Und da ist es, das doofe Wort - vermutet. Genau das ist es, was viele verunsichert. Es wird viel vermutet und wohl fast nichts gewusst.
Die Wissenschaft hat bis jetzt noch keine Zeit gehabt, fundiert forschen zu können..... in den wenigen Monaten.... in denen uns jetzt Corona.... genauer SARS-CoV-2, sehr neu und noch sehr unbekannt.... in Atem hält, weltweit..... und "hechten" gerade mit großen Schritten den ganzen Dingen, die damit zusammen hängen, empirisch hinterher.

Es hat ja vor allem mit der wissenschaftlichen Sprache zu tun, dass wir gerade so viele Vermutungen hören und lesen.

Was wir sicher wissen, ist, dass es heute etwas über 12.000 verfiziert und nachgewiesen infizierte Menschen in Deutschland gibt. Am 13.03. waren es knapp über 3.000. Die Dunkelziffer kennt niemand, weil nur die Fälle, die nachweisbar Symptome haben oder in Gebieten waren, in denen der Virus nachweislich ausgebrochen ist, getestet werden.

Und eigentlich sind das die Zahlen von gestern oder auch vorgestern, weil eine Menge Arbeit dazu gehört, sie veröffentlichen zu können.

Das allein reicht für mich, mich freiwillig in Quarantäne zu begeben.... so weit das halt möglich ist, von Einkaufen und anderen wichtigen Besorgungen abgesehen.

Alles andere wird sich zeigen, wenn die Epidemie vorbei ist .... wie auch immer man es schaffen wird, sie einzudämmen und in den Griff zu bekommen. Und wenn sie vorbei ist..... wird die Wissenschaft auch nicht mehr vermuten.... denn dann WISSEN sie, wie dieser Virus funktioniert.

Ich als "Labormaus" .... :-D ....Chemielaborantin, die ich ja war, weiß halt, dass es oft sehr schwierig ist, verifizierbare Ergebnisse zu bekommen, auf die man sich dann stützen kann.... und eben dann nicht mehr von Vermutungen sprechen muss.....

Das, was seröse Virologen an die Öffentlichkeit geben, ist so weit gesichert, dass man es verantworten kann, es öffentlich als Vermutung auszusprechen..... das sollte man sich vor Augen halten. Alles, was nicht wenigstens einigermaßen wissenschaftlich abgesichert ist, wissen wir nicht!!!
Hallo, leonetta,
Danke für die Auskunft :) Sehr hilfreich!
Grüße:
Kathrin
Mich interessiert, ob man nach einer durchgemachten Coronainfizierung, und Nachweis von Antikörpern immun ist und bleib. Oder erkranken nach einigen Monaten/Jahren erneut wieder viele Menschen und die Pandemie bricht erneut möglicherweise wieder weltweit aus - wenn die Virologen keine wirklichen Medikamente und Impfstoffe finden?
Wären dann wieder Weltweit hohe Mortalitätsrate zu beachten sein? Die Seuche käme also wieder????? Ein weiterer Wettlauf mit der Zeit? Viele Tote?
So wie ich gehört habe, bleibt man nicht lebenslänglich immun, ca. 3 Jahre etwa.
Da gibt es ja einige Krankheiten, die man immer nachimpfen muss.
Denk auch gerade an Tierimpfungen, die man auch jährlich oder alle 2 Jahre wiederholen muss.
agapos hat geschrieben: Mich interessiert, ob man nach einer durchgemachten Coronainfizierung, und Nachweis von Antikörpern immun ist und bleib.

Hallo agapos,
der Virologe Christian Drosten sprach am 17.3.20 in einem Podcast darüber. Zu dem Zeitpunkt ging er davon aus, dass ein Mensch, der die Infektion überstanden hat, für die Dauer dieser Pandemie immun ist.

Quelle: Podcast Coronavirusupdate Folge 15 von NDR Info. Nachzulesen im Skript der Podcastfolge, auf Seite 2.
Schneeweiss1256 hat geschrieben: Die Wissenschaft hat bis jetzt noch keine Zeit gehabt, fundiert forschen zu können..... in den wenigen Monaten.... in denen uns jetzt Corona.... genauer SARS-CoV-2, sehr neu und noch sehr unbekannt.... in Atem hält, weltweit..... und "hechten" gerade mit großen Schritten den ganzen Dingen, die damit zusammen hängen, empirisch hinterher.

Es hat ja vor allem mit der wissenschaftlichen Sprache zu tun, dass wir gerade so viele Vermutungen hören und lesen.

Was wir sicher wissen, ist, dass es heute etwas über 12.000 verfiziert und nachgewiesen infizierte Menschen in Deutschland gibt. Am 13.03. waren es knapp über 3.000. Die Dunkelziffer kennt niemand, weil nur die Fälle, die nachweisbar Symptome haben oder in Gebieten waren, in denen der Virus nachweislich ausgebrochen ist, getestet werden.

Und eigentlich sind das die Zahlen von gestern oder auch vorgestern, weil eine Menge Arbeit dazu gehört, sie veröffentlichen zu können.

Das allein reicht für mich, mich freiwillig in Quarantäne zu begeben.... so weit das halt möglich ist, von Einkaufen und anderen wichtigen Besorgungen abgesehen.

Alles andere wird sich zeigen, wenn die Epidemie vorbei ist .... wie auch immer man es schaffen wird, sie einzudämmen und in den Griff zu bekommen. Und wenn sie vorbei ist..... wird die Wissenschaft auch nicht mehr vermuten.... denn dann WISSEN sie, wie dieser Virus funktioniert.

