Hallo an alle Sachsen und Gäste, die hier mal reinschauen,
ich habe die Idee und auch Lust allerlei interessantes, wissenswertes, originelles über Dresden und Umgebung zu sammeln.
Es gibt noch ganz viele Sehenswürdigkeiten, die selbst ich, als Dresdnerin noch nicht kenne.
Sie zu finden, und Euch zu zeigen, wird mir eine Freude sein.
Es wäre sehr schön, wenn recht viele User aus der Region oder die mal hier gewesen sind, sich daran beteiligen würden



Heute möchte ich Euch die über 100 Jahre alte Neustädter Markthalle, ein Bauwerk aus der Gründerzeit, vorstellen.
Für Einheimische wie für Touristen ist sie eine interessante Sehenswürdigkeit.
Sie befindet sich unmittelbar an der Hauptstraße gegenüber der Dreikönigskirche, nahe dem Albertplatz,
und beherbergt auf drei Etagen und im Untergeschoss viele kleine Läden und Gaststätten,
den KONSUM, einen Textildiscounter und ein Sportstudio.
Beginnen werde ich mit dem Standbild von August dem Starken am Neustädter Markt.
Links und rechts am Beginn der Hauptstraße stehen die Brunnen.
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Die Neustädter Markthalle
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Weiter auf der Hauptstraße in Richtung Albertplatz:
Auf der linken Seite befindet sich das Schiller- Denkmal.
(leider ist der Papierkorb sehr störend...)
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Direkt am Albertplatz befinden sich diese beiden Brunnen und der Infopunkt der Dresdner Verkehrsbetriebe.
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Wir befinden uns immer noch am Albertplatz.
Mächtig ragt das alte Hochhaus aus all den anderen Gebäuden hervor.
1929 wurde es erbaut. Schon in den 80iger Jahren wurde es unter Denkmalschutz gestellt.
Bis 1997 fanden die Dresdner Verkehrsbetriebe hier ihr Domizil.
Seitdem steht das Gebäude leer und ist dem Verfall preisgegeben.
Eigentlich sollte es ab 2008 saniert und zu einem Studentenwohnheim ausgebaut werden...
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Der Artesische Brunnen
Die eigentliche Quelle befindet sich neben dem Hochhaus an der Antonstraße.
Der tempelartige Rundbrunnen am Albertplatz bietet ganzjährig eine kleine Fontäne. Das Wasser ist bei Austritt noch 13°C warm und wird deshalb auch im Winter nicht abgestellt.
Ein Trinkbrunnen befindet sich am Wohnhochhaus links neben dem "Nudelturm".
Viele Dresdner schwören auf dieses Wasser und füllen es sich gern in Flaschen oder sogar in Kanistern ab.
Man sagt, der Kaffee würde mit diesem Wasser besonders gut schmecken...
Im "Nudelturm" war mal ein Restaurant
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Erich Kästner wurde am 23.Februar 1899 in Dresden geboren und starb
am 29.Juli 1974 in München.
Er schrieb viele Gedichte und Kinderromane wie "Emil und die Detektive",
"Pünktchen und Anton" um nur einiges zu nennen.
Das Erich Kästner Museum "Villa Augustin" befindet sich gegenüber vom
Hochhaus am Albertplatz in der Antonstraße.
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Liebe Anne,
Ich finde es sehr schön, daß Du Deine Serie von der Vorstellung Dresdens wieder aufgenommen hast. Du machst das wunderbar!
Zur Neustädter Markthalle möchte ich noch etwas sagen.
Sie war schon vor dem Krieg eine sehr umfangreiche Einkaufsstätte mit 1 Etage.
Nach der Zerstörung wurde das Erdgeschoß wieder als Einlaufshalle genutzt.
Ich wohnte damals ganz nahe und ging in dieser ausgebombten Halle einkaufen. Eines Tages wurde dort Wal-Fleisch angeboten. Wir ausgehungerten Dresdner waren natürlich gespannt, was das wohl ist.
Es sah viel roter als Rindfleisch aus (blutrot) und wurde auch ähnlich behandelt. Ich kann mich entsinnen, daß ich damals daraus einen wohlschmeckenden Sauerbraten gemacht habe und wir haben uns mal so richtig an Fleisch satt gegessen.

