Ich habe selten so viel dummes, bildungsbürgerliches Geschwafel über Kunst gelesen wie in diesem Thread. Insbesondere Verdandi ist eine Meisterin darin, mit ganz vielen Worten nichts zu sagen. Die Dinge auf den Punkt zu bringen erfordert allerdings auch ein gewisses Maß an Intelligenz, Selbstreflexion und Demut.

Wer Joseph Beuys verstanden hat, braucht über den Kunstbegriff nicht mehr weiter zu diskutieren. Er hat dazu schon alles gesagt.

Aber schwafelt mal schön weiter. Wir haben ja sonst keine Probleme.

P.S.: Ihr könntet genauso darüber diskutieren, ob Mozart Musik geschrieben hat und Dieter Bohlen nicht. Es gibt gute und schlechte Musik, und gute und schlechte Kunst. Manche können ihr Handwerk und sind schlechte Künstler, manche können ihr Handwerk nicht, und sind gute Künstler. Die Frage ist: Habe ich etwas zu sagen oder nicht. Aber sicher nicht: Was ist Kunst?

Hmm, ich habe ja gar nicht danach gefragt, was Kunst sei. Ich habe es gesagt - und diesen Thread entsprechend  betitelt.
Aber natürlich kann hier jeder eine andere Meinung vertreten! (Möglichst aber ohne Kategorisierung und Schmähung Andersdenkender.)

Und wer sich den Thread durchgelesen hat, wird auch meinen Beitrag zu Joseph Beuys bemerkt haben, der nicht nur ein bis heute berühmter, sondern auch ein seine Zeit mit prägender Künstler gewesen ist.

... Aber das Rad der Zeit dreht sich unablässig weiter. Kunst mag auch gesellschaftspolitische Einflüsse ausüben - in manchen Zeiten stärker, als in anderen -, aber sie ist im Kern nicht Antrieb oder Ausfluss politischen Engagements, sondern grundsätzlich frei von jedweden Einflüssen, die nicht der Intention des Künstlers entsprechen.