Woher willst Du denn nun so genau wissen, was ich glaube oder nicht? Welche "Realität" wird denn in solchen Filmen widergespiegelt? Emotionen sind nicht programmierbar, auch wenn das in diesen Filmen vorgegaukelt wird!
Bezeichnend sind doch z. B solche Szenen, wenn zwar ein Mensch unter dem (programmierten) Schutz steht, ein kleines Mädchen dagegen erbarmungslos ertrinken muss.
Vielleicht bist Du ja derjenige, der so gläubig ist anzunehmen, dass in Zukunft solche Visionen wahr werden könnten.
Ich vertraue auf andere Visionen, dass sich die Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Güte, die nur im Menschen angelegt sind, in größerem Umfang durchsetzen werden!
Denn wie sagte schon Goethe? "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut, denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen"!
Entschuldigt, dass ich einfach so reingrätsche, ich bin eher zufällig hier unterwegs. Es ist schade, wenn Du zu den Menschen gehörst, die der Meinung seien, Tiere hätten keine Seele. Dann hast Du Dich nie ausführlich mit Tieren und der Natur beschäftigt. ich habe mein Leben lang Tiere um mich gehabt, und Tiere empfinden Freunde, Angst, Schmerz etc. genauso wie wir. Sie können vielleicht kein kausales Denken aus dem Hut zauber, vielleicht nur schlecht in Resultaten denken etc. Klar, dafür sind wir zu hoch spezialisiert, das geht vielleicht bei nur ganz wenigen Tieren wie den Raben, die sogar kleinere Lösungen für Problemchen finden können, ABER Freude und Humor haben sogar Tiere, auf ihre ganz besondere Art und Weise! Ich habe zwei Hunde, mit denen ich immer ganz bestimmten Blödsinn mache. Sie fallen immer wieder drauf rein, wie ein zweijähriges Kind, und sie können sich auch immer wieder darüber freuen! Was KI angeht, da kenne ich mich zu wenig aus; ich denke, in der Zukunft wird alles möglich sein, wenn wir den Planeten bis dahin nicht kaputt gemacht haben, haben wir vielleicht aber KI erschaffen. Aber die Sache mit den Tieren, die wollte ich nur mal angemerkt haben ... LG aus Berlin, Cuatropatitas
Das Thema ist zwar nicht die Seele, aber:

Der Mensch ist nur eine Art unter sehr vielen Arten und es gibt keine messerscharfe Trennlinie, welche den Menschen nach einer sehr langen, gemeinsamen Entwicklungsgeschichte von anderen, höher entwickelten Arten trennt.

"Wenn also der Mensch eine Seele hat, dann haben zumindest auch höher entwickelte Tiere eine, und zwar eine der menschlichen - in verschiedenem Grad
- nicht nur ähnliche, sondern auf Grund einer sehr langen gemeinsamen Stammesgeschichte auch verwandte."
(Zitat: Prof. Paul Leyhausen)
Wenn der Mensch "auch nur eine Art unter vielen Arten" ist, frage ich mich, warum sich der einzelne Mensch dann so ungeheuer wichtig nimmt, warum er in der Mehrzahl danach strebt, besser zu sein oder mehr zu besitzen als der Mensch neben ihm oder andere Lebewesen gar zu unterwerfen und zu beherrschen!
Natürlich haben auch Tiere eine "Seele", also Emotionen, die der Mensch oft genug missachtet. Aber hier geht es ja nicht um die Tiere, sondern um die Frage, ob "menschliche" Roboter je geschaffen werden könnten, was ich nach wie vor für ausgeschlossen halte, weil halt Emotionen keinerlei logisches Muster enthalten sondern ein Produkt des individuellen Lebens von einzelnen und/oder bestimmter Gruppen sind. Das heißt, die abstrakte Konstruktion "DER MENSCH" existiert nicht, kann demzufolge auch nicht kopiert werden.
Naja, um künstliche Intelligenz zu schaffen müsste doch erstmal natürliche vorhanden sein...
...............ob "menschliche" Roboter je geschaffen werden könnten, was ich nach wie vor für ausgeschlossen halte,

Wenn dem so wäre, warum warnte Stephen Hawking vor den Gefahren künstlicher Intelligenz? KI-Kritiker wie Hawking, Musk oder auch der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak heben unter anderem hervor, dass eine strikt logisch vorgehende KI etwa zu dem Schluss kommen könnte, dass der Mensch ineffizient und damit unnötig sei.