Ich als "Labormaus" .... :-D ....Chemielaborantin, die ich ja war, weiß halt, dass es oft sehr schwierig ist, verifizierbare Ergebnisse zu bekommen, auf die man sich dann stützen kann.... und eben dann nicht mehr von Vermutungen sprechen muss.....

Das, was seröse Virologen an die Öffentlichkeit geben, ist so weit gesichert, dass man es verantworten kann, es öffentlich als Vermutung auszusprechen..... das sollte man sich vor Augen halten. Alles, was nicht wenigstens einigermaßen wissenschaftlich abgesichert ist, wissen wir nicht!!!



Das ist ein ganz toller Beitrag - hier spricht jemand aus eigener Erfahrung - danke!

Wie lange man gegen ein Virus immun sein wir, weiß man erst , wenn so viel Zeit vergangen sien wird, dass die ersten Infizierten keine nachgewiesenen Antikörper mehr im Blut haben.
Dieses Virus ist eine neue Krankheit, und alles, was prophezeit wird, stützt sich auf Erkenntnisse von ähnlichen Viren.

Vielleicht ist man ein Leben lang immun, aber ob man das wirklich ist, lässt sich erst in Jahren feststellen.
Wenn sich das Virus nur ein wenig verändert, ist die ganze Immunität wieder dahin.
Ich hörte von Virologen die Einschätzung, daß man nach überstandener Covid-19 Krankheit ein paar Jahre lang immun ist.
Ein Großteil der Bevölkerung wird krank werden, -viele davon ohne Beschwerden, ohne Symptome!....
Dadurch kommt es so zu einer Grundimmunisierung von ca. 70% der Bevölkerung und spätere Erkrankungen sind nicht mehr so heftig.

Wichtig ist, daß es nicht zu viele Virusinfizierte ‚gleichzeitig‘ geben soll, weil sonst die Spitäler überfordert wären! Manche schwerer erkrankten Patienten könnten nicht optimal im Spital versorgt werden.
Deshalb sollten besonders Ältere daheim bleiben und alle auf Kontakte verzichten!

Der Verlauf ist ähnlich der Virus- Influenza:
Diese ist beherrschbar, weil eine Grundimmunisierung durch früher Erkrankte und Geimpfte besteht,- (die Impfstoffe werden jährlich neu angepaßt).
An ihr erkranken Menschen über den ganzen Winter, über Monate, - manche sterben daran.

Covid-19 ist neu: es ist viel stärker und schneller ansteckend: Es gibt noch keine weitflächige Immunisierung!
Es starben innerhalb von 2-3 Wochen 1000e Menschen!!

Die Erforschung von Impfstoffen ist zeitaufwändig,- weil 1000e Untersuchungen im Labor nötig sind.....
CoViD 19 ist die Krankheit, das Virus heißt Sars-CoV-2.
Ja stimmt, Covid-19 ist neu und doch wimmelt es nur so von "Experten", die genau so wenig wissen wie die meisten, nämlich nichts. Vom hören sagen lernt man lügen und die Ansichten sich sogar bei den Fachleuten konträr. Die Angst ist durch Verwirrung genausowenig in den Griff zu kriegen wie die Weiterverbreitung durch dramatische Schürung der Angst.
Es gibt einige "Experten", bei denen mir übel wird, wenn sie sich immer und immer wieder mit ihrem bullshit äußern !

@leonetta,
wir sind jetzt sicher alle sehr informiert, aber trotzdem vielen Dank für deinen Kommentar!
Es gibt z. Zt. erstaunlich viel Expertenmeinungen. Und wie man dazu kommt, ist auch ziemlich einfach: man hört etwas, versteht die Hälfte, erzählt 1/4 davon weiter und lässt sich noch 3/4 einfallen.
Oldy43 hat geschrieben: Es gibt z. Zt. erstaunlich viel Expertenmeinungen.

Ist ja auch bissel vielschichtig:

Einen Patienten mit infektiöser böser Atemwegserkrankung wieder heil zu kriegen, ist das Eine.

Den Verlauf einer Epidemie zu messen, zu verstehen oder gar zu beeinflussen, ist das andere.

Hierfür als Politiker die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, ist das Dritte.

Und das Ganze als selbstbetroffener Sofaexperte zu kritisieren, geht dann schon in Richtung Königsdisziplin.
Es werden Einschätzungen abgegeben, weil diese Situation mit dem neuen Virus für alle NEU ist.
Freilich gibts auch einige im Internet, die sich profilieren wollen.....
Oldy43 hat geschrieben: Es gibt z. Zt. erstaunlich viel Expertenmeinungen. Und wie man dazu kommt, ist auch ziemlich einfach: man hört etwas, versteht die Hälfte, erzählt 1/4 davon weiter und lässt sich noch 3/4 einfallen.


Ich hoffe, dass dieser Beitrag nicht falsch angekommen ist. Durch meine frühere Arbeit kann ich durchaus beurteilen, wer fundiertes Wissen vermittelt, wie z. B. Leonetta, und wer sich durch heisse Luft profilieren möchte. Meine in dem Beitrag erwähnte Expertenmeinung sollte "Experten"meinung heissen.
Also bitte nicht falsch verstehen.
Dir, Leonetta und den anderen, die auch über fundiertes Wissen verfügen, ein herzliches Dankeschön und weiter so .