Hawaii.75 hat geschrieben: Radfahren entlastet die Knie und sorgt für "Gelenkschmiere".



Hallo @Hawaii.75,

Ich bevorzuge derzeit auch Fahrradfahren; die „Eingewöhnungszeit“ für das Joggen (auch sehr langsames) ist länger, als ich gedacht habe.

Mittlerweile habe ich echte Zweifel, ob Joggen überhaupt noch etwas für mich ist – irgendwelche Beschwerden habe ich eigentlich nach jedem Lauf. So richtig kommt da keine Freude auf…

Fahrradfahren ist ja auch eine schöne Sache – überlassen wir das Joggen den Fitteren unter uns. :wink:
Es ist die Erschütterung im Kniegelenk, die schadet, wenn der Puffer (Knorpel) fehlt oder abgenützt ist. Radeln erzeugt eine runde Bewegung ohne Stösse.
Und der Aktionsradius wird größer. :wink:
Ich bin eine Kämpferin für das Gehen.

Die Bewegung beim Gehen ist rund und harmonisch, und wer Gas gibt, kommt genauso ins Schwitzen wie beim Laufen.

Schade, dass das Gehen so aus der Mode ist.
Wahrscheinlich deshalb, weil keine Branche damit Geld verdienen kann und keiner dafür Werbung macht.

Schade - oft ist das ganz Einfache das Beste.
Ich gehe nur und bin fast genau so schnell wie die Jogger, meine Gelenke danken es mir.
Es ist ja schon lange bekannt, dass das Joggen sehr ungesund ist.
........von mir fühlen sich manche Jogger verfolgt, wenn ich ganz normal durch die Stadt lauf (geh) :lol:
Vergesst nicht die Knieoperierten oder stark Übergewichtigen, die froh sind, ihr Gewicht nicht tragen zu müssen und sich deshalb mit Radeln leichter tun. :wink:
Natürlich soll Gehen gesünder als Joggen sein – zumindest ab einem gewissen Alter. Das trifft wohl für die große Mehrheit von uns zu und ist unstrittig.

Das bedeutet aber nicht, dass jemand, der in seiner Jugend viel gelaufen ist und weiß, wie sich der Endorphin-Schub nach einer Stunde Joggen anfühlt, jetzt im „Alter“ darauf gänzlich verzichten möchte.

Diesen fast meditativen Trance-Zustand, den ich vom Laufen noch kenne, habe ich noch nie beim Nordic-Walking oder Power-Walking oder beim normalen schnellen Gehen empfunden.

Das hat nach meiner Meinung auch absolut nichts mit der Geschwindigkeit zu tun – es ist einfach ein anderes Bewegungsgefühl.

Beim Fahrradfahren sollte man ja aus naheliegenden Gründen sowieso hellwach sein – nicht zu vergleichen mit einem Waldlauf…..

Aber man kann eben nicht alles haben, schon gar nicht mit über 60…. :wink:
In den Jahren zwischen 47 und 57 bin ich täglich auf dem Sportplatz vor unserer Haustür meine gut 5000 Meter gejoggt.
Der Flow hielt sich in Grenzen.
Danach begann ich vom Joggen auf``s Walken umzusteigen.
Nicht mehr auf dem Sportplatz, sondern im nahe gelegenen Wald.
So kam zum Sport noch das Naturerlebnis.
Mehr Flow.....

Seit ca. drei Jahren bin ich nun mit den Stöckers unterwegs.
Flott schon, aber ohne jeglichen sportlichen Ehrgeiz.
Mittlerweile kann es schon mal vorkommen dass ich auch mal vier Stunden auf Tour bin.
Einfach aus Spaß an der Freud.
Über Waldwege und über Feldwege.
Ich schwöre :
Dieser Flow ist der Allerschönste.
Und am andern Tag nicht mal Muskelkater.
Nicht immer sind meine Strecken so lang.
Aber niemals unter einer Stunde.
Und das fast täglich.
Es macht einfach´nur Spaß.