Hallo liebe Katzenfreunde und Katzenkenner von 50plus,
vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben....
es geht um die Betreuung einer 16jährigen Katze während einer zweiwöchigen Abwesenheit.
Die meisten Kenner raten ja zu einer Betreuung zuhause in gewohnter Umgebung.
Vor zwei Jahren ist dies trotz einer wirklich engagierten Tiersitterin (sie war zweimal täglich da) gründlich schiefgelaufen. Katze Sindy hat nicht mehr gefressen und wäre fast gestorben.
Seitdem traue ich mich nicht mehr in den Urlaub...
Meine Tierärztin ist nicht wirklich hilfreich. Sie rät zum daheim bleiben....
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich oder kennt eine Katzenpension im Raum Köln oder einen Tierheilpraktiker der mir helfen kann. Vielleicht können ja homöopathische Mittel helfen den Stressfaktor zu minimieren.
Ich freue mich über jede Antwort _ gerne auch ins Postfach...
seit wann hast du denn die Katze? Warst du bisher noch nie in Urlaub, bzw. nur das eine Mal? Hast du kein Kind welches die Katze kennt und sie aufnehmen, bzw. während deiner Abwesenheit in dejner Wohnung wohnen könnte?
Ich habe eine sehr nette Tiersitterin, die bei Bedarf auch zweimal täglich kommt.
Ich war auch mehrfach im Urlaub und habe sie zuhause betreuen lassen. Es ist auch immer gut gegangen, bis vor zwei Jahren.
Vielleicht liegt es auch am Alter der Katze. Sie ist 16 Jahre alt.
wahrscheinlich liegt das am Alter Deiner Katze.....
meine Katze habe ich nach Weihnachten 3jährig mit der Auflage der Züchterin bekommen, dass ich sie alleine halten soll und "da" bin....
und das bin ich als Rentnerin auch ......dieses Jahr war ich allerdings 3mal weg auf Fahrrad-Tour - jeweils 5 bis 6 Tage ......das hat mein Kätzchen gut verkraftet und sie ist auch mit meinen beiden Betreuerinnen gut klar gekommen.....
einen Aufenthalt im Tierheim könnte ich mir aber stressig vorstellen für sie (wegen der vielen anderen Katzen - sie hatte deshalb etwas gelitten bei der Züchterin).........

vielleicht müßtest Du mit Deiner Katze und zusammen mit den Betreuerinnen - vorher mehr üben ?
Siggi81, da hat deine Tierärztin schon recht, denn Katzen lieben ihre Gewohnheiten und
ganz besonders die/den Katzenmutter/vater.

Ich glaube gerne, dass deine Katze nicht frisst, wenn sie die Katzensitterin nicht kennt.
Mein Kater würde glatt verhungern, wenn ich ihn alleine ließe, denn er ist sehr ängstlich und
vor allem, fremden Menschen gegenüber.

Vielleicht gewöhnst du deine Katze erst mal an die Katzensitterin, bevor du in den Urlaub fährst.
Bedenke auch, dass deine Katze schon alt ist und sich nicht so leicht an andere Menschen gewöhnt und vor allen Dingen nicht an fremde Umgebung.

Ich hoffe, du findest eine gute Lösung.

JellyBild
Hallo....manche Miezen sind so ....Mein Benny er war mal ein Streuner und ich habe auch eine Zeitlang gebraucht bis wir und einig waren . heute sind wir ziemlich beste Freunde Meine Tochter wohnt oben in unserem Haus und da hat Benny fast 2 Jahre gebraucht das sie ihn anfassen konnte...heute ist alles gut .habe meinen Benny jetzt 5Jahre......Fazit...man muß der Katze die Chance geben sich selber an Fremde zu gewöhnen....alles andere ist großer Stress für die Katze...und für den Menschen....also mit dem Katzensitter Kontakt aufnehmen und ....Probe wohnen :::::machen....
es ist richtig mit der katzesitterin kontakt aufzunehmen, damit die kätzin sie schon gut kennt.
auch sollte eine katze NIE allein gehalten werden, dies gibt meist probleme.......ganz selten
ist ein tier ein einzelgänger!! bei dem alter der katze ist es natürlich auch zu beachten, daß sie
sich schon schwieriger an fremde personen gewöhnt.
alles gute für dich und deine katze !!!
hallo @gundulabella, der rat der züchterin die katze allein zu allein ist nicht gut und ich würde
dir schon empfehlen ihr einen partnerin zu geben, es ist ein unterschied für das tier in einem
züchterhaushalt oder allein bei einem neuen besitzer, ist nicht artgerecht, glaube mir.........

