Kunst, hat Kunst etwas mit können zu tun?
Kann man Kunst auch ohne künstlerische Ausbilung in Szene setzten?
Wie ist dabei die Wertigkeit dieser Werke?
Ist intuitives Males wirkungsvoller als erlerntes und kann man auch bei den Bildern Schwingungen erspüren? Werden sie einmal von dir gemalt oder malst du gar mehrer Lagen übereinander?                                            Erkläre mir einmal deinen Malstil.....                                                                                                 Freue mich auf eine Nachricht von dir!
Kunst ist eine Sache und was ich Kunst nenne ist andere. Ich male, zeichne und das tue ich hauptsächlich für mich. Viele Künstler/ Maler sind erst nach den Tod berühmt geworden , na und .
Haben sie den Ruhm nicht erlebt aber jetzt leben ihre Werke in die Ewigkeit. :)
was Kunst ist und was nicht, entscheidet letztendlich nicht der Künstler (oder Könner), sondern "die Anderen" - Kritiker, Käufer, Galeristen, Medien........was aber nicht heißt, dass es nicht sehr viele Menschen gibt, die etwas können......
würde man heute malen, wie viele große Meister vor 150 Jahren, wäre das "Geschmiere" schmierst du Leinwände voll und triffst den Zeitgeist, bist du ein Künstler. Picasso ist auch nur deshalb berühmt und anerkannt worden, weil er zur richtigen Zeit mit seiner Kunst da war. 100 Jahre früher hätte kaum jemand von ihm Notiz genommen.
machen was dir Spaß macht, dann bist du kreativ, die richtigen Leute kennen, dann bist du ein Künstler und sei es nur in der Kunst, deine Werke zu verkaufen.
Ich bin der Meinung was Kunst ist, entscheide ich als Künstlerin und die Betrachter/Innen meiner Kunst. Ich finde ja, Kunst kann man auch ohne künstlerische Ausbildung in Szene setzen; auch hier ist die Beurteilung bzw. die Bewertung dem Künstler und den Betrachtern überlassen. Kunst ist breit gefächert und frei, obwohl es natürlich auch "Regeln" bzw. Techniken gibt, die man erlernen und anwenden kann: Bildaufbau und Komposition, Farbenlehre, Perspektive... Ich finde nicht, daß intuitives Malen wirkungsvoller ist als erlerntes. Ein fotorealistisches Ab-Bild kann total wirkungsvoll sein, aber genauso ein abstraktes, das ich mit meiner Seele und meinem Herzen, sprich aus meinen tiefsten Gefühlen heraus gemalt habe. Ich male meine Bilder immer in mehreren Lagen übereinander, diese werden während des Malprozesses oft verändert, es ist ein spannender "Dialog" zwischen mir und meinem Bild und ich lasse mich immer neu darauf ein. Meine abstrakten Bilder bezeichne ich am Ende als gelungene Komposition aus Farbe und Form. Und was der Betrachter darin sieht, ist ganz ihm überlassen; schön wäre, wenn ihn das Bild auf irgendeine Weise "berührt...
Ja, Kunst hat etwas mit Können zu tun. Ohne Tun entsteht nichts. Ich bin ein Anhänger der schönen Künste, ohne die ich nicht leben könnte. 
" Schöne Künste , diejenigen Künste, welche sich mit der Darstellung des Schönen beschäftigen: Dichtkunst, Musik, darstellende, bildende und reproduzierende Künste"
In ganz schwierigen Zeiten war mir immer die Musik eine Hilfe.
Oben heißt es - mit der Darstellung des Schönen - nun ist aber jedem selbst überlassen, was er als schön betrachtet.  
In Bilder kann ich mich vertiefen, in denen, die bei mir zuhause hängen, entdecke ich immer wieder Neues, mich aufbauendes. Ich spinne nicht, aber ich finde mich oft selber in den Bildern wieder.
  
  Und dann die Architektur, Stralsund, Wismar, Rostock, die alten Backsteinbauten und Kirchen, das ist Kunst, die von Können kommt.  
Ein bissl was sollte man schon können,wenn man Kunst macht.
Wenn man nix kann, kann vielleicht ein Galerist das, was getan wurde, zur Kunst erklären.
In dem Fall ist der der Galerist ein Künstler.
Was Kunst ist , entscheidet die Nachwelt. Qualität hat Bestand , das Modische wird vergessen.
Es gibt den berühmten Satz, der die Frage ergänzt: "Wenn Kunst was mit Wollen zu tun hätte, hieße sie "Wulst"." - Im Ernst: Was wir als Kunst empfinden und was nicht, ist völlig subjektiv, was allerdings in der Öffentlichkeit durch Galerien, Museen, Kritiker und Mäzene als zeitgenössische Kunst präsentiert wird, kommt in diesen Rang inzwischen fast ausschließlich durch den Selbstdarstellungswillen der Künstler. Gutes Beispiel ist Jeff Koons, der frisch gekaufte Staubsauger etc. in eine Vitrine stellt und für Kunst erklärt. Eine Strategie dieser Selbstdarsteller ist das Markenzeichen, es wird also nur noch ein bestimmtes Schema präsentiert. Beispiel Baselitz: Alles hängt verkehrtrum. Nicht alles, was dadurch an die Öffentlichkeit kommt, ist deshalb schlecht. Beispiele: Warhol (genialer Selbstdarsteller), oder ganz aktuell Gerhard Richter, Anselm Kiefer.
Und noch ein Spruch: "Wenn man's kann, ist es keine Kunst. Wenn man's nicht kann, erst Recht nicht."
(Karl Valentin)
Steinfee hat geschrieben: Kunst, hat Kunst etwas mit können zu tun?