Verzeih mir die Unterbrechung Deiner Serie!
Feli
Ja liebe Feli, so ist das mit den Erinnerungen.
Es ist schön, dass Du sie uns mitteilst.

1955, im Jahr meiner Einschulung ging meine Mutter mit mir und meinem zwei Jahre jüngeren
Cousin in der Markthalle einkaufen.
Auf dem Balkon in der ersten Etage gab es einen Spielwarenstand und darin ein kleines graues Mäuschen aus Pappe mit roten Rädern.
Wir Kinder wollten es beide haben, aber es war nur einmal vorhanden...
Es gab ziemlich viel Gezeter und kein Mäuschen. Aber letztendlich steckte es dann doch in meiner Zuckertüte.
Manche Begebenheiten vergisst man nie.
Vom Albertplatz aus kann man viele interessante Unternehmungen starten.
Wir fahren mit der Straßenbahn "11" in Richtung Bühlau bis zur Haltestelle Elbschlösser.
Dort befinden sich Schloss Albrechtsberg und in unmittelbarer Nähe noch
Villa Stockhausen und Schloss Eckberg.
Die Schlösser wurden im Krieg von den Angriffen verschont.
Dresden verkaufte das Schloss an das Außenhandelsministerium
der UdSSR.
Nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen durch den Architekten Kockritz
wurde es im Dezember des Jahres1948 als "Intourist" Hotel eröffnet.
1951 erfolgte der Rückkauf des Schlosses durch die Jugendheim GmbH Berlin.
Es entstand der erste Pionierpalast nach sowjetischem Vorbild auf dem Gebiet der DDR.
Der Pionierpalast "Walter Ulbricht" diente der Freizeitgestaltung von Schülern.
Seit 1952 ist die Stadt Dresden erneuter Eigentümer.
1977 wurde das Schloss durch den Vorsitzenden des Denkmalschutzes,
Professor Nadler, zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.
Die schrittweise Restaurierung wird bis zum heutigen Tag fortgesetzt.
Neuer Betreiber des Schlosses ist seit 1999 die Konzert- und
Kongressgesellschaft mbH Dresden.
Schloss Albrechtsberg ist Teil des Welterbes "Dresdner Elbtal".
Ein besonderes Kleinod des Schlosses ist das Türkische Bad oder Märchenzimmer.
Heute, wie damals fasziniert eine Märchenstunde im Türkischen Bad.
Man sagt, Szenen aus dem Märchen "Der kleine Muck", seien hier gedreht worden.
Das Schloss beherbergt die "Jugend- und Kunstschule" und die Hotel- und Gaststättenschule Schloss Albrechtsberg GmbH als private Ausbildungsstätte.
Es finden regelmäßig Bälle, Konzerte, Bankette, Konferenzen usw. hier statt.
Das gesamte Schloss oder einzelne Räume können gemietet werden.
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Im Park von Schloss Albrechtsberg
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Im Park auf der Elbseite gibt es einen kleinen Weinausschank.
Abseits der Hektik kann man mit einem guten Glas sächsischen Wein die herrliche Umgebung, das Elbtal bis zum Blauen Wunder und bis zur Altstadt genießen.
Der Weinausschank ist auch vom Elberadweg über die Steinmauerpforte zu erreichen
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Ihr werdet Euch vielleicht wundern, wieso ich jetzt, zu dieser schönen Frühlingszeit Winterfotos zeige.
Diese Beiträge über Dresden hatte ich schon einmal im Dresdener Forum gezeigt.
Für mich bestanden eine ganze Reihe Ungereimtheiten, so dass ich sie löschte und dann gab es das Forum kurzzeitig nicht mehr.
Nun bin ich aber von einigen Mitgliedern angesprochen worden, die Beiträge wieder ins Forum zu stellen, was ich gern getan habe.
Aber es sind eben noch die Fotos der vorherigen Beiträge.
Die neuen Fotos über Dresden folgen ab Mitte Mai.

Recht herzliche Grüße
Anne_49
Liebe Anne, wie Seniorin schon schreibt:
Ich finde es sehr schön, daß Du Deine Serie von der Vorstellung Dresdens wieder aufgenommen hast. Du machst das wunderbar!

Seniorin80 und Anne, Erinnerungen passen auch sehr gut dazu.
Danke beertje, da werde ich mal weiter machen...
:D