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ilonca hat geschrieben: es ist richtig mit der katzesitterin kontakt aufzunehmen, damit die kätzin sie schon gut kennt.
auch sollte eine katze NIE allein gehalten werden, dies gibt meist probleme.......ganz selten
ist ein tier ein einzelgänger!! bei dem alter der katze ist es natürlich auch zu beachten, daß sie
sich schon schwieriger an fremde personen gewöhnt.
alles gute für dich und deine katze !!!
hallo @gundulabella, der rat der züchterin die katze allein zu allein ist nicht gut und ich würde
dir schon empfehlen ihr einen partnerin zu geben, es ist ein unterschied für das tier in einem
züchterhaushalt oder allein bei einem neuen besitzer, ist nicht artgerecht, glaube mir.........


in diesem Fall bin ich nicht Deiner Meinung....
die Züchterin hat in diesem Fallrecht gehabt ......
als ich in ihr Reihenhaus gekommen bin mit 5 oder mehr ? Katzen und zwei Hunden - da ist mir nichts mehr eingefallen ....
ich bin ebenfalls eine Einzelgängerin und habe da wirklich Platzangst bekommen.... :?

als die anderen Katzen dort zu mir gekommen sind (die merken irgendwie, dass man ein Katzenmensch ist)....
wurde dieses Kätzchen von den anderen Katzen angefaucht und ziemlich ruppig in ihre Schranken gewiesen...

mein Kätzchen hat sich bei mir positiv entwickelt ..... ist wesentlich selbstbewußter geworden ....
sie weiß was sie will und versucht auch gegen mich ihre Grenzen auszutesten und sich durchzusetzen.... :wink:
und gerade das ist es, was ich an den Katzen liebe....wir "steiten" uns manchmal zum Spass und ich lasse sie manchmal gewinnen.... :wink:
ich habe diesen "starken Willen" auch früher bei meinen Pferden bewundert und auch da habe ich sie manchmal "gewinnen" lassen.... :wink:

kurz nachdem ich sie bekommen habe, mußte ich manchmal "nein" sagen - z.B. im Frühjahr von wegen der Bienen, dass sie die nicht jagt und dann Stiche abbekommt......
obwohl ich dieses "nein" nicht sehr stark gesagt habe - war sie fix und fertig und ist stundenlang nicht mehr unter dem Bett hervorgekommen......
deshalb denke ich, dass sie sehr streng erzogen wurde.....

heute sind wir aufeinander eingestimmt .....sie "miaut" und ich gebe ihr in "meiner Sprache" Antwort.....klappt zu 90 % !...... :lol:

leider kann ich sie nicht als Freigänger-Katze halten (wohne ganz oben - außerdem Hauptverkehrsstraße).....
weil sie in einer Wohnung gezüchtet/geboren wurde - ist für sie das "draußen" eher stressig.....
z.B. als die Amseln auf meinem Balkon getobt haben und sie angreifen wollten, weil sie dachten, die Katze ist schuld - die Elstern hatten ihr Nest ausgeraubt - wollte sie nicht mehr auf meinen (sehr großen) Balkon raus.....
und auch jetzt - wenn es naß und kalt draußen ist, muss ich sie mit meinem Leckerli-Fangtraining regelrecht auf den Balkon raus zwingen..... :wink:

ganz anders war mein "wilder Kater" während meiner Blockhauszeiten.....
da habe ich diesen Kater versucht anzulocken .....hab ihn immer näher am Blockhaus gefüttert - zum Schluss bei halboffener Tür reingelockt....
als ich dann aber irgendwann die Türe zugemacht habe, ist der Kater die glatten Wände hoch - völlig panisch ....mit diesem Blick, den nur "Wildtiere" haben....

d.h. ich kenne inzwischen die "gesamte Palette".....nicht nur bei Katzen - auch bei Pferden.....
:wink:

und von wegen der "Bezugspersonen"....
sie weiß jetzt, dass ich manchmal ein paar Tage weg bin und meine zwei Nachbarn sie dann morgens und abends betreuen....
und weil ich Eintopf über mein Laptop geschüttet hatte - und deshalb einen neuen brauchte und deshalb ein IT-Mensch bei mir war - von wegen dem einrichten....kam mein Kätzchen an - hat den IT-Kerl gestumpt und wollte "betreut" werden.....
der ist natürlich sofort weggeschmolzen und mir ist nix mehr eingefallen..... :lol:
@ilonca. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung dass man Katzen besser zu zweit hält. Gerade wenn man berufstätig ist.
Leider musste Sindys Schwester im Alter von sechs Jahren eingeschläfert werden. Da in dieser Zeit ein Umzug bevorstand, wurde keine "Zweitkatze" angeschafft. Dabei ist es dann geblieben.
Mittlerweile denke ich, ist sie zu alt um sich wieder an einen "Kumpel" zu gewöhnen. Das wäre wohl mehr Stress als Nutzen.
Aber danke für Eure Tipps. Ich werde auf jeden Fall versuchen, sie vorher an die Tiersitterin zu gewöhnen.
LG Siggi
mittlerweile geben die Tierheime den Tipp, immer 2 Katzen zu halten, egal ob Stubentiger oder Freigänger...
meine beiden sind 1,5 Jahre und etwas scheu anderen Menschen gegenüber...nun musste ich mal für einige Tage weg und meine Enkelin, die sie sonst versorgte war nicht da. Eine liebe Kollegin, selbst Katzenhalterin, erklärte sich bereit. Schon beim ersten Besichtigungsbesuch traute sich der Kater aus seinem Versteck. Ich war sehr erstaunt. Als ich dann weg war, schickte mir die Kollegin ein Video auf dem zu sehen war, wie meine beiden Angsthasen völlig entspannt mit der Kollegin spielen.
Ich bin felsenfest davon überzeugt...dass sich die Katzen ihren Sitter aussuchen und dass es ihnen gut damit geht...
geben die Tierheime auch den Tipp, Hunde nicht einzeln zu halten ?
das würde mich mal interessieren....

Hunde sind viel mehr Rudeltiere als Katzen, weil sie auch im Rudel jagen - während Katzen einzeln-Ansitz-Jäger sind.....

die meisten Hunde werden aber einzeln vermittelt......

klar - Hund und Herrchen vermitteln geht immer und zwei Kätzchen vermitteln geht meist auch rel. lockerflockig .....gell - oder ?...... :wink:
Bei der Auswahl einer Zweitkatze sollte man aber das Alter, Temperament sowie das Geschlecht berücksichtigen. Zwei Kater, das geht selten gut, will ich mal behaupten u. gibt 100% Streß ., ausser, sie sind als Kitten zus. aufgewachsen. Kater / Kätzin geht ,- die halten dann eben Distanz, falls sie sich nicht mögen u. es wird höchstens nur mal gefaucht , od. kurz die Tatze eingesetzt .
Am ehesten vertragen sich zwei weibl. Tiere mit ähnl. Temperament u. keinem großen Altersunterschied.
Das ist die Beobachtung v. einer Tierheimpflegerin u. mir selbst .
Stand selber auch immer vor dem Problem mit Katzensitting u. 2 mal hab ich ihn allein gelassen, wo er dann auch 2 x tgl. v. Tochter/ Nachbarin versorgt wurde - Doch ich glaube, er hat da wohl schon gelitten u. ich werde ihm das nie mehr antun. Die letzten Jahre durfte er eben mitreisen (Womo) .Das klappte eigentl. ganz gut.
kann nur von eigenen Erfahrungen berichten, die ich hier im Tierheim letztes Jahr gemacht habe...die geben da nur zu zweit ab. Es sei denn, man entscheidet sich für ein älteres Tier, das das Alleinesein gewohnt ist.
Hundeerfahrung mit Tierheimen habe ich nicht.
Aber eine Freundin arbeitet in Hessen in einem Katzentierheim, auch da werden die Katzen nur zu zweit abgegeben. Es sei denn, es ist eine ältere Katze, die das Alleinsein gewohnt ist oder Probleme mit anderen Katzen hat.

2/3
gebe @sonnenfrau absolut recht, gebe tiere nur zu zweit ab, auch gebe ich nur kater zu kater
und weibl. zu weibl., habe lange erfahrung mit katzen, auch wenn in einem züchterhaushalt
einmal ein tier gemobt wird, so gibt es doch meist einen spielpartner. ich finde es sehr gut wenn
von tierheimen die tiere nur zu zweit abgegeben werden, auch wenn man ein älteres tier abgibt
sollte es vom alter und von der art zu dem bereits vorhandenen passen, dies ist auch bei den
rassen zu beachten.auch ist oft der fall wenn zwei tiere sehr aneinander hängen und eines stirbt,
wenn dann kein passender partner kommt, in vielen fällen wird das übriggebliebene oft sehr
krank.........habe dies leider auch einige male erlebt ...........
cron