Ja! Wenn ich keine Fähigkeit besitze, meine Absichten angemessen umzusetzen, wird es nicht das, was ich wollte.
Steinfee hat geschrieben: Kann man Kunst auch ohne künstlerische Ausbilung in Szene setzten?

Mit welcher Absicht? Um sich psychisch zu erleichtern, dann ja, oder in Kommunikation mit einem Beschauer zu treten? Dann kann es sein, daß man vor allem Häme erntet.
Steinfee hat geschrieben: Wie ist dabei die Wertigkeit dieser Werke?

Meinst Du den Verkaufswert?
Steinfee hat geschrieben: Ist intuitives Males wirkungsvoller als erlerntes

Die Intuition kann sich mitunter erst ausdrücken, wenn Erlerntes die Hand führt. Bei reinem Privatvergnügen ist es nicht nötig, etwas zu "können", wenn es einem selbst genügt.
Steinfee hat geschrieben: und kann man auch bei den Bildern Schwingungen erspüren?

Kann sein, daß ich die Frage nicht verstehe.
Ja, Kunst die von Können kommt, ist großARTig. Perfekte Baukunst und die spielerische Freiheit der Kunst müssen sich nicht ausschließen, wie z.B. die grandiosen Werke von Gaudi zeigen.
Kunst ist Selbstdarstellung; die Kunst der 60er und 70er war die Kunst dieser Zeit. Eine Zeit des Umbruchs, der Revolte, der Demonstration und ... Provokation. Kunst spiegelt auch den jeweiligen Zeitgeist wider.
Kommt Kunst von Können? Wie erlange ich dieses Können? Für mich sind zwei Eigenschaften absolute Voraussetzung: Talent und Fleiß. Wenn ich diese Eigenschaften mitbringe, sind keine langen Studiengänge nötig, ich kann mich auch durch entsprechendes Umfeld, Beziehungen und Kontakte weiterentwickeln und -bilden, die Leidenschaft, den Ehrgeiz und die Freude am Tun bringe ich mit. Wenn dann noch das Quäntchen Glück dazu kommt, kann sich auch der Erfolg einstellen.
Ein Kunstprofessor, mit dem ich oft zusammen gearbeitet habe, hat mal zu mir gesagt: "Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen!". Das trifft es für mich. Es ist egal in welchem Kunstbereich man tätig und wie perfekt man auf seinem Gebiet ist, wenn der innere Antrieb, das innere Müssen nicht da ist, wird das Ergebnis höchstens Ausdruck einer perfekten Technikbeherrschung sein.

Kunst hat nicht den Anspruch, sich nach außen zu präsentieren. Meist geht es darum, eigenen Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. (sehr typisches Beispiel Dali, van Gogh u.a.m.)
ja+nein, d.h. diese frage bezieht sich auf alles, was du machst und ganz bestimmt nicht nur auf die kunst--ohne können kann nichts erarbeitet werden. ohne kochen zu können, kommt z.b. nichts gutes auf den tisch.kannst du nicht singen, so tönt das lied falsch. in sachen kunst gibt es allerdings keine formeln, lehrbücher etc. die gute kunst messen oder beschreiben können. für jeden kunstschaffenden oder betrachter ist gute kunst, was ihn anspricht, berührt, zum denken bringt, kurz gefällt. Was in der branche dann allerdings als gute kunst gilt, machen grosse sammler wie reinhold würth aus kinkelsau oder bekannte museen, die z.b. picasso- oder gerhard richter-, beuyswerke für übertriebene, riesige kaufsummen aufkaufen. hier gilt nur: je teurer umso besser! günter sachs hat z.b. allein andy warhol lanciert, indem er zu hohen preisen seine damals unbekannten werke aus freundschaft und mitleid bei seiner 1.deutschlandausstellung aufkaufte. damit machte er ihn berühmt und seine arbeiten, die jeder theatermaler genau so gut machen könnte, galten seither als gute, begehrenswerte kunst!


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für mich natürlich nur gute kunst--für dich auch?
Kunst wird verabredet. Mich bezeichnen viele menschen,auch hier, als künstler. Fühle mich aber nicht als einer. Habe auch keinen anspruch darauf. Macht mich eher verlegen. Ich zwinge dem vor liegenden rohling oder holzstamm nur sehr sehr ungern meinen willen auf. Nur wenn es anders nicht geht und ein kunde darauf besteht ,tue ich es manchmal. Ich arbeite lieber das schon vorhandene heraus, so gut es eben geht, und setze dem werk noch nen kleinen unscheinbaren eigenen stempel auf. Aber.... ich fühle mich deswegen  nicht als künstler. Bin der meinung dass dazu mehr gehört. Hab mal gelesen, wenn ein studierter künstler einen gegenstand für kunst erklärt, dann ist das kunst. Dafür hat er studiert und weiss wovon er redet.
Na gut, wenn es denn so ist.
danke und gruss ausm spreewald 
@Reisender hallo.......Nun sei mal nicht zu bescheiden! :wink:

Wenn ich so in Deine Galerie gucke......Das, was Du machst - IST Kunst!!! :D ....LG. Nina
Nina ,ich bin drauf und dran dir ne schöne eule zu machen(vielleicht in eiche) und vorbei zu bringen. Wär das was? :D :P