Liebe Magdeburger, ich bin in Magdeburg geboren und habe dort bis zum 10. Lebensjahr auch gelebt. Dann gingen wir wegen der vielen Bombenangriffe nach Schlesien. Jetzt gehöre ich zu den Hildesheimlichen Autoren. Wir bringen ein neues Buch heraus, das über Kirchen berichtet.

Wir wohnten seinerzeit am Skagerakplatz 8. Ich möchte über diese Kirche schreiben. Da ich nicht weiß, wie sie hieß, kann ich auch nicht googlen.
Vielleicht gibt es ja jemanden unter Euch, der noch alte Stadtpläne hat.
Wenn ja, würde ich mich sehr freuen, den Namen zu erfahren und auch das Datum, an dem der gesamte Skagerakplatz unterging, es muss 1944 gewesen sein.
Mit lieben Grüßen an alle ashoggi
Hallo, liebe ashoggi,

ich weiß ja nicht, ob Du inzwischen bereits Ergebnisse zu Deinen beiden Fragen vorliegen hast.
Meine privaten Bemühungen blieben leider erfolglos.
Deshalb habe ich heute im Stadtarchiv Magdeburg angerufen und bei einem Herrn Richter angefragt, ob man dort erfahren kann, wie die Kirche hieß und seit wann der Skagerakplatz in Magdeburg nicht mehr existiert oder ob er uns einen anderen Ansprechpartner nennen kann.
Daraufhin sagte er mir, dass das Stadtarchiv die Fragen beantworten kann; er möchte aber eine schriftliche Anfrage dazu bekommen.

Ich gebe Dir hier mal die zuständige E-Mail-Adresse, dann kannst Du die Anfrage dort selbst stellen und erhälst die Antwort dann ohne Umwege direkt.

archiv@magdeburg.de


Liebe Grüße

gemota
Liebe Gemota, da hier die Leute überfordert schienen, habe ich mich schon selbst an die Stadt Magdeburg gewandt und auch an das Archiv geschrieben, wo ich umgehend Antwort erhielt,

"Sehr geehrte Frau Wieland,


bei der von Ihnen gesuchten Kirche handelte es sich um die Deutsch-reformierte Kirche. Informationen über diese Kirche können Sie der sog. "Weißen Reihe" des Stadtplanungsamtes Magdeburg, Nr. 71/2000 "Kirchen und Klöster zu Magdeburg" entnehmen. Sie finden die Reihe unter: http://www.magdeburg.de/index.php?objec ... ID=37.99.1


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Sollten Sie noch Nachfragen haben, können Sie sich gern wieder an mich wenden."


Mit freundlichen Grüßen"

Diesen link habe ich natürlich geöffnet, aber während ich versuchte durch die vielen Klöster und Kirchen zu kommen, verließ mein PC diese Reihe immer. Daraufhin schrieb ich an einen Herrn, der für diesen link irgendwie zuständig ist und hoffe da weiter zu kommen.
Was die Zerstörung angeht, so muss es im August 44 gewesen sein, denn meine Mutter fuhr sofort hin. Der Hauptangriff war ja erst Anfang 45, aber da waren wir schon auf der Flucht.l
Liebe Gemota, ich danke Dir ganz herzlich für Deine Hilfe, mit lieben Grüßen an alle Magdeburger Eure ashoggi
ich bin sprachlos, schon nach wenigen Stunden hatte ich sowohl ein Bild der Kirche, als auch deren Geschichte.
So etwas erwartet man von keinem Amt, deshalb ein großes Lob für die Leute vom Archiv in Magdeburg.
Liebe Grüße an alle ashoggi
Ja, liebe ashoggi, da kann ich Dir nur beipflichten. Das ging ja superschnell.
Prima, dass nun auch über diese ehemalige Magdeburger Kirche in Eurem Buch berichtet wird.
Ich wünsche Euch viel Erfolg mit dem neuen Buch.

Liebe Grüße

gemota