Eine leise Stadt ist Köln ja nicht gerade, schon alleine deshalb nicht, weil eine Million Einwohner sich bemerkbar machen.
Wenn man noch die Touristenströme hinzuzählt, immerhin ist der Dom das meistbesuchte Ziel in Deutschland, hat wohl
jeder eine Vorstellung, wie geräuschvoll es in dieser Stadt schon alleine durch die Menschen sein kann.

Kaum nennenswert werden Geräusche vom Rhein produziert. Er fließt breit und behäbig dahin, wälzt sich an den Häuschen
der Altstadt vorbei und nur manchmal hört man ein kleines Plätschern an der Kaimauer, und nur ganz selten mal sorgt er für
Aufregung, nämlich dann, wenn er sich so richtig breit macht.

Nicht zu überhören ist das Glockengeläut der vielen Kirchen in dieser Stadt. Nicht alle klingen majestätisch und nicht alle sind
unbedingt beliebt. Demnächst, wenn an Weihnachten wieder "D'r decke Pitter", die mit rund 24.000 kg größte freischwingende
Kirchenglocke der Welt, zu hören ist, denkt niemand an Lärm, vielleicht flüstert dann sogar jemand seinem Nachbarn zu, dass
die Glocke eigentlich "St. Peter" heißt.

Köln ist eine quirlige, muntere Stadt, mit vielen Facetten. Jeder kann hier finden, was er sucht, und das in jeglicher Hinsicht.
Zur Zeit gibt sich das umliegende Ausland hier ein Stelldichein, auf den Weihnachtsmärkten herrscht ein buntes Sprachengewirr.
Etwas schwer taten sich die Briten bei der Umrechnung in Euro. Mir schien, dass englische Jugendliche auch nicht mehr so richtig
das Kopfrechnen beherrschen. Manche Szene fand ich erheiternd.

Jedes Kind braucht einen Namen und jeder thread einen Titel, sonst wird er nicht gefunden. Ich wünsche mir, dass er gefunden
wird. Hier kann geplaudert, palavert, geschnackt werden, Interessantes von und über Köln berichtet oder auch gefragt werden,
Anekdötchen erzählt, Amüsantes aus dem Alltag berichtet werden und Hinweise auf Veranstaltungen sind ausdrücklich erwünscht.

Wenn ich etwas vergessen habe, macht"s nichts, euch fällt bestimmt noch mehr ein.
[center]Stellt euch vor, hier ist die Haustür, darüber steht in großen Lettern:
HERZLICH WILLKOMMEN! [/center]
Gerade erst entdeckt; leider bin ich schon anderweitig verabredet.

Samstag 12.September
im Cafe Kram
Gotenring 42, Köln-Deutz

Traffic Jam
"Die akustische Gitarre war schon immer ein Instrument, das viele Menschen begeisterte. Sie entwickelte sich immer mehr
zu dem musikalischen Werkzeug, mit dem Singer / Songwriter ihre Stücke auf so charakteristische und gleichzeitig vielseitige
Weise begleiten. Das britisch-deutsche Gitarrenduo Traffic Jam setzt diese Tradition fort." (Auszug aus der homepage, s.u.)

Sämtliche Informationen sind hier zu finden:
http://www.cafe-kram.de/
Ich liebe die "Kölner Mentalität" und finde es ganz super,
dass ich jetzt hier darüber lesen kann!!! :D :D :D
Wie ich in Köln unter einen Hut kam

