seiner Veränderung bewusst. Leben heisst Veränderung, Bewegung, Entwicklung....PROZESS 8)


das Blöde an der ganzen Sache ist, dass man dies alles erst im Nachhinein bemerkt..... :wink:
Das mit dem "Ich" ist so eine Sache...

Und doch..., ich bin die, die ich immer war..., weil ich mich nicht verstellen kann.

Aus meiner ersten Kurzzeitehe bin ich geflohen (anno Püppi wars)... Allerdings vor ihm, nicht vor mir...

Danach hatte ich verdammt viel Glück..., man ließ - und lässt - mich einfach nur "ich" sein!

Wohl auch deshalb, weil ich meine Lieben (egal, ob Partner oder Freunde) ebenfalls so nehme, wie sie eben sind...

Gelebtes Leben prägt! Und wer kann - will - schon aus "seiner Haut"?

Ein Partnerschaftskiller (gerade in "unserem" Alter) ist leider auch der Versuch, den anderen zu ändern...
Jeder Beitrag hat seine Berechtigung - jeder ist so wie er ist. Jeder hat sein Vorstellungen vom Leben von seinem Ich und manchmal hat man eben das Gefühl: jetzt bin ich nicht Ich - jetzt bin ich nicht bei mir   - aus welchem Grund auch immer.  Die Strategie wieder in seine Mitte zu kommen ist dam goldeswert
So ist es jeder versteht auch unter " ich bin nicht ich", etwas Anderes.
Und dabei höflich zu bleiben, wenn jemand ganz anders tickt, ist für mich selbstverständlich! !!
Zum Lesen, Kommentar verfassen, nachdenken, wundern, schmunzeln, dafür sind die Beiträge da. Ganz egal zu welchem Thema!!!
Und deshalb:
Ich bin nicht ich: Wenn ich nicht schreiben kann was ich möchte, ohne belehrt zu werden.
Ich bin ich! Wer sollte ich sonst sein?
Daran ändert weder eine gute noch eine schlechte Beziehung etwas.
Ichs können schauspielern, manipulieren und lassen sich manipulieren.
Sein Ich verliert nur, wer das nicht erkennt.
FrauvomBerg hat geschrieben: Mein Bewusstsein erweitere ich nicht über äussere, materielle Dinge, sondern eher durch Meditation, durch Loslösung, so wie das z.B. Buddhisten, Schamanen, Hinduisten ... machen.


Mein Bewusstsein erweiterte ich, indem ich Erlebtes annahm, verarbeite.
Die daraus resultierte " Erkenntnis" brachte mich bisher weiter - ich befinde mich in der nächsthöheren Dimension.
Das kostet Kraft, das geschieht auch nur langsam, mühsam.
Aber das " Erkennen" bringt/ brachte eine gewisse Erleichterung.