2017 veröffentlichte das Start-up OpenAI (Erforschung von künstlicher Intelligenz) eine Studie, in der sie eine KI dazu bringen wollten, eine eigene Sprache zu lernen, damit sollte sie effektiver arbeiten.
Ziel sollte sein, dass sie eines Tages mit einem menschlichen Gegenüber verhandelt. Die Forscher beendeten das Experiment vorfristig.
Beunruhigend war die Entdeckung, das es der KI gelang, die eigenen Ziele zu verschleiern, indem sie dem Gesprächspartner vorgab, an einem Objekt nicht interessiert zu sein, nur um es später doch zu bekommen. Die KI hatte gelernt zu lügen.
Aber.......wer lügen kann, kann sich bald auch Dinge einbilden und wer sich Dinge einbilden kann, kann Illusionen verfallen. Wer Illusionen verfällt, kann sich für Mensch und Gott halten. Sicher eine spannende Sache, aber nur der philosophische Aspekt dahinter gesehen.

Vom Menschen wird der Zweck und das Ziel einer KI geschaffen, aber die Software schreibt sich immer eigenständig weiter. Erst einmal in der vierten oder fünften Generation angekommen, ist es für den Menschen kaum noch nachvollziehbar, welche Entwicklungen die Software genommen hat. Nichts ist nachvollziehbar und es gibt auch keine Möglichkeit wieder einen Schritt zurückzugehen in der Entwicklung der Maschine. Und wenn man jetzt denkt, im Zweifel könne man einen Computer doch einfach zerstören: auch das ist in der heutigen Zeit nicht so einfach. Durch den technologischen Fortschritt und der Auslagerung von Daten, ist das keine mögliche Option.
Und noch eins, wird die KI nur auf Effizienz erzogen und wird z.B. einer KI der Befehl gegeben, Spam zu reduzieren. Dann wird für sie die effizienteste Lösung sein, die spamverursachende Variablen auszuschalten - effizienteste Lösung dieses Problem ist in diesem Fall der Mensch.

Solche Denkweisen sind durchaus auch bei Menschen vorgekommen und haben bereits Millionen Menschenleben gekostet.

Das Thema gab es bereits
https://www.50plus-treff.de/forum/schoe ... 81058.html
Natürlich kann KI auch zu einer Gefahr für die Menschen werden, wenn sich der einmal einprogrammierte Algorithmus verselbständigt und von außen nicht mehr gestoppt werden kann. Allerdings ist das dann alles andere als "menschlich", denn der Mensch befindet sich mit seiner Unvollkommenheit in der Position des Zauberlehrlings.
Das allerdings ist auch der Unterschied zwischen Mensch und Maschine. Die KI - ohne Bewusstsein - führt nur das aus, worauf sie programmiert wurde und wenn das Programm darin besteht, alles "Unperfekte" zu beseitigen, dann muss sich das logischerweise auch gegen den unvollkommenen Menschen richten.
Der Mensch hingegen ist jederzeit in der Lage, sich seine unbewussten Handlungsabläufe bewusst zu machen, zu kontrollieren und ggfs. zu korrigieren. Er ist nicht einem blind wirkenden Programm ausgeliefert, sondern in jedem Moment Herr über seine Entscheidungen, demzufolge auch über die Entscheidung, ob er sich seine eigenen Totengräber mit einem irrwitzigen Programm schaffen möchte.
Damit würde er in eine selbst geschaffene Falle tappen, den Irrglauben, dass Effizienz das Wichtigste im Leben sei.
Auch die Lüge lässt sich in diesem Kontext betrachten. Sie ist im Grunde genommen lediglich eine Taktik, um ein Gegenüber im Sinne eigener Interessen zu manipulieren. Wenn als Zielsetzung Effizienz steht, ist es, wie beim Schachcomputer, durchaus möglich, die Schwächen des Gegners zum eigenen Vorteil zu nutzen.
Allerdings benötigt eine KI keinerlei "Einbildung" oder "Illusion", um ihr Ziel zu erreichen. Auch hier reicht die Logik der Programmierung, um widerspruchsfrei zum Ziel zu gelangen.
Nur für den Menschen ist es manchmal hilfreich, seiner eigenen Lüge, seinen Einbildungen zu glauben, um sich nicht in dem Widerspruch zwischen Lüge und Realität zu verfangen.
Daher ist es für die KI auch nicht notwendig, sich für Gott zu halten, sie ist Gott dem Menschen gegenüber - allmächtig und allwissend.
Wir sollten uns also stets bewusst sein, dass wir Menschen es sind, die eine Entscheidung darüber treffen, ob wir KI zu unserem Nutzen oder Untergang schaffen möchten!
Nachdem ich jetzt alle Einträge gelesen habe, will auch ich meinen Senf dazu geben...