Ich bin ja keine echte Kölsche, aber immerhin eine Rheinländerin. Und immer ab und zu muss ich mal nach Kölle, dann ruft der Dom nach mir und auch die Hohe Straße.
So fuhr ich dann auch Anfang Dezember wieder mal hin. Geplant war, mit Rheinnixe und ein paar anderen netten 50pluslern Weihnachtsmärkte zu besuchen.
Wir wollten uns erst um 18 Uhr treffen, ich hatte aber frei an dem Tag und fuhr schon ein bisschen früher hin, um Stadtluft zu tanken.
Zusätzlich zum städtischen Dunst enthielt die Luft leider auch einiges an Feuchtigkeit. Für einen Schirm war es zu wenig, für "ohne" zuviel. Normalerweise kann ich Kopfbedeckungen an mir nicht leiden, krieg auch Kopfschmerzen davon. Aber hier nun kam mir die zündende Idee, der derzeitigen Mode Genüge zu tun und der Witterung durch Einsatz eines Hutes zu trotzen. Gesagt, getan - ich probierte mindestens 20 verschiedene Hüte an und entschied mich schließlich für ein pinkfarbenes Angora-Exemplar, federleicht und schmeichelnd.
Der Gruppe gefiel mein neuer Look, meinen Freundinnen zuhause auch. Der Besuch der Weihnachtsmärkte machte - ohne Schirm in der Hand - riesig Spaß.
Inzwischen bin ich zu einer begeisterten Hut-Userin geworden. :D :D :D
rheinnixe hat geschrieben: Gerade erst entdeckt; leider bin ich schon anderweitig verabredet.
Samstag 12.September
im Cafe Kram
Gotenring 42, Köln-Deutz


Du hast aber schnell Verabredungen im Voraus :wink:
Da sind die Kölner wohl ganz fix :)

Ich lese hier sehr gerne -
danke für diese informative und interessante Seite.
Weiter so :wink:
immortality hat geschrieben:
rheinnixe hat geschrieben: Gerade erst entdeckt; leider bin ich schon anderweitig verabredet.
Samstag 12.September
im Cafe Kram
Gotenring 42, Köln-Deutz


Du hast aber schnell Verabredungen im Voraus :wink:
Da sind die Kölner wohl ganz fix :)

Ich lese hier sehr gerne -
danke für diese informative und interessante Seite.
Weiter so :wink:

Ja, die Kölner sind fix, und die meisten scheinen dauerverplant zu sein,
weshalb man hier im Forum nur ganz selten mal jemanden antrifft. ;-)
Bis heute kannte ich die Weihnachtsstraße in Köln nicht. Eigentlich heißt sie ja auch Hummelsbergstraße und ist eher
eine unscheinbare Nebenstraße, parallel zur Luxemburger Str., vor der Weißhausstraße in Richtung Stadtmitte
re. rein und gleich wieder rechts. Genau genommen wurde, beinahe offiziell, die 50 Jahre alte Hummelsbergstraße
auch erst am 1. Advent in Weihnachtsstraße umgetauft. Es sind drei Straßenschilder übereinander angebracht,
damit auch jeder sieht, dass er die richtige Straße gefunden hat. Mir war gar nichts aufgefallen, als ich bei
Tageslicht dort ankam. Jedoch als es dunkel geworden war, war der Glanz dieser Straße nicht zu übersehen. Leider
hatte ich keine Kamera dabei, aber wer den Link anklickt, kann sich anschauen, was mich vorhin schon fast ein
wenig hat träumen lassen.

In der Weihnachtsstraße gibt es an jedem Adventssonntag von 18:00 - 22:00 Uhr ein
Glühweintrinken, zu dem die Bewohner der Hummelsbergstraße Weihnachtsstraße herzlich einladen.


HUMMELBERGSTRASSE
1957---50--- Jahre 2007
WEIHNACHSTSTRASSE

z.Z. ist Hummelsbergstr. durchgestrichen


http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/53292
Der Weihnachtsmarkt in Bonn ist einen Besuch wert. Ich fahre jedes Jahr hin und ich denke, viele teilen meine Begeisterung.
In diesem Jahr war ich bereits dort gewesen, als meine Tochter anrief und fragte, ob ich denn nochmal nach Bonn fahren wolle,
zusammen mit ihr. Das mache ich gerne, war meine Antwort, mit ihr immer. Weil wir, nach alter Gewohnheit, immer mehreres
miteinander verbinden, wenn man so will, das nützliche Informative und das rein Vergnügliche, stand auf unserem Plan die
Darwin-Ausstellung im Museum Koenig, das Haus der Geschichte und danach der Weihnachtsmarkt.

Alles haben wir nicht geschafft, aber Bonn ist nicht weit und die Darwin-Ausstellung sehen wir uns dann doch lieber mal an
einem Mittwochabend an.

Die Loriot-Ausstellung im Haus der Geschichte wird mir wohl lange in schöner Erinnerung bleiben. Noch nie habe ich soviel
Lachen in einem Museum gehört, mal abgesehen vom Besuch der Modigliani /Kandinski-Ausstellung, zusammen mit toscara,
der sehr vergnüglich ablief. Bei Loriot haben wir uns so lange aufgehalten, dass wir die schönsten Musikdarbietungen auf dem
Weihnachtsmarkt verpasst haben. Meine Tochter hatte aber ausreichend Zeit mitgebracht, die ich als Rentnerin sowieso habe,
und so konnten wir an unseren Marktbummel noch einen Schaufensterbummel anschließen.

Spätestens jedoch seit diesem Schaufensterbummel bin ich mir nicht mehr so sicher, ob Bonn immer noch so hoch im Kurs
bei mir steht. Einen Schock fürs Leben habe ich dort erlitten. Lagen doch im Eingangsbereich eines kleinen Ladens etliche
Fußmatten mit der Aufschrift:

[center]Bonn ist schöner als Köln. [/center]

Wie kann ein Städtchen wie Bonn eine solch ungeheure Behauptung aufstellen? Wie können sich 314.000 Seelen über eine
Millionenstadt erheben? Ich gebe zu, ich bin immer noch sprachlos! Wer hat denn den schönen Dom, Köln oder Bonn? Und wer hat
acht Brücken, einen Zoo und sogar eine Seilbahn? Jeder weiß es, dass Köln sogar einst über Bonn gesiegt hat, und nun könnte diese
kleine Stadt doch Ruhe geben. Aber nein, der Neid nagt. Könnten sie nicht damit zufrieden sein, dass sie auch am Rhein gelegen
sind und sich Bundesstadt nennen dürfen? Das Privileg hat Köln nämlich nicht! Nein, sie stellen Behauptungen auf, über die
jeder stolpern muss! Ungeheuerlich!

Eines ist mir dann aber doch eine Genugtuung: Wer sich an der Matte die Schuhe abstreift, tritt gleichermaßen Bonn wie Köln mit Füßen.
Haben sie wohl nicht bedacht. So was passiert eben kleinen Schwestern öfter mal.
toscara hat geschrieben: Wie ich in Köln unter einen Hut kam

. . . . . ..

- ich probierte mindestens 20 verschiedene Hüte an und entschied mich schließlich für ein pinkfarbenes Angora-Exemplar, federleicht und schmeichelnd.
Der Gruppe gefiel mein neuer Look, meinen Freundinnen zuhause auch. ....
Inzwischen bin ich zu einer begeisterten Hut-Userin geworden. :D :D :D

Der Hut steht dir ausgesprochen gut, ich sag's gern nochmal an dieser Stelle. Und wie gut doch, dass du ihn jetzt hast, gerade heute,
wo es soo kalt geworden ist und es sogar geschneit hat. Mit diesem Hut kannst du dem Winter die kalte Schulter .... äh ... also die Stirn
bieten, du wirst gut behütet dagegen halten können. Wie heißt das altbekannte Sprichwort: Kopf kalt, Füße warm, macht den besten
Doktor arm. Mit dem schnuckligen Hut wird der Kopf zwar nicht kalt, aber kühl darf er sicher bleiben. :wink: Es sei denn, du willst ihn verlieren,
was dann aber eher nicht am Hut liegen wird. :wink: :lol:
Hallo rheinnixe, ich würde lieber mein Herz verlieren als meinen (kühlen) Kopf.
Gerne auch in Köln...
:oops: :wink:
So. 20.12., 19 Uhr "Singender Holunder"

im Weißer Holunder, Gladbacher Straße 48
, Köln


Mitsingkonzert mit Klaus der Geiger & Freunde

Ziemlich alte Weihnachtslieder / Spezialgast: Philipp Oebel


"Zu den schönsten deutschsprachigen Musikschätzen gehören Weihnachts- und Adventslieder, deren Wurzeln
teilweise bis ins 14. Jahrhundert reichen. Es ist heuer aber auch mit spontanen Ausflügen in profanere Sphären
zu rechnen. Philipp Oebel steht bekanntlich auch für die leiseren, kölschen Krätzchentön, zudem ist er ein
Verehrer vom "Rabauen" Hein Bitz, den Klaus wiederum gut gekannt hat."