Beim Thema Filme fehlt mir der 1.000-Jahr-Mann. Ein genial-GUTES Beispiel für KI und wie die KI in humanoider Form lernt Menschen zu verstehen und zu imitieren. Eine KI kann ja nur lernen, indem sie wie ein Baby vorgelebte Beispiele kopiert. Das Ganze macht übrigens auch DATA bei StarTrek (wer halt die neuen Raumschiff Enterprise Serien gesehen hat). Der hat sogar einen Emotions-Chip, den er aus/einschalten kann, damit er rationelle Entscheidungen treffen kann. Und da kommt ja auch schon der Seelen-Konflikt mit einer KI. Emotion oder Rationalität - gemeinsam geht nicht, denn jede Entscheidung die auch nur ganz wenig Emotion dabei hat, kann nicht mehr rational getroffen sein.

Ich bin außerdem sicher, dass es irgendwann Roboter gibt, die Emotionen "zeigen" können. Sie können ja schon Gesichter und Körperhaltungen lesen. Das lernt ja auch schon jeder Schauspieler. Die verschiedenen Basis-Punkte einer Emotion darzustellen. Ich meine - jeder Mensch erkennt bei einem anderen Ärger, Schmerz, Weinen, etc. Und das kann ich einem Computer beibringen und was ich sehen kann, kann ich auch reproduzieren (genügend Technik vorausgesetzt).

Und dass Tiere so etwas ähnliches wie eine Seele besitzen, kann bei jeder Tierart, die im Rudel lebt nachvollzogen werden. Nämlich dann wenn ein Tier aus der Gruppe stirbt oder verletzt ist. Die gehen nicht einfach weiter oder fressen weiter. Auch Rudeltiere verabschieden sich vom nun nicht mehr lebenden Mitglied. Und bei manchen Tieren gibt es so etwas ähnliches wie Trauer. Da ändert sich das tägliche Verhalten ganz massiv (weniger Futteraufnahme, weniger spielen, o.ä.). Und wir wissen noch viel zu wenig über unsere Mitbewohner auf diesem Planeten. Ansonst würden wir nicht erst jetzt draufkommen, dass sich sogar Fische unterhalten, Walfamilien eigene Dialekte sprechen, etc etc etc
Wer weiß - vielleicht haben Tiere sogar eine Vorstellung von der Welt nach dieser. Aber das wäre dann wohl in einem anderen Blog zu diskutieren, wo es um Esoterik geht.

Schönes Wochenende noch! 8)
https://www.spektrum.de/news/emotionen- ... nz/1566366

Nach der Einschätzung von Catrin Misselhorn, Direktorin des Instituts für Philosophie und Professorin am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie der Universität Stuttgart, kann eine Maschine dem Menschen ohne großen Aufwand das Gefühl vermitteln, einen Gesprächspartner mit Bewusstsein vor sich zu haben.
Auch ein menschliches Gegenüber lässt sich schließlich nicht in den Kopf hineinsehen. Sie verweist auf die Erfahrungen des amerikanischen Informatikers Joseph Weizenbaum, der bereits in den Sechzigern das Computerprogramm „Eliza“ entwickelte, um eine Psychotherapie zu simulieren. Weizenbaum wollte eigentlich Unzulänglichkeiten in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine aufzeigen. Tatsächlich fühlten sich überraschend viele seiner Testpersonen von dem Programm verstanden.

die App „Replika“:
„Replika“ wird niemals müde, ist ein geduldiger Zuhörer, der lernt, die Sprache des Nutzers zu imitieren und auf Sorgen einzugehen.
z.B.:
https://www.freeware.de/download/replika-app/
man schaut in den OP-Saal:

da Vinci XL... erfreulicherweise gestern im TV vorgestellt bzw. erklärt wie es den Operateure hilt... jedoch ist das hier in D noch kein Selbstläufer.
Warum??
Das da Vinci-Gerät ist kein billiges Werkzeug. Die anfänglichen Kosten für Krankenhäuser für die Maschine belaufen sich auf bis zu zwei Millionen Dollar. Darüber hinaus, so Dr. Pearl, habe das Gerät einen "eingebauten Überalterungsfaktor", der besagte, dass jedes der Roboterarme nach nur 10 Anwendungen ausgetauscht werden müsse.

"Die Motivation ist nicht die Sicherheit," fährt er fort: "Es ist Gewinn. Der Hersteller hätte einen Roboter bauen können, der 100 Verfahren absolvieren könnte. Aber das würde die Gewinne dramatisch reduzieren. "

https://www.medicalnewstoday.com/articles/264037.php

https://uro-tuebingen.de/download/Schil ... danach.pdf

wen es interessiert, kann sich mal einlesen:
http://www.operation-karriere.de/karrie ... stems.html
cron