Man sollte früh genug kommen, wenn man einen Sitzplatz ergattern will.

www. weisser-holunder.de

Krätzchen werden nicht nur gesungen.
Das Krätzchen (auf Kölsch: Krätzje, Krätzge, Mehrzahl: Krätzjer) ist eine spezielle Erzählform innerhalb
des sogenannten "Rheinischen Humors" für eine Art Witz. Nicht jeder Witz eignet sich zum Krätzchen
Wichtig ist die Erzählweise, Krätzchen werden vorgetragen. Krätzcher sind lustige Begebenheiten aus
dem Alltag der Kölner. Die Darstellung ist langsam, gemütlich, ausführlich.


Ein Medizinstudent und sein Professor stiegen in Köln in die Straßenbahn. Der Professor, ein ruhiger und
liebenswürdiger, aber ernster Mensch, stammte aus einem ostdeutschen Bundesland, er und der Student
bekamen nur Stehplätze im bereits vollen Wagen. Die Bahn wurde voller und voller. Schließlich fand der
Professor, in die Masse Mensch eingekeilt, das Gedränge unterträglich und er sagte mit spitzer Stimme in
die Menge: "Das ist ja entsetzlich! Machen Sie doch bitte etwas Platz!"
Worauf ein junger Mann ruhig antwortete: "Hat Ihr jehürt, Lück! Maat Platz! He will sich eine hinläje!"

Für Nichtkölner:
"Habt Ihr gehört, Leute! Macht Platz! Hier will sich jemand hinlegen!"
rheinnixe,
jetzt bin ich aber platt ..... es gibt Klaus den Geiger immer noch ....., ich kann
es nicht fassen, er lebt und spielt nocht !
In den 70ern habe ich sechs Jahre in Köln gelebt und damals natürlich
den Geiger gehört und bewundert (Fußgängerzone).
Obwohl ich jetzt schon seit 30 Jahren wieder in Schleswig-Holstein wohne,
könnte ich sofort wieder nach Köln ziehen.
Wenn ich das im Bekanntenkreis erzähle, halten die mich für bekloppt !
laurachristina hat geschrieben: ......
Wenn ich das im Bekanntenkreis erzähle, halten die mich für bekloppt !

laurachristina,
was halten sie für bekloppt, dass du wieder nach Köln ziehen könntest, oder dass es Klaus, den Geiger noch gibt? :?: :wink:

Im ehemaligen Kölnforum hatte ich über ihn berichtet,:
Klaus der Geiger (* 1940, als Klaus von Wrochem) ist ein politisch engagierter Musiker und Liedermacher aus Köln und
einer der bekanntesten Straßenmusiker Deutschlands. Seine Musik ist eine Mischung aus Jazz, Rock, Folk und Klassik.
Neben zahlreichen Konzerten mit verschiedenen Formationen leitet er auch noch das Orchester des Kölner Kunstsalons.
Seit einiger Zeit kann man ihn auch wieder als Straßenmusiker erleben.
Ich habe ihn schon mal im "Holunder" erlebt. Rolli Brings war ebenfalls als Gast dort. Zu unser aller Freude hat er dann
auch gesungen.
Heute kann ich nicht dabei sein, ich habe immer noch den Pipps. :( :lol:
rheinnixe,
danke für deine Info,
frohe Weihnachten !
Laurachristina
allen Stadt- und Landkölner

wünsche ich von Herzen
einen guten Start ins Jahr 2010

Gesundheit, Glück und Frieden

von Monalisa